Archive for the ‘Design’ Category

I (heart)

Juni 27, 2020

Milton Glaser hatte super Ideen anmutend ausgeführt.
Ich denke an „I ❤️ NY“ (1977),  „We are all African“ (2005), „Sony Tape. Full Color Sound.“ (1979)  oder die Musikköpfe – z.B. das ins 67er Greatest Hits Album von Bob Dylan eingelegte Poster, Aretha Franklin (1968), oder Mahalia Jackson (1967).

Aber auch eine eins a Attitüde im Alter:

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>>Bloomberg Businessweek asked eight designers to come up with logos for Trump’s inane „Space Force.“ Milton Glaser nailed it. „The image represents the relentless intrusion of our president in every aspect of our lives and future. The image can be read as his next conquest or simply that there is very little inside that skull.“<<

Wood Clap, small

Mai 17, 2020

Ich klatsche beim Wäscheaufhängen zur Trip Hop Playlist von Gilles Peterson

Dark Matter

März 12, 2020

Nach dieser begeisterten Überschrift in der Sueddeutschen Zeitung
>>Grenzenlos neugierig mit der Festplatte im Rucksack: Der Londoner Schlagzeuger Moses Boyd produziert Jazz wie ein Mixtape im Hip-Hop<<
wird „Dark Matter“ direkt gestreamt.
Passend dazu schaue ich mir die vielen schönen Drum Tortillas an und versinke in einem wohlig dämpfenden Meer aus Stoff. Das macht die Zugfahrt nach Neubrandenburg gleich viel gemütlicher.

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PS. von der dunklen Materie zur düsteren Angelegenheit:
Bin natürlich auch gespannt, wie bzw. ob in nächster Zeit konzertiert werden wird. Da ich diesbezügliche Entscheidung selbstverständlich nicht selbst in der Hand habe, kümmere ich mich zu mindest um ein stabiles Immunsystem – Ingwer, Zitrone, Chilli & postive Vibes. Und sollte dennoch eine häusliche Quarantäne anstehen, freue ich jetzt schon auf die Buchtipps der taz, das Entschlanken und Verschachern des Equipmentbestandes, die Fertigstellung des Echodrums Schmökers, Songwriting, Familie, Kochen, Musikhören, das nächste Fest, oder einfach SCHLAFEN – hach, auf 1000 schöne Dinge, die viel zu oft zu kurz kommen…

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angewandte Kunst

März 5, 2020

Um das Museum Angewandte Kunst wörtlich zu nehmen wird die falsche Schlagzeugmarke einfach umgestaltet…

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War sehr schön bei Euch! Und sollte das nächstes Mal eine Pearl-Kick vor Ort stehen, wisst ihr ja was zu tun ist – P eace out…

good!

Januar 4, 2020

Zwei Tipps, einfach so:

Von Ulf Kleiners damaliger Klavierlehrerin: Vor dem Auftritt die Unterarme unter kaltes Wasser halten! Quasi, Mini-Kneipp. Wurde in Hamburg ausprobiert und beibehalten!

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Stefan Sagmeisters Lieblingsvideo von David Shrigley („Good Song“ von Blur.)

Sommerlüftchen

November 18, 2019

Schöner Wochenstart:
– mit dem ZDF Mitschnitt des sommernächtlichen Nils Wülker-Jazz Baltica-Gig: 72 Minuten, inklusive Ableton Fail & Nils Landgren Cameo!

– mit einem bunten Bildchen gegen die winterliche farblosigkeit (Exponat von Virgil Abloh)

– sowie mit einem Zitat aus meinem letzten Lieblingsbuch, Thomas Meyers „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ (Seite 143):
>>Da fielen mir wieder Onkel Jonathans Worte ein. Den eigenen Weg zu gehen, überlegte ich, heißt wohl nichts anderes, als sich den Dingen zu stellen, die einem begegneten. Nicht zu versuchen, sie zu umschleichen. Nicht vor ihnen stehen zu bleiben. Sondern durch die Schwierigkeiten hindurchzumarschieren.<<

 

De Capo

November 17, 2019

Im Sommer trafen sich DePhazz und die STÜBAPhilharmonie in einer lauschigen Musikakademie in Mittelhessen – zum Proben und Aufnehmen.
Der Tonträger „de capo“ ist nun am Freitag veröffentlicht worden und im Winter stehen die ersten beiden Konzerte an:
29.12.2019 JENA Volkshaus
02.01.2020 HAMBURG Laeiszhalle

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Auch wenn ich für die Album-Beats mehr Wasserträger als Gestalter war (diese wurden als wichtiger ästhetischer Gegenpol zum akustischen Instrumentarium vom Meister selbst programmiert), freue ich mich sowohl auf die Bühnenfassung, als auch über das runde Produkt.
Vor allem das schicke Cover löst ein warmes Nostalgiegefühl in meiner Bauchgegend aus, erinnert es mich doch direkt an die Collagen meiner Tante, die in den „Musik um uns“ Unterrichtsbücher meines Großvaters diverse Überschriften und Zusammenhänge illustrierten.

verWeil‘ am Rhein!

Oktober 10, 2019

Hey, Gigs in Lörrach haben was! Eine schöne Venue, zudem die Nähe zu Basel, Weil am Rhein und Riehen – sprich Rheinschwimmen (asap), Vitra Design, Zaha Hadid und die erholsame Fondation Beyeler.
Ich konnte jedenfalls VOR und NACH dem Hattler Konzert im Burghof mächtig viel Inspiration einpacken, was meine Gedanken, die Gespräche unterwegs, selbst mein Traumgeschehen angenehm färbt…
Kommentarlos hier ein paar Snippets, die im Idealfall vielleicht auch bei Dir, lieber Lesender, was bewirken??

Resonating Spaces
>>Die englische Schreibweise des Titels verdankt sich der Bedeutung des Wortes »resonating« und »resonance«, die offener bleibt als der deutsche Begriff »Resonanzraum« und die sowohl physikalische Phänomene bezeichnet, die zur Erzeugung von Klang führen, als auch das Hervorrufen von Bildern, Erinnerungen oder Emotionen anspricht.<<

(Leonor Antune, Silvia Bächli, Ausschnitt vom Ausstellungsplakat)

(im Garten sitzen – wie daheim, Winkelarchitektur, traumhaftes Tankstellenhäuschen von Jean Prouvé)

Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute

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Als Gegengewicht lege ich noch zwei spannende Bücher ins Hotelbett (Stephan Emigs vielversprechendes Paket über die „Fünf Wege zu mehr Musikalität„, sowie einen alten Glauser) und verlinke Peter Unfrieds Erklärung zur Position von Jonathan Safran Foer, der sagt, dass wir zwar von der Erderhitzung wissen, aber nicht an sie „glauben“.

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#head2heart

Swimming With A Hole In My Body

September 26, 2019

Das perfekte ECM-Album zum Regenwetter ist für mich Bill Connors‘ „Swimming With A Hole In My Body“ (1980).
Und der Sonnenblumen-Sticker hilft als Gegenpol…

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Im Anschluß wird das „Buch der Klänge“ von Hans Otte aus der Warteschleife geholt.

Beauty

Mai 11, 2019

Gestern wurde im Frankfurter Museum für angewandte Kunst die Ausstellung „Beauty“ von Sagmeister & Walsh eröffnnet. War voll und anregend! Und wie so oft bei Material von Stefan Sagmeister, ertappe ich mich mehrfach beim Nicken, Abfotografieren, noch öfters beim Schmunzeln. Ist ja auch toll, sich zeigen zu lassen, „warum das Schöne besser funktioniert“! Noch besser gefällt mir aber Sagmeisters Instagram-Auftrag, ihm das persönlich Schönste zu schicken:
>>Please do send us the most beautiful thing YOU have ever made. ⁣This can be a graphic, an object, a piece of architecture or art. No pictures of nature, animals or beautiful people.<<
Zu diesem Gedankenspiel fallen mir direkt vier Dinge ein.

1. Echos machen den Beat im Beat, verleihen dem Raum zwischen den Noten eine andere Farbe, zusätzlichen Glanz! Und da sehr oft auch der Zufall mit im Spiel ist -welcher Ausschnitt letztlich im Delaygerät landet – können wunderschöne Überraschungen entstehen. Dazu verlinke ich zwei Konzertausschnitte.
– Solo Jam mit Torsten De Winkels „Idiot Savants“, bei dem das gedroppte Random-Sample in allen Belangen passt. Inklusive Freudenschrei:

– ein Vocal-Dub, der die Sängerin Fola Dada zum Lachen bringt.

 

2. Seine Vorbilder schonungslos zu kopieren, um aus den Bausteinen  was ureigenes zu machen funktioniert hervorragend für meinen musikalischen Weg. Denn durch das Motto „vom Zitat zum Ich“ kann ich mich durchweg mit dem Schönen befassen…
(Diese Transformationsidee hatte ich vor Jahren Herrn Sagmeister schon mal als Postkarte geschickt.)

3. In den 90ern wohnte ich in einer WG. Und Angela hatte coole Freunde, die sich die Fußnägel lackierten. Seitdem gibt es bei mir ebenfalls Farbe auf die Füße, je nach dem, was so im Haus ist. Geschickter Kunstgriff, da ich meine Zehen nie so richtig schön fand.

4. Gute Sprache, immer schön (inspirierend).
Das Foto von Seite 82 entstand kurz vor dem Einschlafen beim Lesen von Christian Krachts „Die Toten“. Übrigens, zwei Seiten später steht geschrieben: >>Der Schlaf ist ein Rose, wie der Russe sagt.<< Auch ein schöner Gedanke!

PS. Timbaland versprüht in seiner Masterclass auch einen passenden Gedanken:
>>… be free with it, that’s the whole beauty about making music!<<