Archive for the ‘Live’ Category

On

November 26, 2018

Eigentlich hatte ich mir den Dezember komplett freigeschaufelt, jetzt dann doch nochmals ins „on“, Einsprung für den tollen Simon Gattringer:

29.11.2018   „Nils Wülker“ Karlsruhe, Tollhaus
30.11.2018   „Nils Wülker“ Straubing, Sennebogen Akademie
03.12.2018   „Nils Wülker“ Oldenburg, Kulturetage
05.12.2018   „Nils Wülker“ Mainz, Frankfurter Hof
06.12.2018   „Nils Wülker“ Reutlingen, franz.K
07.12.2018   „Nils Wülker“ Hannover, Jazzclub
08.12.2018   „Nils Wülker“ Rostock, Jazzclub

Die Vorbereitung läuft, der geeignete Notenständer ist schon gebastelt!

Und die passenden Icons für die Drumsheets (im nounproject) zusammengesammelt:

DrumsheetIcons_K

beautiful Friday

November 23, 2018

Ein „Black Friday“ Rabattversprechen nach dem anderen… Ich hingegen spare 100%, weil mir diese US-Kommerzstrategien derart auf den Nerv gehen, dass ich klar sehe, dass wir eh mehr als genug haben. Also bewusst nichts kaufe.
Dann lieber raus, das ist Wetter grandios. Später vielleicht noch eine Ausstellung* und wenn’s richtig dunkel höre ich Waajeed „The Dirt“ in der japanischen Clubjacke!

*
„Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann“ @ Deutsche Nationalbibliothek (bis 15.12. Eintritt frei)
Comicbeamung von Wolfgang Buechs @ Café Crumble
digirev-crumble-einladung

 

vom Proberaum zum Mixdown

November 21, 2018

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Der Unterschied zwischen Proberaum-Getrommel und dem, was letztlich das Ohr deines Zuhörers erreicht, lässt sich einfach am Beispiel „Foto“ verdeutlichen:

Ich starte mit einer Momentaufnahme aus dem Alltag – raus aus dem Bett, ab in den Proberaum und einfach mal loslegen.

Steht ein Konzert oder eine Studioaufnahme an, mache ich mir zum Inhalt doch konkretere Gedanken und präsentiere dort dann irgendeine Struktur.
Im dritten Teil lege ich meine Kunst völlig in die Hände des Tonmenschen am Mischpult.

Sie/Er hat ganz schön viel Einfluss aufs Endergebnis und kann locker mal meine Brille weg- und ein blaues Auge ins Resultat zaubern…

Die kleine Fotolovestory lässt sich übrigens von vorne nach hinten, aber auch umgekehrt deuten:
1. Die Person hinterm Mischpult ist Geschmacks-und Vertrauensache, im Idealfall Bandmitglied!
2. Wenn ich meinem gehörten Lieblingsgroove auf die Spur kommen will, hilft mir nicht nur das Youtube-Filmchen, das mir den Drummer bei der Studioarbeit zeigt, sondern auch das Wissen über die verwendeten Produktionskniffe…

über die Bockenheimerlandstraß mit der Akten-Dasch!

November 14, 2018

Anknüpfend an das ungehörte Fill-In, hier das komplette Gegenteil: ein kleines Solo aus Backnang, neulich mit Fola Dada:

Den Schnippsel habe ich aus diesem Video herausgeschnitten.

alt & Keyboarder?

November 6, 2018
Ich freue mich auf München, auch wenn ich für die Sueddeutsche ein Keyboarder bin.
Aber meinetwegen. So werde ich auch (im besten Cecyl Taylor Sinne) auf den 88 Trommeln alles geben. Notfalls à la Omar Sosa Blumen zaubern…
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Wird auf jeden Fall eine vielversprechende Woche!

DO 08.11.18 „Hattler“ Reutlingen, Franz K
FR 09.11.18 „Luminos W“ München, 29. Jazzfest @ Gasteig
SA 10.11.18 „DePhazz“ EST-Narva, Idee Jazz Festival
SO 11.11.18 „Fola Dada feat. Joo Kraus“ Frankenthal
DI 13.11.18 „Hattler“ Rüsselsheim, Theater

Herzstücke

Oktober 22, 2018

Die Woche wird bunt werden:
Am Mittwoch spielen wir mit Netzer in Bremen und zwar im Anschluss an die Antrittsvorlesung (Professur für Performance, Kreation und Interpretation) des umtriebigen Trommel-Künstlers Raphael Sbrzesny!

Unbekannt

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Samstag und Sonntag dann die Reise bzw. zwei Konzerte mit Uwe Ochsenknecht & Joo Kraus in Ulm und Biberach.

100 Jahre Copyright

Oktober 18, 2018

Wäre ich in Berlin, würde ich dieses Wochenende das von Detlef Diederichsen kuratierte Festival „100 Jahre Copyright“ besuchen.

Falls Du am Sonntag im Rhein-Main-Gebiet bist, komm doch ins Rüsselheimer „Rind“. Dort werden wir mit Luminos W auch den ein oder anderen Beitrag zum Thema leisten, beispielsweise unsere Collage über das Soul II Soul Acappella von „Back to life“:

die nächste Schaustellerreise

Oktober 14, 2018
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Welch wohltuender Wiedereinstieg mit Hattler! Und bemerkenswert, dass die überwundene Kunstpause nicht nur unsere Spielfreude, sondern auch das Inhaltliche derart beflügelt.
Dass die Oktobersonne einvernehmlich mitstrahlt müsste gar nicht erwähnt werden.
Beim Konzert im KS Audio Showroom beeindruckte mich zunächst der äusserst angenehm klingende Raum, dann die darin verbauten Akustikmaßnahmen – von klassisch-bewährt (viel Holz, Lochplatten, große, stimmbare Halbzylinder-Bassfallen, keine parallelen Flächen) hinzu digital-innovativ, nämlich der Kombination aus 16? Mikrofonen, noch mehr in Halbhöhenlage verbauten und von der Decke hängenden Aktivboxen, sowie einer speziellen Software, dank der sich per Mausclick verschiedene Räumlichkeiten zum Lautsprecherklang addieren lassen.

Quasi wie im autonomen Feedbackloop von Originalsignal und Effekt, den ich es beim Echotrommeln mit naher Monitorbox so liebe…

Ein aufwendiges und besonderes System jedenfalls – ob es dafür wohl irgendein analoges Vorbild gibt? Vielleicht realisiert aus mechanisch verschieb- oder drehbare Wänden (wie wir sie aus Tonstudios kennen) und großen, sich öffnenden Tonnen für den Nachhall?
PS. Mit dem Besuch bei KS kannte ich nun auch den Herkunftsort der Klein und Steck-Anlage, die ich während meiner Zivi-Zeit in der Villa Roller jedes Wochenende schleppen, aufbauen und betreuen musste, ne durfte, und dabei eine Menge gelernt hatte: dass außerhalb meines Jazz-Mikrokosmos noch ganz andere intensive Musikgenres und Szenen existieren (in dem Fall: Hardcore, Punk), dass der FOH Platz eigentlich das gleiche Gewicht hat wie die auftretende Combo…

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Die Hattler Tour geht im November weiter (09.11. Reutlingen, 13.11. Rüsselsheim) und die schicke Grafik kommt – wie immer – aus dem Hause Karlssonwilker Inc. NYC

das andere Snaredrum Solo

August 27, 2018

Wenn man nur den FB-Ausschnitt von Ryosuke Kiyasu sieht, hakt man die Performance vermutlich irgendwo zwischen schräg, freakig oder besoffen? ab.
Lässt man sich jedoch auf die ganzen 13 Minuten (oder mehr) ein, erkennt man einen klaren Spannungsbogen und ausgecheckten Trommel-Minimalimus.

 

Derart im Fluss, lese ich direkt Philip Rhensius‘ Bericht über das Berliner Atonal Festival., lerne dabei das Wort/Phänomen Pareidolie kennen und freue mich über Zusammenhänge wie diesen:
>>Wenn eine derart radikale Musik, auch wenn sie wegen des schlauen Marketings ein bisschen von ihrer einstmaligen subkulturellen Wucht eingebüßt hat, Tausende Menschen begeistert, muss gefragt werden, warum: Vielleicht, weil sie unserer Entfremdung von der Umwelt ein ästhetisches Äquivalent bietet. Sie bietet Katharsis und das Angebot, sich mit den Maschinen für einen Moment zu versöhnen und nachzuspüren, wie das ist, ein Wesen zu sein, durch das Strom fließt.<<

double bassdrum!

August 26, 2018

Bisher hatte ich bei den clubbigeren Gigs des „Temporären elektronischen Salons“ rechts neben dem Camco-Pedal ein Roland KT-10 aufgestellt. So (und mit dem angebundenen Vermona Kick Lancet Modul) liessen sich nicht nur typische Four-On-The-Floor Klischees stilecht bedienen, sondern – wenn man den linken Fuss zudem auf dem Bassdrumpedal abstellte – auch ungewöhnliche Patterns mit zwei Basstrommeltönen erzeugen. Klang spannend, mutete aber rein optisch etwas seltsam an…
Jetzt habe ich das KT-10 links von der Hihatmaschine positioniert und freue mich, dass ich mit dem linken Fuss ganz locker (parallel zu jeglichem Beat aus dem Fundus) ein elektronisches Viertelfundament legen kann – mal laut/fett/dominant, mal dezent/dünn.
Aber auch andere getretene Hihat-Klischees, wie beispielsweise jazzige 2 und 4, funktionieren prächtig.
Jetzt muss ich mir wohl noch ein Drop-Clutch besorgen: hello e&a double bassdrum!

Oder ich verwende eine geschlossene Zweit-Hihat; beispielsweise die Kallas X-Hat oder halt die interessante Bastelleihgabe von Olaf Cremer, die er mir zufällig just zu eben dieser Links-Fuss-Kick Premiere beim Museumsuferfest mitgebracht hat:
eine geschlossene 6″ Zoll Miniatur-Hihat, die sich an einer Stimmschraube an Snare oder Tom festmachen lässt…

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