Archive for the ‘Dub’ Category

Echodrums listening Pearls

Mai 31, 2018

Da ich immer wieder zum Thema Echodrums befragt werde, diesbezüglich ja auch schon einiges geschrieben* habe – leider kräftig verstreut und nur auf deutsch -, würde ich gerne die Essenenz der bald zwanzigjährigen Delay-Fahne in einem Hosentaschen-Büchlein bündeln – im Idealfall (auch) in englisch.
Als Appetizer bzw. Ohrenschmaus habe ich mal 60 Minuten Musik zusammengestellt in denen das mikrofonierte Schlagzeug zum Labor für Trommler und Tonmeister wurde. Dass jene Ergebnisse aus der Musikproduktion wiederum uns kreativen Rhythmusmachern die wichtigen Kartendaten liefern, um Grenzzäune zu überspringen und Neuland zu entdecken, muss nur gehört-nachgeforscht-gelesen (und irgendwie transferiert) werden… ist eh klar!

Enjoy:
Mad ProfessorBucket Brigade“ 1982
Ernie & Bert „Das Echospiel
Billy Cobham „A Funky Kind Of Thing“ 1975
Kraan „Silky Way“ 1977
Massive Attack & Mad Professor „Bumper Ball Dub (Karmacoma)“ 1995
Lenny Kravitz „Again“ 2000
Maurizio „M05A (edit)“ 1995
A Tribe Called Quest „Moms“ 1998
Everything But The Girl „Walking Wounded“ 1996
The Police „Walking On The Moon“ 1979
Pink Floyd „Nick Mason-The grand vizer’s garden party“ 1969
Moloko „Its Nothing“ 2000
Peech Boys „Don’t Make Me Wait“ 1982
Daniel Lanois „Frozen“ 2005
King Tubby meets ScientistWickedest Dub“ 1996
Mahavishnu Orchestra „The Unbeliever“ 1984
Wolfgang Haffner „Crusin (Featuring Nils Landgren + Lars Danielsson)“ 2006
Mad Professor And Jah Shaka „Ecological Dub“ 1984

*  In gedruckter Form findest du einiges in den beiden Büchern „e-Beats am Drumset“ und „Das moderne Schlagzeugquartett„.
Für die drums&percussion Workshops („vom Zitat zum Ich“) habe ich dem Thema fünf folgen gewidmet (1 Hall, 2 Echo, 3 Echo Plus, 4 FX Galore, 5 Looper).
Und hier im Blog gibt es die Rubrik Echodrums.

echoberg
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Trap Music

November 1, 2017

Hier ein unterhaltsames Filmchen vom tollen Gerwin Eisenhauer zum Thema Trap, dessen Groovebestandteile Wikipedia wie folgt charakterisiert: >>crisp, grimy, and rhythmic snares; deep 808 kick drums; double-time, triple-time and similarly divided hi-hats<<.

 

 

Musik für Feiertage

Oktober 31, 2017

Also, eine Klangtapete für Geburtstage (in dem Fall Folas 40ter) und andere Feiertage (Reformation, eigentlich auch was Schönes):

Knower „P.Y.T.“
Banda Black Rio „Leblon Via Vaz Lôbo“
Dwele „Know Your Name“
Pat Metheny „Everyday“
Steely Dan „Don’t Take Me Alive“
Shawn Phillips „I Don’t Want To Leave You, I Just Came To Say Good-Bye“
Mad Professor And Jah Shaka „Morphing Dub“
David Sanborn „Run for Cover“
Wheather Report „Corner Pocket“
Roy Hamilton „Take Your Time (Instrumental)“
Ahmad Jamal featuring Abd Al Malik „Marseille“
George Duke „Uncle Remus“
Massive Attack & Mad Professor „Radiation Ruling The Nation (Protection)“
Bon Iver „Re: Stacks“

Sound Systems

April 4, 2017

Internet-Uni: Auf Arte Creative gibt es zehn kur(weilig)e Folgen rund um das jamaikanische Sound System:

1 Die Urväter des Sounds
Punany Poets
Ghettoblaster
4 Car Clash
5 Rastaman Migration
6 Tecnobrega Monsters
7 Pimp my Sound
8 Like a Sachs Machine
9 Despacio Odyssee
10 Save our Sounds

Wieder viel gelernt! Und so lege ich gleich mal den neu entdeckten „Singjay“ Tenor Saw zum Frühstück auf.

Und danach testet die von Eward Maclean und seinen FB-Freunden erstellte Liste der „100 epic Soul, Funk, Pop and HipHop Basslines“ mein Sound System der Stunde…

the idea of customizing

März 7, 2017

DJ David Rodigan erklärt den „soundclash„, einer jamaikanische Tradition aus den späten 1950er Jahren, bei der mehrerer rivalisierende Soundsystems mit klaren Regeln gegeneinander antreten und das Publikum zur Jury wird.

Neues entdecken

Februar 26, 2017

Give and take!
Im aktuellen Fall: ich erzähle Helge was für seine Bachelor-Arbeit, er fährt mich nach Hause und sendet Spitzeninspiration per Mail – so viel, dass ich mich nun getrost für die anstehende DePhazz (UA, MOL, BY) Tour hier mal rausziehen kann.

  1. Beginnend mit einem Großkaliber, hier der Instagram-Videobeitrag von ?uestlove, in dem er über die Angst und ihre Bewältigung spricht, ein neues Programm (in diesem Fall: Ableton Live) zu erlernen.
  2. Der Berner Trommler Julian Sartorius (*1981) ist organischer Sammler, Macher, Klang.


    In der halbstündigen Jazzahead Performance erkenne ich ähnliche Leidenschaften (z.B. für den VicFirth 5A Dual Tone), schreib mir aber auch einiges auf (Mini-Vibratoren, Meinl Helix Bowl auf Glockenspiel-Plättchen, Einhand-Harmonium, Wah-Wah-Tube, DIY-Superball Mallet, mehrere Metallophon-Stäbe). Also viel Futter für meine Klangsuchmaschine.
    Und wenn mal wieder Geld reinkommt werde ich mir das Beat-Diary-Box-Set (365 Aufnahmen und Bilder) kaufen:

    Toll auch, dass JS am liebsten mit dem Zug reist (Stichwort „Matrioschka Schlagzeug“), gerne liest, mit Spielregeln spielt, sich Grenzen setzt und Musik mit Bildern verbindet bzw. sich vom Bild inspirieren lässt.

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  3. Zwischendurch schreibe ich mir auf, dass Elektro Guzzi Drummer Bernhard Breuer seine Jomox MBase nicht mit einem klassischen Triggerpickup, sondern mit einem in die Kick gelegeten dynamischen Mikrofon triggert, da: weniger Fehltrigger!), ich lese über das Verbzilla und lande letztlich – interessiert – beim Hold-Reverb von Z.cat.
  4. Jetzt zum in Amsterdam lebenden Österreicher  Gerri Jäger (*1979). Drums und handbediente Elektronik: Alleine…


    … oder im Duo (Knalpot)

  5. Zum bunten Abschluß noch „The Periodic Table of Guitar Effects Pedals“periodic-table-of-fx
    © The Sixty Five

Wagenhallen Nachhall

Dezember 5, 2016

Samstag Nacht, die letzte Wagenhallen-Party, war: schön & typisch, so wie wir das in den vergangenen zehn Jahren bei über 20 Netzer Gastspielen immer wieder erlebt hatten.
Aufgrund der sehr bassigen Anlage  war unser Set vielleicht etwas weniger dynamisch, dafür energiereich & massiv wie selten zuvor, ein kurzer, druckvoller Abschied vom alten Gemäuer (das vom tollen Laurenz Theinert mit passendem Beamerlicht bestrahlt wurde).
Noch mehr Stuttgart-Nostalgie gab es  dank der Auftritte von „Putte & Edgar“ und „Gomo Park„.

Meine persönlichen Höhepunkte des Abends waren aber der Einfallsreichtum
– der Wagenhallenkünstler, die sich ein auf dem Gelände ein Container-Dorf errichten,
– des Gomo Park Trommlers Jörg Bielfeld (der in allen Boss und Ibanez Bodentretern die schwergängigen Federn durch Schaumstoffwürfel ersetzt hat, um sie leichter mit der Hand bedienen zu können; der seine A/B-Box auf einem kleinen extra Teppich befestigt hat, welcher dann fußtrittgenau unter der Hihatmaschine gegen mögliches Verrutschen fixiert wird) und das „Soundsystem aus dem Allgäu“ (das den Taut-Container beschallt hat).

Superheroes S & R

Juli 4, 2016

Es ist Sommer, also höre ich mir jetzt mal die nach Meinung des Fact-Mags besten 16 Songs von Sly & Robbie an!

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Dickes B

Mai 9, 2016

Angenehm erschöpft und höchst inspiriert, gehe ich mental nochmals die Highlights meines Berlin-Ausflugs durch:

Ich hatte den perfekten Start, klar: Dirk und seine Drumtrainer schätze ich ohnehin sehr, aber dass die Bude rumsvoll und dann noch mit vielen coolen & befreundeten TrommlerInnen besetzt sein wird, hätte ich nicht erwartet.

Und ab dann ging’s nahtlos in den X-Jazz-Flow über:
– Schwarzmann Soiree Finale mit Henrik und Ben Westbeech
– ein atmospärischer „A Coral Room“ Einstünder im Monarch, siehe Momentaufnahme von Martin Bach:

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– ein letzter Hauch von Kurt Rosenwinkel und seinen „Bandits 65“ (mit Gintas Janusonis)

– entspanntes Mittagsprogramm mit Christian Prommer (inklusive Native-Instruments Nachtisch) und Michael Kersting (der mir unter anderem den prall gefüllten Pulse-Percussion-Store in der nähe der Ankerklause gezeigt hat).

– das Matthias Lindermayr Quintett mit Andi Haberl -toll!

– Vijay Iyer Trio mit Marcus Gilmore (intensiver Gig, aber mir zu lang). Die Verbeugung vor Robert Hood gefiel mir gut:

– der (auch elektronisch) verspielte Demian Kappenstein (Highlight für meine Klangbibliothek: das auf die Snare gelegte Skateboard!) in einem ganz speziellen Mitternachtskonzert mit Inéz

– ein schönes Zitat aus der Catering-taz: >>Unser Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, aus nichts etwas zu kreieren, ist das größte Geschenk<< (Adi Gelbart)

– intensiver (beeindruckender & inspirierender) Besuch in Christian Lillingers Proberaum, von dem ich ein schönes Klangideal mitnehme – die gläsernen Toms – und die aktuelle „Amok Amor“ CD
Um die Ecke dann direkt nach „Klein Hanoi“ (Dong Xuan Center) zum Essen.

Noch ’ne tiefe Verbeugung vor bzw. ein dickes (Lo)B an Stud und seinem Team, ein derartig fettes Festival auf die Beine zu stellen! Genau so hab ich es mir immer gewünscht 🙂
PS. Berlin finde ich eigentlich immer toll, im Sommer jedoch unschlagbar.
Und wenn man dann ab und an noch von vertraut poetischer Lautmalerei à la „so ischess“ überrascht wird, fühle ich nicht nur wohl, sonder wie zuhause!
PPS. Handy tot = auch gut
PPPS. den 2nd Hand Laden in der Zossenerstrasse konnte ich nicht auslassen; dort lief eine LP von Horace Andy „In the light Dub“. Quasi noch mehr Sommer!

Drum Bug

März 24, 2016

Während ich einen Artikel zur Film-Doku „Lee Scratch Perry’s Vision of Paradise“ lese, schleicht sich der Drum-Bug ins Bild und will auf Trommeln und Becken geklebt werden – zwecks Verhallung und anderer Effektspielereien

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