Archive for the ‘Music of the Moment’ Category

einhändig einen Knoten machen

April 18, 2018

Bei mir war das Thema Plattenindustrie die letzten Wochen ziemlich präsent. Erst durch die beiden Subutex Bücher, dann die Echo-Diskussion.
Konnte ich schließlich für mich heute Nachmittag positiv abschließen bzw. einrahmen, durch eine Entdeckung im Sachsenhausener Secondhand Laden, nämlich dem letzten Titel („Oriana„) von Al Di Meolas „Kiss my Axe“ Album, der mit diesem cleveren Einhand-Tom-Delay-Groove beginnt:

 

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Black White Mono

April 18, 2018

Ich schreib mal ganz plakativ: gutes Mono, immer phat!
Und erfreue mich am neuen Dephazz Album (das am 11 Mai 2018 erscheinen wird):

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#dephazz #blackwhitemono #kleinundhummel #philipscd104 #highfidelity #warmlikespring #bigtourinseptember

Live mit 4 Drummern

April 4, 2018

Was ’ne Besetzung! Die Sons of Kemet legen für ihren Vokalisten eine amtliche Club-Matte aus: Keien Elektronik, dafür vier Schlagzeuge*, Tuba und Saxofon!
* dahinter: Tom Skinner, Eddie Hick, Moses Boyd, Max Hallett

Auch mit nur zwei Drummern (Tom Skinner und Seb Rochford) toll:

Im Anschluss höre ich „The Comet is Coming„, das elektronischere Trio von Shabaka Hutchings. (On drums: „Betamax Killer“ (Max Hallett).

Inspiration im Grün

März 31, 2018

Meine Empfehlung für Ostern: Egg-Shakern, Schokobombe (der Caffebrigade) und Badezusatz!
Die Erklärungen dafür finden sich im äusserst angenehmen bonedo Interview von Jonas Böker.

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PS. Da ich Ostern musikalisch stark mit Bach verbinde, verlinke ich aus dem ZEIT Artikel von Alard von Kittlitz dessen Hörtipp „Chaconne“ und schließe den Kreis zur Badewanne mit dem Beethoven Ausspruch: >>Bach? Meer sollte er heißen!<<

PPS. …und bin selbst hochmotiviert etwas Lieblingsmusik zusammenzustellen:

Good Friday! No Blake

März 30, 2018

Nach „Back to Life“ hier ein zweites Video vom Luminos W Konzert in Mannheim:

feeling lucky lately

März 28, 2018

Ich hatte eben mal überlegt, dass ich doch zu Ostern mein Schlagzeug mal feierlich aufbauen könnte. Als Inspirationsquelle hätte ich diese Ludwig Broschüre aus dem Jahr 1982:

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Und vermutlich lege ich dazu dann ganz passend Kid Creole & The Coconuts auf: „I’m a Wonderful Thing Baby“…oder besser noch: High Fashion „Feeling Lucky lately“

PS. Vermutlich saß bei beiden Musikstücken Yogi Horton hinterm Kit.

Voll-Stereo

März 25, 2018

Gute Signale aus Amerika und Frühlingsbeginn in #VollStereo

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>>Werden die jungen Leute tatsächlich etwas bewegen können? Wird die bisher allmächtig erscheinende Waffenlobby in den Vereinigten Staaten am Ende zurückstecken müssen? Ist dies vielleicht gar der Anfang vom Ende der hoffentlich sehr kurzen Ära Trump? Oder ist das nicht alles arg utopisch? Jugendlicher Überschwang? Der – schlimmer noch – am Ende nur zu noch mehr Resignation führen muss, weil die erträumte Revolution natürlich wieder nicht kommt? Die Antwort auf alle diese Fragen aber lautet: Das ist egal. Es ist egal, weil der Wert einer Protestbewegung sich niemals ausschließlich an der Erfüllung ihrer Forderung misst. Es geht bei jeder Art von politischem Protest auch um das praktische Erleben, dass es gelingen kann, ein Thema auf die politische Agenda zu setzen. Durch einen Moment der Selbstermächtigung die Welt zu verändern. Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ein paar Stunden. Auch das ist ein Gewinn.

Denn die Sexyness von Widerstand politisiert.<< (aus dem taz Kommentar von Gereon Asmuth)

Beweg meinen Popo

März 22, 2018

Vor 20 Jahren begann die Geschichte der Turntablerocker. Dabei erinnere ich mich an eine der spannenderen Touren und feiere mental mit!


Und da damals extra ein Plattenspieler in der Lounge des Nightliners aufgestellt wurde, nutze ich die restliche Freizeit des Nachmittags zum Hören und werde mich nach einem langen Stadtrundlauf durch Iasi noch durch die Musiktipps der letzten Zeit klicken:

Brad Mehldau „After Bach“, Nils Frahm „All Melody“, „Everything is Recorded“, „Bilder deiner großen Liebe: Ein großer Monolog mit Musik“, den Twitter Kanal des finnischen We Jazz Labels, die gerade zu jeder Stunde einen neuen Meilenstein posten, und Vulfpeck mit Nate Smith:
https://www.youtube.com/watch?v=72_zXigcOrA

PS. meinen Popo werde ich aber erst am Abend richtig bewegen!

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Glenn Gould Self-Remix

März 18, 2018

>>There are certain kinds of music that cry out for the technology.<< (Glenn Gould)

Tonaufnahme des Scriabin „Desir Prelude“ mit vier unterschiedlich aufgestellten Stereo-Mikrofonen* und der anschliessende Mischpult-Edit nach Echtzeitansagen des Meisters:

*Stereo Mic 1: Oscar Peterson alike Jazz-pickup im inneren des Flügels, Stereo Mic 2: diskret à la Deutsche Grammophon (>>nice view from the balcony<<), Stereo Mics 3/4 für den räumlichen Anteil.
Und so gibt es analog zum Kinofilm verschiedene Möglichkeiten: >>long shot, tight shot, wide angled shot, close-up<<.

mehr als „nur“ Jazz

März 13, 2018

In der Nacht:
begeistertes „unboxing“ eines Meinl Pakets – derartige Konsumfilmchen sind ja eigentlich gar nicht mein Fall, aber hey, wenn ich ein neues Instrument auspacke und es sich sofort so anfühlt, als ob wir schon jahrelang zusammen wären, dann muss ich diesen Gefühlszustand kurz in die Welt raustrommeln!
Diese 15“ Byzance Hats hauen mich um, die können irgendwie alles, obwohl nur „Jazz“ draufsteht…

Jetzt am Mittag:
Kaffee, Honigbrot & Erland Dahlen. Johann Polzer hat mich erneut, eben mit diesem Gitarren/Schlagzeug Duo versorgt:

Notiz für mein thedrumsounds Archiv:
Das federnd aufgehängte Tambourin habe ich schon bei Jay Bellerose gesehen (aber ist es Eigenbau oder Industrieprodukt?); klasse Idee, ein brasilianisches Tamborim über die Beckeglocke zu stülpen; aha, ein wortwörtliches Glockenspiel.
Und die Schlitztrommel hat mein Sohn doch auch -> sofort ausleihen!!

Und weiter geht’s mit Luigi Russolos „Art of Noise“ Ansatz (aus dem Jahr 1913!!) und seinen selbstgebauten „acoustic noise generators“, den Intonarumori:

Luigi Russolo

>>howling, thunder, crackling, crumpling, exploding, gurgling, buzzing, hissing and so on…<<