Archive for the ‘Ableton’ Category

E-Drum, quo vadis?

April 21, 2017

Ich habe in meinem bonedo.de Artikel „Kreative E-Drums der Gegenwart und Zukunft?“ meine Gedanken zu aktuellen Innovationen im Stromtrommel-Sektor aufgeschrieben, die Ansätze gecheckt, die der ursprünglichen Idee des elektronischen Schlagzeugs als eigenständiger Gattung nacheifern:
Sensory Percussion Trigger, das KMI BopPad und die Dremtrigger – allesamt Crowdfunding Projekte.
(Sowie Ableton Live/Max und DMX als Vermittler getrommelter Signale…)

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lokal?

März 27, 2017

In den letzten Tagen kam – unausgesprochen, dreifach – das Thema Verortung auf.

Im Carsharingauto war DLF eingestellt und so hörte ich den Beitrag „Räume für das denkende Ohr“ über die Zukunft des Konzertsaals. Dabei erfuhr ich, dass der Begriff der „soundhouses“ Francis Bacons berühmtem „Nova Atlantis“ (aus dem Jahre 1627!) entstammt und sie  >>Tummelplätze eines Musizierens [sind], das zwischen Ausführen und Experimentieren noch nicht trennt.<<

Auf der Ableton Webseite wird in einer Nachschau zum letztjährigen Loop-Festival folgender Frage nachgegangen: >>Welche Rolle kann unsere örtliche Umgebung oder Region beim Musikmachen noch spielen, wenn unser soziale Interaktion und Musikrezeption größtenteils online stattfindet?<< Sehr spannend!
Was ist „lokal“? Musikmachen in einer hypervernetzten Welt

Gestern kam es zum exotischen Ausflug (im wörtlichen Sinn), in einem Piper 28 „Archer III“ Leichtflugzeug. Eine postiv-aufwühlende Erfahrung, dem Tauchen nicht unähnlich: anstelle der Sauerstoffflasche und dem Neoprenanzug hat man es beim Sportflugzeug mit einem kleinen Motor und leichter Aluminiumhülle zu tun, aber in beiden Fällen bewegt man sich anschließend – merkbar – in Gefilden, für die der Mensch eigentlich nicht gemacht ist. Sprich: man befindet sich am „falschen Ort“ und dennoch ist es wahnsinnig schön…

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(mit Norbert Saemann und Micha Buchner ÜBER der Firma Meinl)

drumming melodies without the use of any backing track or loop

März 5, 2017

Finde ich gut, daß Davide Compagnoni (Khompa) meinen Liebelingsfranzosen Duracell mag und auch mal seinen linken Fuß elektroniksteuernd einsetzt. Und so lese ich mir nun gerne den Artikel „Drums trigger Live“ auf der Abletonseite durch.

Check: Zach Danziger, Round Robin, Trigger Tune Max PlugIn (free), sowie Sebastian Arnolds „Senode Graphical Music Sequenzer“:

Neues entdecken

Februar 26, 2017

Give and take!
Im aktuellen Fall: ich erzähle Helge was für seine Bachelor-Arbeit, er fährt mich nach Hause und sendet Spitzeninspiration per Mail – so viel, dass ich mich nun getrost für die anstehende DePhazz (UA, MOL, BY) Tour hier mal rausziehen kann.

  1. Beginnend mit einem Großkaliber, hier der Instagram-Videobeitrag von ?uestlove, in dem er über die Angst und ihre Bewältigung spricht, ein neues Programm (in diesem Fall: Ableton Live) zu erlernen.
  2. Der Berner Trommler Julian Sartorius (*1981) ist organischer Sammler, Macher, Klang.


    In der halbstündigen Jazzahead Performance erkenne ich ähnliche Leidenschaften (z.B. für den VicFirth 5A Dual Tone), schreib mir aber auch einiges auf (Mini-Vibratoren, Meinl Helix Bowl auf Glockenspiel-Plättchen, Einhand-Harmonium, Wah-Wah-Tube, DIY-Superball Mallet, mehrere Metallophon-Stäbe). Also viel Futter für meine Klangsuchmaschine.
    Und wenn mal wieder Geld reinkommt werde ich mir das Beat-Diary-Box-Set (365 Aufnahmen und Bilder) kaufen:

    Toll auch, dass JS am liebsten mit dem Zug reist (Stichwort „Matrioschka Schlagzeug“), gerne liest, mit Spielregeln spielt, sich Grenzen setzt und Musik mit Bildern verbindet bzw. sich vom Bild inspirieren lässt.

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  3. Zwischendurch schreibe ich mir auf, dass Elektro Guzzi Drummer Bernhard Breuer seine Jomox MBase nicht mit einem klassischen Triggerpickup, sondern mit einem in die Kick gelegeten dynamischen Mikrofon triggert, da: weniger Fehltrigger!), ich lese über das Verbzilla und lande letztlich – interessiert – beim Hold-Reverb von Z.cat.
  4. Jetzt zum in Amsterdam lebenden Österreicher  Gerri Jäger (*1979). Drums und handbediente Elektronik: Alleine…


    … oder im Duo (Knalpot)

  5. Zum bunten Abschluß noch „The Periodic Table of Guitar Effects Pedals“periodic-table-of-fx
    © The Sixty Five

Airport Express

Dezember 7, 2016

Nein, keine weitere Tourgeschichte! Es geht vielmehr um einen transportfreundlichen zukünftigen Mitreisenden: Apples älteren Airport Express Stecker A1264.

Einen solchen habe ich günstig gebraucht (25 €) erworben, damit ich auf der Bühne ein geschütztes LINK Netzwerk aufbauen kann, ohne jedes Mal dafür den familieninternen Router abbauen zu müssen.
Läuft! (Dank dieser Einrichtungshilfe auch unter El Capitan.)

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So dass ich jetzt getrost noch etwas „Rocket Science“ zum Runterkommen lauschen mag:

Specialist In All Styles

November 29, 2016

Habe heute das Orchestra Baobab Album mit obigen Titel aus dem „World“ Fach des Sachsenhausener Second Hand Stores gezogen. Weder Motto, noch Sound treffen meine Ideale voll und ganz, dafür aber das schmucke Cover!

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Den eigenen Vorstellungen eifere ich dafür aktiv (und aufschreibend) nach.
1. So hatte ich für letzten Samstag ein Taxi-taugliches Clubset zusammengestellt, dass mich eine einfache Stereosumme zum DJ-Mixer schicken lässt.
Es besteht aus einer elektronischen Vermona Kick – getriggert vom Roland KT-10 – sowie einem akustischer Klangapparat (12″ Tama Snare, 14″ Byzance Thin Hihat & 18″ Sand Crash), der mit einem einzigen Sennheiser e604 abgenommen und auf Wunsch mit Echo verbreitert wird.
Das Zentrum des Setup ist das Mackie-Mischpult, da es neben dem Drum-Mix mir auch den Output des DJ-Mixers direkt auf’s Ohr liefert.

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Am Donnerstag 1.12. wird dieses Reiseschlagzeug (nur drei Taschen!) im Frankfurter Tanzhaus West auf seine Flexibilität getestest, denn an diesem Abend geht es um Electronic UND Jazz, sprich: Flow UND Dynamik…
Und vielleicht reist es dann gleich weiter mit nach Stuttgart, um am 3.12. (zusammen mit Netzer und Laurenz Theinert) die letzte Wagenhallen Party zu bespielen?

2. Heute morgen dachte ich darüber nach, wie ich meinen momentan Lieblingseffekt – eine clubbige Whitenoise-Reverb-Fahne – mit vorhandenem Outboard realisieren würde.
Und kam auf so viele Möglichkeiten, so dass die Umsetzung (und Hörbeispiele) erst in naher Zukunft folgen werden…
Die Idee dabei ist, durch einen Schlag auf ein e-Pad einerseits Weisses Rauschen (1) auszulösen, dass in die Effektverkettung von langem Hallraum (2) und Hochpassfilter/EQ (3) strömt, anderseits mit dem Schlag ein Gate (4) kurz zu öffnen, so dass das dort anliegende Drum-Mic ebenfalls in die Effektkette rutscht.

Mögliche Mitspieler für die Positionen:
(1) Vermona DRM1 (via Button oder MIDI & SPD-S), Noise-Sample aus dem Roland SPD-S(X) oder OLDSCHOOL Simmons Claptrap (via Button oder Pad), Tama TS-305 (via Pad), Coron DS-8 (direkt)
(2+3) Vermona Federhall VRS-3, Eventide H9
(3) DJ-Mixer EQ, Vermona DAF-1 Filter, Moog 10 Band Graphic EQ
(4) Alesis Micro Gate

PS. mit einem Abletonrechner lässt sich das Unterfangen ebenfalls lösen: Dazu brauche ich ein Interface mit zwei Inputs (Drum Mic, e-Pad) und mit mindestens einem Ausgang.
Die komplette Rauschfahne wird in einem Return-Bus realisiert:
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Nach dem Schlag auf’s e-Pad löst ein akustischer Moment das Rauschen (NOISY und EFFECTRIX PlugIns) aus und rutscht dann in den Hallraum. Zur Längen-und Frequenzbehandlung habe ich mehrere Parameter auf einen Fader-Controller gelegt.

Abletondrummers Max Patches

November 3, 2016

Hört sich nach einem guten „freeware“ Helferlein an, mit dem sich (aus dem Edrum-Modul) ankommende MIDI-Noten schnell im Drumrack oder Impulse zuordnen lassen.

Die Downloadlinks für Drumracktuner und Impulsetuner, sowie die Heimseite von Tobi „Abletondrummer„.

Reiseloops

Oktober 30, 2016

Lange ist es her, dass ich mir eine Sampling CD gekauft habe. Jetzt aber gibt es (noch für ein paar Stunden) ein Loop Loft 25 $ Ableton Pack u.a. mit Beats von Joey Waronker und Eric Harland.
Vor allem letztgenannter interessiert mich mächtig (habe ich doch gestern Abend erst sein klangvolles Set, später ihn selbst spielenderweise bewundert).

Dass diese Groovesammlung meine Sampler nie betreten werden ist jetzt schon klar, in wie weit sie mich inspiriert, wird auf diversen Flügen der morgen beginnenden DePhazz Russland-Tour geprüft werden.

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Ableton Link

Oktober 23, 2016

Harry Bum Tschak hatte mich neulich auf die LINK Option in Ableton hingewiesen, sie wurde jetzt im Rubo(W)ölpl Verbund gecheckt und erst staunend, dann laut bejubelt!
Perfekte Synchronisation, die (im Gegensatz zur MIDI-Clock) keine zusätzliche CPU-Last bedeuted und selbst beim simulierten Ausfall des Netzwerks, gab es keinen Stress, da beide Ableton-Rechner sehr synchron weitertuckerten…

LINK ist einfach: jeder macht sein WLAN an und lockt sich in ein gemeinsames Netzwerk ein.
Wenn man dann den LINK Button im Ableton drückt, wird die Session zu den schon laufenden Rechnern (bzw. Vierteln) synchronisiert.
Jeder kann der Master sein, sprich sobald jemand eine Tempoveränderung vornimmt, wird sie von allen verLINKten übernommen. Aber ein Stopp gilt nur für den eigenen Rechner, nicht global.
Also Obacht, beim Drücken von Szenen, denen ein Tempobefehl voransteht und bei der Anlage des Netzwerks – nicht dass sich ein Fremder ins ungeschützte Netz einloggt und ungefragt mitspielt. (Da sich das von Mac angebotene ad hoc Network seit Yosemite nicht mehr via Passwort schützen lässt, nehme ich meinen Router mit und betreibe ihn im 5GHz Modus…weitere Einstellungs-Tipps hier).

afro-futuristische Ästhetik

September 8, 2016

Emile Hoogenhout aka Behr ist ein sympathischer Ableton Certified Trainer aus Johannesburg, den ich letztes Jahr dort zufällig kennengelernt habe.
Er hat verschiedene Instrumente Ostafrikas aufgenommen und daraus vier Multisample-Instrument-Racks für Ableton gestrickt: das Pack ist kostenlos und wird mit dieser detaillierten Rahmengeschichte vervollkommnet. Toll!