Archive for the ‘bass’ Category

JAM with graHAM

Januar 12, 2019

Wenn der Bassist singen kann, braucht’s nur noch einen Drummer…nee: wenn der Bassist Larry Graham heisst, reicht ein Trommler zur Komplettierung der Band. Beziehungsweise, sollte der Rhythmusmacher verhindert sein, dann kompensiert Larry Kick und Snare einfach durch Slappen und Poppen.

Im Netz schwirren auch noch die beiden Instructional Videos „Super Slapping Bass“ (ebenfalls nur im Duo mit Trommler Kozo Suganuma)  und „Funk Bass Attack“ von 1997 (im Orgeltrio mit Greg Errico hinterm Schlagzeug) – auch hier lässt sich die Zutatenliste für ’ne eins a Funk-Attitude zusammensammeln…

In puncto Effekgeräte lerne ich aus den Videos: >>When it’s old and good, it is antique<<
Und hey, die alten Pedale (Roland Jet Phaser AP-7, „bigfoot“ Mu-Tron Octave Divider, Maestro Fuzz Phaser (Bsp. 2), Lovetone Big CheeseProCo Juggernaut, MXR Phase 100 + Boss DD-?, Danelectro Fab Tone) versprühen auch derart viel Charme und dennoch sind es des Meisters Tanzschritte und Einstellungen, die den Antiquitäten zum Wow!-Moment verhelfen.

PS. in diesem Zusammenhang darf Tim Lefebvres grandiose Kombination von Fuzz und MXR Envelope Filter nicht fehlen.

mehr Bass!

November 17, 2018

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double bassdrum!

August 26, 2018

Bisher hatte ich bei den clubbigeren Gigs des „Temporären elektronischen Salons“ rechts neben dem Camco-Pedal ein Roland KT-10 aufgestellt. So (und mit dem angebundenen Vermona Kick Lancet Modul) liessen sich nicht nur typische Four-On-The-Floor Klischees stilecht bedienen, sondern – wenn man den linken Fuss zudem auf dem Bassdrumpedal abstellte – auch ungewöhnliche Patterns mit zwei Basstrommeltönen erzeugen. Klang spannend, mutete aber rein optisch etwas seltsam an…
Jetzt habe ich das KT-10 links von der Hihatmaschine positioniert und freue mich, dass ich mit dem linken Fuss ganz locker (parallel zu jeglichem Beat aus dem Fundus) ein elektronisches Viertelfundament legen kann – mal laut/fett/dominant, mal dezent/dünn.
Aber auch andere getretene Hihat-Klischees, wie beispielsweise jazzige 2 und 4, funktionieren prächtig.
Jetzt muss ich mir wohl noch ein Drop-Clutch besorgen: hello e&a double bassdrum!

Oder ich verwende eine geschlossene Zweit-Hihat; beispielsweise die Kallas X-Hat oder halt die interessante Bastelleihgabe von Olaf Cremer, die er mir zufällig just zu eben dieser Links-Fuss-Kick Premiere beim Museumsuferfest mitgebracht hat:
eine geschlossene 6″ Zoll Miniatur-Hihat, die sich an einer Stimmschraube an Snare oder Tom festmachen lässt…

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eins a Ausklang

Dezember 29, 2017

Während meine Schwester auf ’ner echten Party hüpft, hätte ich hier den eins a Jahresausklang für alle Daheimgebliebenen und Babysitter, eine astreine Bassverbindung von Fricos P-Funk Mix zu John Eckhardts Bigfoot:

Ach ja und von Johannes Brecht borge ich mal geschwind ein passendes Foto aus seiner Insta-Timeline:

Bild 29.12.17 um 22.43

 

Baß und Bälle

Dezember 9, 2017

Und jetzt noch zur Entspannungsabteilung der letzten Tage:
Das waren ein paar gute Sätze (aus den Büchern „Unschuld“ und „Rave“) sowie der Marvin Gaye Remix, der sich zwar ganz schön nah an die Kante zum Schmierigen wagt, dennoch in Schleife lief:

>>Kein Baß.
Der Baß ist weg.
Das Aussetzen des großen Beats, ein Schieben, Harren,
Luftanhalten. Eine Art Geburtspassage etwa?
Und als der Baß im Beat zurückkam, erhob sich jetzt
vieltausendkehlig ein Geschrei.
Die Menschen schrien: »Wunderbar!«
Der Baß ist wieder da.
Und sie tanzten und sprangen wild herum, und
…<<
(Rainald GoetzRave“ 1998, Seite 21)
>>Ließ sich ein gefertigter Gegenstand denken, der vollkommener war als ein Tennisball? Flauschig und kugelrund, pressbar und prallfähig, zusammengefügt aus einem Paar ineinanderpassender Zungen, das Geräusch beim Aufprall ein Tock im angenehmsten Register. Hunde wussten, was gut war. Hunde liebten Tennisbälle, und sie auch.<<
>>Der Ball sprang in einem flachen Bogen auf sie zu, ihr Blick war daran geheftet, damit sie ihn auch wirklich sah, nur ihn sah, nichts dachte, und ihr Körper erledigte das Übrige, ohne dazu aufgefordert werden zu müssen. Dieser Moment des Aufeinandertreffens, die Genugtuung, wenn sie die Bewegungsrichtung des Balls umkehrte, das Ideal des idealen Punktes. Zum ersten Mal seit ihren Anfangstagen in Los Volcanes erlebte sie vollkommene Zufriedenheit. Ja, eine Art Seligkeit: lange Ballwechsel an einem Herbstabend, die Ausübung von Können in einem Licht, in dem gerade noch gespielt werden konnte, das verlässliche Tock des Tennisballes. Das genügte.<<
(Jonathan FranzenUnschuld“ 2015, Seiten 776 und 806)

Wagenhallen Nachhall

Dezember 5, 2016

Samstag Nacht, die letzte Wagenhallen-Party, war: schön & typisch, so wie wir das in den vergangenen zehn Jahren bei über 20 Netzer Gastspielen immer wieder erlebt hatten.
Aufgrund der sehr bassigen Anlage  war unser Set vielleicht etwas weniger dynamisch, dafür energiereich & massiv wie selten zuvor, ein kurzer, druckvoller Abschied vom alten Gemäuer (das vom tollen Laurenz Theinert mit passendem Beamerlicht bestrahlt wurde).
Noch mehr Stuttgart-Nostalgie gab es  dank der Auftritte von „Putte & Edgar“ und „Gomo Park„.

Meine persönlichen Höhepunkte des Abends waren aber der Einfallsreichtum
– der Wagenhallenkünstler, die sich ein auf dem Gelände ein Container-Dorf errichten,
– des Gomo Park Trommlers Jörg Bielfeld (der in allen Boss und Ibanez Bodentretern die schwergängigen Federn durch Schaumstoffwürfel ersetzt hat, um sie leichter mit der Hand bedienen zu können; der seine A/B-Box auf einem kleinen extra Teppich befestigt hat, welcher dann fußtrittgenau unter der Hihatmaschine gegen mögliches Verrutschen fixiert wird) und das „Soundsystem aus dem Allgäu“ (das den Taut-Container beschallt hat).

1, 2, drums, 2 , 3, 4

November 11, 2016

Habe gerade gelesen, das Victor Bailey viel zu früh verstorben ist und muss erstmal die „Bottom’s Up“ wiederhören und mich an die letzte Begegnung erinnern, bevor der Alltag weiterlaufen darf.

Tourgespräche

Februar 2, 2016

Markus Vieweg ist eigentlich Bassist (der Band Glasperlenspiel), aber auch ein Internet-afiner Mensch. So er hat er mit den von Apple bereitgestellten Tools ein von der Kritik gefeiertes Bass-e-Book veröffentlicht und mit seinem Blog „Tourgespräche“ eine Alternative zum klassischen Musikerinterview geschaffen. Gut vorbereitet und mit viel Zeit finden Unterhaltungen – vornehmlich mit Akteuren aus der zweiten Reihe des Showgeschäfts – jenseits der Langeweile längst bekannter Eckdaten und Fakten statt und werden zu einem anderthalbstündigen Podcast zusammengeschnitten.

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Wir trafen uns neulich zwischen Soundcheck und Festivalauftritt in meinem Mainzer Hotelzimmer und sprachen bei Kaffee und Kuchen über:

FOH, Mad ProfessorHeimstudioKompressormaske, Squarepusher, Bedroomproducer bzw. Zufall als neue Bestimmung, Jojo MayerVom Zitat zum Ich, Zuspieler, der „Sack um die Snare“, Echodrums, Solo-Performancesimulierter Aux-SendReverb Shots, Laurenz Theinerts Visual Piano zu meinen Organic Electro Beats 2003, Bandmensch, Rubo(W)ölpl aka (W), Aufwand und Slayer-Set auf der IAAB-Keeper/BeatSeeker, >>Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile<<, selbstgebaute „Playstation“, Cover-Mukke, das persönliche innere Tempo, Interaktion dank Blog, Lesen, Cafè, Tour Catering, Netzer, nur einmal laufen!Fragebogen aus den Tagebüchern von Max Frisch

… und dabei hat mich einiges „umgehauen“…

 

 

Dub and Bass

Januar 13, 2016

Auf der Electronic Beats Seite wird die Geschichte des Killasan-Soundsystems erzählt.
Und so tragen mich die Gedanken prompt an lauschiges Plätzchen, es ist Frühling und die imposante Boxenwand massiert Bauch und Herz…

 

verspieltes & synästhetisches Potenzial

Dezember 7, 2015

Mit verspieltem und synästhetischem Potenzial sind alle drei folgenden Produkte aufgeladen.

Der Handtaschenbass MB33 von MAM (Hören & Spüren) – für mich die perfekte Reisealternative zur meiner Acidlab Bassline, die ebenfalls aus Bayern kommt…

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Die Tonangeber (Lesen & Hören), ein musikalisches Kinderbuch ab 6, mit Trommel- und Echobezug:
>>’Freude bringen wir am besten zum Ausdruck‘, meldeten sich die Pauken. ‚Kein Schlag ist mächtiger als unserer!‘ tönten sie laut, dass das Echo ihrer Schläge noch lange im Konzertsaal widerhallte.<<

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Cowboys & Indianer, das aktuelle Album der dänischen Sample-Verwerter Den Sorte Skole. Ein toller Mix (zum Wegdämmern & in der Traumwelt zu agieren).