Archive for the ‘Read!’ Category

Klinkenkabel ahoi!

März 29, 2020

Letzter Sonntag im März:
1. Zeitreisen gibt es nicht.
>>Für den Physiker Stephen Hawking war das mit einer Party bewiesen, die er 2009 für Zeitreisende schmiss. Er verschickte Einladungen erst nach der Feier, sodass wirklich nur Personen kommen würden, die rückwärts durch die Zeit reisen können. Aber niemand kam.<< (Sonntaz 28./29.03.20)
2. Die Zeitumstellung hingegen schon. Habe ich nicht gewusst, eben erst bemerkt – ist aber auch überhaupt nicht wichtig zur Zeit.
3. Dafür habe ich das wunderbare Cassette-Tapeloop-Ambient-Refugium von Randall Taylor aka Amulets entdeckt. Von ihm lege ich gleich zwei Arbeiten auf, parallel und ganz bestimmt im Sinne des Komponisten:

Johannes Brechts „Identity“ direkt hinterher.

4. Und jetzt ein wirklich praktischer Corona-Workaround für die langen Klinkenkabel, die nur bei Gigs zum Einsatz kommen.
Auf dem Freiluft-Programmzettel standen gemütlich-lange Skateboard Abfahrten*. Da habe ich mich als Lotse und Schlepplift angeboten (Sportprogramm, wichtig!).
Ergebnis: Beste Laune und garantierter Mindestabstand.
Vielen Dank an Sommercable für die superbe Qualität!!

Dafür musste etwas anderer Sound her. Zumindest in meinem Kopf lief Ed MottaBem Longe„.

Like a thief in the Night

März 24, 2020

Manu Dibango ist im Alter von 86 Jahren in seiner Wahlheimat Paris an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus verstorben.
Heute Abend (siehe unten) lege ich Mike Longos „Like a thief in the Night“ – auch ihn hatte der Virus tödlich getroffen – und zwei „Soul Makossa“ Versionen auf: Die von Moodymann gepostete, mit den Fania All Stars und jene, die mich schon durchs Auflisten ihres Line-Ups überzeugt: mit Bootsy Collins, Robbie Shakespeare (Bass), Sly Dunbar (Simmons), Herbie Hancock (Piano), D.St. (Turntables) und Bill Laswell (Produzent).
Jetzt erklingen „Electric Africa“ (wegen Hancock), „Afrovision“ (wegen der Cover Fotos) und „Gone Clear“ (wegen Jamaika & Dunbars E-Drum-Fills):

 

>>Manchmal, wenn du zehn große uckermärkische Eier aus der Box nimmst und zwei Euro oder auch mal zwei zwanzig dalässt, hörst du im Innenhof die Hühner gackern. Kaufst Du nachts, hörst du im Haus Musik. Heute ist das so. Heute Nacht spielt bei Ditzsche Musik, und hinter den Gardinen bewegen sich Schemen und wischen Sohlen über Dielen.<<
Saša Stanišić „Vor dem Fest“ (Seite 175)

Geht auch ohne unangenehme Todesmeldung: einfach den Nachnamen austauschen und loslegen…

nichts, was sich nicht zum Positiven entwickeln ließe

März 22, 2020

Wenn ich am Fenster stehe und Menschen in Decken gewickelt auf dem Balkon liegen sehe, bekomme ich Lust, erneut den Zauberberg zu lesen. Da aber auch mein Lieblingsautor Heinrich Steinfest einen Gastbeitrag für die Kontext-Wochenzeitung geschrieben hat, beginne ich erstmal umfangsreduziert:

>>Möglicherweise ist das die richtige Zeit, um wieder Trost und Rat bei den großen Philosophen und Philosophinnen zu holen, so unterschiedlich und widersprüchlich die als Gemeinschaft und oft auch in sich selbst sind. Aber dennoch schaffen sie ein Bewusstsein, das uns zu der eigentlichen Frage nach dem Warum zurückführt. Vielleicht hat es eben doch einen Sinn, unser Leben, vielleicht kümmert es das Universum eben doch, was wir tun und was wir unterlassen und wie wir aus einer Krise hervorgehen: gescheiter, dümmer, gleichgültiger oder leidenschaftlicher, das Leben feiernd und die Umwelt achtend. Verliebt in das Dasein. Großmütig. Klar, wir werden uns nie ganz von der Angst um Klopapierknappheit befreien können, das nicht, das ist wohl unsere Natur, aber nichts, was sich nicht zum Positiven entwickeln ließe. Der einzige Grund, wieso wir ja überhaupt auf der Welt sind, ist es, die Dinge zu verbessern. Egal, wie oft wir dabei scheitern. Ein Auftrag ist ein Auftrag. Göttlich oder nicht.<<

cape-cod-morning

Edward Hopper „Cap Cod Morning“ (1950)

die dunkleren Momente

März 20, 2020

Nicht alles glänzt innerhalb unseres Fake-Idylls, da kommen natürlich auch dunklere Momente vor.
»Meine Mu wiegt doppelt so viel wie mein Pa. Sie wiegt 130 Kilo. Im Frühling kommen 30 Kilo schwere Gedanken dazu (Sorgen, Ängste, Scham, generelle Lustlosigkeit). Dann legt sich meine 160-Kilo-Mu in die Narzissen im Garten, weil im Liegen die dunklen Wolken circa hundertsechzig Zentimeter weiter weg sind. Ihre Augen sind zu, wir sollen sie in Ruhe lassen. Da kann man nichts machen, als Ehemann, als Sohn, als Narzisse nicht. Wir kriegen 160-Kilo-Mu nicht auf die Beine, wenn sie das nicht will, wir kriegen sie nicht froh, wenn sie das nicht sein kann. Wird es am Abend kälter, decken wir sie zu. Sitzen bei ihr. Es ist eigentlich fast schön, die Familie macht was zusammen. Pa schraubt an irgendwas herum, ich bereite mich für das nächste Rollenspiel-Treffen vor (bin ein diebischer Halbelf, der gut fechten und flüchten kann). Demografisch gesehen sollten meine Hobbys Ego-Shooter und rechtes Gedankengut sein. Beides ist aber gar nicht so geil. Manchmal leg ich mich zu Mu. Lese ihr alte Geschichten aus der Gegend vor, die mag sie gern. Am liebsten ist ihr die von Joachim, dem unsichtbaren Kesselflicker. Mu macht den Mund schief. Lächelt vielleicht.«
Saša StanišićVor dem Fest“ (Seite 130)

… und dennoch…

»Ihr Depri-Frühling hat dieses Jahr bis zum 1. Mai gedauert. Der Erste war ein richtig warmer Tag. Mu ist aufgestanden und hat Rote Beete mit Spiegeleiern zum Frühstück gemacht, da war schon klar, dass es ihr besser geht. Dann hat sie sich in den Garten auf den Bauch gelegt und hat so mit den Armen gerudert, schwitzend wie ein Eisberg, Grasflecken von oben bis unten. Ich: Mu, was machst du da? Mu: Ich lern schwimmen. Nach einer Stunde läuft sie auf die Straße, kurvt zur Promenade, immer schneller, Sebastian Vettel in dick, läuft auf den Steg beim Fährhaus, klatscht den Fährmann ab und springt in den See rein, eine Arschbombe, die Landschaften formt. Pa und ich hinterher, besorgt. Natürlich besorgt. Mu war aber froh. Mi ist geschwommen. Gar nicht kalt, kommt schon ihr Feiglinge. Der Fährmann ist rein. Mu und der Fährmann schwimmen um die Wette, Mu lässt ihn gewinnen. Vielleicht konnte sie immer schon schwimmen, Pa wusste es nicht. Vielleicht hat sie es an dem Tag im Garten gelernt. Meine Mu ist jedenfalls nicht untergegangen. ‚Woo-Hoo!‘, hat meine Mu gerufen.
Saša Stanišić „Vor dem Fest“ (Seite 134f)

Manchmal werde ich gefragt, warum ich oft das Passende direkt zur Hand habe.
Es ist immer Zufall. Ich nehme die Sachen so wie sie kommen.

Dann: Kontext finden, weiterverwerten.
Deswegen hänge ich direkt die Wasserbomben-Übersicht dran.
Die nächste Badegelegenheit kommt bestimmt!

bombe-levi

hey, wir spielen Alltag!

März 19, 2020

Es beginnt mit einem Dreh, der Annahme es seien Ferien, die wir diesmal ganz unkonventionell unter das Motto „Alltag“ stellen.
Sprich, wir bleiben zuhause, stehen morgens auf und spielen Schule bzw. Homeoffice – zwar im Schlafanzug, dafür aber so richtig mit Aufgaben und Großer Pause.
Ich betreibe den Kiosk, der neben leckeren Snacks manchmal sogar Musik serviert.

Der Nachmittags wird schon urlaubsmäßiger. Wir gehen an die Luft, spielen unbeobachtet Tischtennis oder „Gangster auf der Flucht“, meiden deswegen den Kontakt zu anderen Menschen, checken Verstecke und einsame Ecken (klar, wollen ja auf keinen Fall geschnappt werden). Oft kicken wir aber auch mit der Klopapierrolle in der Wohnung oder machen Hausmusik am offenen Fenster. Dass dafür so manche Strategie scrollender- und zockenenderweise auf dem Handy erlernt werden muss, liegt auf der Hand. Geht aber in Ordnung.
Abends dann ganz klar Ferien-Modus: Ich wieder im Kiosk hinterm Gasherd, die Familie findet sich im Hotspot des Indoor-Campingplatzes ein: Essen, spielen, ganz gemütlich. Im Idealfall anschliessend früh ins Bett – der eigentliche Luxus des Urlaubs. Rein in den Schlafsack, lesen (z.B. das optimistische Gedankenspiel von Matthias Horx) oder Kopfhörer-Kosmos. Wegdämmern, Kopfkino. Dann Gewissheit: auch der nächste Tag wird bestimmt wieder schön!
Hey, und wie angenehm, dass niemand anruft und fragt, ob ich nicht zufällig übermorgen… als stünde ein deutlich geblockter Ferien-Zeitraum im Onlinekalender 😉

PS. Postkarte folgt. Vielleicht die abfotografierte Buchseite 17 aus Tristan Garcias „Das intensive Leben“?

 

Dark Matter

März 12, 2020

Nach dieser begeisterten Überschrift in der Sueddeutschen Zeitung
>>Grenzenlos neugierig mit der Festplatte im Rucksack: Der Londoner Schlagzeuger Moses Boyd produziert Jazz wie ein Mixtape im Hip-Hop<<
wird „Dark Matter“ direkt gestreamt.
Passend dazu schaue ich mir die vielen schönen Drum Tortillas an und versinke in einem wohlig dämpfenden Meer aus Stoff. Das macht die Zugfahrt nach Neubrandenburg gleich viel gemütlicher.

IMG_4857

PS. von der dunklen Materie zur düsteren Angelegenheit:
Bin natürlich auch gespannt, wie bzw. ob in nächster Zeit konzertiert werden wird. Da ich diesbezügliche Entscheidung selbstverständlich nicht selbst in der Hand habe, kümmere ich mich zu mindest um ein stabiles Immunsystem – Ingwer, Zitrone, Chilli & postive Vibes. Und sollte dennoch eine häusliche Quarantäne anstehen, freue ich jetzt schon auf die Buchtipps der taz, das Entschlanken und Verschachern des Equipmentbestandes, die Fertigstellung des Echodrums Schmökers, Songwriting, Familie, Kochen, Musikhören, das nächste Fest, oder einfach SCHLAFEN – hach, auf 1000 schöne Dinge, die viel zu oft zu kurz kommen…

IMG_4488

Heute:

März 8, 2020

1. Schöne McCoy Tyner Platten Auflegen: Robert Lochmann legt im FB schon mal diese Rakete vor:

2. Mit Q-Berts „Wave Twisters“  das erste Turntablism-based Musical schauen (und in all die andern DJ-Tipps von Tobi reinhören). OK, und auch die Scratch DJ Doku von 2001 gleich hinterher.

3. Weiter im sprachschönen „Fallensteller“ Erzählband lesen und anschließend vielleicht die gute Idee in puncto Gesichtsschutz parat haben?

4. Das Foto von Schlappes Reisewasserkocher an Moritz und Pat mailen und seinen Link zum Looperwerk befolgen.

5. Andrea beim Halbmarathon zujubeln!!!

6. Den smarten Truetone/Visual Sound Time-Bandit Neuerwerb auf Herz und Nieren prüfen, denn er verspricht, externe Tap-Tempo-Buchsen dank eines an ihm angelegten Pulssignals (z.B. ein mitlaufender Clicktrack oder einzelne e-Pad Schläge) zu synchronisieren.

IMG_4471

7. Ein bisschen von der Black Beauty träumen und Kenny Aronoff auf den Zettel schreiben.

8. Internationaler Frauentag:
Bildschirmfoto 2020-03-08 um 14.49.51

Zucchini und Reime

März 1, 2020

War mal wieder ein schöner Ausflug in den Red-Horn-District! Intensives Konzert und neue Entdeckungen, wie zum Beispiel ein Reco-Reco aus Metall (welches sich auch als Federhall bzw. Trash-Tool interpretieren und betrommeln lässt), der analoge Delptronics Thunderclap sowie folgender Satz von Saša Stanišić:
>>Er sagt: »Der Wein kommt vom Rhein.« Das wiederhole ich mehrmals lautlos, da ich aus dem Essay im Supermarkt-Journal weiß, dass Zucchini und Reime eine entspannende Wirkung haben.<<

Händeklatschen und Artverwandtes gab es reichlich: Publikum (klar), mein Clash-Stack, das direkt eingebundene Reco-Reco, das Roland SPD:One Electro und schließlich, den nach dem Konzert von Tobi direkt zum Testen herbeigeholte Thunderclap. Um den Kreis zu vervollständigen packe ich noch ein Foto meines Lieblings-Claps ans Beitragende. Sollte mir jemand diese formvollendete Schönheit – ein sowjetischer Lell KL Clapper – verkaufen wollen, ich würde sie direkt rahmen lassen und mir übers Bett hängen.

bw54oisbuggoouasamzt

 

The Gospel

Februar 23, 2020

Die Autobiografie von Steve Lukather steht schon eine Weile im Regal – war direkt nach Erscheinen ein ganzer heißer Tipp von Wolfgang Haffner.
Jetzt endlich gibt es Zeit und Muse dafür – und ich bin, Kopfhörer und Spotifiy in Reichweite, mittendrin im LA der Siebziger und Achtziger, vor allem gebannt von den vielen tollen Porcaro Stories.

>>The other guy who hung around us was Roger Linn. At the time, he was Leon Russel’s guitar player and engineer and a very tech-minded guy, so naturally befriended Steve [Porcaro]. One day, Roger called Steve up and told him that we all had to come over to his place. We went round to Roger’s apartment, and he had set up on the living-room table this Roland box that was ripped apart with soldering irons and shit coming out from the sides of it. Roger had has us sit on the couch and pressed play, and out of this box came the sounds of a snare and kick and hi-hat, playing 4/4 time. Right there, Roger had invented the prototype Linn drum machine. Now, as the drummer among us, Jeff was horrified. He leapt up off the couch, violently shaking his head, and shouted at Roger, ‚This thing can never leave this room – we have to destroy it!'<<
(Steve Lukather „The Gospel“ Constable 2018, Seite 70f)

Im weiteren Verlauf der Geschichte arbeitete Steve P.  mit Roger an der Ausstattung der Linn LM-1 mit (>>involved in the process of hooking a clock up to the same kind of machines so that synthesizers could be run to it<<) und 65 Seiten später erzählt Lukather die Geschichte von Bensons „Turn your Love Around“, einem Schnellschuß zu dem Jeff Porcaro die LM-1 programmierte – und der ganz nebenbei, 1982 mit einem Grammy geehrt wurde.

Auch ein schönes Bild in meiner Vorstellung, die Randnotiz zur Jam-Supergroup „Phux Snot“ mit Carlos Vega, Lenny Castro, Mike Landau, Will Lee und Eddie Van Halen.
>>In 1992, we played a single-night stand at the Baked Potato. The word got out inadvance and something like 4000 people lined up on the street outside, trying to get in to a hundred-seat club.<< (Seite 95)
Ebenso: >>It was a great dinner. Afterwards George [Harrison] said we should all go to Jeff Lynne’s house and have a jam. Holy fuck, yeah… So Jeff welcomes us – he really is one of the nicest cats ever and now a friend – into his studio. Bob [Dylan] picks up a bass, I grab an acoustic guitar, George grabs a Rickenbacker twelve-string (Beatles style); and there’s [Jim] Keltner on electric drums and Lynne on keyboards.<< (Seite 242)

Ganz anderer Sound, dafür doch eher mein Evangelium: die Platten von Fila Brazillia. Die wurden jetzt allesamt ins Bandcamp gestellt und Steve Cobby (die eine Hälfte des Duos) erzählt im FB verschiedene Anekdoten dazu.

lucky to be a weirdo tonight

>>The vocal sample that the tune was titled after was from a Peanuts and Charlie Brown LP that was purchased from Oxfam. We never really bought into the idea of only sampling from classic RnB or Soul and much preferred sifting through the rammel on offer in second hand shops than taxing classic soul or funk tunes. Not that we didn’t do that as well, but we liked the challenge of melding curveballs into righteous work.<<
Steve Cobby FB, 14.02.20

Stewart Copeland’s Echodrums

Februar 20, 2020

>>Instead of having masses of drums, Stewart opts for effects. He’d rather have a Roland Chorus Echo than masses of drums anyday.
„I use the echo on stage – it affects the rhythm. I plug it in and get a rhythm out of it and play with that rhythm. I’ve got a foot switch next to my hi-hat so I can switch it on and off.“
„It’s got different speeds and different kinds of echo and I set it all up before a song. It’s great because you can do on-stage dubs just like reggae records. There’s a million ways of using it.“
„For example, I’ve got two mikes on the snare drum. One goes to the PA and the other to the echo machine. But you don’t hear the beat on the one that goes to the echo machine, just the echo. It comes through my monitors and then through the PA as well. Because the two signals are separeted they can be made into stereo, which has a great effect going from one side to the other.“
„Beat Instrumental“ Sep 1979, Interview by Tony Horkins

>>I first started using echo with Eberhard Schoener. […] Then when we were touring in America and making the customary “English band in New York” stop in Manny’s, I got a Roland Space Echo and an amplifier. I had it on tour with me, waiting to get home to play with it with my guitar. But it was frustrating having it sitting in the truck and never playing with it. So I pulled it on stage during a sound check and had it sitting right behind me. As I was using the echo, I figured I’d put my snare through it, so I got another microphone, stuck it on the snare, put it through the echo to the amplifier sitting right behind me, and immediately, a new device was born. I’ve developed it since.<<

 

The Police „The Bed’s to big without you“ (Live in Los Angeles 1980): Echo einschalten – Tempo abnehmen und los

>>The Roland has three inputs and I can put three microphones into it and add three microphones to the drumset and it goes into the echo and into the amp. It’s very simple. Jeff took it a lot further than that when I was able to afford a drum roadie. He knew his stuff and really went into it. He’s got two digital delay units, really sophisticated, where you can just punch in the exact delay that you’re requiring, you can switch back and forth, and you can go into repeat and hold. I’ve got an array of foot pedals next to the hi-hat which I hit with my heels to click them on and off. Sometimes I’ll leave them in for a song with just an echo on one of them like a hi-hat or something, and sometimes I’ll have the whole drumset in, but just click it in and out for specific moments. I do that with the different foot switches.<<
Stewart Copeland (Interview in Modern Drummer Oct 1982, by Robyn Flans)

Stombox-Heel

>>He plays through digital delay and presently, we’re using Delta Labs (DL-4) and a memory module. Originally, he played through a Roland Space Echo and the quality of that is good, but not when you’re dealing with frequency ranges from cymbal to bass drum. The Roland Space Echo is fine in sort of a limited range and when I first suggested a digital delay, he said he’d check it out. He liked it because the digital delay reproduces your frequencies from your lowest to your highest. The Roland Space Echo had terrible top and there was no bottom because of the size of the tape, which was small. The digital delay has no tape change.<<

 

>>For a while we also used another digital delay which also harmonized called an AMS DMX-1580 made by an English company. It’s a digital delay that can also be used as a phasing device and it also can harmonize. The Delta Lab gives you more of a punchier sound, though.<<
Copelands Drumtech Jeff Seitz (Modern Drummer Oct 1982, by Robyn Flans)

deltalab-dl4-OR

Was it difficult for you to get the hi-hat and cross stick intro to work in time with the delay?
>>Not at all. In fact, the delay was a chance discovery which made cool hi-hat stuff really easy. It was a simple trick which is a one repeat delay, so it doesn’t have multiple delays and it doesn’t build up, it’s just one repeat and that makes it much more crisp and with different settings you can get different rhythms. The basic one, which turned into a guitar technique that you can hear all over not only Police albums but U2 albums as well is the dotted eighth note, or quarter note, delay. What that means is, when you go ‚chunk, chunk, chunk, chunk, chunk,‘ the delay of it is a repeat of the one before the last chunk that you played so the result is ‚chugga-chugga-chugga-chugga‘.<<

And this was an accidental discovery?
>>Sort of. One afternoon when we got a pay day, we were touring in America and one day we were in New York with money in our pockets and we went down to Manny’s Music store on 48th Street, a dream of many musicians to go down to Manny’s. We just picked instruments off the wall. Sting and I both bought Stratocasters, loaded up on Roland amplifiers as Roland was the brand of the day. We got every Roland device they made – Sting and Andy each got a set of bass pedals, amps, and delay lines. The Roland Space Echo, Andy got one, so I wanted one too and I got me one.
The next day at soundcheck out in Long Island, we brought all our new toys, arrayed on the stage. They’re trying to get the sound together and we’re playing with all our new toys! With my new Roland amp and my new Roland echo device, I’m sitting there playing my drums and I haven’t got a guitar but I want to play with my echo, so I put my snare drum through the echo. Within seconds, ‚whoa! This is cool!‘ And so we spent the afternoon in an orgy of repeat echo and totally f**ked up the gig that night with repeat echo and that was the beginning of it. It became more refined. I had a foot switch where I could switch it on and off so I could have it for the verse and then switch if off for the chorus when I don’t want all that clattering going on. There were other ramifications where sometimes I could feed the kick to it and other times it’s on the snare drum and other times on the hi-hat.<<

When you used the delay live, was it difficult to stop it feeding back?
>>It was only one repeat, that’s how you stop it feeding back, except that with monitors, the whole thing would come out of the monitors one way or another and that would go back into the system, so yes there is a danger even with a single repeat just because of the monitors. That was before they invented earwigs. In-ear monitoring didn’t exist at the time.<<
Rhythm Magazine, Feb 2014 („Classic Drum Sounds: ‚Reggatta De Blanc‘ Stewart Copeland on recording the pioneering Police track“ by David West)

 

>>The echo gadgets I use on stage have done a lot towards improving my consistency of tempo.<<
Musicians Only, Oct 1980

 

IMG_4317