Archive for the ‘MIDI’ Category

Trigg.me!

März 26, 2018

Das M4L Plug-In Peaks & Notes hat eine jüngere Schwester, die vom Entwickler Yehezkel Raz Trigg.Me! getauft wurde und uns Drummer direkt anstupst.
Denn damit lässt sich jeglicher Audio Input in MIDI-Noten umwandeln. Ich habe die $8 investiert und bin gespannt, ob die Shareware meinen nach wie vor beliebten ApTrigga ersetzen kann/wird.

how to use? Trigg.me! = two devices: a sender and a receiver.

  • drop “Trigg.me SEND” into any audio input track [mic/other]
  • set the Threshold level (the horizontal dark line)
  • drop “Trigg.me RECEIVE” into a MIDI track [+instrument]
  • scroll to choose a note to output
  • you can use up to 8 devices per project!

another way of cycling

Februar 15, 2018

Patrick Marschke erklärt seine Ansatz, wie er mittels Roland SPD-SX (als Controller) trommelnderweise durch das selbstgeschriebene Max Patch bzw. die eingeladenen Audio-Tracks hin-und herfährt.
Erinnert etwas an die Round Robin Idee, an Duracell, Danziger und Deantoni Parks und ist dennoch ganz eigen!

Darwin Grosse hat sich mit dem Schlagzeuger aus Minneapolis näher beschäftigt und diesen Artikel (Artist Focus: Patrick Marschke) dazu veröffentlicht.

Hier die Hybrid-Anordnung als Grundlage einer Solo-Performance:

PS. Patrick hatte vor ungefähr einem halben Jahr seinerseits ebenfalls einen spannenden Blogeintrag über jene neue Generation von Schlagzeugern verfasst, die >>have consistently and completely redefined what it means to be a drummer by their ingenious embrace of new technologies.<<

USB Frühling

Februar 12, 2018

Ich hatte neulich einen Testbericht über das KMI BopPad geschrieben (lässt sich demnächst in d&p nachlesen, aber Harry Bum Tschak hat auch was schönes – direkt verfügbares – darüber geschrieben) und war dermaßen angefixt von dem Leichtgewicht, dass ich mir jetzt nicht nur das USB-Pad, sondern auch noch den großen Bruder namens K-Mix (Interface, Controller bzw. Stand-Alone Mixer in einem) bestellt habe.
Die Eingewöhnungsphase gestaltet sich sehr motiviert, da ich mit diesem Setup auf meinen zukünftigen Reisen ordentlich Gewicht reduzieren kann. Zudem hat mir der Ableton- und M4L Checker Tobi das Notecolor Patch von Manny Pardeller modifiziert (-> mittlerweile gibt es sein BopPad Status Viewer), so dass ich eine optische Kontrolle über so manchen Pad-Befehl habe (SD-Delay mit oder ohne Vocoder, läuft der Loop oder nicht, hatte ich den getriggerten Clap-Sound nun echt zugeschaltet?).
Übrigens: Tobi hat auch noch ein weiteres M4L Floatwindow gebastelt, mit dem sich der Stand der 4 Presets ablesen lässt. Sowie das Note Toggle Drumrack Loop Patch, mit dem sich Loops aus dem Drumrack an-und ausschalten lassen. Eins a!

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Dass ich darüberhinaus für mein altes RME-Interface direkt eine neue Aufgabe gefunden habe, ist Levis Wunsch geschuldet, Klavier lernen zu wollen:
Denn als ich gestern dafür meinen alten Roland-Synth entstaubt hatte, bin ich etwas über die mit Piano überschriebenen Sounds erschrocken; bzw. habe directement den Rechner angeworfen und mittels diesem Tutorial das Logic EXS24 Klavier gepimpt. Das Problem der Plastiktastur liess sich zwar auch damit nicht verbessern, die Klang-Kur jedoch hat (im Verbund mit dem schmucken Verstärkerwürfel) Wunder gewirkt 🙂

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Beat Leasing vs. I want to bring studio production to the live onstage performance

Februar 1, 2018

Im Vice Magazin gibt es einen ambivalenten Artikel zum Thema Beat Leasing („Die Söldner des HipHop„) und der amerikanische Modern Drummer wird seinem Namen gerecht und befördert Zach Danziger aufs Cover (und die Titelgeschichte in voller Länge ins Netz).

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Dazu ein schönes Ankündigungsfoto von Zach’s Buddy Mark Guilliana (aus dessen Instagram Feed) und Harry Bum Tschaks ausführlichen BopPad-Test (Das Keith McMillen BopPad ist nämlich eine der Schlüsselfiguren des Interviews).

 

 

 

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August 24, 2017

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SPD-SX as Visual MIDI Controller

Juli 25, 2017

Habe seit längerer Zeit mal wieder mein SPD-SX hervorgeholt, um es als (einzigen) Controller für Ableton Live zu nutzen.
Mein Hauptanliegen dabei ist die Steuerung per Trommelstock, inklusive visueller Rückmeldung, so dass der ewige Kontakt bzw. Kontrollblick zum Rechnerbildschirm zukünftig minimiert wird.

SPD_SX-visual-Midicontrol

Folgende Punkte bin ich diesbezüglich angegangen:
e-Kick (via Pad oder Pedal) und Boombass Samples schicke ich so latenzfrei wie möglich direkt aus dem Audio-Ausgang des Rolandmoduls.

Verschiedene Effekte, Trigger-Add-Ons und Loops möchte ich aber in der Ableton DAW formen und aus meine RME-Babyface rausschicken. Dafür verwende ich nach wie vor lediglich ein Mikrofon an der Snare.

– mittels ApTrigga generiere ich einen Handclapsound, der sich nun via Pad-Schlag dazuschalten lässt (eine MIDI Note des SPD-SX de/aktiviert den Track-Aktivierungsschalter).
Damit ich sehen kann, ob der Triggersound-Kanal aktiv ist, habe ich für das auslösende Pad des SPD-SX einen stummen Loop (eines gleichförmigen 1kHz Sinustons) angelegt. Dadurch läuft der SPD-SX Loop bzw. dessen Pad leuchted rot, solange mein Triggersound aus dem Ableton dazugeschaltet wird.
Den Klang des Clapsamples bearbeitet ich mit einem Waves One Knob Filter via MIDI Control Rad des SPD-SX.

– mit dem Signal des Snaremics erzeuge ich auch den Snare/Vocoder Output für mein (Outboard-) Echogerät. Auch hier sorgt ein SPD-SX Pad mit stummem Sinus-Loop für die optische Kontrolle: leuchtet es, ertönt der Vocoder, wenn nicht, so rutscht der pure Snaresound ins Echo.

– das Signal des Snaremics läuft zudem in einen Return-Bus, in dem sich ein Ableton Looper befindet. Da sich dieses PlugIn mit einer MIDI Note voll bedienen lässt, wird es mit dem mittleren Pad des SPD-SX bedient (erster Schlag: Aufnahme, ||: folgender Schlag: Overdub, darauffolgender Schlag: Loop Play :||, Doppelschlag löscht die Aufnahme)

– den „Roomshot“ Kunstgriff, also das Snaresignal durch einen Padschlag in einen Hallraum zu „send“en, liebe ich schon geraume Zeit. Durch eine MIDI-Note vom SPD-SX wird das Gate-PlugIn bedient, welches sich vor dem Valhalla befindet.

Ableton Roomshot via SPD-SX

– mit den drei unteren Schlagflächen des Rolandmoduls löse ich im Ableton Einzelsounds eines Drumrack aus oder starte/stoppe Clips, sprich: Loops im Toggle Mode. (Siehe dazu auch die Max Patches von Abletondrummer Tobi)
Auch sie lassen sich allesamt mittels One Knob Filter bzw. dem Control Rad 2 verbiegen.

– im Bandkontext gibt es zu jedem Song ein eigenes SPD-SX Kit, sowie im Ableton eine eigene Szene. Letzere bestimmt das Tempo der Loops und Clips, den passenden Trägerakkord für den Vocoder und die Drumrack-Inhalte und sie hält den MIDI Programm Change Befehl bereit, um das Roland-Modul mitzuziehen.

Dank des USB Audio/Midi Mode des SPD-SX (aktueller Treiber hier), ist dieser Ansatz auch angenehm reisefreundlich…

Ableton Song Midi Controlled by SPD-SX

The Fundaments of Groove: A Systematic Exploration of Drum Patterns in Popular Music

Dezember 16, 2016

Ich hatte im Off-Beat Magazin über eine Untersuchung der Hochschule Luzern zum Thema Groove gelesen und mich promt neugierig in das Projekt „The Fundaments of Groove: A Systematic Exploration of Drum Patterns in Popular Music“ eingewählt.
>>Die Studie ist eine explorative Untersuchung von 250 ikonischen Drumpatterns, gespielt von 50 der einflussreichsten Schlagzeuger in Funk, Rock, Metal, Fusion, R&B oder Pop. Die Drum Beats werden transkribiert und performative Aspekte (Timing, Dynamik) extrahiert. Schliesslich werden die Patterns auf Basis von Samples als realistisch klingende Tonaufnahmen rekonstruiert. […] Die Groovequalitäten der rekonstruierten Drum Patterns werden im Rahmen eines online durchgeführten Hörexperiments (https://www.soscisurvey.de/1520160/) von einer grossen Gruppe von Hörerinnen und Hörern bewertet.<<

Obwohl mich das Spiel sehr gereizt hat, vor allem dabei die gehörten Beats erkennen und benennen zu können, wurde ich zunehmend gereizter und musste leider schon nach elf Beispielen abbrechen. Der Grund dafür waren die eintönigen Midifiles und immergleichen Samples, also eine Entkopplung von Pattern und dem originalen, charakteristischen Sound, was die Einordnung sehr oft erschwerte und die Bewertung/Einordnung trübte. (Denke ich an das Original beim Auskunftgeben, oder bewerte ich das eben gehörte? Die Antworten weichen stark voneinander ab.)

Fazit aus der Hüfte: auch wenn es „nur“ um das Fundament von Groove gehen soll, funktioniert für mich die Trennung von Pattern und Originalklang überhaupt nicht. Die Kombination von Midifile und einzelnen Samples bildet in keiner Weise die komplexe, sich gegenseitig bedingende Klangentwicklung beim natürlichen Rhythmusmachen (geschweige denn die zusätzliche Ebene der Studioproduktion) ab und reduziert die Musik des Grooves auf eine eindimensonale, emotionslose Maschinentätigkeit. Mir fehlen Mensch und Mojo.
Insofern würde ich mir einen zweiten Versuchsaufbau wünschen, bei dem jetzt nicht unbedingt die Großkaliber des Drum-Business hergenommen werden müssen, dafür aber authentische Schlagzeug bzw. Rhythmusspuren einer tatsächlichen Produktion aus den möglichen Stilrichtungen. (Und gerne auch Breakbeat-Klassiker in unterschiedlichen Aggregatzuständen, sowie genuin Programmiertes.)

Airport Express

Dezember 7, 2016

Nein, keine weitere Tourgeschichte! Es geht vielmehr um einen transportfreundlichen zukünftigen Mitreisenden: Apples älteren Airport Express Stecker A1264.

Einen solchen habe ich günstig gebraucht (25 €) erworben, damit ich auf der Bühne ein geschütztes LINK Netzwerk aufbauen kann, ohne jedes Mal dafür den familieninternen Router abbauen zu müssen.
Läuft! (Dank dieser Einrichtungshilfe auch unter El Capitan.)

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So dass ich jetzt getrost noch etwas „Rocket Science“ zum Runterkommen lauschen mag:

BopPad

November 17, 2016

Die Idee des KMI BopPads liest sich sehr interessant: ein leichtes, reisefreundliches Control-Pad mit USB bzw. Midi-Anschluss, vier separaten Schlagzonen und was ich spannend finde, mit „continous pressure response“.

Voraussichtlich erhältlich ab Juni 2017.

 

Ableton Link

Oktober 23, 2016

Harry Bum Tschak hatte mich neulich auf die LINK Option in Ableton hingewiesen, sie wurde jetzt im Rubo(W)ölpl Verbund gecheckt und erst staunend, dann laut bejubelt!
Perfekte Synchronisation, die (im Gegensatz zur MIDI-Clock) keine zusätzliche CPU-Last bedeuted und selbst beim simulierten Ausfall des Netzwerks, gab es keinen Stress, da beide Ableton-Rechner sehr synchron weitertuckerten…

LINK ist einfach: jeder macht sein WLAN an und lockt sich in ein gemeinsames Netzwerk ein.
Wenn man dann den LINK Button im Ableton drückt, wird die Session zu den schon laufenden Rechnern (bzw. Vierteln) synchronisiert.
Jeder kann der Master sein, sprich sobald jemand eine Tempoveränderung vornimmt, wird sie von allen verLINKten übernommen. Aber ein Stopp gilt nur für den eigenen Rechner, nicht global.
Also Obacht, beim Drücken von Szenen, denen ein Tempobefehl voransteht und bei der Anlage des Netzwerks – nicht dass sich ein Fremder ins ungeschützte Netz einloggt und ungefragt mitspielt. (Da sich das von Mac angebotene ad hoc Network seit Yosemite nicht mehr via Passwort schützen lässt, nehme ich meinen Router mit und betreibe ihn im 5GHz Modus…weitere Einstellungs-Tipps hier).