Archive for the ‘Edrum’ Category

social Media

März 17, 2017

Ah, gecheckt! Social Media funktioniert im besten Wortsinn folgendermaßen:

Beim Schreiben des kommenden Artikels meiner drums & percussion Reihe „Oli trifft…“ geht es an einer Stelle um die Erinnerung an das schwarz-weisse Falco-Tourset von Curt Cress. Um das Bild im Kopf aufzufrischen – es ist ja um die 30 Jahre alt – suche ich im Netz nach Fotos, finde auf die Schnelle aber nur was im eigenen Blog, leider nichts zum damaligen Interview im drums & percussion Magazin. Dafür gibt es ein passendes YouTube Video von der 1986er Tour mit dem gewünschten SW-Set. Scharf ist anders…Und es gibt ein weiteres, etwas älteres Video, deutlich schärfer und  schlagzeugelektronisch interessant, das mich zu diesem Beitrag (Linn ’n Concert) animiert, der wiederum in der folgenden FB-Diskussion ein Post des drums & percussion Titels 1/87 hervorruft. Dass mir Mitch Thompson sein Heftexemplar gleich noch in die Post steckt und es sich auch noch um die Jubiläumsausgabe handelt schließt den Kreis – denn „Oli trifft…Matteo Scrimali“ erscheint ebenfalls in der Feier- (und Messe-) Ausgabe!

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PS. als ich das Heft gestern aus dem Briefkasten holte, hatte ich ein schönes Deja Vu. Und jede einzelne Seite kam mir sehr bekannt vor. Neben der C.C. Story ist auch das Interview mit Sly Dunbar ganz groß (und Blog-relevant: >>…so weist sein Drumset heute neben einer akustischen Snare und den (natürlich akustischen Becken) ausschließlich elektronische Instrumente auf. Da zählt ein Simmons SDS V (mit den alten, harten Pads – „die neuen sind mir zu weich“) ebenso zum Kit wie eine gesampelte „ddrum“ Bassdrum oder eine Drummaschine für die Claps.<<)

PPS. ein paar Informationen ordne ich heute ganz anders ein, denn was ich damals vermutlich überlas, beeindruckt mich jetzt dann doch: zum Beispiel die Info das bei der Falco-Tour eine 8-Spurmaschine mit Backingtracks mitlief (und der Orientierungsclick für Curtie aus den Monitoren hämmerte), oder der „Trick 17“ zum Boss Dr. Rhythm Digital DR-220 (was tatsächlich dann etwas später auch mein erster Drumcomputer werden sollte).

Linn ’n Concert

März 11, 2017

Curt Cress mit Linndrum Zuspieler, seinerzeit mit Falco: Templeblocks anstelle Mesh Heads, dirty Samples, große Gesten.
Und wenn mich nicht alles täuscht stehen die holzfarbenen Yamaha Concert Toms jetzt bei Christian Prommer (in den Red Bull Studios Berlin). Oder?

the high falling sound

März 9, 2017

Kommt alles aus der Pollard Syndrum Quad: >>The high falling sound that you her a lot in disco-pop music<<,  >>the sound of a clanging bell<<, und die >>police car sirene<<.

 

Vom Mikrofon zum Vocoder, von der Talkbox zu Autotune

Februar 24, 2017

Mit dieser Vorschau steige ich ein, in den vierten Teil der Arte Doku „Achtung, Aufnahme! In den Schmieden des Pop (Das Geheimnis der Stimme)“ und lerne schnell:
– die Elektrizität und das Mikrofon sind die „Instrumente der Sänger“
– es geht um Emotion und den persönlichen, unverwechselbaren Ausdruck – nicht zu verwechseln mit Können. Und obwohl sich Schwankungen in puncto Timing und Tonhöhe locker ausbügeln lassen, gibt dafür »keinen Knopf im Studio« (Nile Rodgers)

Jedenfalls haben mich einige Beispiele des Beitrags ergriffen, umgehauen und erheitert (wie die Geschichte von Jean Sablon, der 1935 als der erste französische Sänger, der auf der Bühne mit einem Mikrophon auftrat, daraufhin als „Mann ohne Stimme“ abgelehnt wurde und sich später erst dadurch rehabilitieren konnte, als er im Konzert zuerst ein Lied ohne „Hilfsmittel“  aufführte und anschließend das Mikrofon benutzte).

Ben Harper „Walk Away“ (1994)

Serge Gainsbourg „Ballade de Melony Nelson“ (1971) – was für ein Arrangement!

Amy Whinehouse „Valerie (Acoustic Version, 2006?)

The incredible Sonovox (1940)

Roger Troutman und seine Talk BoxMore Bounce to the Ounce“ (1988)

PS. man beachte den Clap-Man hinterm Simmons/Becken-Gebinde (‚1.57)

(Teil 1Teil 2, Teil 3)

Rock’n Roll vs. Spiritual Jazz

Dezember 16, 2016

Du kannst wählen zwischen einem knapp zwei Minuten kurzen 1A Rock’n Roll Tutorial inklusive Fingerdrumming-Show-Off, oder einem zwölf Stunden langen Mix-Querschnitt durch die Geschichte des spirituellen Jazz von 1957 bis heute (featuring >>recognised pioneers Sun Ra, John & Alice Coltrane, Don Cherry and Pharoah Sanders alongside the likes of South African songstress Letta Mbulu, Brazilian percussion maestro Airto, early incarnations of Earth, Wind & Fire and the great Gil Scott-Heron<<), mit Tracklist und allem drum und dran.

Für den zweiten Teil leihe ich mir von der Redbullmusicacademy mal eine passende Bildidee:

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Aber bevor ich mich auf die große Jazz-Rock-Verbindung einlasse, werfe ich noch geschwind einen Blick auf (die) „Freie Radikale“ und Dendemanns Böhmermann-Abschied; eine weitere deutsche Rapgeschichte:

Abletondrummers Max Patches

November 3, 2016

Hört sich nach einem guten „freeware“ Helferlein an, mit dem sich (aus dem Edrum-Modul) ankommende MIDI-Noten schnell im Drumrack oder Impulse zuordnen lassen.

Die Downloadlinks für Drumracktuner und Impulsetuner, sowie die Heimseite von Tobi „Abletondrummer„.

Rosso Corsa

Oktober 2, 2016

An den kürzlich verstorbenen Kashif erinnere ich mittels des DJ Friction Tribute Mixes und dieser interessanten Live-Aufzeichnung:

Da ist in puncto elektronischer Beat Ästhetik alles Verfügbare mit auf der Bühne: die MIDI-Burg (als?) Zuspieler, schön mit „lautem“ Orientierungs-Clicktrack nach den Breaks (höre: ‚5:27) und ferrarirote Simmons Drums; nur der Perkussionist muss die „echten“ Woodblocks bespielen (klingt und mischt sich doch eh geil…)

Direkt im Anschluß staune ich – ebenfalls schwer 80iger und natürlich perkussiv – über Ralph MacDonald’s Kuhglocken-Minimalismus.
Wowbell!

Übrigens hat der MacDonald schon im Jahr 1978 mit „The Path“ eine interessante Trommelbrücke aus elektronischen (Syndrum) und traditionellen Rhythmusinstrumenten in die Plattenlandschaft gestellt.

PS. Und wer jetze den ein oder anderen alten Fusion-Gassenhauer auch mal mit seiner Kapelle nachspielen möchte, dem sei ein Blick in die SLickbooKs geraten.

Bugge & Friends

November 10, 2015

Viele Rhythmusmacher*, viele Knöpfe, eine programmierte Four-on-the-Floor Kick, dennoch jazzy und live : Bugge & Friends

und die legendären Schlüssel-Chimes 🙂

* Joaquin “Joe” Claussell (DJ, electronics), Erik Holm (perc), Andreas Bye (drums)

DSP Trigger

März 25, 2015

Nebenan, im drummerforum.de, wird gerzeit heiß über das mit 39$ sehr günstige PlugIn DSP Trigger der Firma Audio Front diskutiert, welches in die Soundkarte geführte Audio-Impulse (Pad-Signal, Trigger-Pickup, Mikrofon) in Midi übersetzt, womit schließlich dann der Lieblings-Software-Sampler angesteuert wird.
Die Feature-Liste (u.a. „positional sensing“) des DSP Trigger liest sich deutlich flexibler als mein bis dato geschätztes apTrigga PlugIn.

VSTi-Drumming: elektronisches Trommeln ohne Modul, sozusagen.

DSPT1506

[File under: Drum Replacement, exotische Trigger-Ansätze, DrumMic’a!]