Archive for the ‘Live’ Category

Black White Mono

April 18, 2018

Ich schreib mal ganz plakativ: gutes Mono, immer phat!
Und erfreue mich am neuen Dephazz Album (das am 11 Mai 2018 erscheinen wird):

IMG_1843

#dephazz #blackwhitemono #kleinundhummel #philipscd104 #highfidelity #warmlikespring #bigtourinseptember

Advertisements

Live mit 4 Drummern

April 4, 2018

Was ’ne Besetzung! Die Sons of Kemet legen für ihren Vokalisten eine amtliche Club-Matte aus: Keien Elektronik, dafür vier Schlagzeuge*, Tuba und Saxofon!
* dahinter: Tom Skinner, Eddie Hick, Moses Boyd, Max Hallett

Auch mit nur zwei Drummern (Tom Skinner und Seb Rochford) toll:

Im Anschluss höre ich „The Comet is Coming„, das elektronischere Trio von Shabaka Hutchings. (On drums: „Betamax Killer“ (Max Hallett).

Good Friday! No Blake

März 30, 2018

Nach „Back to Life“ hier ein zweites Video vom Luminos W Konzert in Mannheim:

Kontrapunkte

März 24, 2018

Ich denke, wir sollten mit Luminos W öfters in Rumänien auftreten. Das Konzert in Iasi war grandios, was bestimmt stark an Land und Leuten liegt. In dem Fall war es  ein eher junges, aufgeschlossenes Publikum, das sich furchtlos dem Unbekannten stellte, kräftig mitfeierte, vereinzelt auch tanzte und am Ende mit wunderbar gerolltem R kleine Lobeshymnen ausstieß: „Ihr seid Zauberer“, „… eine Mischung aus Kraftwerk und (vergessen)“, „einzigartig, elektrisierend“, aber auch: „Wir hatten echt gezögert, zu kommen – denn ihr seid ja sooo alt – egal, es hat sich voll gelohnt! Danke“. Dieser letzte Satz kam von einer Erasmus-Studentin aus Mainz und hat mächtig ins Schwarze getroffen. Er wird umgehend dazu benützt im Mainzer Schon Schön einen Gig klar zu machen und unsere Bio von den Jahreszahlen zu befreien.

Irgendwie passte alles, da es neben unserem Soundtrack und Kulturspaziergängen auch ausreichend Zeit für die Kunst der Pause gab, ein Motto, das vom FIKA Kaffeehaus ausgegeben wurde, dank des Schneetreibens und der tollen Büglerin** auch stundenlang im Bett funktionierte.

Dass alle Show relevante Elektronik* nun ins Handgepäck passt, ist mein persönliches I-Tüpfelchen der Reise. In Zukunft werden waghalsige Flug-Umstiege mit einem Schulterzucken quittiert und sollte der aufgegebene Koffer mal nicht ankommen, no prob, dann müssen halt Stöcke, Becken, Zahnbürste vor Ort besorgt werden – easy!

* K-Mix, BopPad, Laptop, HD-25, Keine Delay, Boss A-B Box, alle Lade- und USB-Kabel, (CDs, der Pass und was zum Lesen)

** Heinrich SteinfestDie Büglerin“ (2018)
>>Die beiden bewegten sich, als marschierten sie durch einen Gang in der Luft, der seit Ewigkeiten bestand, allein zu dem Zweck, hier und heute durchschritten und letztlich auch geschlossen zu werden. Als sei dieser Gang – ähnlich wie in Kafkas Vor dem Gesetz – allein für dieses in ihrer Tanzbewegung kokonierte Paar errichtet worden. Es schien absolut keine Alternative zu bestehen, auch keine, die die Freiheit beinhaltet hätte, einen anderen Schritt zu tun als den, den man tat. Was ja umso frappanter war, als der Tango Argentino ohne ein festes Programm der Schrittfolge auskam, sich eher der »Haltung« der Tänzer und ihrem Miteinander ergab. Der Begriff des Fehlers hatte an dieser Stelle zu existieren aufgehört. Das heißt, der Fehler wurde nicht etwa im Zuge von Perfektion oder Routine vermieden, sondern er lag schlichtweg außerhalb der Möglichkeiten.<< (Seite 214)

>>Letztlich ist Tanzen eine der schönsten Arten, etwas gänzlich Sinnloses zu tun, bei dem man keinen Meter vorwärtskommt.<< (Seite 215)

IMG_1611

Jetzt fehlt nur noch das Schwarze Quadrat

mehr als „nur“ Jazz

März 13, 2018

In der Nacht:
begeistertes „unboxing“ eines Meinl Pakets – derartige Konsumfilmchen sind ja eigentlich gar nicht mein Fall, aber hey, wenn ich ein neues Instrument auspacke und es sich sofort so anfühlt, als ob wir schon jahrelang zusammen wären, dann muss ich diesen Gefühlszustand kurz in die Welt raustrommeln!
Diese 15“ Byzance Hats hauen mich um, die können irgendwie alles, obwohl nur „Jazz“ draufsteht…

Jetzt am Mittag:
Kaffee, Honigbrot & Erland Dahlen. Johann Polzer hat mich erneut, eben mit diesem Gitarren/Schlagzeug Duo versorgt:

Notiz für mein thedrumsounds Archiv:
Das federnd aufgehängte Tambourin habe ich schon bei Jay Bellerose gesehen (aber ist es Eigenbau oder Industrieprodukt?); klasse Idee, ein brasilianisches Tamborim über die Beckeglocke zu stülpen; aha, ein wortwörtliches Glockenspiel.
Und die Schlitztrommel hat mein Sohn doch auch -> sofort ausleihen!!

Und weiter geht’s mit Luigi Russolos „Art of Noise“ Ansatz (aus dem Jahr 1913!!) und seinen selbstgebauten „acoustic noise generators“, den Intonarumori:

Luigi Russolo

>>howling, thunder, crackling, crumpling, exploding, gurgling, buzzing, hissing and so on…<<

isch des Dub odr Rap?

März 10, 2018

Eins a Soul II Soul Remix von Luminos W und ein Seeed Moment meinerseits:
>>Ach, simmr da schon??<<

Ich liebe Mashups! War aber auch wirklich ein toller Abend im Mannheimer EinTanzHaus. Nichtzuletzt wegen der beeindruckenden Leinwand und den noch zauberhafteren Bewegtbildern von Haegar!

 

 

Musik (mit) Kulisse

März 7, 2018

Oszilliere gerade zwischen interessanten Extremen:
Gestern noch körperlichste Beats für 640 PS, ganz idyllisch, am Fusse des Mont Blanc (Genfer Autosalon), morgen dann Herzblutmusik mit Netzer vor Frankfurts  beeindruckendster Lautsprecherwand (dem Soundsystem im Tanzhaus West).
Und zwischendurch buntperlender, obskurer japanischer 80er Disco-Sound auf die Ohren, sowie Seitenblicke auf Onkels Glitzer-Schlagzeug (nebst den wunderschön eingerahmten Effektgeräten)!

glückliches Warm-Up

Februar 23, 2018

Der Ich-Erzähler aus Ian McEwans „Nussschale“ badet im Fruchtwasser, ich immer wieder gerne im Hotel, wo ich Körper und Geist lesender Weise auf die Nacht vorbereite – in diesem Fall für „A Bon Dance“ in Antwerpen!

>>Langeweile, sagte ein gewisser Monsieur Barthes, trennt nicht viel vom Glück; Langeweile betrachtet man vom Ufer der Freuden. Ganz genau. Der Zustand des modernen Fötus.<< (Seite 109)
IMG_1443

einladend

Februar 19, 2018

Mensch, was ein Wochenende! Peter und ich waren im Paderborner Umland unterwegs und haben viel Tolles erlebt: allen Voran, jene Macher, die, jenseits des Mainstreams, mit viel Zeit, Herzblut und guten Freunden die anderen Plätze zum Musik-Machen/Hören und Feiern geschaffen haben – Perlen, die entdeckt werden müssen, und dennoch gerne liegen gelassen werden, damit noch viele andere ebenso am Zauber partizipieren können.
Es waren beflügelnde „Wohnzimmer“ Gigs vor eins a Publikum und wir trafen tolle Typen: beispielsweise Carlos Albrecht, den Jungen von Kinderschokoladenpackung (?), das alle Sinne bediende Backstage-Koch-Pärchen, zogen aber auch museale Highlights aus dem Backline-Verschlag, wie das Sleishman Original (das erste Doppelpedal für die Kickdrum) – Reisen bildet und es gibt eindeutig auch die Helle Seite der Macht!

Wir fliegen übrigens weiter – kommt doch mit!
03.03. Mannheim, Eintanzhaus / 21.03. RO-Iasi, The Trumpets / 24.04. Dortmund, Domizil

Ach ja, pragmatische Erkenntnisse kamen ebenfalls zu Tage: Wie die wiederverschließbaren Kabelbinder (Yeah!) und zwei verschiedenfarbige Klebebänder, die mir ungemein helfen, die Micro-USB-Kabel meiner neuen Schaltzentrale (KMI K-Mix & BopPad) sinnvoll zu markieren. Danach wurde die Oberseite des BopPad-Steckers rot, wie sein Schutzengel, die breitere Unterseite, die bei der Ausicht des K-Mix zu sehen sein sollte, Disco-alike silberfarben…

PS. Wenn schon in der Gegend, mache ich selbstverständlich auf dem Weg ein kleines Ankündigungs-Video für das Paderborner Drums’N’Percussion Festival.

PPS. „Amatorski“ war auch neu für mich. Der Titel „Peaceful“ passt bestens zum Blog-Beitrag, geschneit hatte es auch, also dann…

Reise-Chimes

Januar 29, 2018

Am Samstag war ich seit langem mal wieder im Theater. Arthur Millers Hexenjagd stand auf dem Programm. Und da ich mit leichten Gepäck reisen wollte, aber eine Szene (bzw. der tolle Soundtrack von Jo Bartmes) auch einen hochfrequenten Glöckchenklang verlangte, suchte ich nach einer Lösung, die meinen Schlüsselbund – der ja eh immer mit dabei ist – einbinden würde.
Letztlich reichten zwei (herausgelöste Bar-) Chimes und ein kleines Kettchen um einen nicen Soundeffekt zu erzielen.

IMG_1299

Klar, dass diese Frequenzen dann auch am darauffolgenden Tag gerne eingesetzt werden würden. Passte hervorragend zum ACR Ambient-Set in Rüsselsheim.

IMG_1316.JPG… leider kein Botero in der Opel-Stadt.

So – jetzt klingele ich noch ein wenig zum beatfreien Solo-Album von Hiatus Kaiyote Frontfrau Nai Palm und freue mich auf morgen.