Archive for the ‘MIDI’ Category

BopPad

November 17, 2016

Die Idee des KMI BopPads liest sich sehr interessant: ein leichtes, reisefreundliches Control-Pad mit USB bzw. Midi-Anschluss, vier separaten Schlagzonen und was ich spannend finde, mit „continous pressure response“.

Voraussichtlich erhältlich ab Juni 2017.

 

Ableton Link

Oktober 23, 2016

Harry Bum Tschak hatte mich neulich auf die LINK Option in Ableton hingewiesen, sie wurde jetzt im Rubo(W)ölpl Verbund gecheckt und erst staunend, dann laut bejubelt!
Perfekte Synchronisation, die (im Gegensatz zur MIDI-Clock) keine zusätzliche CPU-Last bedeuted und selbst beim simulierten Ausfall des Netzwerks, gab es keinen Stress, da beide Ableton-Rechner sehr synchron weitertuckerten…

LINK ist einfach: jeder macht sein WLAN an und lockt sich in ein gemeinsames Netzwerk ein.
Wenn man dann den LINK Button im Ableton drückt, wird die Session zu den schon laufenden Rechnern (bzw. Vierteln) synchronisiert.
Jeder kann der Master sein, sprich sobald jemand eine Tempoveränderung vornimmt, wird sie von allen verLINKten übernommen. Aber ein Stopp gilt nur für den eigenen Rechner, nicht global.
Also Obacht, beim Drücken von Szenen, denen ein Tempobefehl voransteht und bei der Anlage des Netzwerks – nicht dass sich ein Fremder ins ungeschützte Netz einloggt und ungefragt mitspielt. (Da sich das von Mac angebotene ad hoc Network seit Yosemite nicht mehr via Passwort schützen lässt, nehme ich meinen Router mit und betreibe ihn im 5GHz Modus…weitere Einstellungs-Tipps hier).

on the fly electronics (from the drum throne)

April 8, 2016

Wenn Henrik im Schwarz/Wesseltoft Video sagt, dass er versucht >> alles maximal reaktionsfähig zu gestalten<< rattert es gleich in meinem Kopf und ich muss mal geschwind aufschreiben, welche Möglichkeiten ich als Schlagzeuger habe, meine Klang-und Spielästhetik on-the-fly elektronisch zu bereichern (also, ohne Teil einer Click-gebundenen Anordnung zu sein).

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1.Effektgeräte einbeziehen:
Echodrums (Mikrofon + TapDelay  [+ Phaser])
Echodrums Advanced (Mic + TapDelay + Vocoder)
– „Dub another Band Member“ dank Send-Button
Reverbshots
FX galore
„Die Wurst“
Looper

2. e-Drums (gerne aus einem Soundmodul, in das ich eigene Samples reinladen kann)
Dance-Kick
– Pad(s) für Signature Sounds (TR-Hats, Noise, Boom, Claps) und Effektsounds

3. oldschool Drumsynth à la Coron DS  oder getriggertes „Simmons“,
mit vielen Möglichkeiten, die Knöpfe/Parameter zu verdrehen

4. modernes Drum-Triggering
DAW direkt, Hitswitch & co
à la Zach Danziger, dabei werden verschiedene Round Robin Samplezellen überlagert

5. Sidechaining (der Mitmusiker oder irgendwelcher elektronischer Zufallszuspielungen)
– Sidechain-Kompressor bei Mitmusiker(n), der auf die Bassdrum reagiert (à la Flo König)
– Gate (der Mischpultsumme via Insert, durch ein (für’s Publikum stummes?) E-Drum, das im Sidechain des Gates ankommt)
– Mute-Groups bei E-Drums, in der DAW

6. Synth, Sampler oder Musikcomputer
Tastatur integrieren: z.B. Housey Hi-String-Pedal (bleibt dank Hold-Funktion oder Klebeband so lange stehen wie es Dir beliebt à la Mehliana) oder Chord Memo à la Miles Davis am OB-X oder à la unzähligen House-Produzenten.
– Hitting MPC alike Pads/Samples
– Playing back tonal & Ambient Textures

7. beim Spiel eine Midiclock generieren und andere Elektronik mitziehen
34one Midiclock
BeatSeeker
– Link

hier ein paar Anwendungen (während eines Jams im Trommelwerk Bremen)

verspieltes & synästhetisches Potenzial

Dezember 7, 2015

Mit verspieltem und synästhetischem Potenzial sind alle drei folgenden Produkte aufgeladen.

Der Handtaschenbass MB33 von MAM (Hören & Spüren) – für mich die perfekte Reisealternative zur meiner Acidlab Bassline, die ebenfalls aus Bayern kommt…

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Die Tonangeber (Lesen & Hören), ein musikalisches Kinderbuch ab 6, mit Trommel- und Echobezug:
>>’Freude bringen wir am besten zum Ausdruck‘, meldeten sich die Pauken. ‚Kein Schlag ist mächtiger als unserer!‘ tönten sie laut, dass das Echo ihrer Schläge noch lange im Konzertsaal widerhallte.<<

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Cowboys & Indianer, das aktuelle Album der dänischen Sample-Verwerter Den Sorte Skole. Ein toller Mix (zum Wegdämmern & in der Traumwelt zu agieren).

Luftschlagzeug

September 21, 2015

Gestern wurden hier die „Luftmenschen“ erwähnt, heute erklärt Wolfgang Stoelzle das Aerodrum.

Bisher leider noch ohne Katzen-Sample.

Studio Stekker

Juli 24, 2015

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Wir nehmen gerade in Utrechts Kytopia die schöne, gleichermaßen clubbige Musik von Johannes Brecht auf. Welch großer Spaß mit drei tollen Schlagwerkern (Matteo Scrimali, Christian PrommerKuniyuki Takahashi)!
Im ehemaligen Kloster/Waisenhaus/Club gibt es um die Konzerthalle herum (in der wir uns ausgebreitet haben) verschiedene Studios, Rückzugsräume, vor allem massenhaft „vintage electronics“ (von Sonar Traffic), eine paradiesische Steilvorlage, die ausgiebig und 24/7 angenommen wird: von einigen coolen Typen, deren Sound ich schon länger schätze: Matthew Johnson, The Mole, Stimming, Howie B, Brandt Brauer Frick, Francesco TristanoMatt Didemus, Ben Westbeech, Peaking Lights, Deadbeat und von vielen anderen, die ich noch kennen lernen will…

Am heutige Samstag tritt die Wochengemeinschaft dann live auf dem Festival auf. Wir – Johannes Brecht (live premier) ft. Stimming, Kuniyuki Takahashi, Christian Prommer, Oli Rubow, Matteo Scrimalli – sind um 2015h dran. Bis dahin trotze ich dem Sturm und lege die Füße zum Sound der Abyssinians hoch.

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Hier noch meine Notizliste der guten Ideen und Gear-Tipps: JBL 305 (Abhöre), FIIO D07 (Konverter zur Nutzung des digitalen Laptop-Outputs), iConnectMIDI2 (externes MIDI-Interface),  Schlagzeugaufnahme mit nur einem Mikrofon, meinem Liebling: U47fet, Cabasa als elektronische Hihat (siehe auch Rhythm Tech Scratcher, Meinl Foot Cabasa), KiKa Castanets zur Clap-Simulation, die Eprom-Snaredrum Illusion von Kuniyuki Takahashi: eine leere Keksdose wird mit Glöckchen/Münzen/ Schlüssel… gefüllt und auf der Conga plaziert, der erstaunliche Bass eines mit den Fingern angetippten Fells/der Gran Cassa, die Hihat der Roland CR-8000 und die Stereo Hats des Boom-PlugIns, Matteos Nussrassel, deren Bambusrohr sich perfekt über Hihatstange stülpen lässt

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Zum Abschluss noch zwei kinderfreundliche Fahrradlösungen nach meinem Geschmack: Hooodie Big Cushie (Zitkussen!) und der Kindersattel auf Oberrohr. Holland!

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the new analogue

Juli 1, 2015

Jo hat mir ein Video geschickt, in dem ein alter Roland Rhythmusautomat (CR-68) midifiziert, dadurch programmierbar wird.
Wie genau, erklärt der Macher Andrew Kilpatrick auf seiner Webseite.

der nachprogrammierte Marley

Februar 3, 2015

Wieder mal geht’s ans Eingemachte. Nach Synkro, dem ich einen Gadd Beat unterstellt habe, jetzt Theo Parrish, der 2005 Bob Marleys „Master Blaster“ stimmfrei, aber elektronisch nachgebaut hat. Und auch hier könnte ein Midifile im Spiel gewesen sein. Ich jedenfalls will es so sehen und proste dem steifen Elektro-Werkzeug tapfer zu:
Cheers, Midifile!

Jubel, Jubel, Midifile

Die Antwort des bewaldeten Zentraleuropa

November 25, 2014

Ohne genauen Fahrplan spielt sich’s leicht…
Unter der Flagge „Oliver Leicht Trio“ segeln sodann drei mit einer Midiclock verbundene Musiker in Richtung improvised-electronic-Jazz-Ambient-anywhat…
Oli L bearbeitet Klarinette und Saxophon in Ableton und mit diversem Outboard an Effektgeräten, Hanno Busch nimmt die Clock für den Doepfer Stepsequenzer und diverse Moogerfooger und Oli R spielt ab und an zum Clicktrack, tappt jedoch die Echogeschwindigkeit unsynkronisiert auf einem RE-20, Hall-Shots, Samples, sowie die Vocoderoption auf dem Traktor (F1) zum Ableton (Rechner).

Schön, dass die Veranstaltung des Hessischen Jazzpodiums auch von reichlich Presse aufgearbeitet wird:
>>Aus Frankfurt kam der Holzbläser Oliver Leicht, im Hauptberuf Klarinettist der HR-Bigband, mit einem Trio, das mit elektronischer Unterstützung weiträumige Ambient-Bögen spannte und mit repetitiven und weiterführenden Klangereignissen anreicherte – eine meditative Fantasiereise, die sich wie eine Antwort des bewaldeten Zentraleuropa auf die unterkühlte Dramatik des Norwegers Nils Petter Molvaer ausnahm.<< Frankfurter Rundschau

>>Die drei oder vier bis kurz vor Mitternacht gespielten langen Kompositionen entfalten eine eigentümliche, faszinierende Wirkung. […] und plötzlich ertappt man sich dabei, wie man mit den Füßen wippt und die entwickelten Klanglandschaften und die endlosschleifenartig wiederholten Melodien einfach nur schön findet.<< Gießener Allgemeinen

Den schönen Schlusssatz des Rezensenten des Gießener Anzeiger muss ich einfach etwas transformieren: >>Wenige Puristen im Publikum verließen zwar den Saal, jedoch spendeten die Hartgesottenen wohlwollenden Beifall und erfreuten damit sichtlich die Musiker.<< Gießener Anzeiger

Clockworks

Oktober 23, 2014

Genau so ne Kiste habe ich mir immer heimlich gewünscht, quasi eine analoge Quenta zum Hinfassen. Ein Clock-Mixer, mit dem sich das ausgebend Tempo (durchÄnderung der Subdivision) ruckzuck (aber immer schön im Grid) transformieren lässt. Schade, dass es dabei keine Übersetzung zur MIDI-Clock gibt.
Aber dafür kann ich mir gut vorstellen, dass Effektgeräte, die ein Tap-Tempo Eingangsbuchse haben, auf solch ein Clock-Signal reagieren. Ebenso die alten Drumsynths (eigentlich jegliches Modul mit Trigger-In).

Muss gecheckt werden, ob die „EHX clock works