Archive for the ‘Echodrums’ Category

vorgeschrieben sind leuchtend rot und schwarz

Februar 28, 2021

Hurra, der Joker des ersten Lockdowns lässt sich wieder spielen: auf öffentlichen Ping-Pong-Platten bei Frühlingswetter.

Da für mich Tischtennis- und Schlagzeugspielen immer schon miteinander verbunden sind – ich übte als Kind im Haus meiner Großeltern; im benachbarten Kellerraum stand die Tischtennisplatte, die unter erschwerten Bedingungen (Boden stark abschüßig, Deckenhöhe knapp 2 Meter, Rundlauf nur seitlich verdrehtes Rennen möglich…) leidenschaftlich gerne genutzt wurde – liste ich im Folgenden gesammelt all meine Verbindungsmöglichkeiten beider Welten auf:

Anschauungsunterricht

Februar 27, 2021

…für’s Wochenende: Echodrums mit Sterloid, 100% Attitude mit Moritz Müller:

Nach so viel Energie jetzt noch ein familienverträgliche Schlagzeugerplatte, die seit über 30 Jahren immer noch sehr gerne auflege: Manu Katchés „It’s about Time„.

DDL 1745A

Februar 23, 2021

Jetzt (1973), mit roten LEDs und Anleitung zu Kunstgriffen. Oder anders gesagt, das Eventide DDL 1745 entwickelte sich vom reinen Helferlein zum wirklichen Effektgerät („Looper“) weiter.

How to make Ableton Live follow your tempo!

Februar 22, 2021

Ableton 11 steht in den Startlöchern (VÖ 23.02) und Abletondrummer Tobi hat schon ein PDF in Bezug auf die vielversprechende FOLLOW TEMPO Funktion verfasst (sowie eine stattliche Anzahl an passenden M4L PlugIns gebastelt). Yeah!

Den Infotext gibt’s hier: https://gum.co/TempoFollowGuide

kraus, krass, Kracht

Februar 21, 2021

Anstatt selbst zu zeichnen, wird „Der gelbe  Bleistift“ gelesen. Dabei stelle ich fest, dass Christian Kracht damals (Ende 90er) Umstände als kraus bezeichnet, zu denen ich heute krass sagen würde.
Danke für den guten Buchtipp, liebe Christin Neddens!

Ähnlich gelb wie mein Bleistift, die Sonne heute. Also Fenster auf und…

Hingegen alles andere als planlos (kraus), dafür richtig krass: der Killswitch/Mute Button des Gitarristen mit dem Blecheimer auf dem Kopf (Buckethead). In spielerischer Form (Arcade) wird hier das Vermächtnis von Eddie Van Halen oder Tom Morello weitergeführt, auf dass sich die heftigt verzerrte Klampfe gestochen scharf scratchen oder slicen lässt, auf jeden Fall aber ordentlicht kracht!

Jetzt aber wirklich raus in den Frühling, schön im Sonnenschein lesen…

PS. Nachtrag: Mittlerweile ist es Abend und mein Freund Markus Birkle kommt mit einem interessanten Workaround um die Ecke, der a. das Anbohren der Gitarre umschifft und b. hervorragend auch zu meinem Emergency Exit Konzept beim Echodrumming passt: ein (D’Addario Planet Wave) Klinkenkabel mit integrierter Mute-Taste!

Deep Space Transport

Februar 20, 2021

Jonny König hat Schlagzeug-Solo rausgehauen – Hut ab!
Viele spannende Beatgebilde, bewusstseinserweiternde Effekte und sogar auch eine schöne Nachricht an den Echowart:

9ms

Februar 18, 2021

Yeah! Flo König und Simon Popp sind nicht nur zwei super sympathische, allzeit kreative und neue Möglichkeiten auslotende Schlagwerker, sie teilen sich auch ein Proberaumstudio in München und haben dort ein spannendes Duo-Konzept entwickelt:

>>Mit „Pleats“ erscheint am 26. Februar das Debütalbum des Duos 9ms. Auf sieben Tracks, die sich zwischen Krautrock, Fourth World und Minimal Music bewegen, versöhnen die beiden Schlagzeuger Simon Popp und Florian König die akustische mit der elektronischen Welt.
Sie bedienen sich analoger Sensoren und Schallwandlern, um aus ihren Bewegungen intuitiv Tempo- und Abstandsinformationen zur Klangformung abzuleiten. Dadurch bleibt die Improvisation und das unmittelbare gemeinsame Musizieren Mittel- und Reibungspunkt ihrer Kompositionen. Neben den akustisch und durch Magnetfeld- und Infratotsensoren elektronisch präparierten Schlaginstrumenten besteht die Instrumentierung aus einem monophonen Synthesizer. Die Sensor-Aufzeichnungen der Körperbewegungen beim Musizieren erweitern die Kompositionen mit organischen Klangmodulationen. Die Klangparameter unterschiedlicher Echo- und Hallgeräte werden den Musikern so intuitiv zugänglich und verleihen der Interaktion von Mensch und Maschine eine neue spielerische Dimension.

Der Name des Duos (gesprochen: neun Millisekunden) nimmt Bezug auf die maximale Latenz des Schalls, die in so einem System verkraftbar ist, um noch musikalisch kommunizieren zu können. Aufgenommen wurde Pleats mit nur drei Mikrofonen in dem holzverkleideten Saal eines Gasthauses in den bayrischen Alpen. Trotz des minimalen Aufnahmesetups ist der Klang des Albums so wandelbar wie die Intensität mit der die Drummer spielen. Von ätherischen Sphären wie auf „Kii“ oder dem Introtrack „Tome“ bis hin zu breitbeinigen Grooves in John Bonham Gewand wie auf der ersten Single „Raul“. Stücke wie „Carom“ wirken nicht zuletzt durch die klangliche Vielfalt diverser Perkussionsinstrumente, die bereits auf Popps Soloalbum „Laya“ (Squama) prägend waren. Zum Schluss bringt der Dampfmaschinen Groove des letzten Tracks „Joan“ die Hörenden im Downtempo vom Bayrischen Oberland nach Düsseldorf.<<

Lockdown Sports 2.0

Februar 16, 2021

Indoor Tennis und Kneipp-Duschen

Mawils „Angabe des Todes“ und ein Kapitel aus der (Kreis schließenden) Bedienungsanleitung des Line 6 Delay Modeler:

[Tischtennis]

Of necessity, this is an unusual instruction manual…the delay line will be unfamiliar to people whose experience has been exclusively in the audio field

Februar 16, 2021

Wieder mal anschaullicher Effektgeräte-Unterricht aus der Eventide-Uni. Diesmal geht’s um die DDL 1745 digital delay line (und ihren 50sten Geburtstag).

My funny Valentine

Februar 14, 2021