Archive for the ‘Echodrums’ Category

Echos tanken!

April 18, 2019

Dank des Beweisfotos von Ulf Kleiner bin ich ich beruhigt! Sollten meine Widerhall-Quellen jemals versiegen, hilft hoffentlich die Echo Tankstelle.

ECHO GmbH original-09896

Spring Reverb

März 27, 2019

Vor kurzem ist (Surfmusik-Pionier) Dick Dale gestorben. Ihm ist es letztlich zu verdanken, dass sein Kumpel Leo Fender die Hammond Hallspirale lizensiert und diese 1961 erst in eine extra Kiste, bald darauf in seinen Amps verbaut hat. Und damit einen riesigen Effekt-Standard formte:
elektronisches Instrument wird laut durch Verstärker mit Federhall!

Ich lege gleichmal was dubbiges dazu auf, Tony Allen im Moritz von Oswald Remix und freue mich auf den nächsten Frühlingstag!

 

Klangbehandlung mit Luft

März 26, 2019

>>Put some reality in the sound, which basically means: space!<<
Prince Fatty über Reamping (6.46′)

Mein Freund Uwe Schenk sagte damals (2003) beim Mix der „Organic Electro Beats“ CD: „Die rein elektronischen Sounds wirken gegenüber den akustischen Signalen trotz eines gemeinsamen Reverb-Busses immer noch unnatürlich, zu direkt.“ Er stellte zwei PA-Boxen in den Aufnahmeraum und ein Paar Stereo-Mikrofone in maximal möglicher Entfernung gegenüber, zog den Telefonstecker aus der Wand und erklärte, dass es wegen des „Luftmasterings“ die nächste Stunde lang nichts zu tun gäbe…

Bouncende Bälle auf dem Platz und im All

März 23, 2019

Das dubbige Verdrehen einer Echomaschine, bei dem viele Wiederholungen durch Tempoänderungen ins Wolkige transformiert werden, hat mit Aphex Twins „Bucephalus Bouncing Ball“ seine computerbasierte Weiterentwicklung erfahren. Diese Klangmanipulation (ab 3.03′) funktioniert durch Veränderung der Sample-Länge eines geloopten Sounds.

Was Herr Twin damals wohl mit einem Supercollider Script erzeugte, lässt sich heute relativ einfach mit Ableton nachempfinden:

Und weil Wochenende ist:

Ping-Pong Delays in the real world…

Frippertronics

März 18, 2019

eno operational diagram for discreet music

Von kuschligen Ambient-Experimenten à la Riley, Eno & Fripp (Time Lag Accumulator) hin zu trommel-basierten Aufbauten, die so manchem Free-Jazz-Freund das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt:

 

It’s gonna freeze

März 18, 2019

…keine Angst vor Wetterprognosen, es geht nur um einzufrierenden Wider-und Nachhall.
Ein diesem Auftrag nachkommendes Effektpedal ist die EHX Stombox „Freeze Sound Retainer“ (die wohl seit 2010 auf dem Markt ist, irgendwann plötzlich, dann aber massiv zu hören war).

Softwareseitig hat beispielsweise Ableton seine beiden PlugIns Reverb und Ping Pong Delay mit einem F(reeze) Button ausgestattet.

ADM Freeze

(Das Wackel-Gif stammt vom Afro DJ Mac Ableton Blog)

It’s gonna rain

März 17, 2019

Steve Reichs Bandschleifen-Techno anno 1965/1966

Und zwei Jahre zuvor gab es Terry Rileys Pre-Dub aus Frankreich.

>>It was in Paris, in 1963, earning a living playing boogie-woogie piano at American military bases, that Riley was asked by the director, Ken Dewey, to compose something for a theatre piece called The Gift. Chet Baker had just been released from jail in Italy, so Riley took him to the studios of the French national radio and had his band play Miles Davis’s ‘So What’, recording them both individually and as a group. Then he mixed the tapes down, letting the different parts run out of phase with each other, creating tape loops and delay effects on the fly.<<

Bubble Wrap & Castanet

März 16, 2019

Eigentlich wollte ich gestern Abend den TR-808 Clap „nachbauen“, hatte aber leider das Netzteil für das zweite Echogerät vergessen.
So experimentierte halt mit nur einem Delay und der Meinl Cajon Ring Castanet und fand sie am Schlagstock ganz gut, besonders da sie durch den Fellpuschel des Kombisticks (VF 5A Dualtone) nicht abfallen konnte.
1. Clap-Stick auf der Snare

2. Clap-Stick auf Hihat und Rim

Die fast bessere Erkenntnis war, dass die spielerisch auf der 8″ Meinl Drummer Snare Timbale abgelegte Luftpolsterfolie den Klang dieses Instruments bei lauten Schlägen in eine Art Roland TR-909 Snare transformiert. Aber auch Ghostnotes auf dem Plastikbezug klingen hervorragend!
So dass ich heute gleich mal ein ähnliches Auflagesystem für die Standard 14″ Snare vorbereitet wollte, bei dem die zugeschnittene „bubble wrap“ vom BFSD Donut auf der Trommel gehalten wird.

Da auch noch der Tama Hat Stacker modifiziert werden wollte, begann der Samstag mit einem Bastelfrühstück…

Das Tama-Tool ist eigentlich als Splashbecken-Halter über der Hihat konzipiert, ich verwende es jedoch für meine Zweit-Hihat (die im Bedarfsfall nicht mal extra abgenommen werden muss!), einem Stack aus zwei bis drei 8″ Becken (ich habe dafür Meinls Safari Splash, Bycanze Splash, Candela Bell im Einsatz; Experimente mit den Benny Greb 8″ Crasher Hats liegen auf der Hand).
Da ich gerne diese zweite Hihat schnell abziehen oder gegen den Foot-Shaker tauschen möchte, verzichte ich auf die Vierkant-Feststellschraube und setze das Tama Accessoire direkt auf dem eigentlichen Hihat-Clutch ab.
Das funktioniert, da ich auf beide Enden des CSH-5 einen gelochten Filzgleiter geklebt habe.

The Comet is Coming

März 15, 2019

Höre mir – taz Artikel sei dank – (wieder mal) das aktuelle Trio „The Comet is Coming“ von Shabaka Hutchings an.
Dass mir der Spotify-Player dabei als erstes einen Track mit Echodrums zuspielt („Final Eclipse“), mag Zufall sein, oder aber der perfekte Algorithmus zu meiner Vorliebe für Musik mit Delay-Drums.*

*den ich übrigens gerade für meine Echodrums Recherche gut gebrauchen könnte.
Wärt ihr so nett…?

Die Band ist im April auf kleiner Deutschlandtour (und am 9.4. in Frankfurt @ Zoom).

dank fünffachem-Vorschlag zum 808-Clap

März 12, 2019

Robert Henke erklärt gleich am Anfang seines Videos, was den TR-808 Clap eigentlich ausmacht, etwas vereinfacht: ein fünffacher-Vorschlag aus Noise…
Freue mich auf Klangexperimente mit einer von diversen Shakern belegten Snaredrum und mehreren Delay-Geräten.