Archive for the ‘Freeware’ Category

Video-Chat mit DAW

April 4, 2020

Puh, gar nicht so einfach, sich ein geschicktes simples Setup für eine Online-Lesson zu basteln, bei dem sowohl
1. mehrere Teilnehmer mitmachen können,
2. der Schlagzeug-Sound von einem (oder zwei) guten Overhead-Mic eingefangen und übertragen wird,
3. Musik aus einer DAW zugespielt und übertragen werden kann.

Zunächst musste ich in diesen beiden Videos (1, 2) lernen, dass ich folgende Freeware benötige: Soundflower (hatte ich schon, wurde wohl mittlerweile von Black Hole abgelöst) und LadioCast. (Die Version 0.13. läuft bei mir unter macOS 10.13.6).

Dann folgten Selbstversuche mit zwei Geräten, macbook und iPhone5.
zoom.us kann läuft in der Freeware Variante im Gruppenchat (ab 3 Personen) nur 40 Minuten. Sah auf dem Rechner gut aus, selbst das aufs Telefon übertragene Bild. Aber Ton wollte einfach nicht. Und auch der Workflow gefiel mir erstmal nicht so…
Aber nach diversen Tipps. easy 🙂

– bei jitsi-meet bekomme ich nur die Mikrofonsignale aus dem RME-Babyface übertragen; leider nichts aus der DAW.
Soundflower und LadioCast helfen hier nichts 😦 Schade, denn der Workflow gefällt.
OK: notfalls gäbe es noch den Umweg mit einem vorgeschalteten Mischpult (aus dem das Drum-Mic und die zuzuspielenden Musik ins RME-Interface wandert.)

– für Skype muss (in LadioCast) jeglicher Output auf einen Mono-Kanal (L oder 1) geroutet werden. Der Testanruf der Software bestätigt: das RME-Mikro und die Musik aus der DAW kommen durch. Auch das interne Laptop-Mic lässt sich zuschalten.

skype ladiocast soundflower

Der Ausgang der DAW wird zu Soundflower 64 geleitet, um Spotify zuspielen zu können muss ich im Audio-MIDI-Setup einen multiplen Ausgang vorbereiten (der dann auch in der Systemeinstellung Ton/Ausgabe ausgewählt werden will):

Audio-MIDI-Setup

So richtig Begeisterung kommt bei mir noch nicht auf. Falls jemand abkürzende Erfahrungswerte beisteuern möchte, bitte gerne… 🙂

Oh toll, meine Checker-Blase reagiert auf FB.
Äusserst vielversprechend ist das von Milan Saje gepostete Video, in dem Audiomovers (für beste Audioqualität) und Zoom (für die Videoübertragung) kombiniert werden.

Und Lars Bartkuhn hilft bezüglich der Zoom-Verwendung:
>>Du musst zuerst Zoom offen haben, dann eine DAW. In der DAW dann den Sound auf ZOOM routen. Dann Bildschirmfreigabe in Zoom klicken. Unten eine Checkbox mit Häkchen für Computerton abspielen. Und voila: Wenn Du in der Bildschirmfreigabe z.B. auf Ableton gehst, wird Ableton abgespielt. Plus z.B. das macbook Mikro, wenn Du das einfach noch in Zoom als Mikroinput eingestellt lässt!<<

 

jitsi Echodrums

März 31, 2020

Habe gestern die jitsi meet Videokonferenz App sowohl auf Handy und Computer geöffnet, anschließend ein bisschen getrommelt.
Mit der systembedingten Feedbackschleife lässt sich in der digitalen Echokammer spielen, indem
– das Smartphone um den Rechner herum bewegt wird
– das Mikrofon mal beim einen, mal beim anderen Teilnehmer stumm geschaltet wird

IMG_4713

Energiezustände

Februar 8, 2020

Schau Dir mal die großartigen Schlagzeugsoli von Helge Norbakken und Benny Greb an, jedes für sich ein Schulterschluss von Druck, Dynamik und Finesse.
Dabei spannend: Der eine Rhythmusmacher tippt die Kickdrum bisweilen nur mit den Fingern an, der andere trommelt die Akzente mit vollem Körpereinsatz, kurz vor der Instrument bedingten Überkompression.
Beide Darbietungen setzen eine ähnliche Energie frei, denn sie erreichen unser Ohr letztlich dank einer bewußten Mikrofonie. Wow!

Weil aktuell erlebt, jetzt noch zwei persönliche Nebenschauplätze:
Ist der eigenen Energiefüllstand etwas niedrig, kann es durchaus passieren, dass die Konzentration (die selbstverständlich für’s abendliche Konzert reserviert wird) an anderer Stelle leidet und man ohne Hardware Tasche zum Gig fährt… na gut, dann halt noch zweimal durch den Feierabendverkehr der Großstadt zuckeln und Atem-Übungen machen oder Atmung mit Mouthpercussion verbinden (zack, sind wir wieder bei Norbakken).
Schließlich war das Carrera-Trio alles andere als überprobt und konnte einen wunderbaren Energiebogen spannen…

Gestern dann noch eine Art Impulserhaltungssatz: Um den Ableton-Rechner bzw. die Effekte des Trompeters Thomas Siffling zu steuern, mich selbst zudem mit einem Clicktrack zu versorgen, suchte ich während der Zugfahrt nach einer Metronom-App die andere Geräte mit dem „Link“ Protokoll synchronisieren kann.
Das „Beatball Metronome“ hat die Aufgabe ohne zu zicken auf Anhieb bewältigt!

 

wie gemalt

Dezember 19, 2019

Erneut ein Gruß und Kuss aus Vilnius!
Bin bestgelaunt – weil die AirBaltic Reise völlig unkompliziert funktionierte (dank ausgefuchster 8Kg schmaler Handgepäck-Beckentasche, in der ich immerhin vier Meinl Klangebenen unterbringe:14“ Jazz Hihats, 18“ Sand Crash, 18“ Byzance Medium Thin Crash, 20“ Club Ride), weil ein schöner Sonnen-Spaziergang mich am Brutalismus-Sportpalast vorbeiführte und die Googlekarte der „Third Wave Coffee Places“ wieder mal ins leckere Schwarze traf.

Auch im Venue blieb, durch diesen einmaligen Effektisch, die Sowjet-Romantik erhalten. Nicht nur „eine Harfe aus Beton“ (Pat Appleton), sondern auch Stahlblumen als Echoträger…

Und jetzt wo ich wieder daheim und im Freizeitmodus bin, mag ich gerne noch drei Geschenktipps in den Raum stellen:
– Ein Kendama ist 2019 mein Präsent No.1 (Geschicklichkeit, Beruhigung).
– Der Buchtipp Alex Graham „Drumfax 4: A Guide To Electronic Drum Kits (1973-1989) von Markus Einheuser wird überprüft, verbrieft empfehlen kann ich das Pedal Crush Buch. (Herzrasen!)
– selbstgemaltes = immer OK! Und so folge ich dem Aufruf des Galleristen, der ab 23. Januar nicht nur die Bilder von Hellmut Hattler austellen wird, sondern auch drei Ausmalvorlagen in den Ring wirft, die gestaltet und eingeschickt werden können.
Also: Kunst für die Freunde und/oder den Kenner!

Bildschirmfoto 2019-12-19 um 22.38.45

Ich wähle das Motiv „Bassjagd„, hole Stöcke und Levis Wasserfarben raus und trommle ein paar schöne Noten ins Ziel…

Nachtrag: Zusammen mit Levi und Yves wurde jetzt noch das Ausmalbild „Silent Surveyor 2“ zum Loop transformiert.

Dass die Musik zum Titel mittlerweile 20 Jahre auf dem Buckel hat, finde ich leicht krass…

SPre

November 26, 2019

Schönes Nostalgie-Umsonst-PlugIn bei Analog Obsession. Der SPre emuliert den Preamp und die Filtersektion eines alten EMU SP1200 und hat darüberhinaus auch noch die passende Pitch up/down (+/-12) mit an Board.
Oldschool Klangfärbung!

SPre_PROD

Super Summer Vibes

August 7, 2019

Mit Oliver Leichts Fotos vom Probetag ist eigentlich schon alles klar…

… dennoch:
Hey, lieber Wolfgang Haffner! Wie großartig, dass wir mit DePhazz bei Deinem sagenhaften Openair mitspielen durften. Diese beiden Tage sind für mich fortan das Musterbeispiel unserer Passion (= leidenschaftliches Trommeln)!
Voller ansteckender Energie und Spielspaß, vor allem mit sooo viel Liebe zur Musik und dann noch fast ganz Nürnberg vor der Bühne!
Sollte ich aus all den Superlativen drei Highlights herauspicken, käme diese Miniliste heraus:
– der Aufbau des „Nightmares On Wax“ Classics bzw. der  gewählte Startpunkt des prägenden Rhodes-Licks (bei ca 1.45.40′)
– Dein überraschendes Fill bei 2.37.50′
– dass wir endlich mal zusammen trommeln konnten! („Jim the Jinn“ 25.52′):

w+o

Nachzuschauen auf br-Klassik

Jetzt noch ein Blog relevanter Nebenschauplatz bzw. die Erwähnung der Zwickmühle, dass ich mir eigentlich nichts sehnlicher wünsche als supertolles Wetter für jedes Freiluftkonzert, dieses Jahr aber (schon wieder) zweimal beim Soundcheck im Sonnenschein feststellen musste, dass sowohl Macbook als auch mein iPhone Backup dabei gnadenlos die Arbeit verweigern.
Auf die Schnelle hilft da nur ein fetter Ventilator zum Runterkühlen, vielleicht auch das DIY Schatten-Zelt aus Handtüchern, für die Zukunft hoffentlich der eidac Software-Tipp von Dan Schneider.

PS. weil’s so toll war, haben wir familienmäßig direkt noch zwei weitere Nürnberg Tage dran gehängt. Jetzt kenne und liebe ich: Schäuffele, die beiden Skateparks (am Pferdemarkt und im Burggraben). Lesen und rumlungern im Hotelzimmer sowieso…

handymania-hotel

was von der Mitte des Salzburger Beckens

August 3, 2019

Ich mache eine neue Rubrik auf, die schönsten Hallkammern auf der Welt. Nach Kattowitz, heute ein in Österreich verortetes, klingendes Open Air Kunstwerk:

Und hey: Salzburg ist ganz schön touristisch, aber egal, denn ich freue mich über die Geburtshäuser von Mozart, Doppler und Trakl, sowie über die viele freie Kunst. Vor allem über James Turrells Sky Space, Anthony Craggs „Wellenform“ und den blaue Apfel von Roy Lichtenstein!
All das immer gerne mit einer originalen Mozartkugel im Mund und der ein oder anderen Kaffeepause…

Transkriptionshilfen

Mai 30, 2019

Zwei geschickte Tools, um Grooves auszuchecken:

1. Freeware Equalizer für den Mac, dank dessen 31 Bändern sich die unterschiedlichen Trommeln und Becken geschickt in den Vordergrund schieben lassen:
eqMac2

2. Tipp von Christoph Huber: die Anytune App, um Songs langsamer abzuspielen, Tonhöhe zu verändern, Loops & Marker zu setzen.
Die Standard Version ist gratis, die Pro-Version gibt es mit Musiklehrernachweis gar auch umsonst.

von Fat Time zu fast jeder

Februar 7, 2019

Ich weiß gar nicht warum ich mich neulich mal wieder durch die 1980er Alben von Miles Davis hörte. Wie es der Zufall will, konnte ich jedenfalls dadurch die Bassline des kurz vorher geposteten Netzer-Videoschnippsels (aus dem Jahr 2011…) einordnen.
Klingt nach „Fat Time“ (ab 0.33′):

Im weiteren Verlauf sprang ich von „Decoy“ zu „MD1/Something’s On your Mind/MD2“ (damals für mich der Hit auf „You’re under Arrest„), schwelgte vom „Star PeopleOpener und beschloss, tiefer in die wunderbare Welt der Mileschen Oberheim-Synth-Begleitung vorzudringen.
Leider fand ich im ganzen WWW nicht ein einziges Miles-Davis-OB-X-Hotlick, kein Instructional-Vid zum typischen MD-OB-X-Sound, keine Abschlussarbeit über die kantig-kräftigen Elektronik-Einwürfe des Meisters.
Dafür aber das Freeware PlugIn OBXD, mit dem ich jetzt herumspiele.

Leider zickt mein K-Board momentan. Sprich, ob ich beim morgigen Netzer-Konzert im Stuttgarter Merlin fette One-Finger-Brass-Chords einwerfen kann, steht in den Sternen.
Ob wir wieder mal Fat Time zitieren werden, ebenfalls.

Ich morphe schon mal von Fat Time zu fast jeder und freue mich auf’s Wochenende!

fast_jeder_hoert_netzerMerlin

WhatsApp Audio Konvertierung

Dezember 22, 2018

Hier kannst Du WhatsApp Sprachnachrichten im opus Format in eine MP3 umwandeln.