Archive for the ‘Design’ Category

Katzenjammer

November 29, 2020

Von Winterkunst zu Design: meine lieblings Karlssonwilker haben sich mit Katzen – endlich mal Katzen hier! – ablichten lassen.
Was für ein tolles Bandfoto.

Und weil erster erster Advent ist, gibt’s obendrein ein paar Echodrums-Dekosterne (auf einem von Soundgas entkernten Roland Space Echo Gehäuse):

PS. Damit sich der Kreis bzw. Adventskranz formschön schließt zitiere ich aus dem Echodrums Buch: >>Eine Klang-Katze die sich in den eigenen Schwanz beißt und selbst füttert, nennt man auch Spin Echo, ihr Sound-Resultat nur manchmal: Katzenjammer… <<

PPS. Vermutlich, weil ich mich leidenschaftlich viel mit Strom und dem Schlagzeug beschäftige, wurde ich auch dieses Jahr wieder bei den 2020 digitalDrummer Readers‘ Choice Awards in der Kategorie „E-drummer of the Year“ nominiert.

Waiting

November 19, 2020

Via Soviet Visuals entdeckt, das Foto von Dmitry Baltermants. Der Titel passt zur Zeit, der Inhalt zeigt auf jeden Fall schon mal einen schönen Bezug…
Gleichnamige Songtitel gäbe es ja einige passende, ich entscheide mich für ne luftige Hattler Version und stecke sie in die schicke Hülle der Quincy Jones Single „Oh Happy Day“ von 1971.

Und zack, findet sich eine schöne Beschäftigung im Wartezimmer:
Denn der funky Beat kommt von Bernard Purdie und wurde in bester Rudy van Gelder Tradition aufgenommen und fast komplett auf die rechte Seite im Stereopanorama gemischt. Eine Hallraumöffnungen – vermutlich ein EMT Plate Reverb – für wichtige Snare Hits gibt’s obendrein!
In puncto Aufnahmetechnik schreibe ich folgende Erkenntnisse ab und freue mich auf eigene Versuche!

>>Take three or four expensive German mics with a blistering top end boost, put them real close to the instruments, add some extra distortion from a cheap overloading mic preamp through an Army Surplus radio console, put some crappy plate reverb on it, and record. Then, immediately (and for no good reason), redub the master onto a Magnatone tape deck at +6, compress the crap out of it while adding 5 db at 5000 cycles to everything. That’s the Van Gelder sound to me.<< Steve Hoffman

>>In the absence of information from the source, we have to listen. (Radical concept!) My ears suggest to me that Van Gelder has always miked drums using a single overhead condenser mic, probably a large-diaphragm Neumann U 47 or, perhaps, a small-diaphragm KM 54. I don’t hear a separate mic on the kick; the coherence of the sound suggests the use of a single microphone for the drumkit.
The drums aren’t entirely recorded with that one mic, though; one of the hallmarks of a Van Gelder session is lots of leakage—drums into the horn mics, horns in the drum mic. Never enough to create phase problems and comb filtering, but enough to create the marvelous sense of space that marks his recordings—yes, even the early ones in mono. You don’t think a mono recording can have a sense of space? Listen to one made by Van Gelder.<< Paul J. Stamler

Später im Englewood Cliffs Studio (ab 1959) sind es dann eher zwei (als Over- oder Underheads) oder drei Mikrofone (mit zusätzlichem Kick-Mic oder/und Raummikrofon):

best diagram in a synth manual, ever

Oktober 29, 2020

Ich habe die taz-Serie „Die wirrsten Grafiken der Welt“ von Gerhard Henschel (2000 bis 2004) immer sehr genossen, heimlich davon geträumt, dort selbst mal gefeatured zu werden (das erklärt auch meine vielfältigen Equipment-Kritzeleien und die Freude an illustrierten Bedienungsanleitungen).

Das oben verlinkte Bild ist nicht nur formschön, sondern demonstriert die Einfachheit der Gleichung „Schlagzeug + Strom“ bzw. die Grundausstattung Steckdose, Musikmaschine und Verstärker.
Und auch mit dem Ampeg Kühlschrank hinterm Simmons-SDS wurde alles richtig gemacht – viel Bass und reduzierter Hi-Freq-Wahnsinn.

heute, ältere Musik/er

Oktober 22, 2020

Yeah! Alex Höffken hat sich mit dem über 80 jährigen, nach wie vor aktiven James Gadson getroffen und dieses schicke Videointerview und ein paar heiße Fakten auf bonedo.de hochgeladen.

Keith Jarrett wird wohl leider nicht mehr konzertieren 😦

Auf Bandcamp entdecke ich die Geschichte von Jacqueline Thibault aka Laurence Vanay („an Unsung Hero of the French Underground“),

dank Oli Leicht den schönen Jazz-Track „Ida Lupino“ vom Paul Bley Trio.

Weil auch alt (aus dem Jahr 1910) und ich immer den Namen meines Lieblingssofas aus der Stuttgarter Staatsgalerie vergesse, schreibe ich ihn hier dazu. Denn zufällig hat mich Andrea eben daran erinnert, an den Wittmann Kubus von Josef Hoffmann…

Tidal Wave

August 20, 2020

Hey,  es ist immer noch Sommer. Und: alles wird gut!

Danke an Tom Misch & Yussef Dayes, das kurz auch mal Echodrums aufblitzen, danke an Jack Brown für den schönen Film!

I (heart)

Juni 27, 2020

Milton Glaser hatte super Ideen anmutend ausgeführt.
Ich denke an „I ❤️ NY“ (1977),  „We are all African“ (2005), „Sony Tape. Full Color Sound.“ (1979)  oder die Musikköpfe – z.B. das ins 67er Greatest Hits Album von Bob Dylan eingelegte Poster, Aretha Franklin (1968), oder Mahalia Jackson (1967).

Aber auch eine eins a Attitüde im Alter:

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>>Bloomberg Businessweek asked eight designers to come up with logos for Trump’s inane „Space Force.“ Milton Glaser nailed it. „The image represents the relentless intrusion of our president in every aspect of our lives and future. The image can be read as his next conquest or simply that there is very little inside that skull.“<<

Wood Clap, small

Mai 17, 2020

Ich klatsche beim Wäscheaufhängen zur Trip Hop Playlist von Gilles Peterson

Dark Matter

März 12, 2020

Nach dieser begeisterten Überschrift in der Sueddeutschen Zeitung
>>Grenzenlos neugierig mit der Festplatte im Rucksack: Der Londoner Schlagzeuger Moses Boyd produziert Jazz wie ein Mixtape im Hip-Hop<<
wird „Dark Matter“ direkt gestreamt.
Passend dazu schaue ich mir die vielen schönen Drum Tortillas an und versinke in einem wohlig dämpfenden Meer aus Stoff. Das macht die Zugfahrt nach Neubrandenburg gleich viel gemütlicher.

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PS. von der dunklen Materie zur düsteren Angelegenheit:
Bin natürlich auch gespannt, wie bzw. ob in nächster Zeit konzertiert werden wird. Da ich diesbezügliche Entscheidung selbstverständlich nicht selbst in der Hand habe, kümmere ich mich zu mindest um ein stabiles Immunsystem – Ingwer, Zitrone, Chilli & postive Vibes. Und sollte dennoch eine häusliche Quarantäne anstehen, freue ich jetzt schon auf die Buchtipps der taz, das Entschlanken und Verschachern des Equipmentbestandes, die Fertigstellung des Echodrums Schmökers, Songwriting, Familie, Kochen, Musikhören, das nächste Fest, oder einfach SCHLAFEN – hach, auf 1000 schöne Dinge, die viel zu oft zu kurz kommen…

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angewandte Kunst

März 5, 2020

Um das Museum Angewandte Kunst wörtlich zu nehmen wird die falsche Schlagzeugmarke einfach umgestaltet…

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War sehr schön bei Euch! Und sollte das nächstes Mal eine Pearl-Kick vor Ort stehen, wisst ihr ja was zu tun ist – P eace out…

good!

Januar 4, 2020

Zwei Tipps, einfach so:

Von Ulf Kleiners damaliger Klavierlehrerin: Vor dem Auftritt die Unterarme unter kaltes Wasser halten! Quasi, Mini-Kneipp. Wurde in Hamburg ausprobiert und beibehalten!

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Stefan Sagmeisters Lieblingsvideo von David Shrigley („Good Song“ von Blur.)