Archive for the ‘Music of the Moment’ Category

takataka: Goooooooooooal!

Juni 14, 2018

Perfekter WM-Einstieg! Yeah, Jonny König!

Wer’s lieber hochkultureller mag, dem empfehle ich einen Einblick in Schostakowitschs Fussball Liebe und lege (trotzdem) dazu das Fussball-Ballett aus dem Jahre 1929 („Das goldene Zeitalter„) auf.

File under: Sprache und Rhythmus

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Jon Hiseman

Juni 10, 2018

Ich verlinke den schönen Nachruf von Flo Dauner und lege mental die andere Mood Platte (neben Kriegels „Elastic Menu„) auf, die mich mit 12 oder so zum Jazz gebracht hat:
The United Jazz & Rock Ensemble „Teamwork

Echodrums listening Pearls

Mai 31, 2018

Da ich immer wieder zum Thema Echodrums befragt werde, diesbezüglich ja auch schon einiges geschrieben* habe – leider kräftig verstreut und nur auf deutsch -, würde ich gerne die Essenenz der bald zwanzigjährigen Delay-Fahne in einem Hosentaschen-Büchlein bündeln – im Idealfall (auch) in englisch.
Als Appetizer bzw. Ohrenschmaus habe ich mal 60 Minuten Musik zusammengestellt in denen das mikrofonierte Schlagzeug zum Labor für Trommler und Tonmeister wurde. Dass jene Ergebnisse aus der Musikproduktion wiederum uns kreativen Rhythmusmachern die wichtigen Kartendaten liefern, um Grenzzäune zu überspringen und Neuland zu entdecken, muss nur gehört-nachgeforscht-gelesen (und irgendwie transferiert) werden… ist eh klar!

Enjoy:
Mad ProfessorBucket Brigade“ 1982
Ernie & Bert „Das Echospiel
Billy Cobham „A Funky Kind Of Thing“ 1975
Kraan „Silky Way“ 1977
Massive Attack & Mad Professor „Bumper Ball Dub (Karmacoma)“ 1995
Lenny Kravitz „Again“ 2000
Maurizio „M05A (edit)“ 1995
A Tribe Called Quest „Moms“ 1998
Everything But The Girl „Walking Wounded“ 1996
The Police „Walking On The Moon“ 1979
Pink Floyd „Nick Mason-The grand vizer’s garden party“ 1969
Moloko „Its Nothing“ 2000
Peech Boys „Don’t Make Me Wait“ 1982
Daniel Lanois „Frozen“ 2005
King Tubby meets ScientistWickedest Dub“ 1996
Mahavishnu Orchestra „The Unbeliever“ 1984
Wolfgang Haffner „Crusin (Featuring Nils Landgren + Lars Danielsson)“ 2006
Mad Professor And Jah Shaka „Ecological Dub“ 1984

*  In gedruckter Form findest du einiges in den beiden Büchern „e-Beats am Drumset“ und „Das moderne Schlagzeugquartett„.
Für die drums&percussion Workshops („vom Zitat zum Ich“) habe ich dem Thema fünf folgen gewidmet (1 Hall, 2 Echo, 3 Echo Plus, 4 FX Galore, 5 Looper).
Und hier im Blog gibt es die Rubrik Echodrums.

echoberg

The Sea and the Cake

Mai 31, 2018

Man könnte meinen, dass ich nicht aufhören möchte von Ensaïmadas und Stadtstrandfrisbee zu schwärmen, aber tatsächlich geht es um die US-Band „The Sea and the Cake“, deren aktuelles Album „Any Day“ und ihr morgiges Konzert im Frankfurter Zooom Club.

Dringend wird nun das taz-Resümee von Silvia Prahl überprüft: >>Sich die zehn Songs von „Any Day“ anzuhören entspricht dem Anschauen und Verfolgen von Wolkenformationen: verlässlich flüchtig und unerwartet schön. Famose Popmusik für den Sommer.<<

PS. dass Kaffeekuchen- und Wurfscheiben-Kultur noch näher beieinanderliegen als gedacht, demonstriert der Erfinder Alan Adler mit der Firma Aerobie, die sensationelle Flugscheiben und den AeroPress Kaffeebereiter im Programm hat.

Företag

Mai 25, 2018

Um den aktuellen Luminos W Remix des Komfortrauschen Tracks „Företag“ und eine Miniatur aus dem neuen DePhazz Album vorzustellen, gibt’s einen Mai-Mix, eine bunte Naturexplosion zwischen Jazz-Funk, Club Kultur & Krautigem.

Garaj Mahal „The Shadow“ 2005
Pomo „So Fine“ 2013
St Germain „Sure Thing“ 2000
Freez „Southern Freez“ 1981
Tom Misch „Lost in Paris“ 2018
KUF „Parkee“ 2018
Rhythm&Sound „Never Tell You (Version)“ 1996
Ash Ra Tempel „Echo Waves“ 1974
Underworld „Rowla“ 1996
Little Dragon „My Step“ 2009
Nik Bärtsch’s Ronin „Modul 41_17“
Komfortrauschen „Företag (Luminos W Remix)“ 2018
DePhazz „May“ 2018

Motiv-ation

Mai 14, 2018

Quasi als Vorbereitung für das „Drums’N’Percussion Festival Paderborn“ schaue ich mir diese tollen, auf unterschiedliche Weise höchst motivierte SchülerInnen an.

„Milestones“ in der Grundschule

Emma Gonzáles‘  „March for our Lives“

Marta Altesa

Prince, Kraftwerk, Netzer & Friend

Mai 14, 2018

Dass am Samstag auch der Gratis Comic Tag stattfand bekam ich zufällig im Autoradio auf dem Weg ins Bix mit – dazu hörte ich „Partyman“ von Prince und legte im Kopf die Musik gewordene Kraftwerk-Sprechblase „Boing Bumm Tschak“ nach.

Und plötzlich sah ich in den Titeln auch die Kapelle des anstehenden Netzer Gigs: die anderen, musikalischen Neffen Donald Ducks, nämlich Boing, Bumm, Tschak (aka MaBi, Oli und MaBo), sowie deren Gast Soulphiction, den „Partyman“ Michel Baumann,  der anlässlich der Zwanzigjahrfeier Tracks, Vibes und ordentlich Low End beisteuern würde 🙂
Es wurde ein im doppelten Wortsinn heisser Abend, vor allem ein langer – zwei Stunden „Music Non Stop“ mit viel Freude und Freunden – oder um das schöne Resümee von Bernd Haasis aus den „Stuttgarter Nachrichten“ zu zitieren >>So klingt der Herzschlag der Stadt<<!

Träumen, immer spannend

Mai 10, 2018

Bin gerade in meinem iTunes Sammelsurium alle mit „Dream“ betitelten Songs durchgegangen und finde diese gerade am besten:

Dwele „Pimp’s Dream“ (2005)

Fleetwood Mac „Dreams“ (1977), weil smooth

Madlib „Girl of my Dreams“ (2002), wegen seiner Kurzheit (Sekundenschlaf?)

Family Construction „Better Dreams“ (1994) wegen seines Programms und da ich dazu leider kein Hörbeispiel verlinken kann, hänge mit ähnlichem Vibe und Titel Brand New Heavies „Dream on Dreamer“ (1994)  hinterher

Jaydee „Plasitc Dreams“ aufgrund der aktuellen Dringlichkeit, den immer größer werdenden Plastik-Albtraum einzudämmen. Und hey dieser Jaydee ist nicht J Jaydee Dilla…

Herbie Hancock „I have a Dream“ (1969), weil Herbie, weil MLK

Pat Metheny „Midwestern Night’s Dream“ (1976), für mich eher: Tagtraum

Light of the World „Dreams“ (1979), welch ein Hin-und Her, dank der Panorama Spielchen im Mix

Selbstredend fehlen hier noch einige Kracher, beispielsweise der Tokyo Dream Nica’s Dream oder George Dukes 1a Video, Trixie Whitley, Sting,  SupertrampEurhythmics, Jack Johnson uvm.

Humor plus geile Beats

Mai 7, 2018

 

>>Humor macht Freude und versetzt die Herzen in Schwingung – immediately!<<

>>Wenn mich das damals so stark berührt hat, wieso sollte ich nicht versuchen, mit den heutigen Tools an diese Intensität ranzukommen, ohne dass es nostalgisch klingt oder bloß eine billige Kopie ist. Ein geiler Beat ist ein geiler Beat, egal, ob er 15 Jahre alt ist oder vor zwei Monaten programmiert wurde.<<

Zwei klasse Koze-Statements aus dem taz-Knock, Knock Review, somit doppelt schön, dass unsere Netzer Feierlichkeiten (Sa.12.05/Bix, Stuttgart) vom tollen Pampa-Familienmitglied Soulphiction aka Michel Baumann bereichert werden!

Eine kleine Geschichte zum Beistelltisch

Mai 5, 2018
IMG_1890
Als ich gestern im Venue nach einer Abstellmöglichkeit für mein Effektbrett, einer Getränkekiste oder Ahnlichem, gefragt hatte und postwendend mit diesem perfekt passenden Tischchen aus dem Fundus versorgt wurde, freute ich mich für einen Augenblick über die schmucke Lösung, und widmete mich dem weiteren Aufbau, bis plötzlich der Herr des Hauses an der Bühnenkante erschien und lautstark in meine Richtung zeterte – ich hatte die Aktion weder auf mich bezogen, noch genauer hingehört, erst als mehrfach das Wort „Mobiliar“ fiel, dämmerte mir, dass der Grund seines Ärgers in jenem Beistelltisch liegen könnte – egal, für mich gab es keine Grund auf diese Cholerikattacke zu reagieren. Zumal keine Lösung/Alternative vorgeschlagen oder gewünscht wurde und ich das Teil ohnehin nur als Ablagemöglichkeit verwenden würde. Also weiter.
Nachdem Soundcheck gab es eine zweite Schimpftirade, diesmal ging es um irgendwelche Stehlampen, die ungefragt für die Bühnendeko verwendet wurden –  diesbezüglich hatte noch weniger damit zu tun, musste mich dann aber doch aus dem Schalltrichter wegbewegen – denn wütend schreiende Menschen, immer unangenehm!
Irgendwie hielt sich dann doch ein fader Nachgeschmack, weshalb ich mir heute morgen beim Duschen eine alternative Reaktion erträumte. Vielleicht hätte ich doch aktiv werden und antworten sollen und zwar irgendwo zwischen freundlich, frech und absurd?
Hallo 🙂 Lass uns doch erst einmal guten Tag sagen. Also, ich bin Oli, ein über die Grenzen Frankfurts respektierter Schlagzeuger-Gott (…Gott, weil unverwundbar…aber das hätte ich nur gedacht, klar), in meiner Fantasie ähnlich groß wie Dein momentan schimpfender Mund.
Und hey, ich freue mich auf einen angenehmen Abend hier…
Aber kaum, dass ich die Zeilen tippe, merke ich deutlich: Dagegen halten, im Sinne einer Provaktion, wird die Sache nur schlimmer machen – das bringt’s nicht –  in puncto Lernkurve schon gar nicht, dann also doch lieber ins Leere laufen und verhallen lassen, und im Nachgang vielleicht noch einen (wirklich) freundlichen Brief/Anruf hinterher schicken – weil ja dauerhaftes unzerkautes Herunterschlucken auch nicht so gesund ist.
PS. der Abend wurde sehr schön – ich komme also gerne wieder – , nicht zu letzt, weil der DJ fast die komplette Johnny „Guitar“ Watson Scheibe abspielte. (Titel und Cover Foto runden die Geschichte bestens ab…)
PPS. meine #Wutbürger Gene lasse ich lieber an anderer Stelle (und hoffentlich sinnvoll) raus, beispielsweise in dem ich heute beim Einkaufen, jegliche Plastikverpackung vor Ort lasse (#plasticattack)…
PPPS. die eigentlich Schönheit erfährt dieser Minitisch durch seine Häckeldecke – die ich fachmännisch zusammengelegt und sicher neben dem USB-Ladegerät, welches meinen Digitalmixer (Key Mix) mit Strom versorgt, abgelegt habe. (Damit konnte ich jetzt auch noch den Tech-Talk Auftrag unterbringen)
Schön, dass ich den ganzen Text just nach seiner VÖ directement durchstreichen, also abhaken kann, denn zufällig trudelte zeitgleich über andere Kanäle eine proaktive Entschuldigung ein – Danke und Respekt dafür!
Die somit wichtigste Erkenntnis: etwas Zeit verstreichen lassen hilft so oft!