Archive for the ‘Design’ Category

mega Smiley

Januar 26, 2023

Tagwerk heute, einen neues Smiley „ermalt“:

Und dazu die schöne neue Platte von Daniel Herkskedal „Out of the Fog“ (mit Helge Norbakken) gehört.

making, consuming, owning.

Mai 15, 2022

Diese Woche gab’s nur eine CD im Player, „Night Dubbin‘ mixed by The Idjut Boys“ – hey, das ist ein kompletter Echo-Mix. Und im Booklet gibt’s nicht nur folgendes Statement der beiden Boys from London, sondern top Einblicke bzw. Interview-Schnipsel in die Dub/Remix Welt von John Morales, François Kevorkian (ursprünglich auch ein Drummer!), Paul Simpson.
>>When he [Dimitri from Paris] asked us to do a mix version of the cd he ‚d compiled for BBE, we were
honoured. We wanted to do a live dj mix, not touched up in a computer as that’s the way it
comes from a club booth. The use of effects is something we always prefer when we dj
The opportunity of manipulating the sound opens up the possibilities for more radical highs
and lows and musical variety.<<
Hey, solche Liner Notes sind für mich pures Gold. Sie nehmen mich bei der Hand und pflügen einen wunderschönen Pfad durch den Dschungel der Vielfalt!!

Ansonsten: Pablo Held hat mit Jochen Rückert gesprochen!

Und im die Ecke, im Instagram finde ich noch eine schicke Weisheit von John Maeda:
The 3 modes of human cognitive activity sit in
1/ making,
2/ consuming,
3/ owning. 
We communicate through making (signals) on one end and consuming (i.e. listening). We achieve commercial relationships with what can be consumed (by you) and owned (by someone else). We demonstrate character by what we make and own (i.e. as artists).

Guten Wochenstart, wünsche ich!

Schatten der Unendlichkeit

Mai 4, 2022

Feine-Guerilla-Idee fürs russische Straßenbild (Serge Dubovenko⁠ via IG von Stefan Sagmeister)

Dazu höre ich Vaporwave von Macintosh Plus und schwelge in Erinnerungen

Und ich checke den Londoner Drummer Malcom Catto (Tim von Johann Polzer) und fotografiere aus Andreas Kunstbuch den „Schatten der Unendlichkeit“ (von Klaus Heider) ab:

the Echo Collector

März 31, 2022
  1. eine spezielle digitale Roland Space Echo Version (Bj. 1985?) für den japanischen Markt, die ich so noch nie gesehen/gehört habe: Roland RDE-1800 Digital Echo plus Spring Reverb

2. ganz heute, der neue Wurf von Chase Bliss: Habit, the Echo Collector.
Ein ungeheuer komplexes Effektgerät, mit dennoch ganz klar verheißungsvollen Möglichkeiten, auf die sich zu stürzen auch als Rhythmusmacher Sinn machen könnte… (kompliziertes Pedal, komplizierter Satz). Check the manuals!

Graswurzel!

Dezember 15, 2021

Habe ein neues Wort kennengelernt, die Graswurzel-Idee: engagierte Menschen setzen sich für kluge Ansätze jenseits des Mainstreams ein.
Dazu das tolle Beispiel von Liu Shutong: Er sammelt altes Speiseöl ein, damit es zu Biodiesel veredelt werden kann. Damit löst der Chinese gleich zwei Probleme auf einmal.

Die passende Installation („Growing Goals„) ist von Maarten Baas.

Echtzeitkunst mit konkretem Anspruch

Juni 29, 2021

Traumhafte Kulisse, spannender Plot, Corona-konform!

Vom 1. bis 11. Juli werden im Frankfurter Ono2 die Ergebnisse des Moment:an Versuchs präsentiert, bei dem die Zeichnerin Kamü und das Musiker Duo Rubow & Leicht intermedial improvisieren, um schöne Bilder und einen stimmigen elektro-akustischen Sound zu erzeugen.
Es gibt einen 15 minütigen Film fürs Schaufenster (und hier), Galleriezeiten (täglich 19-21h) sowie drei Live-Happenings (am 01./08./11. Juli jeweils ab 21h) vor dem Frankfurter Ono2 (Walter-Kolbstr. 16).

Gestartet wird in völliger Freiheit. Um den Moment zu strukturieren helfen große Ohren, offene Augen und ein kleines Regelwerk, ein dezentes „wenn – dann“ Verständnis, das angewendet werden darf, aber nicht muss, sowie subtile klangliche Verstrickungen:
Denn es wird nicht nur auf Trommelfellen und Becken geräuschvoll gezeichnet, die (mittels Drum-Pickup abgenommen) Fell-Klänge bzw. die mit einem Mikrofon bemalten Becken und radierten Vorlagen können ebenso das Klangergebnis beeinflussen…

Neustart Kultur!

Meehr!

Juni 23, 2021

Wie geht es uns, Herr Rubow?
Müde, aber glücklich! Erstmals wieder Konzerte vor echten Menschen gehabt, zudem noch einen schönen Tag am Meer und dabei die Vorteile des Handgepäckreisens entdeckt. Ab sofort möchte ich nur noch mit einem federleichten Turnbeutel (der auch als Stocktasche eine gute Figur macht) und schmaler Beckentasche mit zwei Hihat-Pärchen (Byzance Jazz Hihats für gleichnamigen Zweck, Anikas Deep Hats als Crash und Ride-Becken) aus dem Haus müssen.

Und die Kunst?
Gestern Nacht wurde die interaktive Begegnung mit der Zeichnerin Kamü abgefilmt, ein Teil (besser gesagt die Ono2 Schaufenster-Bespielung) unserer anstehenden Moment:an Ausstellung, heute nochmals Aufnahmeprüfungen, laut Liste auch mit „System“. Bin gespannt!

Die Farbwahl des Frankfurter Europaturms ist glücklicherweise flexibel (Bild von Freund und Nachbar Daniel Jennewein). Ach ja, auch der „Araber von morgen“ ist schöne Kunst. Hier meine musikalische Lieblingsstelle mit Nachhall:

EM?
Na klaro, ich streame mich zum Länderspiel nach München, denn Viktor Orban bleibt zu Hause!

Kick off

Februar 12, 2021

… ins Wochenende, mit neuen kreativen Bildern von Christoph Niemann:

Hey, hey, hey! Und die Taxi-Geschichten von Saša Stanišić  sind ab sofort beim Mairisch Verlag bestellbar. Ebenfalls mit tollen Illustration (von Katja Spitzer).

in between areas

Februar 5, 2021

Toller Satz von Stefan Sagmeister, der sich eigentlich auf eine interaktive Installation bezieht und sich dennoch ebenso hervorragend auf die Entwicklung musikalischer Ideen übertragen lässt:

>> I’ve always thought that the most juicy strategies are found in between things. In between professions, say art and design, in between areas like the haptic and the digital or in between cultural movements.<<

Designobjekt & Campingplatz Chic

Dezember 10, 2020

Ein Hoch auf den Ulmer Hocker und den minimalistischen Glockenspieltisch des Studio 49. Damit wird man ruckzuck zum Bedroomproducer. Oder kann sein Homeoffice in jeglicher Ecke auffschlagen.
Darüberhinaus sorgt die spezielle Mischung aus langjährig erprobtem, doch funktionalem Designobjekt und puristischem Campingplatz Schick für fantastische Tagträume…

Auch eigen, jedoch jenseits von reiner Funktionalität (zudem unbezahlbar), die von meinem Lieblingsdesigner Stefan Sagmeister gestaltete Ressence Uhr (ohne Krone, ohne überlappende Zeiger, mit Magneten und Rohbenzin gefüllt…)

Auf der Seit des Herstellers lerne ich: >>The Japanese have a term for objects that appear simple overall but include subtle details that balance simplicity with complexity: SHIBUI<<
Und damit bin ich mental wieder direkt beim Schlagzeugspielen…