Archive for the ‘thedrumsounds’ Category

Wonder Kick

Februar 15, 2017

Ich liebe den siebzigerjahre Bassdrumsound von Stevie Wonder: satt – trocken – unprätentiös. Schraube dafür mein Frontfell ab und stülpe dem Beater einen Muffkopf über.

„Living for the City“ führt den Klang perfekt vor

Und sensationeller Weise gibt es auch noch ein Rückblick in die damalige Aufnahmesession.

Und im Artikel Drums In The key Of Stevie Wonder macht sich der Autor gedanken, wie sich dieser Drumsound heute nachmachen lässt.

The World of Foley

Februar 8, 2017

1. Da ich am Set ohnehin immer ein Geschirrtuch habe , übe ich gleich mal den Flügelschlag der Seemöwe (ab 10.14′).

2. Cornflakes in einer verschlossenen Tüte (1.16′) = digital Snare Wires

3. Und zum Abschluß schaue ich mir noch den 19 minütigen Kurzfilm „Foley Artist“ von Toni Bestard an. Einfach so. Ohne was abzuschreiben.

#foley

Ahead Switch Kick

Januar 31, 2017

Gute Idee, schnelle Umsetzung! Das Ahead Switch Kick Bass Drum Beater System!

Dabei geht es darum, Bassdrum-Schlägel-Köpfe und damit den Bassdrumsound in wenigen Sekunden – beispielsweise zwischen zwei Songs oder für eine zügigge Soundalternative im Studio – wechseln zu können.

Erhältliche Schlägel-Aufsätze:
-Two-Way (Kunststoff/Filz)
– Sonic Kick (Kunststoff)
– Felt Kick (Filz)
– Boom Kick (Fleece auf Filz)
– Wire Brush (Jazzbesen)
-Vintage Boom (Fleece auf Filz)

Abschließend noch ein paar kreative Ideen von Ron van Stratum

Küche!

Januar 17, 2017

Irgendwie wird diese Woche stark von Küchenutensilien bestimmt:
Bennys Kühlschrankmagnete,  die Edelstahlschale von Scott Pellegrom, Geschirrtuch sowieso allgegenwärtig – und heute die IKEA Werbung mit dem Topftrommler:

Dass es sich mit einem Drummer hervorragend werben lässt, ist eh klar, aber in diesem Fall ziehe ich den minimalistischen Porzelantassen-Sequenzer von Céleste Boursier-Mougenot eindeutig vor:

verspielt

Januar 15, 2017

Marcel Gustke hat mich an Scott Pellegrom erinnert, als er diesen Perfromance-Link schickte. Da gibt es weitaus mehr zu bestaunen als nur das zwischen die Hihatbecken geklemmte Gummihuhn:

Unter anderem: die skratchende (und filterbare) Fahrradklingel, diverse Quietschetierchen, Metalschälchen/Kochtopf, Auflaufform (Backblech ähnlich) und die LP Sound Enhancer. Vor allem: Spaß beim Spielen!

Vom Geschirrtuch zum Kühlschrankmagnet: Meinl Cymbal Tuners

Januar 14, 2017

Immer wieder toll, die einfachen Dinge.
Wenn Altbekanntes und Bewährtes plötzlich in den Schlagzeugkontext gehoben wird und dort vor allem Sinn macht.
Wenn jeder denkt: oh man, da hätte man ja…

In diesem Fall zwei starke Magnete, die an unterschiedlichen Stellen angebracht, den Beckenklang beeinflussen (dämpfen, verkürzen). Zig Dekaden lang wurde zu diesem Zweck Gaffer Tape verwendet, was mitunter auch sehr stylisch aussehen kann, aber eigentlich immer heftige Kleberückstände beim Wiederabziehen hinterlässt. (Davor wird schon im alterwürdigen „The Cymbal Book“ gewarnt).
Unterm Strich eine pragmatische, aber unflexible Notlösung, zumal der Cymbalsound ja stark vom Ort der Aufführung abhängt, also öfter mal angepasst werden muss.
Dank der Magnete geht das jetzt aber zack-zack.
Und wiedermal ein Küchenutensil
…Geschirrtuch für die Trommel, Kühlschrankmagnet für’s Blech…
Klasse, Benny! Danke, Meinl!

Und dennoch möchte ich der Kunst des „Cymbal Taping“ huldigen und ein paar schicke Bilder austellen, ebenso ein paar Großmeister erwähnen, von Buddy Rich zu Wolfgang Haffner, von Flo Dauner zu Aaron SterlingHan Kerkhof und ein Becken von Ian Froman sind auch mit dabei.

Cymbal-Taping.jpg

PS. Als Folgeprodukt dann vielleicht ein paar klangfärbenden Magnet-Add-Ons (Ketten, Schellen, Blech und was weiches)?

Nachtrag: Sticks Autor Ralf Mikolajczak beschreibt die Kleberückstands-Probleme des Gaffer Tape und erklärt die Erfindung der „Cympads“ als >>die bislang wirklich einzige praktikable Lösung für eine vernünftige Cymbal-Dämpfung!<<

The 10 Best Recorded Drum Sounds

Dezember 13, 2016

Mit ihrem Artikel „The 10 Best Recorded Drum Sounds“ spielt mir das DRUM! Magazine bestens in die Karten: neues Futter (Klänge und ihre Geschichten) für die Drum Sounds Datenbank (dort findest Du ähnliche Beispiele unter der Suchrubrik SONSTIGE/nice-recordings).

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Nachtrag:

hier die dazugehörigen Tracks:
1. JOHN BONHAM “WHEN THE LEVEE BREAKS” | LED ZEPPELIN IV BY LED ZEPPELIN (1971) | ENGINEER: ANDY JOHN

2. PHIL COLLINS “NO REPLY AT ALL” | ABACAB BY GENESIS (1981) | ENGINEER HUGH PADGHAM

3. RINGO STARR “STRAWBERRY FIELDS FOREVER” | MAGICAL MYSTERY TOUR BY THE BEATLES (1967) | PRODUCER GEORGE MARTIN | ENGINEER GEOFF EMERICK

4. STEVE GADD “50 WAYS TO LEAVE YOUR LOVER” | STILL CRAZY AFTER ALL THESE YEARS BY PAUL SIMON (1975) PRODUCER PHIL RAMONE

4b CHICK COREA „THE LEPRECHAUN“ (1976)

5. JEFF PORCARO “ROSANNA” | TOTO IV BY TOTO (1982) ENGINEER AL SCHMITT

6. VINNIE COLAIUTA “SEVEN DAYS” | TEN SUMMONER’S TALES BY STING (1993) | PRODUCER/ENGINEER HUGH PADGHAM

7. JIM KELTNER “THING CALLED LOVE” | BRING THE FAMILY BY JOHN HIATT (1987) | ENGINEER LARRY HIRSCH

8. STEVE JORDAN “I DON’T TRUST MYSELF” | CONTINUUM BY JOHN MAYER (2006) | PRODUCER STEVE JORDAN

9. CHAD SMITH – EVERY TRACK | I’M WITH YOU BY RED HOT CHILI PEPPERS (2011) | PRODUCER RICK RUBIN

10. KENNY ARONOFF “SECRET AGENT” | LUCKY BY MELISSA ETHERIDGE (2004) | PRODUCERS VARIOUS

Schuhfüllung?

Dezember 6, 2016

Wenn Dir (für Dich oder eine/n befreuendete/n Rhythmusmacher/in) noch die Schuhfüllung für den heutigen Nikolaustag fehlen sollte, kannst du diese Postkarte samt Geschichte und voller trommelbarer Klanganleitungen ausdrucken und verschenken.

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TheDrumSounds.de

November 12, 2016

»The Drum s/Sounds« ist meine persönliche Klangbibliothek, eine über die Jahre gewachsene Sammlung von Soundalternativen für das traditionelle Schlagwerk.
Sie befindet sich mittlerweile umsonst und frei zugänglich als Suchmaschine im Netz und bietet unterschiedlichste Klangvorbilder und Klischées, wie sie durch das Präparieren des akustischen Instrumentariums, durch Abschauen bei anderen Kollegen, durch Stimmkonzepte, oder durch den kreativen Einsatz alternativer Schlagmaterialien und Elektronik entstanden sind und sich dank einer kurzen Anleitung easy umsetzen lassen.

Analog zum Musikproduzenten, der den aufgenommenen Schlagzeugklang mit Mischpult, Dynamikprozessoren und Effektgeräten formt, der die Klänge eines programmierten Beats dank Alternativen aus seinem Archiv einfach austauschen kann, dient  meine Suchmaschine der variantenreichen Gestaltung eines Rhythmuspatterns.

Damit lässt sich jeglicher Groove neu orchestrieren – im übertragenen Sinne mit anderen ›Samples‹ bestücken – wobei der Flow und das eigentliche Pattern erhalten bleiben.

Probier dich durch und schicke Anmerkungen oder Eigenkreationen rüber.

PS. Im aktuellen Heft des „drums&percussion“ Magazins (Ausgabe 6/2016) findest du einen erläuternden Workshop auf Seite 80.

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