Archive for the ‘Echodrums’ Category

DTES

Juli 19, 2019

Wenn’s mal regnet, oder so: etwas „Temporärer Elektronische Salon“ für heimische Sofa… (mit Oli Leicht, Hans Glawischnig, Kabuki und Lars Bartkuhn)

Rembrandt oder Goethe bringen dich nicht dazu, mit den Hüften zu wackeln

Juni 30, 2019

Hier eine kleine Ode an mein Echogerät – mit Text und Bild…

… gleichzeitig eine schöne Erinnerung an den Palmengarten Gig mit Torsten DeWinkel und seinen Idiot Savants. An Tasten und Trompete übrigens der tolle Sebastian Studnitzky – und damit schließt sich der Kreis zur aktuellen Woche, da ich für ein Konzert seiner Musik mit Orchester einspringen durfte, was wiederum ein idealer Einstieg für die anstehenden Aufnahmen von DePhazz mit Symphonieorchester bedeutet.
(Dass darüberhinaus auch Stewart Copeland in der taz über sein Verhältnis zur klassischen Musik spricht, kommt dem halbgefroren Sahnekern eines Spaghetti Eis‘ gleich. Die Überschrift des Beitrags ist ein Zitat daraus.)

Vor der nächsten Klassik-Rutsche gibt es aber noch einen weiteren Dienstagabend mit dem „Temporären elektronischen Salon“ auf dem Yachtclub Schiff.
Zudem sind jetzt Ferien. Hurra!

 

 

Snaresound und Sinnestäuschungen

Juni 25, 2019

Mal wieder viel zum Thema Snare-Sound gelernt:

 

 

 

1. Die Problematik der zu aufdringlichen Sidesnare umgehe ich innerdeutsch gerne mal mit der – zack – in den Koffer gesteckten, präpierten 8″ Mini-Schnarre. Bei Auslandsreisen dürfen aus Gewichtsgründen jedoch nur ein paar Big Fat Snare Drum Auflagen mit. Ist die tief gestimmte und belegte Trommel dennoch zu laut, hilft ein fettes Gewicht auf dem Schlagfell. (Simon Phillips‘ Farbeimer in der Kick ist in puncto extra Masse bekannt, aber auch schon Flo Dauner hatte beim F4 Unplugged einen Ziegelstein auf der Snare). Dass es beim Jazzanova Gig in Vilnius vor Ort ein 2,5 Kilo Hantelgewicht gab, war der perfekte Zufall.
2. Endorsement bezogene Wünsche werden ab und an kreativ gelöst.
3. Der Garderobengang beim Tauron Festival machte aus einem bloßen Handklatscher ein fertig produziertes Sample, mit Hall und Pitch-Delay:

Das reiseintensive Wochenende wurde noch von weiteren angenehmen Sinnestäuschungen geprägt:
Kraftwerk in 3D, der längste Tag des Jahres (inklusive Morgendämmerung am Timmendorferstrand gegen drei Uhr früh), sowie wunderbar hochfrequente Instrumente in Marylin Mazurs Setup.

 

 

 

PS. die Sendetermine des Jazz Baltica Festivals gibt es hier einzusehen…
PPS. … ein gutes Foto aus dem Brazzi Studio, hier. Andere schöne vom Tauron Festival: dort.

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PPPS. und in der STICKS Ausgabe 07/08-2019 wird das Thema Snaredrum Sounddesign von Ralf Mikolajzcak weitergeführt.

geht es um den Refrain oder einen speziellen Echoeffekt?

Juni 11, 2019

Der Chorus kann ja beides sein.
Hier einzwei schöne Amazona-Berichte über den legendären Roland-Sound (Jazz-Chorus, Dimension-D, Boss Dimension-C, Juno-60, SBF-325 Flanger, Boss CE-300, RSP-550, Boss DC-2w)

 

Live Drummer plus Dub Mixer

Juni 2, 2019

Hier zwei schöne Videos mit Drummer Dan Mayo und Noam Levinberg an der Dubkonsole (Roland PA120 Mixer, 2 Ibanez Stompboxes AD9 und TS9DX):

RemindeЯ

Mai 29, 2019

Als gestandener Echologe vergleicht man ja gerne seine Wunschträume mit den Ankündigungen der Effektgeräte-Manufakturen. Nach der diesjährigen Superbooth bin ich mächtig hellhörig geworden und schreibe mir im Kalender quer über den kompletten Herbst: Reminder zum Release von Enjoy ElectronicsRemindeЯ!

Dieses Dual-Delay, plus Freeverb Hall, zwei 12 dB/Okt. Chamberlin Hochpass-Filtern und synchronisierbarem LFO geht sogar noch über die Zutaten-Liste meines neulich gemalten Ideal-Echos hinaus:

Echo-Traum

Quasi, Traum-Echo!

Reminder

Oder: von Echodreams zu Echodrums…

echodrums-titel

DIY Slicer

Mai 18, 2019

Ich kann meine Echodrums auch unhörbar verwenden, in dem ich sie beispielsweise in den Sidechain-Eingang eines Gates schicke, um ein dort anliegendes Signal (Synth Pad, Mitmusiker, o.ä.) rhythmisch (je getapptem Delaytempo) stummzuschalten. Die Länge der Unterbrechung regle ich dann mit dem Hold-Poti.

Funktioniert gleichermaßen mit Outboard oder in der DAW:

Echodrums - Delay plus Sidechaingate gleich Slicer

Der große Vorteil gegenüber Fertiglösungen (wie z.B. Boss SL-20) liegt in der Freiheit, nicht an ein metronomisches Tempo gebunden zu sein.

Die Vermessung des Widerhalls

Mai 13, 2019

Ich habe in Levis Schulbuch gelernt, dass man mindestens 17 Meter von der Reflexionsfläche entfernt sein muss, um sein natürliches Echo wahrnehmen zu können.
Und wer diesbezüglich Lust auf die schweizer Berge bekommt, kann sich sogar via der Echotopos Seite/App zu den schönsten Berg-Delays führen lassen.

Nice -eis – eis -s!

 

Beauty

Mai 11, 2019

Gestern wurde im Frankfurter Museum für angewandte Kunst die Ausstellung „Beauty“ von Sagmeister & Walsh eröffnnet. War voll und anregend! Und wie so oft bei Material von Stefan Sagmeister, ertappe ich mich mehrfach beim Nicken, Abfotografieren, noch öfters beim Schmunzeln. Ist ja auch toll, sich zeigen zu lassen, „warum das Schöne besser funktioniert“! Noch besser gefällt mir aber Sagmeisters Instagram-Auftrag, ihm das persönlich Schönste zu schicken:
>>Please do send us the most beautiful thing YOU have ever made. ⁣This can be a graphic, an object, a piece of architecture or art. No pictures of nature, animals or beautiful people.<<
Zu diesem Gedankenspiel fallen mir direkt vier Dinge ein.

1. Echos machen den Beat im Beat, verleihen dem Raum zwischen den Noten eine andere Farbe, zusätzlichen Glanz! Und da sehr oft auch der Zufall mit im Spiel ist -welcher Ausschnitt letztlich im Delaygerät landet – können wunderschöne Überraschungen entstehen. Dazu verlinke ich zwei Konzertausschnitte.
– Solo Jam mit Torsten De Winkels „Idiot Savants“, bei dem das gedroppte Random-Sample in allen Belangen passt. Inklusive Freudenschrei:

– ein Vocal-Dub, der die Sängerin Fola Dada zum Lachen bringt.

 

2. Seine Vorbilder schonungslos zu kopieren, um aus den Bausteinen  was ureigenes zu machen funktioniert hervorragend für meinen musikalischen Weg. Denn durch das Motto „vom Zitat zum Ich“ kann ich mich durchweg mit dem Schönen befassen…
(Diese Transformationsidee hatte ich vor Jahren Herrn Sagmeister schon mal als Postkarte geschickt.)

3. In den 90ern wohnte ich in einer WG. Und Angela hatte coole Freunde, die sich die Fußnägel lackierten. Seitdem gibt es bei mir ebenfalls Farbe auf die Füße, je nach dem, was so im Haus ist. Geschickter Kunstgriff, da ich meine Zehen nie so richtig schön fand.

4. Gute Sprache, immer schön (inspirierend).
Das Foto von Seite 82 entstand kurz vor dem Einschlafen beim Lesen von Christian Krachts „Die Toten“. Übrigens, zwei Seiten später steht geschrieben: >>Der Schlaf ist ein Rose, wie der Russe sagt.<< Auch ein schöner Gedanke!

PS. Timbaland versprüht in seiner Masterclass auch einen passenden Gedanken:
>>… be free with it, that’s the whole beauty about making music!<<

Echos tanken!

April 18, 2019

Dank des Beweisfotos von Ulf Kleiner bin ich ich beruhigt! Sollten meine Widerhall-Quellen jemals versiegen, hilft hoffentlich die Echo Tankstelle.

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