Archive for the ‘thedrumsounds’ Category

Bubble Wrap & Castanet

März 16, 2019

Eigentlich wollte ich gestern Abend den TR-808 Clap „nachbauen“, hatte aber leider das Netzteil für das zweite Echogerät vergessen.
So experimentierte halt mit nur einem Delay und der Meinl Cajon Ring Castanet und fand sie am Schlagstock ganz gut, besonders da sie durch den Fellpuschel des Kombisticks (VF 5A Dualtone) nicht abfallen konnte.
1. Clap-Stick auf der Snare

2. Clap-Stick auf Hihat und Rim

Die fast bessere Erkenntnis war, dass die spielerisch auf der 8″ Meinl Drummer Snare Timbale abgelegte Luftpolsterfolie den Klang dieses Instruments bei lauten Schlägen in eine Art Roland TR-909 Snare transformiert. Aber auch Ghostnotes auf dem Plastikbezug klingen hervorragend!
So dass ich heute gleich mal ein ähnliches Auflagesystem für die Standard 14″ Snare vorbereitet wollte, bei dem die zugeschnittene „bubble wrap“ vom BFSD Donut auf der Trommel gehalten wird.

Da auch noch der Tama Hat Stacker modifiziert werden wollte, begann der Samstag mit einem Bastelfrühstück…

Das Tama-Tool ist eigentlich als Splashbecken-Halter über der Hihat konzipiert, ich verwende es jedoch für meine Zweit-Hihat (die im Bedarfsfall nicht mal extra abgenommen werden muss!), einem Stack aus zwei bis drei 8″ Becken (ich habe dafür Meinls Safari Splash, Bycanze Splash, Candela Bell im Einsatz; Experimente mit den Benny Greb 8″ Crasher Hats liegen auf der Hand).
Da ich gerne diese zweite Hihat schnell abziehen oder gegen den Foot-Shaker tauschen möchte, verzichte ich auf die Vierkant-Feststellschraube und setze das Tama Accessoire direkt auf dem eigentlichen Hihat-Clutch ab.
Das funktioniert, da ich auf beide Enden des CSH-5 einen gelochten Filzgleiter geklebt habe.

dank fünffachem-Vorschlag zum 808-Clap

März 12, 2019

Robert Henke erklärt gleich am Anfang seines Videos, was den TR-808 Clap eigentlich ausmacht, etwas vereinfacht: ein fünffacher-Vorschlag aus Noise…
Freue mich auf Klangexperimente mit einer von diversen Shakern belegten Snaredrum und mehreren Delay-Geräten.

mesh & pitching Drumheads

März 10, 2019

Lesen und lernen im Internet ist toll, rausgehen in der Welt und einfach sprechen aber auch! So habe ich gestern beim Hattler Konzert in Geislingen* Jürgen Hasenmaier kennengelernt, deutscher E-Drum-Spezialist, der mit seinem Axis-Vertrieb langjähriger Ddrum Partner war und mit DDT das Patent der Meshhead-Felle besaß bzw. es an Roland lizensierte. Und da das Patent vor kurzem ausgelaufen ist, nehmen nun einige Hersteller diese Technologie in ihrem Portfolio auf. Zack, steht das Soundoff auch auf meiner Evans-Bestell-Liste.

Bis die Gewebe-Felle bei mir in Frankfurt sind, experimentiere ich noch ein wenig mit den Big Fat Snare Drum Auflagen und ermittle den Pitch-Faktor meiner Probanden:

* PS. um die Ecke, in Bad Überkingen gibt es ein putziges Thermal-und ErholungsbadAdelheid-Heilwasser inklusive.

PPS. Rausgehen lohnt, Part II: habe aus dem Kassler Theaterstübchen ein älteres Jazz Thing Leseexemplar (Nr.124) für die Badewanne mitgenommen und prompt ein ebenso kurzes, wie kurzweiliges Interview mit Lee Konitz gelesen. Es endet abrupt, weil der betagte Musiker einfach mitten im Satz eingeschlafen ist (klar, er war auch am davorigen Abend aus & feiern!)

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>>Als ich einmal mit ihm [Charlie Parker] zusammen im Birdland spielte, hatte er Probleme mit seinem Altsaxofon und fragte, ob er sich meins ausleihen könne. Ich war überwältigt, was er aus meinem Instrument rausgeholt hat. Als er es mir zurück gab, sagte ich, dass ich es toll fände, wenn er ein bisschen von dem tollen Solo für mich im Horn lassen könnte.<<

Hello, Big Fat Snare Drums!

März 7, 2019

Eine leidenschaftliche Fotolove-Story über’s Ausschlafen, Trommeln & Frühstücken.
Freue mich über das frische Endorsement mit Big Fat Snare Drum und zukünftige Klangexperimente!

Nach dem Müsli geht’s weiter mit einem „Green Monster“, „Steve’s Donut“, „The Original“ und der „Quesadilla“.

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physical feeling which sound can produce

Februar 27, 2019

Am Wochenende klingelte Wolfgang Haffner durch und fragte, ob ich am Montag in der Stadt sei und Lust hätte, mit ihm Nils Frahms Konzert zu besuchen. Klaro.
Es wurde wunderbar:

Tolle Bögen, maximale Dynamik, schier grenzlose Ruhe. Und immer wieder optimale Schnitte und Endings – und alles im warm-weichen Klangmantel.
Mal fühlt es sich an, dem Künstler während seiner Studioarbeit beiwohnen zu dürfen, an anderer Stelle wähnt man sich auf der Couch bei Kerzenschein, plötzlich auf dem Chill-Floor. Ich denke an die 1980er Platten von George Winston, irgendwie auch an Jean Michel Jarre (beide halt spezielle Tastenmänner, die alleine auftreten), genieße das weisse Rauschen der Vermona DRM, die Mellotronchöre und den attacklosen Bassbereich des Flügels, der wie rückwärts abgespielte Bandschlaufen anmutet. Sowie das große Space Echo (aus vier 501ern).
Nils‘ Groove packt mich. Irgendwo vermute ich die Zentrale für die Steuersignale, sehe sie aber nicht. Klasse, weil unwichtig. (Derartige Forschungsgedanken lassen sich ja geschickt an anderer Stelle nachlesen**).
Alles scheint eigen, in sich rund und kompromisslos!*
Doch selbst wenn nur eine Person auf der Bühne sichtbar agiert, merkt man deutlich: hier ist eine richtig eingespielte Band unterwegs – die anderen Members (Backline, Licht, Ton) sind – wie die in separatem Raum abgenommen Orgelpfeifen – zwar nicht zu sehen, aber ebenso so essentiell.
Ich spür‘ den Sound und gehe inspiriert in die Woche!

* passt ins Bild:

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**Zur Anregung für die eigenen Bühnenkonzepte schreibe ich mir noch eine zentrale Idee von Nils Frahms Live-Konzept (aus einem „Keyboards“ Interview mit Matthias Fuchs ab):
>>Basis eines Stückes können etwa zwei parallellaufende Juno-60-Arpeggien sein, die ich live verändere und zu denen ich ein weiteres Element − vielleicht Klavier, Mellotron oder Orgelspiele. Zusammen mit meinen Lieblings-Effekten Hall und Tape-Delay entsteht schon in diesem Moment ein komplexer Sound, möglicherweise sogar ein fast vollständiges Stück. Mit dieser Arbeitsweise stelle ich zudem sicher, dass die Musik live aufführbar bleibt und nicht überfrachtet wird. […] Von Cubase kommt üblicherweise nur eine Clock. Damit synchronisiere ich die Arpeggiatoren der Junos und manchmal meinen Drumcomputer. MIDI-Sequencing im eigentlichen Sinne passiert so gut wie gar nicht. Ich hätte damit zu wenig Eingriffsmöglichkeiten in die Stücke. Die Arpeggios kann ich dagegen beim Spielen jederzeit verändern, transponieren, aus dem Sync nehmen, neu einstarten usw. Das macht für mich den Live-Aspekt von Synthesizern aus.<<

*** nicht zuletzt dank des mit „Toilet Brushes“ betrommelten Flügels. Hiermit reiht sich N.F. in die Liste der Echotrommlern ein 🙂

Presets for Drummers!!

Februar 15, 2019

Ähnlich wie die inspirierenden „Hauptsätze“ des „Oblique Strategies“ Kartenspiels von Brian Eno und Peter Schmidt, lese ich mir immer wieder diese vier Anregungen zum Thema Sound durch (die ich aus Aaron Sterlings Video Masterclass „the Sound of Sterloid Vol.1“ rausgeschrieben habe):

>>You can make music with anything!<<

>>Take inspiration from sounds and then try to make that happen in a drum.<<

>>Mess around, when you find something put it in the memory bank, it’s like a preset on a keyboard.<<

>>Find sounds you like, record them, listen to them and start screwing around.<<

P.S. Am Ende der Episode beschwert sich A.S., das wir Drummer im Gegensatz zu den Keyboardern, keine Presetbänke hätten, die sich durchsteppen und vergleichen lassen – vielleicht sollte ich ihm mal von meiner thedrumsounds Suchmaschine erzählen bzw. vielleicht sollte ich dafür seine Formulierung „Presets for Drummers! als Überschrift verwenden…

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DrumGees am Set

Februar 5, 2019

Trommelgesichter, immer gut!

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Aber die „spannenende“ Idee dahinter ist fast noch besser, da mit ihr bzw. den DrumGees meine schon lange währende Suchreise nach der optimalen Trommel-Auflage-Befestigung einen Zielhafen gefunden zu haben scheint.
Ich will ja meine Experimente und Etappensiegen mit Gaffertape, Binderclips, Spannfix und Magneten auf keinen Fall missen, aber die Vorstellung nur mit EINEM durchdacht gefertigten Produkt weiter zu reisen/testen gefällt mir gerade ganz gut.

Ein ausführlicher Testbericht folgt…

#drumgees

found sounds of the week

Dezember 19, 2018

Habe neulich zwei klasse Klangquellen gefunden und dazu immer auf Parties!
Nummer eins, die große Muschelkette/Installtion, die Andrea zum Geburtstag geschenkt bekommen hat – ein eleganter hochfrequenter Klang, irgendwo zwischen Kastagnette, pseudo-elektronischer Hihat und muted Chimes.

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Nummer Zwei, die Sounds aneinander stossender Bowlingkugeln.
Die Schlagzeugklasse der HfMDK geht traditionell zum Weihnachtskegeln in die Clubgastätte der Frankfurter Eintracht, dort habe Einzelklang und Flam (mehrerer Kugeln) aufgenommen.

Fazit:
1. immer schön mitschneiden – eigene Samples basteln!
2. mehr Feiern!

DrumGees

Dezember 16, 2018

Ich habe schon mit unterschiedlichen Gummispannern experimentiert, vom Fahrradzubehör, über Vorhang-Spannfixe, bis hin zu Thomas Tieslers Sticktrap. Letztgenanntes Teil wurde eine Zeitlang als praktischer Helfer von einigen Drummern gewertschätzt, tatsächlich auch professionell vertrieben und verkauft;… wurde…
Jedenfalls dienten mir die elastischen Bänder beispielsweise dazu, um den Ersatzstock fest und allzeit parat auf der Kickdrum abzulegen, oder um ein Meinl Drumbal auf Snare bzw. Toms am Wegspringen zu hindern. Auch von außen ans Bassdrum-Schlagfell gelegter Molton ließ sich klanglich stabil an entsprechender Stelle positionieren.

Über den Instagram Kanal von Max Gebhardt habe ich nun die DrumGees entdeckt, ein durchdachtes „Halte-Werkzeug“, bzw. ganz profan „stuff to hold stuff on stuff“ – wie Erfinder Jakob sein Produkt umschreibt.
Kick- und Rim-Drumgees versprühen durch ihren Outdoor-HiTech-Look ein derart vertauenswürdiges Halte-Versprechen, dass ich die Teile direkt testen möchte!

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Playing with my ball beat no.2. I don't know what this beat is. But I like the bending effect created with the @drumgees mounted shakerball. The mechanics with this one feel somehow odd to me because there is much going on. The concept here is a split stick/beater thing. The left side is soft, the right is hard. I use a double pedal with the left beater being a @vicfirth fleece model, the right one is a harder leather model by @lowboybeaters. …………#beats #pickupbeats #drumloop #zultancymbals #zultandune @drums.bonedo @oriollodrums #ufipximbau @ufip_official #bateria #baterista #drummer #studiodrumming #drumlads #talentedmusicians #beatmaker #drumfam #beatproducer #music #fcp #soundtoys #boomylatin

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Hihat-Clutch Problems

Dezember 16, 2018

Hihat-Clutch kaputt/vergessen? Sebastian Merk testete erfolgreich die Notlösung mit Memory Clamps: