Archive for the ‘Ideas’ Category

Virale

Februar 23, 2018

Höre Musik-Tipps von FB-Freunden nach und notiere:

1. Klingen klasse, Manfred Mildenbergers Concert-Toms mit schlaffem Fell (Danke, Christoph Buhse):

2. Super Idee: zwei Drummer hinter einem großen Set – OK ein/e Linkshänder/in bzw. Opend-Handed Spieler/in wird gebraucht (Danke, Axel Mikolajczak)

3. und selbst bin ich noch im Bigbeat-Fieber. Selten, dass ich soo viel aufbaue

 

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die andere, solierende Snare

Februar 8, 2018

Neulich stand ich einem TC Helicon Voicelive Touch gegenüber und war begeistert von seiner simplen, wie bühnentauglichen Mikrofonständer-Halterung. Leider ist das Teil (momentan?) nicht mehr erhältlich (vielleicht der Grund, warum ich keine aussagekräftigen Fotos des Halters finden kann), aber auch die alternative Klammer seiner jüngeren Schwester macht Sinn.
Und dann habe ich auf der Webseite ja noch diese drei schicken EFX-Piktogramme entdeckt:

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Einen ganz anderen Echodrums-Bezug gab es später in der Instagram-Timeline von Dan Mayo, wie dieser Gesprächsfetzen schön belegt:

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Und wenn ich schon bei DM gelandet bin, möchte ich unbedingt auf die spannende Kollektion aus dem Hause Morfbeats hinweisen!

stabil!

Dezember 19, 2017

Über die kreative Vielseitigkeit des Trommel-Künstlers / Kunst-Trommlers Raphael Sbrzesny wurde hier schon öfters berichtet, jetzt hat der umtriebige Performer eine Werkschau in Buchform  herausgebracht, einen fetten Ziegel voller schöner Bilder und Ideen. Klar, nach dem vielversprechenden Klappentext über den „emanzipierten Interpreten“…

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frische Tulpen aus Amsterdam

November 23, 2017

Der immer Dienstags kreative Han Kerkhof trommelt diese Woche auf allerlei Guiro-Artigem: >Instagram Video Link (klingt besser)

Overtime, Schere (und viel auf dem) Papier

August 30, 2017

Ne Menge an Inspiration für die laufende Woche:

Knower proben im Wohnungsflur: tighte 21-Century-Fusion & trashiger Humor:

Han Kerkhof integriert die Schere (und drehende Becken) ins Setup:

Dave aus der Jazzdrummerworld führt das Tama Jam Cocktail Kit mit und ohne Sound Focus Pad vor und dabei denke ich wieder mal über das manuelle Filtern einer akustischen Kickdrum nach (quasi: Bettdecke 2.0).
Und ich überlege, ob ich nicht mal die Meinl Bassbox und Snarebox ausprobieren sollte, schauen was sich über den rein akustischen Klang hinaus, noch mit Mikrofonen und Klebetriggern erreichen lässt…

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Und zu guter Letzt hatte ich am Abend meine Acidlab Bassline mit einem alten Boss VT-1 Voicetransformer verbunden und bin begeistert!

Apparative Kunst

August 25, 2017

Tilman Baumgärtel erinnert heute in der taz an das Ur-Gadget, >>das erste, tragbare , megahippe Medienmaschinchen der Menschheitsgeschichte<<, das Kaleidoskop, das vor zweihundert Jahren erfunden wurde und im Idealfall den kreativen Antrieb technisch unterstützt.
So erinnert mich dieser Satz sofort ans Trommelspiel mit einem Echoeffekt (wenn ich ihn minimal korrigiere):
>>Das Kaleidoskop Echogerät ist ein zutiefst interaktives Medium: Was es zeigt, entsteht aus einer Zusammenarbeit von Mensch und Apparat, und sein Nutzer ist immer zugleich Konsument und Produzent von Bildern Musik<<

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Die Bilder wurden mit „Make Your Own Kaleidoscope“ erstellt

 

Frankfurter Küchen

August 24, 2017

Unsere Küche ist seit geraumer Zeit – renovierungstechnisch bedingt – nur teilweise nutzbar. Da sich die Camping-Vibes im Sommer aber nicht so falsch anfühlen, bereitet der Umstand keine wirklichen Probleme. Zudem bieten Chaos und anschließende Neordnung ja auch Chancen.
Und so beugte ich mich für eine kleine Inspirationsspritze gestern über die Idee der Frankfurter Küche (aus dem Dumont Reisetaschenbuch „Frankfurt am Main“):

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Die Ideen der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky gefallen mir gut: erstmal mit der Stoppuhr in die Küche (um die Laufwege des Kochs optimieren zu können), anschließend das auf 6,5 Quadratmeter ideal angeordnete Mobiliar fliegenfeindlich blaugrün tünchen.

Fazit: Mein Schlagzeughocker hat ab sofort einen neuen Abstellplatz. Und zukünftig wird auf Freiluftkonzerten nur noch mit dem türkisfarbenen Lenny-White-Superstar-Set getrommelt. (Dass ich mich für die Stoppuhr – für genau bemessenen 25s Espressoauslauf – nicht mehr schämen muss erwähne ich mal in Klammern).

Sustoner

Juni 12, 2017

So schön ein vollmundiges Becken auch ist, gibt es doch öfters Situationen (Musikstile, Venues, Handlungsbedarf im Studio) in denen man den Klang des Metalls kontrollieren möchte/muss. Dabei geht es in der Regel um die Parameter Lautstärke, Nachklangdauer (Sustain) und störende Frequenzen.
Hier im Blog wurde diesbezüglich schon an verschiedene Stellen über die Problematik nachgedacht und über gelochte Geschirrtücher, DJ Slipmates, Gaffer-Grafiken und die ein oder andere Idee der Industrie (MuffstickMeinl Cymbal Tuners, Cympad, Zildjan Gen/L80) berichtet.

Jetzt kommt Veith Kloeters mit seinem Sustoner um die Ecke, einem Helferlein für’s Ridecymbal, welches aus einem Lineal-ähnlichen Holzbrettchen besteht, das mit Schaumstoffquadern beklettet und vom Beckenständer gehalten wird, um schließlich unter dem Becken seinen dämpfenden Dienst zu verrichten.
Max Gebhard hat das Tool für bonedo getestet:

Anakoluth

Juni 9, 2017

Nachts beim Lesen stolperte ich in der phantastischen „Anthrax“ Geschichte von Mircea Cartarescu über ein mir unbekanntes Stilmittel:
>>Als Anakoluth bezeichnet man einen Bruch des Satzbaus oder auch Abbruch bei einem einmal begonnenen Satz. Man fängt einen Satz an, besinnt sich neu und fährt in einer Weise fort, die dem begonnenen Satz nicht entspricht, oder bricht ihn auch ab.<<

Cool. Das muss ich bei der nächsten Beat-Story unbedingt mal ausprobieren. Muss auch nicht zwangsläufig krass oder ruppig ausfallen, funktioniert auch zackig-elegant à la Morgenstern!

>>Korf erfindet eine Mittagszeitung, / welche, wenn man sie gelesen hat, / ist man satt.<<

 

Kabelbinder & Pferdemaske

Juni 6, 2017

Neulich entdecket ich beim Kollegen Volker Schmidt die simple wie perfekte Lösung für all die abgerissenen Schiebergriffe meiner Softbag-Reißverschlüsse: Kabelbinder (und bei Gelegenheit ‚ ne Schere):

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Ich freue mich immer, wenn ich am Frankfurter Hauptbahnhof das Pferd trommeln höre: zum einen, weil es mächtig groovt, zum anderen weil es immer diverse gutklingende, reisefreundliche Komponenten dabei hat!

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Im gestrigen Fall waren es der befüllte Alutopf (links), den ich blind nicht von einem Linndrumsample unterscheiden könnte, die fette „Basstom“, der (Cowbell ähnliche) 70er Emailtopf, sowie die Hihat-Technik des Horsedrummers (Crash auf dem Boden, das mit dem linken Schuh geöffnet und geschlossen wird).