Archive for the ‘watch!’ Category

Breakfast with Elvin and Vinnie

September 8, 2019

>>The first thing in the morning, when we turn on our radios to make our breakfasts, I would like to hear something beautiful come over the airways and I think we can be stimulated by something artistic.<<
Elvin Jones in der „Different Drummer“ Doku aus dem Jahr 1979 (ab ca. 16.55′)

Kein Zufall also, dass 40 Jahre später Vinnie Colaiuta seine aktuelle Podcastreihe „Breakfast with Vinnie“ betitelt.

elektrisch trommeln, Motorik, Transienten

August 19, 2019

Gestern habe ich im Park das Taschenlehrbuch „The Art of eDrumming“ in einem Rutsch durchgelesen, ein  mit 41 anschaulich illustrierten Tutorials gut erklärendes Nachschlagewerk und Workbook. Es is für £19.99 direkt beim Autor Sebastian „Bid“ Beresford bestellbar.
(Rezi folgt)
Dort habe ich auch die Geschichte des dänischen Trommler Felix Visser erfahren, der 1967 eine Acetone Rhythmusmaschine umgebaut hat, um deren Klänge mit den Händen trommeln zu können.

Mockups Design

Am Abend spielte mir der Zufall dann einen Link zu Arte Doku über Klaus Dinger zu. „Klaus Dinger, Urvater des Techno“ läuft jetzt zum Frühstück.
Da Motorik nicht nur diesen Rhythmus beschreibt

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sondern generell für die Bewegungskunst steht, kann ich mir folgende Randbemerkung nicht verkneifen: neulich erfuhr ich nämlich einen kleinen Quantensprung auf der öffentlichen Slackline, als ich realisierte, dass ich deutlich länger stehen bleibe, sobald ich einen Groove singe und passend mitwippe 🙂

Schließlich wollte ich noch das Eventide PlugIn „Punctuate“ auf den Notizzettel schreiben, diesen vielversprechender „multi-band transient modulator“.

 

Die Säulen der Betrachtung

März 5, 2019

Schön mal wieder was von Hans Nieswandt zu lesen. Er schreibt im Essay „Die Säulen der Betrachtung“ über Punk-Fotografie als Mittel modischer Orientierung.

Im direkten Anschluss an die Lektüre richte ich mir einen Link-Tree für Instagram ein – auch mit fünf Säulen…

 

die perfekte Balance aus grau und bunt

Februar 15, 2019

… zudem eine schön Erinnerung an diverse Touren durch die Ukraine – freue mich mich auf Johann Diehls Ausstellung in der Galerie Wilma Troisdorf.

(Opening today! 15.02. 19-21h)

Horodenka-I-2013

vom Sechseck zum Raum

Dezember 13, 2018

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Da sollten doch die Herzen eines jeden Simmons-Fans, aller Dub-Begeisterten, Kunstmenschen und so mancher Literaturfreunde schneller schlagen:

Vasarelys Hat Leg (1971/72)
(noch bis zum 13.1.2019 im Frankfurter Städel Museum zu bestaunen)

Eine ganz andere Art des Raumgewinn praktizierte Dembélé beim beim Fussballspiel von Barcelona gegen Tottenham, wie taz-Autor Florian Haupt schön mehr als anschaulich zusammenfasst:

>>Pünktlichkeit ist sein Kardinalproblem; dahinter sollen nächtliche Zockerorgien mit den Kumpels an der Playstation stecken. Ob er dort auch ausprobiert, was er dann auf dem Platz aufführt?
Denkbar wäre es, denn das Tor, das er am Dienstag in der Champions League zur Führung gegen Tottenham Hotspur erzielte (Endstand 1:1), hatte man von einem real existierenden Menschen so noch nicht gesehen. Dembélé zog am eigenen Strafraum den Sprint zum Pressing an, eroberte an der Mittellinie den Ball gegen Kyle Walker-Peters, den er mit einer weiteren Beschleunigung auf dem Weg zum Strafraum abhängte. Dort angekommen, stoppte er von 100 auf 0, als würde er kurz den Finger vom Joystick nehmen, und vermied die abenteuerliche Sprunggrätsche des ­herangestürmten Winks, indem er durch eine trockene Finte den Ball auf den anderen Fuß legte. Mit diesem verwandelte er dann aus derselben Bewegung heraus.
Die Sequenz in Zahlen: 13 Sekunden, 7 Ballkontakte, 87,7 zurückgelegte Meter (davon 33,0 bis zur Balleroberung).<<

über die Bockenheimerlandstraß mit der Akten-Dasch!

November 14, 2018

Anknüpfend an das ungehörte Fill-In, hier das komplette Gegenteil: ein kleines Solo aus Backnang, neulich mit Fola Dada:

Den Schnippsel habe ich aus diesem Video herausgeschnitten.

Visual Comedian

Oktober 17, 2018

Hach, wieder mal ein guter Grund Snaredrum Rudiments zu üben: ein Hoch auf den Wirbel, die erstaunliche Wirkung gleichzeitiger Akzente und die Kunst der motivischen Wiederholung!

3x George Carl & circus drumming galore!

Irgendwie auch ein Post für Hellmut: da Hosenträger und Tuschs…

reiseweise

Mai 30, 2018

 

Lesen und Bewegung! >>Ich ließ Musik laufen und dachte an nichts Besonderes, denn so einfach ist es manchmal, statische Gedanken entstehen in statischen Körpern; werden die Körper in Bewegung gesetzt, bewegen sich auch die Gedanken.<<
Karl Ove Knausgård („Im Frühling“ 2018, Seite 82)

Abwechslung! Barcelona vs. Frankfurt: egal ob Tag oder Nacht, ob Mies van der Rohes Möbel Ikone oder Girsbergers Eurochair – ich komme freudig und mächtig inspiriert nach Hause zurück und stelle fest, dass es sich a. wie absolut lohnt, den Alltag zu durchbrechen, b. wie beflügelnd es ist, mal fliegenleicht und ohne konkreten Auftrag zu reisen!

Interaktion! Art Farmer (Quartet feat. Jim Hall, 1963) vs. James Turrell (Deuce Coop, 1992)

 

>>The image is a container of wisdom and knowledge.<< Jordan Belson

Montage: Harry Smith („Heaven and Earth Magic“ 1957-62) vs. Walt Disney („How Disney Cartoons are made“, 1938)

Entspannung – beispielsweise K & K: Katzen und Kaffee (von Botero zu Nomad)

Weitblick bzw. reflections – immer gut! #cccb

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PS. und zu zweit ist’s doppeltschön 🙂

zählen ohne Ende?

April 23, 2018

Sich den Kopf zu zerbrechen, wie es Claus Ulenspiegel in Daniel Kehlmanns Roman „Tyll“ auf Seite 42 (!) tut, hat was – manchmal:
>>Zählen ohne Ende, Tiefe ohne Boden, Zeit vor der Zeit.<<
Ansonsten ist es aber auch mal schön, sich dem mongolischen Mondschein hinzugeben…

Hey, und am Mittwoch 25.04. spielen (Luminos W)ir im Dortmunder Domicil. Eintritt frei!

Percussion Enhancement

April 16, 2018

Sterloid aka Aaron Sterling hat viele tolle Ideen, die folgende schreibe ich gar komplett aus seinem Instagram Post ab:
>>Find a loop. It doesn’t matter if it’s even that good. Then run it through one of these tiny shitty speakers. Then play some percussion or something acoustic onto a mic with that average loop playing through the shitty speaker in the background, thus becoming re-recorded with low fidelity (in a good way, especially if you distance it strategically in relation to the mic). It’s a nice way to enhance an otherwise “normal” sounding percussion part and a good exercise in commitment.<<

Bin vermutlich bald fällig für die „Sounds of Sterloid Pt.2„, zumal >>there are also two different segments dedicated to the use of guitar pedals with drums and how Aaron integrates them in all sorts of ways, from the subtle and musical to the bold and destructive<<.