Archive for the ‘Rhythmusmacher’ Category

Presets for Drummers!!

Februar 15, 2019

Ähnlich wie die inspirierenden „Hauptsätze“ des „Oblique Strategies“ Kartenspiels von Brian Eno und Peter Schmidt, lese ich mir immer wieder diese vier Anregungen zum Thema Sound durch (die ich aus Aaron Sterlings Video Masterclass „the Sound of Sterloid Vol.1“ rausgeschrieben habe):

>>You can make music with anything!<<

>>Take inspiration from sounds and then try to make that happen in a drum.<<

>>Mess around, when you find something put it in the memory bank, it’s like a preset on a keyboard.<<

>>Find sounds you like, record them, listen to them and start screwing around.<<

P.S. Am Ende der Episode beschwert sich A.S., das wir Drummer im Gegensatz zu den Keyboardern, keine Presetbänke hätten, die sich durchsteppen und vergleichen lassen – vielleicht sollte ich ihm mal von meiner thedrumsounds Suchmaschine erzählen bzw. vielleicht sollte ich dafür seine Formulierung „Presets for Drummers! als Überschrift verwenden…

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Strahlkräfte

Januar 20, 2019

Was Schönes, das Schönste, eine Seuche und darauf dann unbedingt nochmal was Schönes – zur Einstimmung auf den Supermond:

(1) >>Das Schöne an einem Facebook-Post ist, dass er etwas Belanglosem gerade die Strahlkraft verleihen kann, die es nicht verdient.<<
[…]
(2) >>Was zum Schönsten gehört: die Selbstverständlichkeit, mit der man sich über das wundert, was man liebt. Oder auch: die Kroketten, die es bei meinen Kindheitsfreunden stets zum Abendessen gab. Erkennen, dass deine Freunde und du sich unterscheiden: anders geformte Nagelbetten, andere Ellenbogen, Ohrläppchen, nicht einmal der Haargummiknick im geöffneten Haar ist ein ähnlicher.<<
aus Enis Maci „Eiscafé Europa“ Seite 49

(3) Der Kommentar „Die Seuche des Nationalismus“ von Klaus Hillenbrand zum griechisch-mazedonischen Namensstreit.

(4) August Greene „Let Go“ (mit Drummer Karriem Riggins)

(Diesen Song habe ich übrigens auf Uwe Breunigs Spotify Playlist zum Thema „Groove, Phrasierung und Inbetween Feel“ entdeckt).

Rock’N Fame

Januar 20, 2019

Perfekter Sonntagsbeitrag, der Link zur Liste der „50 greatest drummers in the Rock and Roll Hall of Fame„.

licks, clichés & attitude

Januar 13, 2019

 

Grenzzäune zu überspringen gefällt mir gut, Kontext-Mix ebenfalls.
Und deswegen freue ich mich gerade sehr über Bodek Jankes Tabla Version der berühmten Samba Fanfare Fanfarra (Cabua-Le-Le), dem Opener von Sergio Mendes„Brasileiro“ (das ich zufälliger Weise neulich im Second Hand Laden gefunden habe).

In dieser Stimmung widme ich mich einem anderen Klischee und beleuchte das von Lars Bartkuhn empfohlene „The Lick“ unter ganz neuen Vorzeichen!

investigations

Januar 12, 2019

Aaron hat mich auf die vielversprechende Interview-Serie des Pianisten Pablo Held hingewiesen. Unter der Überschrift „Pablo Held investigates“ gibt  es schon ganz schön viele, meist einstündige Videointerviews. Darunter auch die Rhythmusmacher Joey Baron, Gary Husband und Bill Stewart.
Ich bin sehr gespannt, zumal ich aus eigener Erfahrung (mit meiner Reihe „Oli trifft…„) das Musikergespräch auf Augenhöhe sehr schätze.

Forschen und nachfragen, immer gut; Inspiration von anderen, auch!

THE BRITISH PRESS WANTS YOU!!

Januar 7, 2019

Ich muss gestehen: trotz bester Ferienstimmung fehlt’s mir an Zeit.
Erst die dreistündige DLF Sendung über das Schlagzeug, jetzt noch die Basic Channel Story
Egal muss – sein – denn der Einfluss von Mark Ernestus und Moritz von Oswald ist massiv, auf mich: prägend! Und wenn die Dubtechno-Erfinder in der taz leidenschaftlich als „See aus Rhythmus und Sound“ beschrieben werden und das große Portrait-Gespräch im RA mit diesem Fax von Mad Mike beginnt, müssen die anderen Sachen halt warten.

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>…and then I realised the sequence is the thing of the track. Forget all drums.<<
René Löwe aka Vainqueur

Gadd, Gadson, Marotta & Thompson

Dezember 30, 2018

Einer meiner Lieblingsdrummer hat zu den Großkalibertrommlern Steve Gadd, James Gadson, Rick Marotta und Tony Thompson seine persönlichen Highlights in Spotify-Listen zusammengefasst. Klasse Inspiration!

Crashing Ninja Style oder gar nicht!

Dezember 29, 2018

Hätte schon mal zwei (Proberaum-) Wünsche für 2019:
Mal die Becken hinter mir aufstellen, so wie es Jonathan „Sugarfoot“ Moffett (bei 1.26′) macht, um dann Ninja-gleich die „eins“ zu markieren!

Und: neue Felle aufziehen (schon gemacht) und dann mal eine weile Becken-freie Grooves entwickeln.

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Ideengeber dafür sind zum einen all die Trommler, die in den 1980er Jahren ihr nagelneues Drumsynthmodul verkabelt ausgepackt haben (die ja bis auf wenige Ausnahmen ohne Cymbal-Channels ausgelegt waren), zum anderen das aktuelle Sticks (01-02-2019) Interview von Pat Fa, in dem der Rea Garvey Drummer folgendes erzählt:

>>Dann bin ich zu Aufnahmen zur Rea-Platte „Pride“ nach Island geflogen und der Producer im „Sundlaughin Studio“ wollte, dass ich die Tracks ohne Becken spiele, damit er die Raummikros aufreißen kann.<< […] Bei den Overdubs benutzten wir zum Vergleich Paiste sowie auch Cymbals verschiedener anderer Hersteller und konnten in der Regie die Becken-Sounds parallel checken. In diesem Studio klangen die Paiste Cymbals einfach am geilsten. Das fand ich sehr interessant, denn sie klangen nicht am geilsten im Studioraum am Set. Dabei fand ich die Auffassungsgabe des Producers inspirierend als er sagte: „Mics hear!“ bei uns in Deutschland sagt man ja immer Mikrofone zeichnen auf. Aber die Amis gehen von der Hörcharakteristik eines Mikrofons aus.<<

PS. Hier noch meine Spotify-Liste mit Drumgrooves die (fast) ohne Hihats oder Becken auskommen. Nicht ganz so streng und mit anderen schönen Beispielen bestückt ist der Artikel „How To Groove Without Cymbals With These 42 Examples„. Ansonsten fällt mir noch ein, dass Keith Moon, Brian Chippendale (Lightning Bolt) und  der Jazzdrummer Leon Parker auch öfters mal ohne Hihat auskamen/kommen.

50+25 Crucial Jazz Drumming Recordings

Oktober 29, 2018

Ich habe gerade die kommentierte Modern Drummer Liste 50 Crucial Jazz Drumming Recordings entdeckt und steige mit der Ordnungsnummer 16 ein:

16. Miles Davis Milestones (Philly Joe Jones, 1958)
“Tony Williams supposedly said that you could learn everything you need to know about jazz from this record,” Paul Wells shares. “And I know that trumpeter Wallace Roney said that Tony could sing every solo and bass line on it. It’s a perfect jazz record, and Philly just slays on it. Interestingly, he plays the entire record with just one tom-tom.”

Und dort gibt es dann die zweite Liste, 50 Crucial Jazz Drumming Recordings Part 2.

 

Rettungsanker Bassspielen

Oktober 2, 2018

Hurra! Am Samstag gehen – der Musik sein Dank! – HATTLER wieder auf Tournee**. Der „Teaser“ (mit Moritz Müller und O.R. hinter verschiedene Schlagzeugen) zum aktuellen Album („Velocity„) ist auch der Opener meines aus der Ferienhüfte geschossenen Herbstmixes*:

Zuvor, am Freitag den 05.10., gibt es noch ein spannendes elektrifiziertes Intermezzo in Herrenberg mit Martin Johnson, Christian Meyers und Videokünstlern (-> sollte ich dafür vielleicht noch ein paar Free Sounds from the Polish Radio Experimental Studio oder den Casio-Alike-Ad-hoc-M4L-Sampler herunterladen?)

*Tracklist:
Hattler „Teaser“ (2018)
Herbert Eimert „Einführung in die Elektronische Musik“ (1963)
Kraftwerk „Taschenrechner“ (1981)
Kraftwerk „Elektrisches Roulette“ (1973)
Mac Miller „In the Morning“ (2013)
Fola Dada „Bittersweet“ (2018)
Mac Miller „What’s the use“ (2018)
Bill Withers „Don’t make it better“ (1978)
Brad Mehldau „After Bach – Ostinato“ (2018)
Chet Baker „Autumn Leaves“ (1974)

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