Archive for the ‘DJ’ Category

the breakbeat

März 9, 2020

>>The breakbeat is that part that you look for in a record, that lets your godself just get wow.
Then, as soon as that breakbeat leaves, you’re sayin‘ like: oha, it’s only a minute, it’s only 30 seconds? And all you wanna hear’s some more.
So that’s where the hip hop DJs came in and start making that beat, that breakbeat, that stripped down funk stand longer and longer for you could just get crazier and crazier and crazier on the dancefloor<<
Afrika Bambaataa in Scratch (2001) (bei 5.45′)

Heute:

März 8, 2020

1. Schöne McCoy Tyner Platten Auflegen: Robert Lochmann legt im FB schon mal diese Rakete vor:

2. Mit Q-Berts „Wave Twisters“  das erste Turntablism-based Musical schauen (und in all die andern DJ-Tipps von Tobi reinhören). OK, und auch die Scratch DJ Doku von 2001 gleich hinterher.

3. Weiter im sprachschönen „Fallensteller“ Erzählband lesen und anschließend vielleicht die gute Idee in puncto Gesichtsschutz parat haben?

4. Das Foto von Schlappes Reisewasserkocher an Moritz und Pat mailen und seinen Link zum Looperwerk befolgen.

5. Andrea beim Halbmarathon zujubeln!!!

6. Den smarten Truetone/Visual Sound Time-Bandit Neuerwerb auf Herz und Nieren prüfen, denn er verspricht, externe Tap-Tempo-Buchsen dank eines an ihm angelegten Pulssignals (z.B. ein mitlaufender Clicktrack oder einzelne e-Pad Schläge) zu synchronisieren.

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7. Ein bisschen von der Black Beauty träumen und Kenny Aronoff auf den Zettel schreiben.

8. Internationaler Frauentag:
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Sommerlüftchen

November 18, 2019

Schöner Wochenstart:
– mit dem ZDF Mitschnitt des sommernächtlichen Nils Wülker-Jazz Baltica-Gig: 72 Minuten, inklusive Ableton Fail & Nils Landgren Cameo!

– mit einem bunten Bildchen gegen die winterliche farblosigkeit (Exponat von Virgil Abloh)

– sowie mit einem Zitat aus meinem letzten Lieblingsbuch, Thomas Meyers „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ (Seite 143):
>>Da fielen mir wieder Onkel Jonathans Worte ein. Den eigenen Weg zu gehen, überlegte ich, heißt wohl nichts anderes, als sich den Dingen zu stellen, die einem begegneten. Nicht zu versuchen, sie zu umschleichen. Nicht vor ihnen stehen zu bleiben. Sondern durch die Schwierigkeiten hindurchzumarschieren.<<

 

create diggin‘ + ability to read the crowd + joy = intact dancefloor + hands in the air

November 17, 2019

Mathelernen am Wochenende, mit etwas Hintergrundmusik:
Wissen/Auswahl + Umsicht + Freude = Spannungsbogen & Bewegung
Handwerkliche Fähigkeiten, toll, aber evntuell zweitrangig?

Natasha Diggs

Or:la

Avalon Emerson

Anna Wall

Abschluß-Fill von Peggy Gou

Im Resonanzraum des Oktobers

November 5, 2019

Hier ist mein „Dazutrommel Mix“ aus Lieblingstracks des Monat Oktobers, den ich anlässlich der „Days of Percussion“ zusammengeklebt hatte:

Herbalizer „A Mother (For Your Mind)“ (1996)
Small World „Livin‘ Free“ (1996)
Herbert Eimert „Einführung in die Elektronische Musik“ (1963)
Miles Davis „In a Silent Way (Rehearsal Mix)“ (1969)
Groove Armada „Song for Nick“ (2016)
Moritz von Oswald „Ole Remix“ (2011) with a cameo of Keith Jarrett
Luz1e „I wanna thank you“ (2017)
Cerrone „Move me“ (2016)
D-Influence „Good Lover“ (1992) with some Elvin Jones breakfast talk
Michael Franti & Spearhead „Oh my god“ (2003) with applause from Earth, Wind & Fire (1974)
Kerri Chandler „Stop Wasting My Time“ (2017)

Die Überschrift „Im Resonanzraum des Oktobers“  entstammt der Keynote Felix Klopotek zum diesjährigen Berliner Jazzfest.

(S)layer

November 1, 2019

Freue mich auf’s Wochenende bzw. auf die „Days of Percussion“ in Nürnberg!
Die Entscheidung, welches Equipment mitreisen wird, ist gefallen, besser gesagt schon auf den Pedaltrain geklettet:

Um das gestellte akustische Drumset klanglich und ästhetisch zu erweitern helfen mir die elektronische Jomox MBase (die durch ein Fatkick-Pedal links von der Hihat getriggert wird), sowie mein obligatorisches Boss Space Echo.

Da ich abends im MuzClub auch ein Set alleine bestreiten soll, habe ich mir (mit der dJay Pro 2 App*) ein kleines Mixtapefile erstellt, welches vom Smartphone abgespielt und durch den Boss EQ verbogen werden kann. Im Mackie-Pult wird aller Elektronik-Kram zusammengemischt und zur PA geschickt.

Für den Workshop am Nachmittag dachte ich, über das Thema „Layer“ zu sprechen, einerseits über den Ansatz der Bedroomproducer und DAW-Klötzchenschieber, deren Impact auf die DJ-Kultur, anderseits über verschiedene Ideen, wie ich als Drummer meine Beschränktheit auf nur vier Extremitäten (aka Einzelspuren) elegant überwinden kann.
Ich glaube, ich werde als passende Überschrift (S)layer an die Tafel schreiben, um die Wichtig-/Möglichkeit des Energiepotential nicht zu vergessen…

Jetzt muss ich nur das dazu passende T-Shirt finden und mein ganzes Equipment im Blechkoffer unterkriegen – denn obwohl ich neulich die fantastische Kopplung von Rimowa und Meinl-Trolley gefeiert habe, habe ich für Samstag die „Ein Koffer“ Lösung – sprich mit maximal 18″ Zoll großen Becken – im Sinn…

* Hier noch ein Workround, wie sich mit dJay Pro und Spotify angedachte Mixe aufnehmen lassen. Eigentlich braucht es nur noch die Soundflower Freeware und dann kann mit dem Quicktime-Player aufgezeichnet werden (Ablage/Neue Audio Aufnahme).

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Spotify DJ/Drummer

Oktober 19, 2019

Die algoriddim djayPRO App ist nicht nur ein tolle Tourbeschäftigung, sondern neben einem guten Buch (in dem Fall Friedmann Karigs „Dschungel“) eine weitere schöne Möglichkeit sich aus der Buntheit der Hotelbettwäsche (bzw. der Trostlosigkeit so mancher Unterkunft) in eine andere Welt zu katapultieren.

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Dadurch dass die Software (u.a.) auf Spotify zurückgreift, steht mir zum Testen überall (wo’s Netz gibt) ein ganzes Universum aus Tracks zur Verfügung: und so filtere ich fröhlich und schichte ein Mashup nach dem anderen – mit dem Fernziel einen MIDI-Controller mit dem Macbook verbinden und die DJ-Drummer-Personalunion wieder aufleben zu lassen…
In diesem Sinne: gute Nacht!

tell the truth

September 13, 2019

Im Nachklapp zum Moodymann Auftritt oszilliere ich zwischen einem Livemitschnitt von 1995 und der DJ-Kicks Compilation. Auf letzerer finde ich auch den Track, für den ich beinahe letzte Nacht das Handy herausgeholt und Shazam aktiviert hätte (Talc „Robot’s Return“), zudem  „Les Nuits“ von Nightmares on Wax, womit ein schöner Kreis um meine Sommererlebnisse gezogen wird.
Im abgetippten Redbull Academy Interview erfahre ich darüberhinaus, dass Kenny Dixon Jr. in den achtziger Jahren im Nachtclub seines Großvaters live getrommelt hat, sich selbst aber als lausiger Drummer einschätzt, umso mehr genießt er die persönliche Komfortzone im Club:

>>My live show is basically creating my own living space. I bring my home onstage. If I’m a DJ I play whatever the fuck I want to play […], behind turntables I can sit there and tell the truth.<<

Mir hat (neben seiner schicken Häkelmaske und den älteren iPhone-Hörern zum Mixen) vor allem gut gefallen, wie oft (und wie lange) Moodymann den Lo Cut des Mixers betätigt hat, um den wiedereinsetzenden Bass gerne nach dem offensichtlichen JETZT! noch weitere acht Takte herauszuzögern.

Als Gegenpol schaue ich mir jetzt die Blumenskulpturen und Lebensmittel-Collagen von Holger Niehaus an…

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… sowie die B-Seiten Tipps von Daniel Wang:

The Tama

Januar 29, 2019

Bin noch völlig elektrisiert vom Konzert der „Ndagga Rhythm Force“ – deshalb zuallererst der Hinweis für alle Rhythmus-Berliner: die Band spielt am 29.01. im Gretchen:

Und zwar noch reduzierter als auf den beiden Videos (nämlich ohne Gitarre), also nur Groove, Bass-Synth, Stimme und Tanz.
Und gerade die Paarung von 2Box-Sample-Drummer (Club-Kicks, nicht zu laute elektronische Snaresounds, Basic Chanel Chords, plus echte Hihat), Synth-Bassist und traditioneller Percussion (2x Sabar und Talking Drum), bildet ein mitreißendes Fundament – irgendwo zwischen Rave, World Music und Ritual Beats – für den Gesang von Mbene Diatta Seck (der mich immer wieder angenehm auch an den Muezzin erinnert und dank der Dub-Einlagen doppelt erfreut).

PS. dass die Talking Drum auch Tama genannt wird ist darüberhinaus eine a. neue Erkenntnis, die mich b. direkt auf meinen Schlagzeugteppich zurückbringt.
Um die tollen metrischen Modulationen, Unisono-Parts und Call & Respond Aktionen zu checken und zu üben…(kurz vorm Geburtstag machen sich ja neue Ziele immer gut)

Weckgummi Loops

Oktober 18, 2018

Kreativ und interessant klingend: die Weckgummi-Schallplatten-Schleifen des IFF (Institut für Feinmotorik):

>>Was als Experiment auf einem Trip begann, entwickelte sich zu einem Projekt mit strengem Manifest…<< (aus Don’t DJ: Immer schön im Kreis)