Archive for the ‘Techno’ Category

When Techno Was House

November 6, 2017

Kleine Geschichtsstunde mit Jacob Arnold (Red Bull Music Academy Daily) >>When Techno Was House: Chicago’s Impact on the Birth of Techno<<,

sowie ein paar Gedanken- (und Lern-) anstöße von Finn Johannsen über das „Crate Digging„, also das Sammeln und Spielen aussergewöhnlicher, exklusiver Kostbarkeiten und seiner Kehrseite:
>>At some point I decided to play less old rare records, regardless if I bought them for a regular price, found them by chance in a bargain bin, or paid a lot of money. I felt they lost their appeal if too many people in the club already knew how special they were, or if too many other DJs already had similar ideas. So I went the other way and started playing cheap records that everybody else seemed to not know, or had forgotten about.<<

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Musik ist eine körperlose Art zu reisen

Mai 11, 2017

Also dann bitte einmal zum taz-Artikel von Julian Weber und direkt weiter ins Kino, „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ steht auf dem Zettel…

die Freiheit des Techno

April 13, 2017

… und das Prinzip von Anspannung und Entspannung, bzw. Aufstieg und Abfahrt (Achterbahn!) sind die Bottomline der einstündigen Arte Doku „Willkommen im Club – 25 jahre Techno

PS. Marvin programmiert DAS Techno…

Neues entdecken

Februar 26, 2017

Give and take!
Im aktuellen Fall: ich erzähle Helge was für seine Bachelor-Arbeit, er fährt mich nach Hause und sendet Spitzeninspiration per Mail – so viel, dass ich mich nun getrost für die anstehende DePhazz (UA, MOL, BY) Tour hier mal rausziehen kann.

  1. Beginnend mit einem Großkaliber, hier der Instagram-Videobeitrag von ?uestlove, in dem er über die Angst und ihre Bewältigung spricht, ein neues Programm (in diesem Fall: Ableton Live) zu erlernen.
  2. Der Berner Trommler Julian Sartorius (*1981) ist organischer Sammler, Macher, Klang.


    In der halbstündigen Jazzahead Performance erkenne ich ähnliche Leidenschaften (z.B. für den VicFirth 5A Dual Tone), schreib mir aber auch einiges auf (Mini-Vibratoren, Meinl Helix Bowl auf Glockenspiel-Plättchen, Einhand-Harmonium, Wah-Wah-Tube, DIY-Superball Mallet, mehrere Metallophon-Stäbe). Also viel Futter für meine Klangsuchmaschine.
    Und wenn mal wieder Geld reinkommt werde ich mir das Beat-Diary-Box-Set (365 Aufnahmen und Bilder) kaufen:

    Toll auch, dass JS am liebsten mit dem Zug reist (Stichwort „Matrioschka Schlagzeug“), gerne liest, mit Spielregeln spielt, sich Grenzen setzt und Musik mit Bildern verbindet bzw. sich vom Bild inspirieren lässt.

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  3. Zwischendurch schreibe ich mir auf, dass Elektro Guzzi Drummer Bernhard Breuer seine Jomox MBase nicht mit einem klassischen Triggerpickup, sondern mit einem in die Kick gelegeten dynamischen Mikrofon triggert, da: weniger Fehltrigger!), ich lese über das Verbzilla und lande letztlich – interessiert – beim Hold-Reverb von Z.cat.
  4. Jetzt zum in Amsterdam lebenden Österreicher  Gerri Jäger (*1979). Drums und handbediente Elektronik: Alleine…


    … oder im Duo (Knalpot)

  5. Zum bunten Abschluß noch „The Periodic Table of Guitar Effects Pedals“periodic-table-of-fx
    © The Sixty Five

20 Jahre Kompakt – Techno vom Rhein

Juni 1, 2016

Drum Bug Recording present: Cabasa-Hat & 8″ Stack

März 25, 2016

Es ist die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag, sprich: Tanzverbot. Oder der passende Abend, im Bunker mal die leisen Dance-Hats aufzunehmen…

Zwei Lieblinge im Stereo-Panorama
Links, die Cabasa-Hat (wird auf dem Stiel getrommelt), rechts, das opulent aufgetürmte Becken/Percussion-Konstrukt, mit drei 8 Zoll Meinl Blechen (Candela Bell, Byzance Splash, Johnny Rabb additional), einem darauf gekletteten und mitraschelnden One-Shot Shaker und der darauf befestigten Kastagnette.

Da ich meinen Neuerwerb/Ex-Ladenhüter, den schönen Drum-Piezo „Drum Bug“ ausprobieren wollte, hatte ich ihn zunächst an die Cabasa geklebt (erst auf den Kunstoff-Rand, dann auf die Perlen – klang beides nicht gut), schliesslich am One-Shot-Shaker befestigt.
Dank EQ lässt sich das Piezo-Signal (Hi-Freq Noise) gut zumischen.

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Den Hauptanteil am aufgenommen Material haben zwei alte Neumann KM85 Kondenser geleistet. Ihr Signal wurde nicht weiter behandelt wurde. Lediglich die Summe wurde etwas komprimiert.

4/4

Januar 30, 2016

44 Kopie

Völlig klar! Es wird ein Jahr der durchlaufen Fußpauke…
kombiniert mit aller schöner Musik dieser Welt! (z.B. den Sublime Frequencies)

Hurra.

Mechanical Techno

November 22, 2015

ebenfalls handgemacht:

Techno Unterhaltung

September 29, 2015

Immer schön, wenn infizierte Menschen eine Lanze für den „echten Techno“ brechen.
So versprüht der Cro-Drummer Flo König im aktuellen Sticks Interview („Trommeln. tech. Techno“) eine Kombination aus Lebensfreude und Neugierde, wenn er von seinen Konzepten spricht und sie in liebevollen Schaubildern akribisch erklärt.
Und die Schauspielerin Clare Danes lässt sich ihre Begeisterung fürs Berliner Berghain in einer US-Talk-Show nicht nehmen, trotz Preset-Plastik-EDM Zuspielungen und Neunzigerjahre-Loveparade-Klischees.

Studio Stekker

Juli 24, 2015

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Wir nehmen gerade in Utrechts Kytopia die schöne, gleichermaßen clubbige Musik von Johannes Brecht auf. Welch großer Spaß mit drei tollen Schlagwerkern (Matteo Scrimali, Christian PrommerKuniyuki Takahashi)!
Im ehemaligen Kloster/Waisenhaus/Club gibt es um die Konzerthalle herum (in der wir uns ausgebreitet haben) verschiedene Studios, Rückzugsräume, vor allem massenhaft „vintage electronics“ (von Sonar Traffic), eine paradiesische Steilvorlage, die ausgiebig und 24/7 angenommen wird: von einigen coolen Typen, deren Sound ich schon länger schätze: Matthew Johnson, The Mole, Stimming, Howie B, Brandt Brauer Frick, Francesco TristanoMatt Didemus, Ben Westbeech, Peaking Lights, Deadbeat und von vielen anderen, die ich noch kennen lernen will…

Am heutige Samstag tritt die Wochengemeinschaft dann live auf dem Festival auf. Wir – Johannes Brecht (live premier) ft. Stimming, Kuniyuki Takahashi, Christian Prommer, Oli Rubow, Matteo Scrimalli – sind um 2015h dran. Bis dahin trotze ich dem Sturm und lege die Füße zum Sound der Abyssinians hoch.

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Hier noch meine Notizliste der guten Ideen und Gear-Tipps: JBL 305 (Abhöre), FIIO D07 (Konverter zur Nutzung des digitalen Laptop-Outputs), iConnectMIDI2 (externes MIDI-Interface),  Schlagzeugaufnahme mit nur einem Mikrofon, meinem Liebling: U47fet, Cabasa als elektronische Hihat (siehe auch Rhythm Tech Scratcher, Meinl Foot Cabasa), KiKa Castanets zur Clap-Simulation, die Eprom-Snaredrum Illusion von Kuniyuki Takahashi: eine leere Keksdose wird mit Glöckchen/Münzen/ Schlüssel… gefüllt und auf der Conga plaziert, der erstaunliche Bass eines mit den Fingern angetippten Fells/der Gran Cassa, die Hihat der Roland CR-8000 und die Stereo Hats des Boom-PlugIns, Matteos Nussrassel, deren Bambusrohr sich perfekt über Hihatstange stülpen lässt

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Zum Abschluss noch zwei kinderfreundliche Fahrradlösungen nach meinem Geschmack: Hooodie Big Cushie (Zitkussen!) und der Kindersattel auf Oberrohr. Holland!

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