Archive for the ‘Art’ Category

schlechter Tag?

Januar 18, 2022

Jerry Saltz zitiert in seinem Buch „How to be an Artist“ (2020) den Maler Stanley Whitney:

>>A bad day is a good day,
because a bad day is
when you’re trying to take it to a different level.<<

Perspektive wechseln, Situation drehen. Geht!

Und dann (bzw. falls nicht): Marokkanischer Minztee 🙂

Bruderkuss

Dezember 1, 2021

Das Frankfurter MMK gratuliert der in Frankfurt lebenden Fotografin Barbara Klemm zum Folkwang-Preis für ihr Lebenswerk.
Ich versinke in der dargestellten Geschichte, erfreue mich an den vier MD441er und grußküsse (aus Frankfurt) meinen Bruder virtuell…

Anlässlich Jacos 70stem höre ich mir Robert Lochmann Sendung auf RadioX an.

so good

Oktober 22, 2021

Durch Zufall entdeckt (weil die „So Good“ Choreo meinem Patenkind gut gefällt): wenn der eigentliche „Imagination“ Drummer Errol Kennedy in der ersten Reihe performen muss, ersetzt ihn… der junge Mel Gaynor (Live At Dominion Theatre, London 1982):

Durchgängig gibt’s zudem eine top Optik zu bestaunen, vom Kostüm, über die ausgecheckten Moves hin zum Simmons-Hybrid-Kit (mit echten Becken, echter Snare). Ein aktuelles passendes Kunstwerk hätte ich auch schon entdeckt, nämlich die bessere Basketballhälfte von Johannes Ehemann:


Apfelmännchen

September 9, 2021

Da der Ablenkungsfaktor ohnehin schon so groß ist, scrolle ich tonlos durch IG. Dabei ist es immer wieder toll zu erleben, wenn mich ein Musikbeitrag dennoch neugierig macht bzw. begeistert.

Bei brasilianischen Bassisten Fernando Rosa helfen diesbezüglich mehrere Eigenschaften: eins a Körpersprache (nicht nur der Retro-Bezug, sondern vor allem der ganzheitliche Groove) und überspringende Freude.
Bei ihm schau ich aber auch – gerne direkt mit angeschaltetem Lautsprecher – vorbei, wenn ich Lust auf „late seventies Vibes“ und Funk verspüre…

Die Choreografie einer Tape Delay Schlaufe, erinnert mich in puncto Eleganz, geordenetem Chaos und immer wieder überraschenden Momentbildern, direkt an die Fraktalbilder und Mandelbrotmengen, die ich irgendwann gegen Ende meiner Schulzeit mitbekommen habe.

Also tippe ich ab: Die >>Chaostheorie beschäftigt sich mit dynamischen Systemen, deren Zustand sich mit der Zeit ändert und in denen nichtlineare Zusammenhänge auftreten<< und werde wieder zum Apfelmännchen…
zum Männchen, das mittels Apfelgerät tonlos durch die sozialen Medien schwebt oder, das Apfel kauend das Bandecho anschaltet und loslegt 🙂

Frankfurter Ostend

August 27, 2021

Diese Woche, zweimal Ostend und viel erfahren…

beispielsweise, dass im Abbey Roads Institute eine fette SSL 4000 Konsole ihren Dienst verrichtet.
(Dort wurde nämlich für die morgige Prämiere des Kabuki Ensembles geprobt, einem Powertrio mit Modularsynth, Vibraphon und Schlagzeug, das sich irgendwo zwischen Minimal, Krautrock und Hiphop verorten lässt. See you @ El Barrio Festival in Frankfurt, um die Ecke der tinyBe-Ausstellung – beides for free!)

beispielsweise, dass mein Macbook mehrere Bluetooth Lautsprecher auf eigenen Ausgangswegen bespielen kann: Audio Midi Setup —> neues „Hauptgerät“ erstellen, dieses in der DAW auswählen
(gelernt im Rahmen eines Workshops von Megumi Kasakawa aus dem Ensemble Modern).

beispielsweise – lesend – dass: >>Wie immer sagt die Interpretation mehr über den Interpretierenden aus als über das Interpretierte<< (Ayad Akhtar „Homeland Elegien“ Seite 52)

beispielsweise, dass ich gerne mal wieder mit Levi in den Hafenpark gehen würde 🙂

… dafür aber leider vergessen habe, dass ich ja gerade gar keinen Hocker im Proberaum habe, egal…

Echtzeitkunst mit konkretem Anspruch

Juni 29, 2021

Traumhafte Kulisse, spannender Plot, Corona-konform!

Vom 1. bis 11. Juli werden im Frankfurter Ono2 die Ergebnisse des Moment:an Versuchs präsentiert, bei dem die Zeichnerin Kamü und das Musiker Duo Rubow & Leicht intermedial improvisieren, um schöne Bilder und einen stimmigen elektro-akustischen Sound zu erzeugen.
Es gibt einen 15 minütigen Film fürs Schaufenster (und hier), Galleriezeiten (täglich 19-21h) sowie drei Live-Happenings (am 01./08./11. Juli jeweils ab 21h) vor dem Frankfurter Ono2 (Walter-Kolbstr. 16).

Gestartet wird in völliger Freiheit. Um den Moment zu strukturieren helfen große Ohren, offene Augen und ein kleines Regelwerk, ein dezentes „wenn – dann“ Verständnis, das angewendet werden darf, aber nicht muss, sowie subtile klangliche Verstrickungen:
Denn es wird nicht nur auf Trommelfellen und Becken geräuschvoll gezeichnet, die (mittels Drum-Pickup abgenommen) Fell-Klänge bzw. die mit einem Mikrofon bemalten Becken und radierten Vorlagen können ebenso das Klangergebnis beeinflussen…

Neustart Kultur!

Meehr!

Juni 23, 2021

Wie geht es uns, Herr Rubow?
Müde, aber glücklich! Erstmals wieder Konzerte vor echten Menschen gehabt, zudem noch einen schönen Tag am Meer und dabei die Vorteile des Handgepäckreisens entdeckt. Ab sofort möchte ich nur noch mit einem federleichten Turnbeutel (der auch als Stocktasche eine gute Figur macht) und schmaler Beckentasche mit zwei Hihat-Pärchen (Byzance Jazz Hihats für gleichnamigen Zweck, Anikas Deep Hats als Crash und Ride-Becken) aus dem Haus müssen.

Und die Kunst?
Gestern Nacht wurde die interaktive Begegnung mit der Zeichnerin Kamü abgefilmt, ein Teil (besser gesagt die Ono2 Schaufenster-Bespielung) unserer anstehenden Moment:an Ausstellung, heute nochmals Aufnahmeprüfungen, laut Liste auch mit „System“. Bin gespannt!

Die Farbwahl des Frankfurter Europaturms ist glücklicherweise flexibel (Bild von Freund und Nachbar Daniel Jennewein). Ach ja, auch der „Araber von morgen“ ist schöne Kunst. Hier meine musikalische Lieblingsstelle mit Nachhall:

EM?
Na klaro, ich streame mich zum Länderspiel nach München, denn Viktor Orban bleibt zu Hause!

Moment:an

Juni 14, 2021

Und noch ein Neustart (Kultur)!
Wir proben gerade für Moment:an, ein intermediales Zusammenspiel von Zeichnung und Musik, wobei die kollektive Improvisation nicht nur den Übergang vom Analogen zum Elektronisch-Digitalen markiert, sondern vor allem die Stärke des Moments betont, der immer wieder zu neuen Ergebnissen führt.

KAMÜ zeichnet, das Musikerduo Rubow & Leicht erschafft elektro-akustische Musik und dank einer gemeinsam erarbeiteten audio-visuellen Sprache kanalisieren sie sowohl Zufall als auch den Augenblick zu immer wieder bewegenden Gesamtkunstwerken. Moment-Kunst für (fast alle) Sinne!

Vom 1. bis 11. Juli im Kunstraum ono2 (Walter-Kolb-Straße 16, Frankfurt am Main).

Schaufensterkonzert mit Zeichenperformance und Ausstellung am 01.07. / 08.07 / 11.07. ab 21 Uhr
Und vom 02.07. bis 10.07. ist die Ausstellung mit den entstandenen Werken täglich (unter Beachtung der geltendenden Hygieneregeln) von 19-21 Uhr geöffnet.

Zwei Kunstfotos dazu – einmal mit Farbe am Schlagzeug-Platz, sowie die schwebende Overhead-Snare-Kamera für die Trommelbemalerin:

Kunst (Echo) im öffentlichen Raum

Juni 9, 2021

Schöner Tag in Frankfurt: bunte Hochzeitserinnerungen und mal wieder ein frei zugängliches Effektgerät (Echo Chamber) im öffentlichen Raum.

(file under: Hallkammer)

Rubow & Leicht

Mai 25, 2021

Hey, darf ich vorstellen – meine neue Band RUBOW & LEICHT, die aus dem Stand heraus elektro-organische Musik improvisiert, dabei leidenschaftlich gesprochenes Textmaterial dubbt.
Die passende Lightshow wird in Echtzeit gemalt.

Gedankenanstöße zum Tanzen!

Den großen Paukenschlag gibt’s dann am Sonntag, den 30. Mai. Im Rahmen des hessischen Musik- und Literaturtags streamen wir um 18 Uhr aus dem ono2 die digitale Werkschau unserer Pandemiearbeit, einen 45 minütigen Film mit viel neuer Musik eines ersten Albums („Talk Box“, VÖ im Herbst) und vielen Bildern von Kamü.

PS. der digitale Warteraum wird jetzt schon bespielt…
Und so begann die Reise vor gut einem Jahr:

hr-Video
https://www.youtube.com/watch?v=wuRFquP3Ms4