Archive for the ‘thedrumsounds’ Category

Kallas X-Hat

April 12, 2018

Der Workshop von Kallas anlässlich der Drumdays hat mich angenehm inspiriert. Zum Beispiel die Geschichte der zu lauten Hihat im Studio, die nach verschiedenen spielerischen Lösungsansätzen notgedrungen-kreativ auf dem Standtom landet – formbewusst übereinander gelegt und mit Klebeband „geschlossen“.

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Klar, dass ich heute im Proberaum gleich mal zwei Hihatbecken mit Gaffertape verbinden wollte. Letztlich hat es mir klanglich am besten gefallen, wenn die beiden Hihatbecken „klassisch“ aufeinander liegen, dafür musste aber eine Extrakonstruktion her, die ich in Form der (im Musikzirkus) allgegenwärtigen Gafferrolle gefunden habe.

Stufe 1 (noch verspielt)

Stufe 2 (erfolgreich weiterentwickelt)

#kallas #diy #xhat #meinlcymbals #musikmesse2018 #gaffertape

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Airtos Schuhe

März 14, 2018

Eigentlich wollte ich über Airtos Hihat schreiben, jenem tollen Stand-Alone Metall-Siebeneck, aber die Geschichte mit den Schuhen war doch anrühriger!

 

mehr als „nur“ Jazz

März 13, 2018

In der Nacht:
begeistertes „unboxing“ eines Meinl Pakets – derartige Konsumfilmchen sind ja eigentlich gar nicht mein Fall, aber hey, wenn ich ein neues Instrument auspacke und es sich sofort so anfühlt, als ob wir schon jahrelang zusammen wären, dann muss ich diesen Gefühlszustand kurz in die Welt raustrommeln!
Diese 15“ Byzance Hats hauen mich um, die können irgendwie alles, obwohl nur „Jazz“ draufsteht…

Jetzt am Mittag:
Kaffee, Honigbrot & Erland Dahlen. Johann Polzer hat mich erneut, eben mit diesem Gitarren/Schlagzeug Duo versorgt:

Notiz für mein thedrumsounds Archiv:
Das federnd aufgehängte Tambourin habe ich schon bei Jay Bellerose gesehen (aber ist es Eigenbau oder Industrieprodukt?); klasse Idee, ein brasilianisches Tamborim über die Beckeglocke zu stülpen; aha, ein wortwörtliches Glockenspiel.
Und die Schlitztrommel hat mein Sohn doch auch -> sofort ausleihen!!

Und weiter geht’s mit Luigi Russolos „Art of Noise“ Ansatz (aus dem Jahr 1913!!) und seinen selbstgebauten „acoustic noise generators“, den Intonarumori:

Luigi Russolo

>>howling, thunder, crackling, crumpling, exploding, gurgling, buzzing, hissing and so on…<<

Musik (mit) Kulisse

März 7, 2018

Oszilliere gerade zwischen interessanten Extremen:
Gestern noch körperlichste Beats für 640 PS, ganz idyllisch, am Fusse des Mont Blanc (Genfer Autosalon), morgen dann Herzblutmusik mit Netzer vor Frankfurts  beeindruckendster Lautsprecherwand (dem Soundsystem im Tanzhaus West).
Und zwischendurch buntperlender, obskurer japanischer 80er Disco-Sound auf die Ohren, sowie Seitenblicke auf Onkels Glitzer-Schlagzeug (nebst den wunderschön eingerahmten Effektgeräten)!

Virale

Februar 23, 2018

Höre Musik-Tipps von FB-Freunden nach und notiere:

1. Klingen klasse, Manfred Mildenbergers Concert-Toms mit schlaffem Fell (Danke, Christoph Buhse):

2. Super Idee: zwei Drummer hinter einem großen Set – OK ein/e Linkshänder/in bzw. Opend-Handed Spieler/in wird gebraucht (Danke, Axel Mikolajczak)

3. und selbst bin ich noch im Bigbeat-Fieber. Selten, dass ich soo viel aufbaue

 

Stabilität

Februar 5, 2018
Das gefällt mir gut, wenn für den Frankreich-Ausflug kurzerhand der eigene Name angeglichen wird, in Paris selbst neben dem Hoteleingang ein perfekter Croissant-Bäcker wartet und die Reiselektüre mir den L’Arc de Triomphe in einem größeren Zusammenhang* schmackhaft macht. Leider gibt es für die Tourismusabteilung kein Zeitfenster, dafür im Venue neue DIY Erkenntnisse:
1. Sollte die Kickdrum trotz funktionierender Spikes permanent wegrutschen, Festkleben auch nicht weiterhelfen, dann wird einfach und pragmatisch eine schwere Monitorbox vor die Kick gewuchtet (Bassdrum-Woofer?)
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2. Um den Meinl Waterfall zum kürzeren Backbeat-Sound zu transformieren packe ich ihn in einen kleinen Wäschesack.

 * aus Joachim Meyerhoff „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ Seite 234f
>>…erzählte mir Hanna von einem Brief, den Heinrich von Kleist an seine Verlobte Wilhelmine geschrieben hatte. Ein Torbogen, so Kleist, sei ein Symbol des Trostes. Hanna schwärmte: »Er fragt in dem Brief, warum das Gewölbe nicht einfach zusammenbricht, und kommt zu dem sensationellen Schluss, dass es das nicht kann, weil alle Steine auf einmal einstürzen wollen. Das ist doch unglaublich! Er zieht daraus einen, wie er sagt, unbeschreiblich erquickenden Trost, da auch er sich auf diese Weise halten könne, wenn alles ihn sinken lässt.« […] »Das ist doch eine ungeheuerliche These. Das würde ja bedeuten, dass alles Traditionen, alle kulturell tradierten Sicherheitssysteme null und nichtig sind. Stabilität durch Instabilität. Sich fallen zu lassen kann demnach zum Verharren über dem Abgrund führen. Also, für mich klingt das verführerisch. Nur allein sollte man halt nicht sein.«<<

Magnetismus

Januar 24, 2018

Wollte nur mal kurz vermelden, dass die Meinl Becken Magnete (Cymbal Tuners) sich auch hervorragend zum flexiblen Dämpfen einer Vintage Kick (mit Metallspannreifen) eigenenIMG_1291.png:

Nebelhorn?

Januar 19, 2018

Alex Höffken fragt Earl Harvin:

Klingen die kurzen Toms denn auch gut?
>>Ich finde schon. Auch da hatte es ja einen Grund, dass die Toms anders gebaut wurden. Ich mag den Sound von alten Drums und dass die Toms nicht endlos lange ausklingen. Später wurde mir erst klar, dass es natürlich auch viel mit der Fellauflagekante zu tun hat. Mein Freund Matt Chamberlain hat es so treffend ausgedrückt, als er sagte, dass er nicht will, dass jedes Tom ein Nebelhorn ist.<<

Das ganz Interview gibt es auf bonedo.de zu lesen

the moaning drum & Habibi Funk

Januar 14, 2018

Durfte gestern nicht nur tolle neue Trommel-, Becken– und Sonstige-Klänge hören, sondern auch bei der eins a Session im Meinl Showroom (u.a. mit Vincent Golly & Flo König) einen neuen Sound-Trick entdecken (der wiederum vom Apparat Drummer Jörg Wähner abgeschaut wurde):
Dazu wird der Trommelstock senkrecht, mit der Spitze nach unten, auf dem Fell abgestellt, die zur lockeren Faust geschlossene, haltende Hand fährt dann langsam von oben nach unten, wobei ein Geräusch entsteht dass an diese umdrehbaren Kuh-Klang-Kisten (Muhdose) erinnert…

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Auf der Reise ins Frankenland hörte ich unterschiedliche schöne Musik: einmal das Thomas Dybdahl Album „What’s Left Is Forever“ und das Oeuvre von Habibi Funk Records. Und auf den letzten Metern habe ich noch Mr. Bugslow gefunden.

Double Bassdrum?

Januar 11, 2018

Angefixt vom Jay Bellerose Interview, konkret von dieser Stelle des Gesprächs >>keine Ahnung, wie man die Sachen produziert oder programmiert, aber mag die Idee, dass man für die Kreation eines Sounds mehrere übereinander legt. Oft wird da ja aus drei oder vier Bassdrumsounds ein Kicksignal gebaut<< habe ich gestern mal meine Hihatmaschine verrückt und dafür die Meinl Bassbox dem linken Fuß anvertraut.
Macht großen Spaß, klingt vielversprechend!

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Wo liegt denn meine X-Hat…