Archive for the ‘Music of the Moment’ Category

next level!

August 16, 2018

Spring schön und lande weich, Aretha!

Drums: Yogi Horton

Lady Madonna

August 15, 2018

Andreas Neumeister stellte einmal fest: >>Im Idealfall ist Pop subversiv. Im Idealfall ist Pop populär. Im Idealfall ist Pop populär und subversiv zugleich. […] Im Ideal­fall tritt der Idealfall tatsächlich ein.<< (aus der taz)
In diesem Sinne: Happy 60th Birthday, Madonna!

… und happy 50 Jahre „Lady Madonna„…

Fenster zum Hof

August 10, 2018

Den Duktus der Stieber Twins fand ich seit ihrer Zeile „fahre mit Neckermann am Neckar lang“ beeindruckend. Jetzt habe ich gelernt, dass Megalohs Dr. Cooper (der mir bei den Freundeskreis Gigs ausnehmend gut gefallen hat) auch in Heidelberg verortet ist. So höre ich mir das „Fenster zum Hof“ nun in voller länge an:

Danach sind – passenderweise – die Beat-Tracks von Don Philippe dran.

Als minimalistischen Gegenpol habe ich mir gestern im 2nd Hand Laden verschiedene Klavierwerke besorgt:
Debussy „Préludes for Piano Books I & II„, eine über 100 Jahre alte Musik, die >>consists of colours and rhythmically organized time<<
John Cage „Sonatas & Interludes for Prepared Piano“
(Die Klavierstücke von Karlheinz Stockhausen musste ich nach intensivem Reinhören dann doch stehen lassen…)

Jon Hassell passt im Anschluss. Auch er hat sein erstes Album auf bandcamp digital wiederveröffentlicht:

Pentimento

August 10, 2018

Die Einleitung zum Ableton-Interview „Mögliche Musik“ mit Jon Hassell beginnt mit geographieüberwindendem Sampling in den frühen 80er Jahren, der Collagen-Idee aus Schichten und Übermalungen (Pentimento), Minimalismus, der Kraft der Schleife (die nicht unbedingt im 4/4 Takt sein muss) und Hassells Vorstellung der (geheimen) „Fourth World“, die durch die >>Kombination von Merkmalen traditioneller Musikstile aus der ganzen Welt mit modernen elektronischen Verfahren<< einen neuen stringenten Sound schafft.

Unbedingt weiterlesen (u.a. >>über vertikales Hören, den Rhythmus fallender Blätter […] ein Leben lang voller Erkundung und Forschung mit und inmitten einiger der bedeutendsten Akteure der Musik des 20. Jahrhunderts).
Und parallel dazu gleich mal den Freeware Harmonizer „Pitchproof“ auschecken…

>>…stellen Sie sich einen Slow-Motion-Film über eine wachsende Pflanze vor. Kleine Bruchstücke von diesem jenem spielt man auf Konzerten und dann im Studio, und schrittweise fügen sie sich zusammen. Es ist ein wenig wie der Pentimento-Gedanke, bei dem Schichten durch andere Schichten erkennbar werden. Und jede dieser Schichten kann recht undeutlich sein…<<

-> Mati Klarwein, Nils Petter Molvaer

Frankfurt am Meer, ich wäre wieder da

August 7, 2018

Der Sommer ist doch so toll – habe wieder ne Menge gelernt:

 

  • es gibt asphaltschwarzes Vanilleeis – ob dieser Dreh dem Erfinder einen ähnlichen Erfolg bescheren wird, wie es einst (1969) dem Spaghettieis gelang?
  • Ein Wurstautomat im Welzheimer Wald…oh man…anyway, dortiges Glamping = 1a
  • Die schlafende Seele: endlich mal wieder eine Botero Skulptur, noch dazu direkt hinterm Backstagebreich des Vaduz Soundz Festivals – very nice!
  • 1959, the year that chanced Jazz…
    #

  • Heisse Erkenntnis 1: mein Macbook verkraftete die kräftige Sonnenbestrahlung der Salem-Bühne überhaupt nicht. Audio wurde gummig und ungenießbar. Selbst ein Neustart verbesserte erstmal nichts – erst nach konsequenter Abkühlung.
  • Heisse Erkenntnis 2, dass ein finnischer Trucker seine vermisste Sauna derart kompensierte, in dem er die Scheiben seines Führerhäuschen mit schwarzer Folie präparierte, Motor und Heizung anmachte, um einfach noch besser schwitzen zu können. Hey!
  • Nicht zu vergessen: ca. 38 Freundeskreis Nummern in der Birne.
  • Mein Lernstündchen soll weiter gehen mit der Vertiefung von PeteBeatMixtapes, MXXWLL , L. Young Acappelas und Alessandro Alessandronis „Work Cycle“ (1982)
    Danke an Don Phillipe, Afrob und Matteo für neues Material!
  • Ausserdem möchte ich unbedingt Lillos Tipp unter die Lupe nehmen: das iConnectivity PlayAUDIO12, ein 500$ Audiointerface mit integrierter Redundanz-Lösung.
  • Konnakol ist auch ’ne feine Sache, nach Hakims Infusionspritze haut Claudio Spieler (beim wunderbaren Creativ Drum Camp) in dieselbe Kerbe!
  • Und dann auch wieder los – in den Yachtclub, ans Meer. Der temporäre elektronische Salon ruft (gleich dreimal im August!

 

Seoul Power

Juni 27, 2018

Viele schöne Töne, für Herz & Füße. Ein Mix, der gleichermaßen als Trost-Vorlage funktioniert oder als Startschuß für die Sommer-Party.

Ab nach draußen! (Und: Happy Birthday, dear laura!)

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PS. Wer es dubbig mag, schaut mal drüben, bei Ableton nach, dort wird auch aufgelegt (von den Seekersinternational)

PPS. wer doch auch noch gerne eine kommentierte Setliste für den Seoul Power Mix hätte, hier bitte:
Robert Johnson – a household name for clubbing & blues history („Me And The Devil Blues“, 1937)
Jill Scotts „A Long Walk“ im 2004er Jazzanova Remix, inklusive Leisering Beat Zuckerguss
Das Robert Glasper Experiment macht nochmals klar: Fußball hin-oder her, es ist ein „Lovely Day“ (2013). Und auch die Black Eyed Peas covern mit „What is it“ (1998) einen Sommerhit.
Als Matthias Vogt letzten Samstag im Yachtclub Romanthony auflegte, war klar, dass ich das „Wreck“ (2000) mal wieder rausholen muss.
Poliça ist reingerutscht, da mich später tatsächlich meine Mama besuchen kommt! (Nice, „I see my Mother“, 2012). Stud schafft mit „Pads“ (2013) den perfekten Break, Metheny hängt sich mit „Icefire“ (vom 77er Watercolors Album) dran, Molvaer und Oswald transferieren den ruhigen Schönklang zu Soundsystem Vibes („Transition“, 2013), quasi als Übergang in die Nacht, die mit Losoul „Daddy what’s a rise“ nicht besser losgehen könnte (- so dass ich gegen Ende – voll motiviert – auch noch die Triangel rauskrame und auf die Vermona DRM eindresche…

PPPS. ich war heute schon auf dem Dach

ID 22 Track 16 Chuck Brown _Ashley’s Roachclip

Juni 25, 2018

11 Jahre zu spät, aber jetzt ist mir noch ein Fehler in der Beilage-CD zum e-Beats-Buch aufgefallen.
Da habe ich im Hörbeispiel zu Ashley’s Roachclip glatt die „2 und Kick“ zu treten vergessen.

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Das nun reparierte File lässt sich hier herunterladen 🙂

Sommer/Ferien¡

Juni 25, 2018

Seitdem Levi die Schule besucht, freue ich mich über jeden Ferienausruf wie früher.
Der Gig vom Samstag bot die perfekte Rampe für einen Sommerurlaub – mit dem Carsharing-Cabrio* zum Yachtclub, dann ausgedehnt tanzen, feiern, freuen, klappern. Das Reiserahmenprogramm liegt ohnehin schon parat – sprich, ich wäre bereit 🙂

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Wer jetzt (noch) keine Ferien machen kann, dem empfehle ich den Lunch-Break nach Chicagoer Vorbild:

* Ich bin echt begeistert, dass alles Equipment ins Smartcabrio passt – OK, ich hatte auch keine große Wahl, da alle anderen Mini-Flinkster wohl fussballfeiertechnisch ausgebucht waren. Wie dem auch sei: kleine Karre, großer Sound!

Yachtclubbing

PS. und nach dem Ausruhen geht’s mit neuem Duktus? wunderschön, fantastisch und sehr, sehr großartig, vor allem WERBEFREI weiter!

takataka: Goooooooooooal!

Juni 14, 2018

Perfekter WM-Einstieg! Yeah, Jonny König!

Wer’s lieber hochkultureller mag, dem empfehle ich einen Einblick in Schostakowitschs Fussball Liebe und lege (trotzdem) dazu das Fussball-Ballett aus dem Jahre 1929 („Das goldene Zeitalter„) auf.

File under: Sprache und Rhythmus

Jon Hiseman

Juni 10, 2018

Ich verlinke den schönen Nachruf von Flo Dauner und lege mental die andere Mood Platte (neben Kriegels „Elastic Menu„) auf, die mich mit 12 oder so zum Jazz gebracht hat:
The United Jazz & Rock Ensemble „Teamwork