Archive for the ‘Kick’ Category

tiny messenger bag kit

Februar 28, 2018

Mein kleinstes Schlagzeug steckt tatsächich in dieser Umhängetasche! Es besteht aus einem BopPad – also 4 Klangecken -, meinem Laptop (und Ableton), dem K-Mix als Interface und einem alten Roland Fusstaster, dessen Impuls dank des apTrigga Plug-Ins die Kick generiert. Dann noch zwei Sticks und los!

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Tatschlich musste ich die Zeitung zweimal falten, um auf ähnliche Kompaktmaße zu kommen. Aber auch die hat mich angenehm überrascht.

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Magnetismus

Januar 24, 2018

Wollte nur mal kurz vermelden, dass die Meinl Becken Magnete (Cymbal Tuners) sich auch hervorragend zum flexiblen Dämpfen einer Vintage Kick (mit Metallspannreifen) eigenenIMG_1291.png:

Double Bassdrum?

Januar 11, 2018

Angefixt vom Jay Bellerose Interview, konkret von dieser Stelle des Gesprächs >>keine Ahnung, wie man die Sachen produziert oder programmiert, aber mag die Idee, dass man für die Kreation eines Sounds mehrere übereinander legt. Oft wird da ja aus drei oder vier Bassdrumsounds ein Kicksignal gebaut<< habe ich gestern mal meine Hihatmaschine verrückt und dafür die Meinl Bassbox dem linken Fuß anvertraut.
Macht großen Spaß, klingt vielversprechend!

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Wo liegt denn meine X-Hat…

Altmeister

Dezember 9, 2017

Ah, schön – man sagt nur „Altmeister am Puls der Zeit“ und zeigt dann den Jazzflüsterer Jim Chapin hinterm ddrum2 (Foto von Daniel Portner) und James Gadson mit Cellphone in der Brusttasche, während dieser lässig und mit allen Tricks und Wassern gewaschen* einen Vulfpeck Song trommelt.

jim chapin ddrum

* ausgestopfte Reisekick, Tom ohne Resofell, Schlagfelle von dicken Tüchern gedämpft, Vers mit „Schenkel-Hihat“, Backbeat mit Butt End, 16tel aus dem Handgelenk – Killer Ending!

Trap Music

November 1, 2017

Hier ein unterhaltsames Filmchen vom tollen Gerwin Eisenhauer zum Thema Trap, dessen Groovebestandteile Wikipedia wie folgt charakterisiert: >>crisp, grimy, and rhythmic snares; deep 808 kick drums; double-time, triple-time and similarly divided hi-hats<<.

 

 

A Tsunami of Voices

Oktober 20, 2017

Dass in der Frankfurter Schirn „Die Erfindung einer Illusion“ als Überschrift zur Musikschule dient, fand ich schon mal klasse.
Beim Wort „Illusion“ muss ich immer als erstes an Jojo Mayer denken. Am selben Abend aber entdeckte ich noch ein weiteres passendes Beispiel für die Verbindung aus Musikmachen und eine Illusion zu erzeugen, denn da hat mir Lars Bartkuhn den Ableton Loop Vortrag „Failure=Success“ von Robert Henke gezeigt, dessen Finale in dieses grandioses Chor Sample mündet.

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Es geht um die Softrocknummer „I’m not alone“ von 10cc aus dem Jahr 1975, einer Meisterleistung des Multitrack-Recordings, bei der das Mischpult zum Keyboard und der Keyboard-Ton zur Bassdrum wurde.

no Reso

September 6, 2017

Angespornt, noch leichter zu reisen, erinnere ich mich an meine Proberaum-Kick, bei der ich vor längerer Zeit für eine Aufnahme das Resonanzfell entfernt und diesen Umstand aber bis heute bewahrt habe. Irgendwie klar, denn die Bassdrum lässt sich leicht stimmen und perfekt abnehmen. Je nach Geschmack bzw. Sustain, mal mit oder ohne Kissen (und Stein)…

Jedenfalls habe ich gestern im Yachtclub auch „meinem kleinen Superstar“ den Deckel entfernt und bin begeistert! Oldschool Optik, irgendwo zwischen Disco, Hal Blaine und Carlton Barret:
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Passend dazu der Exkurs des Drum! Magazine über den Siebziger-Drumsound und „einfellige“ Trommeln:
>>Drumhead makers must have been in tears during the 1970s. Why? Because single-headed toms were the rage. In fact, many kits did not come with bottom lug hardware. Like any fad, it just “happened.” There was no formal declaration of “war against resonant heads,” but lots of people point to Hal Blaine’s performance backing Nancy Sinatra on The Ed Sullivan Show in the late 1960s. Blaine, one of the most recorded drummers, took the stage with a large kit that featured single-headed tom toms. A longtime Ludwig endorser, Blaine sent a letter to the company suggesting they market the format, and the rest, as they say, is history. Soon Ludwig released a kit called the Octa-Plus, featuring single-headed “melodic toms.” Slingerland and others followed suit with single-headed “concert toms.” Regardless of the name, the direct attack and fast decay of these drums are a crucial element of the ’70s sound.<<

Butter, Schoko & Schaumwein

Mai 30, 2017

Dass die Bombe auch ein durchaus postives Adjektiv sein kann, merke ich mir mit meinem Lieblingskaffee der Stuttgarter Caffe Brigade („Schokobombe“). Den hat mir Harry netterweise auch direkt ins Bix geliefert. Zuvor kam schon Trommelbauer Gernot Wegele (Herzblut-Instruments) im Club vorbei und hat mein altes Tama Camco Pedal gepimpt.

Beste Voraussetzungen, dass der Netzer-And-Ypsilon-Abend prächtig funktionieren würde; dass letztlich sogar >>spaciges Dubgeblubber in den Soundscapes wie Kohlensäureperlen im Champagnerglas emporstiegen<< war eine angenehme Überraschung (im Bericht der Stuttgarter Zeitung).
Unterm Strich also: Konzert, Fußpedal & Kaffeebohnen: Bombe!
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PS. Da freue ich mich doch gleich auf den nächsten Bix-Termin mit Fola Dada, Ulf Kleiner und Martin Meixner am kommenden Samstag, 3. Juni

Kombizange, Tannenzapfen & angenehm volle Ohren

Mai 11, 2017

Vier Tage Berlin und ich muss erstmal aufstehen und mich sammeln – so ’ne Inspirationslawine hat ordentlich Impact…

1) X-Jazz: ich hörte Prommer und entdeckte Jeannel. Und der Fink-Drummer hat eine interessante Beckenauflage von Keplinger.

2) meine SYN/CUSSION Highlights:
– Katharina Ernst behängt ihren Gong mit Schrauben; sie trommelt beindruckende polyrhythmische Kombinationen.
Martin Brandlmayr spielt fantastisch, auch mit Crotales und Murmeln auf der Snare. Grandios auch sein gehauchter Kickdrumsound, als wäre ein dezenter Bassist zugegen.
Sein Counterpart war der „Automat“, ein vom Computer (und Nicholas Bussmann) gesteuerter, präparierter Flügel. Als nächstes höre ich mir Martins Band Radian an…

– Tannenzapfen (Nadeln und Blech) auf der Basstrommel (bei Lê Quan Ninh).
John McEntire und Sam Prekop, der Wellnessbereich (Meer und Kuchen) des Festivals,
– die DJ-Einsprengsel von Natalia Eskobar, ihre Sets gefallen mir auch sehr.
– Morton J. Olsen hatte eine rotierbare Bassdrum dabei (auch ein präpariertes Vibraphon und drei schicke Drumsynths: Mbase, Kick Lancet und Coron Drum Synthe) – auf der anderen Seite loopte und feedbackte Marta Zapparoli mit diversen Bandmaschinen.

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– auch wenn sie als Duo nicht „miteinander“ überzeugten, bin ich nach wie vor großer Fan von Jan Jelinek und begeistert das mit 73 Jahren noch elegant (Anzug) und frei trommeln kann. Hut ab, Mr. Sven-Åke Johansson!
– Danke Paul Lovens für die Kombizange in der Stocktaschen und den ansteckenden Humor. Der EMS Synthi A ist auch mächtig!

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–  Die >>tanzbaren wie rebellischen DJ-Sets<< von Annika Henderson, waren genau so. Gut.
Ein ausführlicher Bericht SYN/CUSSIO – ein Drumfestival ohne Backbeat wird noch in drums&percussion erscheinen.

3) Schließlich war ich auch noch beim Drumtrainer und bei Teile-Elektronik (für einen weiteren Echo-Feinschliff) – dort empfahl man mir KUF (mit Hendrik Havekost hinterm Set), einfach so.

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April 29, 2017

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[gesehen an der Aussenwand des Campus-Hopplo]

… und dazu lese ich den Süddeutsche Zeitung Artikel „Die Schallmauer“ über die Anlage im Münchner „Blitz“, der nächste >>beste Sound der Welt<<.