Archive for the ‘Mixcloud’ Category

Wahltag

September 24, 2017

Es nicht selbstverständlich die freie Wahl zu haben. Gleichzeitig ganz schön schwer, sich klar zu positionieren. Aber immens wichtig!
Und deshalb muss ich an diesem Tag unbedingt auch ein paar schöne Tracks raussuchen…

Tracklist:
John Scofield „Just don’t want to be lonely“
Chris Dave & Drumhedz „That Reggae Shit“
KUF „Gold (Vinyl version)“
Siriusmo „Wow (Modeselektor edit)“
Boysetsfire „Handful of Redemption“
Squarepusher „My Red Hot Car (Girl)“
Dhafer Youssef „Digital Prophecy“
Hamilton Bohannon „Southafrican Man“
Hans Nieswandt „Hörerwünsche II“
Lionel Loueke „Ife“
Robert Schumann „Sym N2 Ut Maj Op61/Adagio Espressivo (3eme Mvt)“
Miles Davis „Cobra“
Billy Ocean „Nights Feel Like Gettin’ Down“
New Sector Movements „Anthem“
The Police „De Do Do Do De Da Da Da“
DePhazz „Anchorless (Private Version)“

Und was das Ergebnis der Bundestagswahl angeht, so schreibt mir Friedemann Karig hier auf jetzt.de aus der Seele. Und auch den Ratschlag von taz Chefredakteur Georg Löwisch pinne ich hier hin: >>Wenn die AfD im Bundestag schäumt, sollten die anderen mit der Sachlichkeit einer Grundbuchratsschreiberin reagieren.<<

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„Alles hat Einfluss darauf, welche Ideen ich gleich haben werde“

April 26, 2017

Ausgestattet mit zwei vielversprechenden Klavierspielergeschichten – das ZEITmagazin-Interview mit Michael Wollny „Ich tue zu wenig für meine Hände“ (daraus stammt auch die Überschrift) und Julian Barnes‘ Schostakowitsch Roman „Der Lärm der Zeit“ – sowie etwas Wohlklang, wäre ich eigentlich jetzt schon bereit für das lange Wochenende…

Tracklist:
Allan Holdsworth „Kinder“ 1976
Hellmut Hattler „While I Play The Blues“ 2017
Joy Denalane „Was auch immer“ 2002
Camille Bertault „Infant Eyes“ 2016
Studnitzky „Quiet“ 2011
Daymé Arocena „Cómo“ 2017
Bob Sinclair „I Feel For You“ 2000
Siriusmo „Urlaub in Berlin “ 2011
Blowbeat „Saturday“ 1989
Herbert „You Saw It All“ 2001
Echo Park „Fiber Optic“ 2011
Roberta Flack „Back Together Again (feat. Donny Hathaway)“ 1979

Boteros Frühlingsfreuden

März 30, 2017

01 Grace Jones Don’t Cry – It’s Only the Rhythm (1985) Panorama 1

02 Syreeta I Love Every Little Thing About You (1972) Moog-Groove

03 John Coltrane Naima (1960) Panorama 2

04 Daniel Herskedal Eternal Sunshine Creates a Desert (2017) Weite

05 Kendrick Scott Oracle We Are The Drum (2015) Intensität

06 Esbjörn Svensson From Gagarin’s Point Of View (1998) Weitblick

07 Bohren & Der Club Of Gore Im Rauch (2014) Tiefe

08 Fischmob Allstars Susanne zur Freiheit (1997) Spaß am Reisen

09 Clara Hill Nowhere (I Can Go) (Clara meets Atjazz) (2006) Chords

10 Gil Scott-Heron & Brian Jackson A Very Precious Time (1974) schön

Die Zunge

Dezember 21, 2016

Bevor ich mich in eine gemütliche Weihnachtszeit verabschiede, möchte ich drei Joker mit euch teilen.
1. Das Monsterbuch
Darin finden sich Helfer für alle Lebenslagen: Helden und Beschützer, die mit allen Wassern gewaschen sind und echt jeden Kunstgriff beherrschen. Ausdrucken, über’s Bett hängen und eine Kopie vorsichtshalber in die Hosentasche: Angst, ade!
Und sollte die düstere Seite doch mal unzähmbar hochkommen, gibt es es unten rechts ein freies Feld, in das Du Deine Wutmännchen reinmalen darfst (und die ganze Rückseite wär‘ ja auch noch frei)…
Ein Zettel zur Gelassenheit!

levi monsterbuch.jpg

2. Die Zunge
Mit L. höre ich seit Tagen „Griechischen Fabeln und Sagen“  – tut sehr gut – und eigentlich habe ich den folgenden Musikmix nur erstellt, um die von Peter Kaempfe vorgetragene Aesop-Geschichte über die beiden gegensätzlichen Seiten unsere Zunge einzubetten, die in dieser etwas aus den Angeln gerutschten Zeit sowohl das Problem benennt, gleichzeitig auch einige gute Lösungsansätze ausspricht, zum Beispiel:
sich gute Geschichten erzählen, also: miteinander sprechen (und nicht nur Kontext-befreit irgendwelche Zeilen durch die soziale Netze schicken), nachdenken und kluge Gedanken austauschen, sich befreien von…(you name it: Vorhaben 2017?)

3. Ohrengold
Musik hilft immer! Auf CD-Länge – wie lange gibt es die maximal 80 Minuten wohl noch als Format? – hier ein paar Highlights des Jahres bzw. meine Momentmusik. Da gibt es einiges zum Runterkommen, Nachdenken und Mitträumen (zufällig ist ja beinahe jeder Titelname eine potentielle Geschichte für sich), aber auch ein paar Tracks für’s Aktionszentrum (Bewegung immer gut!) und welche im besten New Age Verständnis: mit heilendem Klang.
Hallo Welt, ich freue mich auf eine schöne Zukunft.

Anderson .Paak „Am I Wrong (feat. ScHoolboy Q)” 2016
Alice ColtraneBlue Nile” 1970 vs. Dimiter Inkiow „Im Hause des Krösus” 2000
Kraan „Flyday” 1978  fly sein?
Joyce Wrice „Rocket Science (feat. Kay Franklin)” 2016
Me’shell NdegeocelloAquarium” 2005
Dino Saluzzi „Winter” 1988
Hiatus Kaiyote „Mobius Streak” 2013
SolangeWhere Do We Go” 2016
Mark Ernestus’ Ndagga Rhythm Force „Yermande (Kick and Bass Mix)” 2016
Abdullah Ruwaished „Ya Allah Elsalama” 1993
Solange „Cranes in the Sky 2016
Al JarreauI Will Be Here For You” 1983
Luksan WunderKorrekte Aussprache: Vanille” 2015  Eis!
Jaimeo Brown TranscendenceBe so Glad” 2016­
Keith Jarrett „Pt. I, Toronto – Roy Thomson Hall” 2014
Kneebody „E and E” 2013
Jonas HellborgLittle Wing” 1984
ZUGABE to click: Gang Starr „The Place where we dwell” 1992

…habe alle mir wichtigen Begriffe zumindest schon mal dick gemacht, jetzt fehlt dem Beitrag nur noch 1 großes

Wer etwas erzählen will

Dezember 6, 2015

Lese mal wieder einen guten Kirchhoff Roman und dieser Abschnitt passt doch bestens zum Musikmachen:

>>Wer etwas erzählen will, muß einen Berg versetzen. Erst trägt er ihn nach und nach ab und lernt dabei alles kennen, was später in der Geschichte vorkommen soll, dann richtet man ihn unter noch ungleich größerer Mühe anstelle der Wirklichkeit wieder auf. Und das nicht in der Reihenfolge, in der man ihn abgetragen hat, da hätte man sich die Plackerei sparen können, sondern nach den Gesetzen der Schönheit; und wenn ich von Schönheit rede, meine ich damit weder, daß es an jeder Stelle gut klingt und dazu noch gut endet, noch daß man alles verstehen muß oder durch Tricks bei der Stange gehalten wird. ich meine damit eine eher verborgene Schönheit, die sich erst im Bogen des Ganzen zeigt<<
Bodo Kirchhoff „Wo das Meer beginnt“ (FVA, 2004, Seite 24)

Als passende Hintergrundsmusik oder für den Nikolausstiefel des besten Freundes, hier ’ne gute Dreiviertelstunde gemischter Geschichten…


									

The „Was sind e-Beats“ Tape

Juni 26, 2014

Habe mich anlässlich des 2500sten Beitrags mal wieder mit der Frage beschäftigt „Was sind e-Beats„. Hier der Versuch  einer 40 minütigen klanglichen Annäherung.

Hier die Tracklist:
Simmons SDS-9  Demo Folienschallplatte 1985
Grooveman Spot „Going On“ 2011
Billy Cobham „A Funky kind of thing“ 1975
Plastikman „Spastik“ 1993
Silver Apples „Oscillations“ 1968
Underworld „Juanita/Kiteless/Dream of Love“ 1996
Photek „KJZ“ 1996
Sly & The Family Stone „Family Affair“ 1971
Yellow Magic Orchestra „Computer Games“ 1978
Ramadanman „Wad“ 2009
Sly & Robbie „Back to Base“ 1985
Bottom Fly „Tr. 3 Bottom Fly Beats 2007“ 2007
Clever Austin „Away Headshell Part 3“
Mehliana „You can’t go back now“ 2014
The Beastie Boys „3 MCs & 1 DJ (live)“ 1999
Jazzanova „E-Ovation“ 2002
Perry and Kingsley „One note Samba – Spanish Flea“ 1966
Sesamstrasse „Das Echospiel“
Oli Rubow „Loop Outro“ 2014
Weiterhören? Hier.

 

Music for the waiting Audience

November 22, 2013

Nachdem ich immer wieder mal gefragt werde, welcher Sound denn vor dem HATTLER Konzert läuft, habe ich eineinhalb Stunden aktueller Einlassmusik schön zusammengeklebt und hochgeladen…

The Tags Tapes

Dezember 2, 2012

THE TAGS TAPES

Passend zum Knistern der ersten Adventskerze hier eine halbe Stunde Musik, die ich anlässlich des „Neue Töne Open“ Festivals zusammengeklebt habe.

Ein Klangband in Bezug auf das Festivalmotto („Das Material des Anderen im Eigenen“) und das Thema Referenzialität – natürlich auch ein Ausschnitt meiner persönlichen Antriebe.

Den Rahmen bildet mein e-Beats ABC, das von „Null und Eins“ bis „Zitat, Zufall, Zuspieler“ stellenweise zitiert und klingend inszeniert wird.

Die detailierte Trackliste kannst du der Sprechblase entnehmen.