Archive for the ‘Rhythmusmacher’ Category

die andere, solierende Snare

Februar 8, 2018

Neulich stand ich einem TC Helicon Voicelive Touch gegenüber und war begeistert von seiner simplen, wie bühnentauglichen Mikrofonständer-Halterung. Leider ist das Teil (momentan?) nicht mehr erhältlich (vielleicht der Grund, warum ich keine aussagekräftigen Fotos des Halters finden kann), aber auch die alternative Klammer seiner jüngeren Schwester macht Sinn.
Und dann habe ich auf der Webseite ja noch diese drei schicken EFX-Piktogramme entdeckt:

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Einen ganz anderen Echodrums-Bezug gab es später in der Instagram-Timeline von Dan Mayo, wie dieser Gesprächsfetzen schön belegt:

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Und wenn ich schon bei DM gelandet bin, möchte ich unbedingt auf die spannende Kollektion aus dem Hause Morfbeats hinweisen!

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on a GAZILLION of hit songs

Februar 6, 2018

Questlove verabschiedet sich würdevoll vom Groove-Meister Ndugu Chancler

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und mir fehlt die Zeit, all die tollen Platten rauszukramen und durchzuhören. Ich fange mal so an…

und richte diese Woche meine Bleche senkrecht zum Drumriser aus – Stellung „Sonne“!

Beat Leasing vs. I want to bring studio production to the live onstage performance

Februar 1, 2018

Im Vice Magazin gibt es einen ambivalenten Artikel zum Thema Beat Leasing („Die Söldner des HipHop„) und der amerikanische Modern Drummer wird seinem Namen gerecht und befördert Zach Danziger aufs Cover (und die Titelgeschichte in voller Länge ins Netz).

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Dazu ein schönes Ankündigungsfoto von Zach’s Buddy Mark Guilliana (aus dessen Instagram Feed) und Harry Bum Tschaks ausführlichen BopPad-Test (Das Keith McMillen BopPad ist nämlich eine der Schlüsselfiguren des Interviews).

 

 

 

Eucosmic!

Januar 19, 2018

Give it to the Drummer! (revisited) – der Danopticum Abend in der Kiste beinhaltete nicht nur einen erfüllenden Duo Jam mit Michel Baumann, sondern anschließend noch inspirierende Gespräche über Schlagzeug und Musik.
Daniel Kartmann steckte mir sein neues Portosol Album zu (auf dem mein altes Ayotte Set zu hören ist, aber auch die Random-Elektronik der Behringer-Mischpult-Effekte); von Johann Polzer gab es spannende Einsichten ins Tourleben von Idris Ackamoor & the Pyramids, vor allem den Hinweis auf auf Max Weissenfeldt, den er mir als Ikone des funky Afro-Drummings schmackhaft machte. Und da geht wahrlich eine große Türe auf: vielversprechende Credits (von Embryo bis Lana Del Ray), eigene Labelarbeit (Philophon), sympathische Interviews (1, 2) und ein persönliches wie stimmiges Sound- und Grooveverständnis von „deep & soulful funk music“.

Wahnsinn, dass es trotz mächtiger Neugierde und permanentem Forschen immer wieder  Lücken auf meiner Rhythmuskarte Deutschlands gibt. Quatsch: Wie toll, dass ich immer wieder von unglaublich spannender Musik überrascht werde, die in unmittelbarer Nähe passiert!

PS. Als ich im März 1993 auf dem Popkurs Jamiroquai und Acid-Jazz entdeckte, wurde ich bald Fan des Soulciety Labels – da habe ich den M.W. schon heimlich gehört; auch später im Rahmen der Leidenschaft für’s Münchner Compost Label und den neuen Begriff Future Jazz habe ich die Syrup Scheibe öfters mal aufgelegt (wohl ohne genauer auf’s Cover zu schauen)…

the moaning drum & Habibi Funk

Januar 14, 2018

Durfte gestern nicht nur tolle neue Trommel-, Becken– und Sonstige-Klänge hören, sondern auch bei der eins a Session im Meinl Showroom (u.a. mit Vincent Golly & Flo König) einen neuen Sound-Trick entdecken (der wiederum vom Apparat Drummer Jörg Wähner abgeschaut wurde):
Dazu wird der Trommelstock senkrecht, mit der Spitze nach unten, auf dem Fell abgestellt, die zur lockeren Faust geschlossene, haltende Hand fährt dann langsam von oben nach unten, wobei ein Geräusch entsteht dass an diese umdrehbaren Kuh-Klang-Kisten (Muhdose) erinnert…

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Auf der Reise ins Frankenland hörte ich unterschiedliche schöne Musik: einmal das Thomas Dybdahl Album „What’s Left Is Forever“ und das Oeuvre von Habibi Funk Records. Und auf den letzten Metern habe ich noch Mr. Bugslow gefunden.

Bellerose

Januar 8, 2018

Hier (auf bonedo.de) ein inspirierendes Interview mit Jay Bellerose.

Es geht u.a. um Attitude (>>Ich will gute Musik machen<<), die Kraft eines Kick-Snare-Ride Trios und verschieden Schlagmaterialien, um das Slingerland Rolling Bombers Drumset (das aus Kriegsgründen ohne Metallteile auskommen musste), ge-layerte Sounds, den persönlichen Stil (>>Das große Ziel ist es also, all die vielen Techniken zu lernen, sie ins Unterbewusste übergehen zu lassen und quasi zu vergessen, um zurück zum Ursprung zu kommen. Pablo Picasso hat das beispielsweise geschafft.<<) und darüberhinaus gibt es viele interessante Zwischentöne.
Danke, Alex Höffken!

PS. irgendwie musste ich beim Lesen des Interviews immer auch an die heimischen Pendants denken, ähnliche Tickende Drummer in unseren Gefilden beispielsweise Tim Lorenz oder Tommy Baldu.

Bring on the Lucie/Luz1e

Januar 3, 2018

Einmal Lennon (mit Jim Keltner und Rick Marotta), einmal Frankfurt City based Luz1e (mit Christina Aguilera). Und wäre ich am Samstag in der Stadt würde ich direkt ins Silbergold gehen wollen. Aber leider habe ich ja am 6. Januar immer zu tun…

3-Netzer-Kings

Geschichten mit der Fliegenklatsche

Dezember 23, 2017

In der Offbeat 6/17 gibt es wieder mal ein unterhaltsames Kalenderblatt aus der Schlagzeuggeschichte. Claus Hessler berichtet diesmal von einer Erfindung aus dem Jahr 1913. >>Die Bezeichnung in der Patentschrift lautet tatsächlich auf „Fly killer”… gemeint ist damit eine ausziehbare Fliegenklatsche, die in der Welt der Schlagzeuger ihren Siegeszug als „Besen” angetreten hat.<<
Ich finde, die Fliegen sollen ruhig brummen und wenn’s mich juckt setzte ich mich lieber hinter die Trommeln und bewege mich eifrig – ist doch eindeutig besser, als auf der falschen Stelle draufzuhauen!

Und Philly Joe Jones soll mich dabei inspirieren! (Die notwendige Technik habe ich mir vom Weihnachtsman gewünscht.)

Tongue & Typewriter

November 30, 2017

Dieses Kunstwerk von Lenora de Barros,„Poema“ aus dem Jahr 1979, gefällt mir ausgesprochen gut, ist doch ein passendes Sinnbild zum Thema Sprache und Rhythmus!
(Das Original lässt sich bis zum 2. April 2018 im Frankfurter MMK bewundern: „A Tale of two Worlds“)

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experimental for me and I hope experimental for you!

November 29, 2017

Mit diesem vielversprechenden Ausspruch von Papa Jo Jones beginnt das Wechselbaden zwischen verschiedenen Clubs, inklusiver netter Schlagwerker (->).

The Drums by Jo Jones (1973) -> Jo Jones
Peter Herbolzheimer’s Rhythm Combination & Brass „Mr. Clean“ (1973) -> Tony Inzalaco
Bodenseh’s Metronome Art „Tom’s Diner“ (2017) -> Sebastian Merk
Calvin Harris „Slide“ (2017)
Mtume „Juicy Fruit“ (1983)
A Band Called Flash „Phantom“ (2016)
Nils Landgren „Knowing Me, Knowing You“ (2004) -> Wolfgang Haffner
Luminos W „Slow Gravity“ (2017) -> O.R.
Goldie „What You Won’t Do For Love“ (1998)
Blüth „You Dig it“ (1998) -> Zach Danziger
ODD Toot „Spuds Take Them Oh Take Them Song“ (1997)