Archive for the ‘MIDI’ Category

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August 24, 2017

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SPD-SX as Visual MIDI Controller

Juli 25, 2017

Habe seit längerer Zeit mal wieder mein SPD-SX hervorgeholt, um es als (einzigen) Controller für Ableton Live zu nutzen.
Mein Hauptanliegen dabei ist die Steuerung per Trommelstock, inklusive visueller Rückmeldung, so dass der ewige Kontakt bzw. Kontrollblick zum Rechnerbildschirm zukünftig minimiert wird.

SPD_SX-visual-Midicontrol

Folgende Punkte bin ich diesbezüglich angegangen:
e-Kick (via Pad oder Pedal) und Boombass Samples schicke ich so latenzfrei wie möglich direkt aus dem Audio-Ausgang des Rolandmoduls.

Verschiedene Effekte, Trigger-Add-Ons und Loops möchte ich aber in der Ableton DAW formen und aus meine RME-Babyface rausschicken. Dafür verwende ich nach wie vor lediglich ein Mikrofon an der Snare.

– mittels ApTrigga generiere ich einen Handclapsound, der sich nun via Pad-Schlag dazuschalten lässt (eine MIDI Note des SPD-SX de/aktiviert den Track-Aktivierungsschalter).
Damit ich sehen kann, ob der Triggersound-Kanal aktiv ist, habe ich für das auslösende Pad des SPD-SX einen stummen Loop (eines gleichförmigen 1kHz Sinustons) angelegt. Dadurch läuft der SPD-SX Loop bzw. dessen Pad leuchted rot, solange mein Triggersound aus dem Ableton dazugeschaltet wird.
Den Klang des Clapsamples bearbeitet ich mit einem Waves One Knob Filter via MIDI Control Rad des SPD-SX.

– mit dem Signal des Snaremics erzeuge ich auch den Snare/Vocoder Output für mein (Outboard-) Echogerät. Auch hier sorgt ein SPD-SX Pad mit stummem Sinus-Loop für die optische Kontrolle: leuchtet es, ertönt der Vocoder, wenn nicht, so rutscht der pure Snaresound ins Echo.

– das Signal des Snaremics läuft zudem in einen Return-Bus, in dem sich ein Ableton Looper befindet. Da sich dieses PlugIn mit einer MIDI Note voll bedienen lässt, wird es mit dem mittleren Pad des SPD-SX bedient (erster Schlag: Aufnahme, ||: folgender Schlag: Overdub, darauffolgender Schlag: Loop Play :||, Doppelschlag löscht die Aufnahme)

– den „Roomshot“ Kunstgriff, also das Snaresignal durch einen Padschlag in einen Hallraum zu „send“en, liebe ich schon geraume Zeit. Durch eine MIDI-Note vom SPD-SX wird das Gate-PlugIn bedient, welches sich vor dem Valhalla befindet.

Ableton Roomshot via SPD-SX

– mit den drei unteren Schlagflächen des Rolandmoduls löse ich im Ableton Einzelsounds eines Drumrack aus oder starte/stoppe Clips, sprich: Loops im Toggle Mode. (Siehe dazu auch die Max Patches von Abletondrummer Tobi)
Auch sie lassen sich allesamt mittels One Knob Filter bzw. dem Control Rad 2 verbiegen.

– im Bandkontext gibt es zu jedem Song ein eigenes SPD-SX Kit, sowie im Ableton eine eigene Szene. Letzere bestimmt das Tempo der Loops und Clips, den passenden Trägerakkord für den Vocoder und die Drumrack-Inhalte und sie hält den MIDI Programm Change Befehl bereit, um das Roland-Modul mitzuziehen.

Dank des USB Audio/Midi Mode des SPD-SX (aktueller Treiber hier), ist dieser Ansatz auch angenehm reisefreundlich…

Ableton Song Midi Controlled by SPD-SX

The Fundaments of Groove: A Systematic Exploration of Drum Patterns in Popular Music

Dezember 16, 2016

Ich hatte im Off-Beat Magazin über eine Untersuchung der Hochschule Luzern zum Thema Groove gelesen und mich promt neugierig in das Projekt „The Fundaments of Groove: A Systematic Exploration of Drum Patterns in Popular Music“ eingewählt.
>>Die Studie ist eine explorative Untersuchung von 250 ikonischen Drumpatterns, gespielt von 50 der einflussreichsten Schlagzeuger in Funk, Rock, Metal, Fusion, R&B oder Pop. Die Drum Beats werden transkribiert und performative Aspekte (Timing, Dynamik) extrahiert. Schliesslich werden die Patterns auf Basis von Samples als realistisch klingende Tonaufnahmen rekonstruiert. […] Die Groovequalitäten der rekonstruierten Drum Patterns werden im Rahmen eines online durchgeführten Hörexperiments (https://www.soscisurvey.de/1520160/) von einer grossen Gruppe von Hörerinnen und Hörern bewertet.<<

Obwohl mich das Spiel sehr gereizt hat, vor allem dabei die gehörten Beats erkennen und benennen zu können, wurde ich zunehmend gereizter und musste leider schon nach elf Beispielen abbrechen. Der Grund dafür waren die eintönigen Midifiles und immergleichen Samples, also eine Entkopplung von Pattern und dem originalen, charakteristischen Sound, was die Einordnung sehr oft erschwerte und die Bewertung/Einordnung trübte. (Denke ich an das Original beim Auskunftgeben, oder bewerte ich das eben gehörte? Die Antworten weichen stark voneinander ab.)

Fazit aus der Hüfte: auch wenn es „nur“ um das Fundament von Groove gehen soll, funktioniert für mich die Trennung von Pattern und Originalklang überhaupt nicht. Die Kombination von Midifile und einzelnen Samples bildet in keiner Weise die komplexe, sich gegenseitig bedingende Klangentwicklung beim natürlichen Rhythmusmachen (geschweige denn die zusätzliche Ebene der Studioproduktion) ab und reduziert die Musik des Grooves auf eine eindimensonale, emotionslose Maschinentätigkeit. Mir fehlen Mensch und Mojo.
Insofern würde ich mir einen zweiten Versuchsaufbau wünschen, bei dem jetzt nicht unbedingt die Großkaliber des Drum-Business hergenommen werden müssen, dafür aber authentische Schlagzeug bzw. Rhythmusspuren einer tatsächlichen Produktion aus den möglichen Stilrichtungen. (Und gerne auch Breakbeat-Klassiker in unterschiedlichen Aggregatzuständen, sowie genuin Programmiertes.)

Airport Express

Dezember 7, 2016

Nein, keine weitere Tourgeschichte! Es geht vielmehr um einen transportfreundlichen zukünftigen Mitreisenden: Apples älteren Airport Express Stecker A1264.

Einen solchen habe ich günstig gebraucht (25 €) erworben, damit ich auf der Bühne ein geschütztes LINK Netzwerk aufbauen kann, ohne jedes Mal dafür den familieninternen Router abbauen zu müssen.
Läuft! (Dank dieser Einrichtungshilfe auch unter El Capitan.)

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So dass ich jetzt getrost noch etwas „Rocket Science“ zum Runterkommen lauschen mag:

BopPad

November 17, 2016

Die Idee des KMI BopPads liest sich sehr interessant: ein leichtes, reisefreundliches Control-Pad mit USB bzw. Midi-Anschluss, vier separaten Schlagzonen und was ich spannend finde, mit „continous pressure response“.

Voraussichtlich erhältlich ab Juni 2017.

 

Ableton Link

Oktober 23, 2016

Harry Bum Tschak hatte mich neulich auf die LINK Option in Ableton hingewiesen, sie wurde jetzt im Rubo(W)ölpl Verbund gecheckt und erst staunend, dann laut bejubelt!
Perfekte Synchronisation, die (im Gegensatz zur MIDI-Clock) keine zusätzliche CPU-Last bedeuted und selbst beim simulierten Ausfall des Netzwerks, gab es keinen Stress, da beide Ableton-Rechner sehr synchron weitertuckerten…

LINK ist einfach: jeder macht sein WLAN an und lockt sich in ein gemeinsames Netzwerk ein.
Wenn man dann den LINK Button im Ableton drückt, wird die Session zu den schon laufenden Rechnern (bzw. Vierteln) synchronisiert.
Jeder kann der Master sein, sprich sobald jemand eine Tempoveränderung vornimmt, wird sie von allen verLINKten übernommen. Aber ein Stopp gilt nur für den eigenen Rechner, nicht global.
Also Obacht, beim Drücken von Szenen, denen ein Tempobefehl voransteht und bei der Anlage des Netzwerks – nicht dass sich ein Fremder ins ungeschützte Netz einloggt und ungefragt mitspielt. (Da sich das von Mac angebotene ad hoc Network seit Yosemite nicht mehr via Passwort schützen lässt, nehme ich meinen Router mit und betreibe ihn im 5GHz Modus…weitere Einstellungs-Tipps hier).

on the fly electronics (from the drum throne)

April 8, 2016

Wenn Henrik im Schwarz/Wesseltoft Video sagt, dass er versucht >> alles maximal reaktionsfähig zu gestalten<< rattert es gleich in meinem Kopf und ich muss mal geschwind aufschreiben, welche Möglichkeiten ich als Schlagzeuger habe, meine Klang-und Spielästhetik on-the-fly elektronisch zu bereichern (also, ohne Teil einer Click-gebundenen Anordnung zu sein).

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1.Effektgeräte einbeziehen:
Echodrums (Mikrofon + TapDelay  [+ Phaser])
Echodrums Advanced (Mic + TapDelay + Vocoder)
– „Dub another Band Member“ dank Send-Button
Reverbshots
FX galore
„Die Wurst“
Looper

2. e-Drums (gerne aus einem Soundmodul, in das ich eigene Samples reinladen kann)
Dance-Kick
– Pad(s) für Signature Sounds (TR-Hats, Noise, Boom, Claps) und Effektsounds

3. oldschool Drumsynth à la Coron DS  oder getriggertes „Simmons“,
mit vielen Möglichkeiten, die Knöpfe/Parameter zu verdrehen

4. modernes Drum-Triggering
DAW direkt, Hitswitch & co
à la Zach Danziger, dabei werden verschiedene Round Robin Samplezellen überlagert

5. Sidechaining (der Mitmusiker oder irgendwelcher elektronischer Zufallszuspielungen)
– Sidechain-Kompressor bei Mitmusiker(n), der auf die Bassdrum reagiert (à la Flo König)
– Gate (der Mischpultsumme via Insert, durch ein (für’s Publikum stummes?) E-Drum, das im Sidechain des Gates ankommt)
– Mute-Groups bei E-Drums, in der DAW

6. Synth, Sampler oder Musikcomputer
Tastatur integrieren: z.B. Housey Hi-String-Pedal (bleibt dank Hold-Funktion oder Klebeband so lange stehen wie es Dir beliebt à la Mehliana) oder Chord Memo à la Miles Davis am OB-X oder à la unzähligen House-Produzenten.
– Hitting MPC alike Pads/Samples
– Playing back tonal & Ambient Textures

7. beim Spiel eine Midiclock generieren und andere Elektronik mitziehen
34one Midiclock
BeatSeeker
– Link

hier ein paar Anwendungen (während eines Jams im Trommelwerk Bremen)

verspieltes & synästhetisches Potenzial

Dezember 7, 2015

Mit verspieltem und synästhetischem Potenzial sind alle drei folgenden Produkte aufgeladen.

Der Handtaschenbass MB33 von MAM (Hören & Spüren) – für mich die perfekte Reisealternative zur meiner Acidlab Bassline, die ebenfalls aus Bayern kommt…

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Die Tonangeber (Lesen & Hören), ein musikalisches Kinderbuch ab 6, mit Trommel- und Echobezug:
>>’Freude bringen wir am besten zum Ausdruck‘, meldeten sich die Pauken. ‚Kein Schlag ist mächtiger als unserer!‘ tönten sie laut, dass das Echo ihrer Schläge noch lange im Konzertsaal widerhallte.<<

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Cowboys & Indianer, das aktuelle Album der dänischen Sample-Verwerter Den Sorte Skole. Ein toller Mix (zum Wegdämmern & in der Traumwelt zu agieren).

Luftschlagzeug

September 21, 2015

Gestern wurden hier die „Luftmenschen“ erwähnt, heute erklärt Wolfgang Stoelzle das Aerodrum.

Bisher leider noch ohne Katzen-Sample.

Studio Stekker

Juli 24, 2015

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Wir nehmen gerade in Utrechts Kytopia die schöne, gleichermaßen clubbige Musik von Johannes Brecht auf. Welch großer Spaß mit drei tollen Schlagwerkern (Matteo Scrimali, Christian PrommerKuniyuki Takahashi)!
Im ehemaligen Kloster/Waisenhaus/Club gibt es um die Konzerthalle herum (in der wir uns ausgebreitet haben) verschiedene Studios, Rückzugsräume, vor allem massenhaft „vintage electronics“ (von Sonar Traffic), eine paradiesische Steilvorlage, die ausgiebig und 24/7 angenommen wird: von einigen coolen Typen, deren Sound ich schon länger schätze: Matthew Johnson, The Mole, Stimming, Howie B, Brandt Brauer Frick, Francesco TristanoMatt Didemus, Ben Westbeech, Peaking Lights, Deadbeat und von vielen anderen, die ich noch kennen lernen will…

Am heutige Samstag tritt die Wochengemeinschaft dann live auf dem Festival auf. Wir – Johannes Brecht (live premier) ft. Stimming, Kuniyuki Takahashi, Christian Prommer, Oli Rubow, Matteo Scrimalli – sind um 2015h dran. Bis dahin trotze ich dem Sturm und lege die Füße zum Sound der Abyssinians hoch.

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Hier noch meine Notizliste der guten Ideen und Gear-Tipps: JBL 305 (Abhöre), FIIO D07 (Konverter zur Nutzung des digitalen Laptop-Outputs), iConnectMIDI2 (externes MIDI-Interface),  Schlagzeugaufnahme mit nur einem Mikrofon, meinem Liebling: U47fet, Cabasa als elektronische Hihat (siehe auch Rhythm Tech Scratcher, Meinl Foot Cabasa), KiKa Castanets zur Clap-Simulation, die Eprom-Snaredrum Illusion von Kuniyuki Takahashi: eine leere Keksdose wird mit Glöckchen/Münzen/ Schlüssel… gefüllt und auf der Conga plaziert, der erstaunliche Bass eines mit den Fingern angetippten Fells/der Gran Cassa, die Hihat der Roland CR-8000 und die Stereo Hats des Boom-PlugIns, Matteos Nussrassel, deren Bambusrohr sich perfekt über Hihatstange stülpen lässt

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Zum Abschluss noch zwei kinderfreundliche Fahrradlösungen nach meinem Geschmack: Hooodie Big Cushie (Zitkussen!) und der Kindersattel auf Oberrohr. Holland!

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