Archive for the ‘Big Beat’ Category

Fangen und Tanzen

Februar 21, 2018

Im taz-Interview mit der niederländischen Filmemacherin Nanouk Leopold lese ich spannende Konzepte:
>>bei Menschen, die keine Erfahrungen mit dem Schauspielen haben, sieht man sehr schnell, ob sie sich öffnen können. Es hat damit zu tun, wie man seinen Körper einsetzt. Nichts tun, Tee trinken: Wenn das klappt, wird es sofort interessant.<<

>>Wir nennen die Methode mittlerweile „Fangen und Tanzen“, man fängt Dinge ein, indem man sich im selben Raum bewegt. Dazu müssen ich, die Schauspieler, der Kamera- und der Tonmann miteinander verbunden sein.<<

>>Verantwortlichsein ist auch oft langweilig. Wenn mein Sohn mich fragt, warum wir nicht einfach in der Wohnung Reis streuen und darüber tanzen können, dann frage ich mich auch: Ja, warum nicht?<<

Passend zum Wettbewerbsfilm „Cobain“ höre ich Rockmusik aus den Neunzigern, „Sometimes Salvation“ von The Black Crows, um im direkten Anschluss mit der Darstellerin des Musivideos – Sofia Coppola – zu den Chemical Brothers umzuziehen.

Also schau ich mir noch geschwind das „Elektrobank“ Filmchen von Spike Jonze an und widme mich dann genüsslich der Rhythmusästhetik des Big Beat Genres. Steige dazu direkt mit dem Meisterwerk „Block Rockin‘ Beats“ ein.
Mein Bleistift schreibt die Pattern auf, der Kopf analysiert die Klangwelten von Bernard Purdie, Pucho & The Latin Soul Brothers bzw. wie deren Breaks durch den Sampler gedrückt und mächtig komprimiert  wurden.

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„making of“ als Ideengeber für die Beatgestaltung

Februar 18, 2011

Im direkten Anschluss an die Amen-Break-Geschichte, heute eine schöne Big-Beat Analyse der Krawall-Rave-Truppe The Prodigy.

Danke für den Link, Max!

PS. Eine ähnliche SMBU Geschichte hatten wir hier schon mal, eher künstlerisch und weniger technisch. Aber auch schön!

Straßenmusik

Mai 30, 2010

Ganz toll für eine längere Zugfahrt quer durch die Ukraine: Yusef Lateef  „Eastern Sounds“ (1961) auf die Ohren und aus dem Fenster schauen.

Was die Klangbegleitung für die morgige Busfahrt von Charkiw nach Dnipropetrowsk angeht, dachte ich an Ergo Phizmizs akustische Reinterpretation des Prodigy Albums „Music For The Jilted Generation“ – das ist btw mal wieder ein toller Tipp von drx, zudem umsonst herunterzuladen – gefolgt von einem Brenner Hörspiel mit dem zuversichtlichen Titel „Das ewige Leben“.

Mischkonsum in der Bastelecke

Oktober 19, 2009

Hier ein paar Substanzen für The Prodigy’s „Smack my bitch up“:

Dort das Original-Video von Jonas Åkerlund.