Archive for the ‘Manual’ Category

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Juni 20, 2014

Zur Zahl 2500 fällt mir spontan folgendes ein: eine schicke 70er Limousine und der moderne wie kultige API Schlagzeugkompressor.
Und natürlich ebendieser zweitausendfünfhundertste e-Beats Beitrag!
Da mich Autos weniger interessieren, Schlagzeugkompressoren dafür umso mehr, habe ich drei interessante Musikmacher zu „ihrem“ API 2500 befragt:

Hannes Bieger (Produzent, Mix-Engineer, Autor)
>>Der API 2500 ist zusammen mit einem Electrodyne 2511 EQ fest verkabelt auf meinem Drum Bus, und damit ein wesentlicher Bestandteil meines Mixing-Setups. Es ist wohl der einzige Kompressor aus meinem Arsenal, der wirklich bei jedem Mix zum Einsatz kommt, und ich schätze seine Qualitäten sowohl bei akustischen als auch bei elektronischen Drums. Ich verwende den 2500 meistens mit langen Attack- und kurzen Release-Zeiten, und auf diese Weise bekommen die Drums extra Punch ohne übermäßig aggressiv zu werden. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht finde ich nicht, dass der 2500 übermäßig stark färbt. Im Gegenteil mag ich seinen trockenen, kraftvollen Klang sehr gerne, und er dünnt den Bassbereich auch nicht so aus wie andere VCA-Comps, was für mich eine ganz wesentliche Eigenschaft ist.<<
Hier noch ein ausführlicher bonedo-Testbericht von Hannes Bieger zum API 2500.

Johannes Brecht (Produzent, Bassist)
>>Ich benutze meinen 2500 sowohl auf dem Drum Bus, als auch, vorallem auf dem Master Bus.
Der 2500 ist abgesehen von dem tollen Punch durch seine Features TONE und LINK extrem flexibel: So kann man mit tone TYPE zwischen OLD Feed BACK Kompression (so Fairchild Style) oder NEW Feed ForWarD Kompression (so SSL Style) umschalten.
Auch der Highpass Filter vor der Detection ist ein wichtiges Feature.
Das für mich aber wichtigste Feature ist der Link zwischen links und rechts:
Ich benutze den 2500 auf dem Master Bus in einer M/S Matrix, so dass nicht Links und Rechts ankommen, sondern Mitte und Seite.
Dann kann ich mit dem Link Regler wunderbar einstellen wie sehr das Mitte Signal auch die Seiten komprimieren sollen oder eben nicht, dadurch bekomme ich deutlich mehr „Lautstärke“ oder „Lautheit“ oder was auch immer…<<

IMG_9101

Flo König (Cro-Drummer)
>>Eine meiner Lieblingseinstellungen für den Drum Bus:
RATIO 3:1
ATTACK 30ms
RELEASE 200ms
KNEE Medium
THRUST Medium / Hard
LINK Independent oder 50%

Der „Fairchild-Mode“ gefällt mir meist auch besser als der Feed Forward Compression-Type.
Natürlich ist es gewagt eine Aussage über Kompressor-Einstellungen zu treffen, wenn man das Ausgangsmaterial nicht kennt.
Jedoch lande ich doch recht häufig bei diesen Werten 🙂
Ansonsten ist der API auch super für extreme Kompressionen der Raum-Mikrofone.
Juhu.<<
Ich sage LAUT „danke!“ an Hannes, Jo und Flo und freue mich, dass sie mit ihrem Input diesen Jubiläums-Post zu einem Musterbeitrag machen. Ganz unkompliziert und super-kollegial wurde meine Email-Anfrage bedient, dabei Wissen herausgegeben und geteilt, also ganz im Sinne der Blog-Idee des „Geben/Nehmen/Weiterkommen“.
Zudem spiegeln die drei Herren und der heutige Protagonist (m)einen erweiterten Schlagzeug-Begriff wider, der über das Hochglanzfoto im Trommelkatalog hinaus geht und Produktionsmittel, den Aufnahme-und Mixdown-Prozess sowie die Rolle des Produzenten miteinbezieht.
So kann’s gerne weitergehen!

25year-S-R
PS. Wer sich an diesen Kompressor erstmal digital herantasten möchte, findet einen PlugIn Klon im Portfolio der Firma Wave (und hier das Manual).
PPS. Jetzt fällt mir gerade ein: auch von der Akai MPC gibt es einen 2500er
PPPS. Zufällig erreicht mich gerade heute eine spam-hafte Email einer Mitarbeiterin des Buchverlages Bloggingbooks, die mir eine Buchpublikation der Blogbeiträge angeboten hat… dabei bräucht ich doch nur einen Lektor 🙂

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Zufall? Jedenfalls eine neue Bestimmung!

Dezember 12, 2008

Das gestrige Eno-Schlußwort eröffnet ein längst überfälliges Abuse A-Z,
eine Sammlung kreativer Ideen gegen den Strich:

12″ – Das Format der 12 Zoll Maxi-Single wurde von Tom Moulton eher zufällig „erfunden“, wie auch sein legendärer „Disco Break“.

1210 – der direktangetriebene Plattenspieler als Gallionsfigur für die Entwicklung der DJ Kultur mitsamt allen Spielarten des Turntablism)

>>Let the accidents work for you.<< >>Der All-Button-Modus ist der Prototyp einer „Fehlbedienung“, deren einzigartige Resultate selbst zum Klassiker geworden sind. Drückt man am [legendären Schlagzeugkompressor, Urei] 1176 alle Ratio-Taster auf einmal, verschieben sich zahlreiche seiner Arbeitspunkte. So entsteht eine charakteristische Effektkompression, die in dieser Form kein anderes Gerät liefern kann.<< Sound & Recording 02/12

Bandmaschine: als Vorbild/Vater vieler Effektgeräte: Echo, Kompression/Bandsättigung, Phasing & Flanging, Pitch, Reverse; als Tool für den Loop; als Wegbereiter der Mehrspur-Collage

>>Die Presets mussten schon immer als erstes überwunden werden. Denn wer sich mit Werkseinstellungen abspeisen lässt, hat nichts begriffen. Die 16-Jährigen, die als allererstes die Bedienungsanleitung wegschmeissen und für die elektronische Musik neue Sounds durch herumexperimentieren definieren – um die geht es.<<
Friedrich Kittler in Spex #314

Circuit Bending (Umlöten, die Parameter-Palette mit neuen Reglern/Eingriffsmöglichkeiten erweitern, Design pimpen!)

>>Wir wollten Regeln brechen, die Codes missachten, die typischen Formen der Popmusik unterminieren. Wir wollten Pop dekonstruieren, sein Gesicht verändern.<< Ryiuchi Sakamoto in Spex # 324 über das Yellow Magic Orchestra.

Creative Perversion of technology: Mark J. Butler borgt sich für sein Buch „Unlocking the Groove“/Seite 68 diesen Begriff von Brewster und Broughton und Johannes Ismaiel-Wendt erläutert: >>Creative Perversion ist ein Grundstein der EDM-Ästhetik, der traditionelle Semantiken, wie handwerkliches Können und Authentizität neu zu denken zwingt. EDM [electronic dance music]  hat eigene Produktionsweisen, woraus sich auch eigene Vorstellungen davon ergeben, was ein musikalisches Werk ist und wer sich Künstler schimpfen darf.<<

Crossmapping (die Regeln des einen auf das andere anwenden…)

DIY und Zufall schaffen neuen Spielraum.

Don’ts als Marschrichtung.

Eklektizismus (ist für mich ein positiver Begriff und auch Motto: einfach mal alle Lieblingszutaten zusammenschmeißen!)

>>Die Evolution der digitalen elektronischen Musik lässt sich immer wieder zurückführen auf die Erfindung neuer Instrumente, neuer Softwares und neuer Aufnahmetechniken – oder auf Unfälle und >unsachgemäße< Benutzung von Computern. Alles Neue – und der Fehler fällt in diesem Sinne auch unter das Neue – führt voraussagbar zu neuen Ergebnissen.<<
Kode 9 im Spex #321 Interview

Fehler kultivieren! (z.B. den schlecht geschnittenen Loop, den Defekt eines Geräts à la [Waldorf 4-]Pole, eine unabsichtliche Aufnahme…)

Fehler encore: >>There are plenty of mistakes on the record which add character.<< Glenn Kotche/Drumhead Magazine Spring 2008

>>“Ich werde nie vergessen“, sagte er [Malcom McLaren] in einem Gespräch vor zwei Jahren, „wie einer meiner Professoren die Arbeiten des Spätimpressionisten Pierre Bonnard erklärte: ,Die Fehler sind es, die ihn von einem Amateur in einen großen Künstler verwandelt haben. Er zeigte seine Fehler!'“<< taz, 10.04.2010

>>Einsätze gegen die Gebrauchsanleitung gehören auch zur Technikgeschichte der Pop-Musik.
Underground Musik definiert sich nicht zuletzt dadurch, dass die eingesetzte Technologie gegen ihre eigentliche Bestimmung verwendet wird.<<
Ulf Poschardt, DJ Culture

Geräte umnützen: A/B-Box als „Aux-Send meiner Echo-Konzepte“, „Effektgerät verkehrt“ (einfach mal anders integrieren oder verketten), Proco Rat pedal as a mic preamp, Roland TB-303 (DJ Pierre schneidert aus der biederen Bass-Begleit-Maschine einen Ästhetik-Rahmen für Acid House), Preset Box (J. M. Jarre masht mit seiner Mini Pops 7 zwei Tänze: „Slow Rock“ und „Beguine“, siehe auch All-Button-Modus), Taschenrechner & Spielzeug (als Klangspender für diverse Kraftwerktitel, z.B. Casio FX-501P, TI Language Translator, TI Speak&Spell, Mattel Bee Gees), Volumenpedal+Insertkabel=Expressionpedal
>>Ja, manches wird erst brauchbar, wenn man es umkehrt.<< (Frieder Butzmann)

Künstleridentität?
Verschiedene Varianten zum traditionellen Autoren-Modell (= Präsentation als guter Musiker, der sein Handwerk auf besondere Weise beherrscht),
von Kraftwerk, die sich (spätestens ab „Mensch-Maschine“) sich als Band zurücknehmen und „sich zur Verlängerung der Maschinen“ erklären. Siehe Mercedes Bunz „Das Mensch-Maschine-Verhältnis. Medientheorie mit Kraftwerk, Underground Resistance und Missy Elliott“);
über anonyme, verschleierte, maskierte Künstler in HipHop, Techno, Drum’N Bass, die lieber ihre Produkte/Inhalte für sich sprechen lassen (- gerne kombiniert mit dem Wort „Underground“);
hin zur völligen Fake-Identiät bzw. zum ausschliesslichen Produkt.

Mash-Up (das Übereinanderlegen zweier bezugsfreier Titel funktioniert als Bastard Pop wie als „Third Record“. Aber auch krasser Genre-Mix bzw. schräge Bearbeitungsansätze = Cover-Versionen  à la Señor Coconut oder Acid Brass)

Mischpult (wird beim Dub selbstverständlich als Instrument verstanden, check mal den Feedback loop >>…gradually turn up the aux send on the return channel(s), so that you’re sending the returned signal from the delay unit back to its own input.<<), ist aber auch für zufällige Überraschung gut: Hugh Padgham entdeckte dank des SSL-Talkbacks den „gated reverb“ Drumsound.

„Oblique Strategies“

>>…wenn man etwas allein vom Kopf her angeht, dann gibt es immer etwas, was unnatürlich ist. Musik sollte sich organisch anfühlen. Sie braucht ein Element der Improvisation. Leider ist dies inzwischen weitgehend aus der Musik getilgt. Improvisation steckt im Grunde genommen in allen Fehlern und Experimenten. Ich bedaure, dass Fehler heute aus der Musik gelöscht werden, weil alles perfekt sein muss. Perfekt heißt, dass man an einer unveränderlichen Formel festhält, von der man weiß, dass sie funktioniert. Das finde ich öde. Ich strebe nach Erfahrung, und es ist mir ganz egal, was diese Erfahrung ist. Ich will etwas fühlen, was ich zuvor noch nicht so gefühlt habe.<<
Hank Shocklee (The Bomb Squad) im taz Interview.

Präparieren (Klavier à la John Cage; natürlich deine Becken und Trommeln, z.B. mit Gaffa, Kette, Vinyl-Schallplatte oder CD, Geschirrtuch, Papier, Stein(en), Luftschlauch, Geld, Piezos,umgedrehtem Fell, Rasseln, Schellen, Glöckchen, Diktiergerät, Buddha Machine, …to be continued; das Schlagmaterial muss auch nicht immer nur Vollholz sein, denk an Filz, Metalldrähte, Bambusbündel, Reisig, sonstige Besen & Bürsten, Schellenstab, Kombinationen mit Schüttelperkussion, deine Hände,…und selbst das klassische Instrumentarium kann ersetzt werden, die Kick durch ein Koffer, die Snare von einer gelegten Gitarre, Becken durch Backbleche, Metall-Arbeiten und und und)

Sampling & DAW (…Morphing 2.0)

>>“Serendipity“ Wie im Märchen die Prinzen von Serendip stoßen wir als Leser oder Hörer auf einen Schatz, den wir gar nicht gesucht haben – die zufällige Begegnung mit dem Faszinierenden.<< Norbert Bolz in der taz 09.10.2010

>>Uncertainty is the basis for a lot of my work. One always operates somewhere between the totally predictable and the totally unpredictable and to me the „source of uncertainty“, as we called it, was a way of aiding the composer. The predictabilities could be highly defined or you could have a sequence of totally random numbers. We had voltage control of the randomness and of the rate of change so that you could randomize the rate of change. In this way you could make patterns that were of more interest than patterns that are totally random.<< David Dunn, „A History of Electronic Music Pioneers part 2“ >>Aus Unfällen, aus dem Ungeplanten, entstehen oft die interessantesten Ergebnisse! Nur so, im bewussten Befolgen und Brechen von Regeln, können mit etwas Glück Songs entstehen, die ewig gültig sind. In der klassischen Musik verhält es sich übrigens ähnlich. Dort steigern sich die Komponisten oft im Laufe der Jahre, weil sich ihr Gespür für das Erlaubte und das Verbotene verfeinert und sie das Verbotene gezielter einsetzen.<< Chris Lowe („Pet Shop Boys“)/Spex #319 >>Und den Fehler als Chance zu sehen. Schließlich ist der erste Dub-Track aus Versehen entstanden. Tubby, der Tontechniker, lässt versehentlich Teile der Vokalspur weg, die Platte wird gepresst, und fertig ist das Dub-Instrumental. Fortan erscheinen die Singles auf Jamaika mit einer Dub-Version auf der B-Seite, bald folgen 12-Inch-Maxis mit integriertem Dub-Teil.<<
Klaus Walter in der taz 03.07.2009

Vocal-Tools: Der Vocoder musste sich zunächst im 2. Weltkrieg als Sprachverschlüsseler beweisen und weitere Aufgaben im Telefonsektor bewältigen, bevor er in der Musikindustrie seinen Platz fand, als Effektgerät zur Generation von Roboterstimmen. Und >>Im Sinne des Erfinders dient Autotune der Perfektionierung von Stimmen. Unebenheiten ausgleichen, Misstöne glätten. Bis irgendwer [Cher 1998 mit „Believe“] den Reiz der Übertreibung entdeckt: Das metallisch roboterhafte Flirren, Sirren, Summen auf der Stimme bekommt eine eigene Faszination, das Unsichtbare, Ungreifbare nimmt haptische Gestalt an.<< Klaus Walter in De:Bug 145 >>A lot of my ideas start with looking at a tool and thinking what else you could do with it other than what it was intended for.<<
Brian Eno

würfeln? (naja, ich habe noch kein so richtigen Zugang zum Aleatorik-Becher gefunden…)

Über das Ziel hinausschießen, zum Beispiel einen Fill-In nicht auf der „Eins“ beenden

Abschliessend, von anderer Warte noch Ryan Hildebrand’s Gedanken und umfangreiche Hörbeispielsammlung zum Thema: Creative misuse and abuse of musical tools und mein vorläufiges Fazit(?)

Regeln hinterfragen, Genre-Grenzen öffnen, vermeintliche NoGos überwinden, manual no manual! und wie immer:
einfach machen!

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August 1, 2008

>>What truly sets Echolution apart are the Multi-Tap toggle switches which introduce any combination of five additional echoes at musical fractions of the master delay time. Normally, the values of these fractions are based on quarter notes and triplets but using the PHI switch realigns all of these fractions to values based on the Golden Ratio. The Golden Ratio is a naturally occurring spiral rhythm that is found throughout the universe. It is observed in the shapes of galaxies, sea shells, DNA, the Egyptian Pyramids as well as in the work of many great musicians.<<

Viele tolle Features, aber vor allem ein universaler Pyramiden-DNA-Schalter im Bodentreter-Echo!
Ich könnte mir vorstellen, dass diese „Superzahl“ bestimmt bestens mit meinen Echodrums-Gedanken harmoniert und werde gleich einmal die Bedienungsanleitung checken,

– oder gar gleich bei Arne von Brill durchläuten???

 

Room Shot

Juli 20, 2008

Bin übrigens fündig geworden und überglücklich darüber, in Zukunft live den ein oder anderen „Room Shot“ beisteuern zu können.

>> Another effect that is used a lot in dub mixing is reverb, but again, it’s the opposite of the usual ’set and forget‘ approach. The dub way of doing it is much more dynamic! A reverb is set up on an auxiliary send, and as the track is playing, the send level is altered for different instruments. For instance, you can turn on the aux send just for one single hit on the snare or the chop, and then revert to its original position. First the snare is right here with you, dry and present, and suddenly you hear it shooting off the planet at great speed. I call it the room shot!<<
What Dub Mixing Is & How To Do It, SOS July 2007

Das PCM-60 ist ein reines Hall-Gerät aus dem Jahr 1984 und ich möchte euch auf keinen Fall die damalige Einstellung für den „contemporary snare sound“ vorenthalten:

happy accidents

Juli 7, 2008

So. Das war heute ein bunter Wochenstart mit gemischten Erkenntnissen:

Letzten Freitag hat mein Lieblingsjournalist Tobias Rapp das Kapitel über den (mittlerweile neubeboxten) Berliner Berghain vorgelesen. Und zwar aus seinem Buch – „Lost and Sound. Berlin, Techno und der Easyjetset“ – das im Dezember von Suhrkamp veröffentlicht wird. Toll!

Ebenfalls ein schickes Buch und nette Stuttgart Reminiszenz: „Shake your tree #3

>>Ein Pastiche beruht auf der bewussten Nachahmung eines Stils, der Ideen und der Haltung eines historischen Werks.<< Aha.

So und jetzt noch die „Zzz Boys“ von Wing Ngan ins Spiel bringen, um eventuelle Müdigkeitsattacken gemeinsam durchzustehen…

Im Techtalk der slices-2-08-DVD bin ich über den schönen Begriff „happy accidents“ gestolpert, und habe mich anschliessend durch die musikalische Vergangenheit von Thomas Fehlmann gegooglet, sprich: The Orb, und Palais Schaumburg (ab 1983 mit Moritz von Oswald am Schlagzeug!)

Zwischendurch etwas Equipmentsuche auf ebay, musicgear & co. – oder möchte zufällig von euch gerade jemand sein Lexicon PCM-60/PCM-70 verkaufen? – und die Durchsicht einiger „10 inspirierensten Alben für Trommler„.

Und im Hintergrund eine klangliche Untermalung, die einem Dub-Contest ähnelt : Mad Professor vs. Rhythm & Sound vs. Sly & Robbie.
Ist ja auch Sommer!

Analog Hell

April 28, 2008

Die analoge Hölle gibt sich warmherzig und stellt ihre Oldschool-Manuals auf freiwilliger Spendenbasis zur Verfügung. Thats’s nice!

Syncussion-X

September 12, 2007

Das Pearl SC-40. Ein wirklich eigen(artig)es Synth-Drum-Modul aus den Achzigern. Mit digitalen Oszilatoren, analogen Filtern und einem spacigen Spitznamen, Syncussion-X, (der kurioserweise nirgendwo auf dem Gerät vermerkt ist).

>>We‚re talking total percussion here, and I came away pretty impressed with what Pearl has developed this time around. You must hear the Syncussion-X in person to fully appreciate what it can do.<<

Zum Nachempfinden des Lobliedes, hier ein kurzer Jam aus dem Jahre 2002:

DL-4

Juli 9, 2007

Mein grünes Echo hat mich jetzt tapfer 7 Jahre lang begleitet. Somit ist es wohl OK, dass es zur Zeit manchmal etwas zickt, sprich sich ab und an aus dem laufenden Betrieb verabschiedet. Bei der weltweiten Fehlersuche bin ich auf ein paar interessante Seiten gestoßen:

Um die Bedienungsanleitung herunterladen zu können musst du dich dort anmelden. Dafür bekommst du dann Auskunft über die Preset-bezogen Auswirkung der Tweak und Tweez-Potis. Und schicke Bilder der emulierten Originalgeräte.

Dann für den Problemfall: Beats & Bytes repariert nicht nur Drumkats, sondern ist auch Line6 Service-Stützpunkt für Deutschland und Österreich. Im Vorfeld könntest du dich schon mal im Line6 Diskussionsforum schlau machen.

Und für zukünftige Investitionen gibt es schließlich diverse Bastler, die sich auf die Modifikation des Delay Modelers spezialisiert haben: z.B. Tonehunter, bei dir um die Ecke, oder Robert Keely aus Übersee.

12 Inputs, 4 Pulse Outs, MIDI

Juli 7, 2007

Schön. Im Drummerforum entwickelt sich gerade ein Post zum legendären, mittlerweile fast vergessenen Aphex Highspeed Konverter, dem Impulse!