Archive for the ‘Live’ Category

von Peter zu Peter

Oktober 8, 2021

Habe neulich mal wieder Peter Erskines Lehrbuch „Time Awarness for all Musicians“ aus dem Schrank gezogen. In der ersten Übung geht es um den traditionellen Folksong „Shenandoah„, der ein paar Auftakte beinhaltet , die bewusst gesungen bzw. gespielt werden sollten. Denn:
>>Typically, most people, including musicians who are not paying attention, will omit some of the stated rest or space between the notes.<< (Seite 8)
OK, ich konzentriere mich (das Foto von Hans Hartwig vom vergangenen Wochenende im Red Horn District, zeigt mich sogar dabei) – und nochmals von vorne…

Und anschließend lege ich die schönste Version auf, die ich von diesem Lied kenne, nämlich die 2008 von Charlie Hade gesungene!

Bevor es morgen in Stuttgart mit Hattler weitergeht, verlinke ich das Corona-konforme/bedingte Zwiegespräch mit Peter Wölpl. Als buntes Lebenszeichen von Luminos W, sowie als schöne Botschaft: Back to Life!

Rhythmus Feste

September 19, 2021

Während der vergangenen drei Drummer-Treffen gab’s einiges zu entdecken, deshalb nun hier der Nachtrag (fürs Publikum) und ein Inspirations-Notizzettel für mich.

Matthias Peukers Schätze vor dem Objekt klein a



Meine Grundidee für alle drei Veranstaltungen war, nicht nur zur Lieblingsmusik zu trommeln*, sondern dabei auch mal aktiv ins Playback einzugreifen (wie es ein DJ oder remixender Produzent tun würde).
Läuft meine Zuspielung durch ein kleines Mischpult kann ich am Equalizer drehen, um Frequenz-mäßig Platz zu schaffen (Bässe raus, mehr Spielraum für mein Kick-Pattern; Höhen raus ums Playback in den den Hintergrund zu schieben) oder ich ziehe den Lautstärkeregler für rhythmische Mutes in Betracht.
Diese Idee kann ich selbstverständlich auch digital abbilden. Dort kann ich darüberhinaus auch mit der Geschwindigkeit spielen und die Tracks in einen komplett anderen Kontext transformieren. Dazu gibt es hier einen Beitrag, respektive einen Ableton Song.
Zudem beschäftigte ich mich im Vorfeld mit der djay App, dank deren Neural Mix™ Option sich aus vollständigen Songs Beats, Vocals und Bässe extrahieren lassen. Damit erstellte ich ein paar Acappellas, die ich über andere Tracks schichten konnte (Mash-Up 2.0). Passenderweise verwendete Daniel Schild bei seinem Workshop eine ähnliche KI, nämlich die Moises App (die vor allem in der Freeware Ausgabe schon die Separation ermöglicht).

*Zur Lieblingsmusik-Schlagzeugspielen erlaubt im Vorfeld schon verschiedene Überlegungen, Übungen und Optionen: ich kann zunächst versuchen, die Rhythmus-Vorlage in puncto Pattern/Sound/Attitude zu extrahieren und im Wesentlichen live umzusetzen. Eine andere Möglichkeit – auch schön – wäre, sich einen Platz zu suchen, der das Vorhanden eben nicht doppelt, sondern musikalisch ergänzt. Und in einem weiteren Schritt wähle ich bewußt Titel aus, die im Original ohne (oder nur mit dezenter) Schlagzeugbegleitung auskommen, vielleicht gar was ganz sphärisches oder nur ein Acappella…

Hier jedenfalls mal meine verwendeten Songs:

Neben der zugespielten Musik hatte ich als Reminiszenz an die DJ-Culture noch zwei strombetriebene Kistchen dabei, das Roland-SPD:One Electro (für Handclap, Boom und Noise-Fahnen) und mein treues Boss Space Delay (zum Echodrums Thema habe ich tatsächlich ein ganzes Buch geschrieben. Wer also tiefer einsteigen möchte…) Klaro, die Überschrift lautete ja auch „den Rahmen erweitern„.

Die angedeute Grüntee Anekdote, bzw. wie der Beckensound der TR-808 entstanden ist, will ich gerne verlinken.

Und als Abschluss zum Thema (bzw. meinem Antrieb), jenseits der Bedienungsanleitung und gängigen Klischees zu forschen, hier noch das erfrischendes Experiment, auch mal die eigenen Parameter und Prinzipien auf den Kopf zu stellen. Ein andere Blickrichtung kann ebenfalls schön sein. Diesen Ansatz hat Henry Ford geschickt formuliert:
>>Wer immer nur tut, was er kann, bleibt immer das, was er schon ist.<<

Ansonsten gab’s viele motivierende „Hallos“ und gute Gespräche mit
Claudio Spieler
Anika Nilles über schon im Vorfeld anvisierte Notausgänge (was tun, wenn plötzlich die Technik zickt?)
Gergo Borlai übers musikalische Trommeln, besser gesagt: Musikmachen
Komfortrauschen (Tim Sarhans Trio) über ihre elektronische Vision und ihren Ansatz technoide zu komponieren
Yi1 – die Fotos von Philipp Schühles Badenudel-Piezo-Snare werden nachgereicht…
Daniel Schild zum Thema „Reverse Engineering“ damaliger Aufnahmepraktiken und sein Hinweis auf die Moises App
Hanno Busch (aus Jost Nickels toller Band) über sein Moogerfooger Setup
Gleb, er brachte Imogen Heap und ihre „Ableton Controlling Gloves“ ins Spiel
David „h0wdy“ Hodek – hatte ich leider verpasst, aber er hat mir netterweise sein Kick-Pedal geliehen!
Oliver Himmighofen: er berichtete von Songs, bei denen man offenbar das Snare-Gate schlampig eingestellt hatte, so dass die erste Hihat Achtel- oder Sechzehntelnote, die auf den Backbeat folgt lauter klingt als alle anderen. Daraus lässt sich eine eins a Akzentübung entwickelten, die ich fortan (anknüpfen an die Kompressormaske) „dirty gate“ nennen möchte.
9ms (Flo König, Simon Popp), deren ausgechecktes Setup eine elektronische Ästhetik ohne Computer und Clicktrack ermöglicht.(Supergut, das mittels Piezo abgenommene, ins Echo geschickte Beckensignal, dessen breiter Effekt durch Kick und Sidechain-Compressor im Zaum gehalten und rhythmisch-musikalisch verarbeitet wird.)
Max Gärtner – er beschäftigt sich zur Zeit mit Transducer, um damit Trommeln durch eine bestimmten Frequenz zum Schwingen anzuregen.
Und die Reisetrommelkoffer Idee von Matthais Peukers „Drumsonite“ ist immer wieder gut und schön anzusehen!

Simon hat übrigens schon wieder ein neues Solo-Album mit dem Titel „Devi“ am Start. Wow! Hieraus der Track „Jilu“ mit kurzem Stereo-Delay und hohem Feedback auf der Calabash:

Es war wieder mal intensiv, vor allem weil wechselseitiger Austausch. Und wird bestimmt noch angenehm nachwirken (nicht zu letzt dank des sonnengelben Peter „Tony“ Erskine Tama Sets, das mir Stephan Hänisch freundlicherweise geschickt hatte!)

Rahmen

September 18, 2021

Eigentlich sollte ich noch ein wenig schlafen, denn Abfahrt um 6 Uhr morgens ist defintiv zu früh. Aber irgendwie war die gestrige Trommelnacht derart erfrischend, dass ich – eigenlich notorischer Vielschläfer – direkt weiterhöre…
Und zwar jene Tracks die ich mir bei der gestrigen Anreise nach Schorndorf in eine Spotify-Playliste gepackt hatte, Musik die vor 35 Jahren dort für mich eine wichtige Rolle gespielt hatte, damals als es mit öffentlichen Konzerten endlich losging 🙂

Lee Ritenours „Fly by Night“ (getrommelt von Harvey Mason anno 1979) war der Favorit im Programm meiner ersten richtigen Band „Tension“. Die Platte hatte mir Kay Richter auf Tape gezogen (und das Album sollte mich noch eine ganze Weile begleiten: 1991 spielte ich dann den Titelsong „Captain Fingers“ zur Musikabitursprüfung. Ich hoffe sehr, irgendwann die alte Mini-Videokassette finden und digitalisieren zu können, denn dann gibt’s ein ganz heißes Zeitdokument der damaligen Probe mit meiner Oma hinterm schuleigenen E-MU Synth…)

Als zweites wählte ich Rick Springfield aus, der mich an Peter Kumpf erinnert. Er hatte den eher altebackenen Schlagzeuglehrer der Musikschule abgelöst und mich mächtig motiviert. Da beide tollen Trommler – Kay und Peter – den Hamburger Popkurs begeistert absolviert hatten, war auch relativ schnell klar, wie es bei mir nach der Schule weitergehen würde.
„Honeymoon in Beirut“ ist very 80ies – Discogs verortert den Sound unter Softrock – aber ich freue mich über das „Broken Glass Sample“, Achtelbass und viele geschmackvolle, groovy Drumfills von Curt Cress.
Via Curti denke ich an Wolfgang Schmid, der wiederum, der dank der Dieter Seelow Connection, Anfang der 90er Jahre die Schorndorfer Gitarrentage gestaltete (und mir plötzlich Sessions mit gefeierten Top-Player ermöglichte).
Dass schließlich auch noch eine „Drums Only“ Filiale eröffnet wurde, machte das beschauliche Kreisstädtchen endgültig zum Trommlerparadies. Und vervollständigte (m)eine stabilen Rahmenbedingungen.


Allesamt ideale Erinnerungen, um einen Konzertabend mit drei Schlagzeugern zu gestalten. Sicherlich auch ein gewagtes Unterfangen von Club-Seite aus. Aber hey, es hat bestens funktioniert!
9ms – das Drum Duo von  Flo König und Simon Popp – eröffneten perfekt: ihre ausgefuchsten, perfekt balancierten Kompositionen und räumte jegliche potentielle Bedenken aus dem Raum:
1. ein Schlagzeug ist laut, zwei sind noch lauter, und bitte drei???
2. Trommeln machen Rhythmus, aber keine Songs
Ein gemütliches, vorgewärmte Bett, aus dem heraus ich zu aktuellen Liebingstracks jammen durfte (OK, manchmal auch laut). Schließlich trommeln zu dritt, quasi Drumfestival. Und beste Laune! Yeah.

Weiter geht’s nach Dresden. Auch dort warten tollen Drummer und Bassistenfreunde.
(u.a. Anika Nilles, Jost Nickel, Gergo Borlai, Daniel Schild, Tim Sarhan, Claudio Spieler, Claus Fischer, Ben Jud)
Und ich werde über Leidenschaft und Motivation sprechen, mit euch über den Tellerrand der Bedienungsanleitung schauen, Möglichkeiten jenseits der gängigen Klischees und Erwartungen, die mit unserem Instrument verknüpft sind vortrommeln. Im übertragenen Sinn, einfach den Rahmen sprengen – selbstverständlich ganz friedlich und bedacht, mit Türe und Notausgang:

den Rahmen erweitern – vielleicht verbirgt sich drumherum ein kleines Paradies?

PS. zum Dresdner Drum Fest gibt es ebenfalls viele schöne Erinnerungen, hier einen kleine Auswahl:
2016 https://87bpm.wordpress.com/2016/09/19/casa-loco/
2015 https://87bpm.wordpress.com/2015/09/20/drum-and-basics/
2013 https://87bpm.wordpress.com/2013/09/22/dresdner-drum-bass-festival-2013/
2010 https://87bpm.wordpress.com/2010/09/22/42-masgebliche-regler/

PPS. 1000 Dank an Stephan Hänisch und Tama: ich freue mich auf ein sonnengelbes Star-Kit 🙂

sich in luftige Höhe begeben

September 14, 2021

Warum mehrere Bilder einer Reihe, dazu noch in nostalgischem Schwarzweiß, an Ausstellungsräume erinnern – egal – kunstfertig ist hier der Inhalt – eine Darda-Bahn, gespannt zwischen zwei Wohnungen im dritten Stock, um deren Aufziehautos durch den Himmel rasen zu lassen – und in puncto Kunstmachen, hilfreich die Message dieser Familienfotos:
Es geht um die Freude am Spielen, bei dem man sich (oftmals) unmerklich in neue Höhen schrauben kann.
Das wird mein Motto für die beiden Drum-Events am kommenden Wochenende werden!

Freue mich auf Flo König und Simon Popp aka 9ms (wir werden am Freitag ein Doppelkonzert in meiner Heimatstadt Schorndorf geben; davor drehe ich selbstverständlich eine kleine Nostalgierunde um eben jenes oben abgebildete Hochhaus) und auf das Dresdner Drum & Bass Festival (hey, hey zum fünften Mal mit dabei!)

Jazz-Open in Brasilien

September 14, 2021

Das Reise-Wochenende (Frankfurt-Laupheim-Brasilien) hat mir viel neue Musik beschert:
Diedrich Diederichsen erzählte spannend über die Achse Frankreich-Madagaskar und die nun wieder veröffentlichten „mitreißenden Alben“, irgendwo zwischen afroamerikanischem 60er Jahrejazz und Weltmusik.
Aus diesem taz Artikel stammt auch das Foto des Schlagzeugers (und Bassisten) Sylvin Marc:

Jef Gilson/Malagasy „À Madagascar“ (Souffle Continu/Morr Music/Indigo)
Sylvin Marc/Del Rabenja „Madagascar Now“ (Souffle Continu/Morr Music/Indigo)
Jef Gilson/Malagasy „At Newport“ (Souffle Continu/Morr Music/Indigo)
Byard Lancaster „Funny Funky Rin Crib“ (Kindred Spirit)
Palm Unit „Chant Inca. Hommage à Jef Gilson“ (Super Sonic Jazz)

Nach der Laupheimer Drummerparty empfahl mir Konne Schädler (Umhänge-Keyboarder von Yi1, einem fulminaten Elektro-Trio, das nur 15 Minuten zum Aufbau und Soundcheck brauchte!) die Funklordz Playlist der Chromeo Protagonisten:

Und dank eines intensiven Doppelgigs im Rahmen der Jazz Open war ich nun auch zum ersten Mal in der Villa Reizenstein – interna gleich nach der Ankunft: der schöne Garten wird gerne auch von einem Fuchs besucht/markiert – jetzt fehlt auf meiner Stuttgart-Liste nur noch der Monte Scherbelino.
Der wird dann beim nächsten Besuch bestiegen.

farbige Klebepunkte, bunter Sound

September 9, 2021

Da ich bei der Laupheimer Drummerparty (neben einem selten zu hörenden Duo-Set mit Hellmut Hattler) auch den Soundtrack zur Graffiti-Aktion von Philip Walch gestalte, habe ich mal wieder den Bildband „Hip Hop Files“ von Martha Cooper hervorgekramt, aber auch ein Ableton-File konzpiert, dank dem sich jeglicher, „auswärtiger“ Audio-Player durch die Software routen lässt, dort dann DJ-typische Effekte beim Trommeln zur Lieblingsmusik erzeugt werden können.
Sprich, ich setze aufs typische Proberaum-Setting (wo ich gerne zu vertrauter Musik spiele) eine zusätzliche Kreativebene drauf. Jetzt kann ich auch die Zuspielung ganz einfach dekonstruieren und neue Drumgrooves darüber schichten. Also, den eigenen Remix trommelnder Weise entstehen lassen!

Ich brauche die „Blackhole“ Freeware fürs Computer-interne Audio-Routing und zack kann ich Musik aus YouTube, Spotify und co. oder elegante DJ-Mixe aus djay Pro durch die Ableton Software schicken. Dort habe ich ganz traditionell einen spürbarbaren Low-Cut (auf die Taste Q), einen Send in den Hallraum (Taste R), sowie einen Send ins Delay (Taste D) vorbereitet. Beim Jammen tappe ich (mit Taste T) Abletons Songtempo für die gewünschte Echo-Subdivision.

Macht großen Spaß!
Checks aus (hier der passende Ableton Song) und/oder komm‘ am Freitag vorbei und tanz mit.

DiscJamming 2.0

ecco!

August 30, 2021

Momentan wechseln sich die unterschiedlichen Konzertprogramme wild ab – intensiver Jazz mit Nils Wülker, Fernreisen mit DePhazz, Festivals mit Hattler, Neues mit dem Kabuki Ensemble, leiser Jazz mit Le Jeune Martin – aber unbeeindruckt von der stilistische Unterschiedlichkeit verrichten meine Meinl Deep Hats einen eins a Job als Ride und Crashbecken undbegleiten mich leichtgewichtig entweder als Handgepäcksbeilage oder direkt im Reisekoffer.

Hainbach hat ein tolles Video zum Eko ComputeRhythm hochgestellt, der wohl ersten programmierbaren Rhythmusmaschine aus dem Jahr 1972; dem Startschuß des 16 schrittigen Lauflicht-Sequenzers.
Ein Hoch auf den Erfinder, Aldo Paci!!

Zum Abschluß noch ein amüsanter Nachtrag zu Chris Daves Echodrums-Konzept, bei dem der Tonmann den Schwellenwert eines Gates so einstellen muss, dass die zweite Snare nur bei sehr lauten Schlägen ins Delaygerät rutschen:

PS. ecco (italienisch) = aha!, eco (italienisch) = Echo, eko

£$P

August 29, 2021

Mensch, wir waren in der Planung für eine Live-Kollaboration mit Netzer, dann kam der Corona-Aufschub und nun ist er gestorben – gute Reise, Lee Scratch Perry!

Arno Frank hat einen schönen (ausführlichen) Nachruf für den Spiegel geschrieben.

Questlove, ebenfalls (auf IG):
>>Pure Innovation. Pure Imagination. This Man Was Plug Ins long before you studio cats today can simply press one button and instantly created sound chaos. Way before The Bomb Squad. The God Of Black Ark. the true Sound Journey. One of the most awe inspiring producer/engineers/visionaries. If you love Dub you love his work. If you love engineers of your favorite record & they come up with these freaky fx? They got it from him. And even if they don’t KNOW he is their influence I guarantee you there is no plug in creator trying to figure out how to achieve his echo/spring reverb/delay beautiful sonic chaos. Rest easy #LeeScratchPerry<<

Frankfurter Ostend

August 27, 2021

Diese Woche, zweimal Ostend und viel erfahren…

beispielsweise, dass im Abbey Roads Institute eine fette SSL 4000 Konsole ihren Dienst verrichtet.
(Dort wurde nämlich für die morgige Prämiere des Kabuki Ensembles geprobt, einem Powertrio mit Modularsynth, Vibraphon und Schlagzeug, das sich irgendwo zwischen Minimal, Krautrock und Hiphop verorten lässt. See you @ El Barrio Festival in Frankfurt, um die Ecke der tinyBe-Ausstellung – beides for free!)

beispielsweise, dass mein Macbook mehrere Bluetooth Lautsprecher auf eigenen Ausgangswegen bespielen kann: Audio Midi Setup —> neues „Hauptgerät“ erstellen, dieses in der DAW auswählen
(gelernt im Rahmen eines Workshops von Megumi Kasakawa aus dem Ensemble Modern).

beispielsweise – lesend – dass: >>Wie immer sagt die Interpretation mehr über den Interpretierenden aus als über das Interpretierte<< (Ayad Akhtar „Homeland Elegien“ Seite 52)

beispielsweise, dass ich gerne mal wieder mit Levi in den Hafenpark gehen würde 🙂

… dafür aber leider vergessen habe, dass ich ja gerade gar keinen Hocker im Proberaum habe, egal…

Care!

Juli 12, 2021

Egal ob damit die fragile Effektgeräte-Tasche gekennzeichnet oder das Loch im Schuh geflickt wird, das Klebeband aus dem Ono2 zeigt Attitude.

Die letzte Alltagswoche beginnt entspannt mit der tollen Soulsearching Radiosendung vom 08.07., bei der mein Musik-und Fußball-Freund John Steinmark aka DJ Kool Kurt zu Gast war. Hey, auch Jazz Montez (John & Lorenzo Dolce) kümmern sich kräftig (und inhaltlich großartig), nämlich um die Musikkultur in Frankfurt. Ein erster LP-Sampler steht im Startblock und ihr 10 wöchiges Hafenpark-Festival „Holiday Deluxe“ läuft noch bis zum 12.09.

PS. In Johns Playlist findet sich auch ein Blog relevanter Echodrums Bezug.
Weather Report „Slang“ aus dem Jahr 1978 ist ein typisches Jaco Pastorius Bass-Solo dieser Zeit hören, bei der eines der frühen digital Delays, das MXR M-113, als Looper fungiert.