Archive for the ‘Music of the Moment’ Category

Text aus Überschriften

Dezember 9, 2018

Das waren nun doch wieder einige Kilometer. Sprich, bin viel zu erschöpft für einen längeren Textbeitrag, deshalb gibt es eine konzentrierte YouTube-Titel-Resttagzusammenfassung:

„Coming Home“

„Relax“ (und etwas Interaktion à la Roessler)

(2x)  „Candela“

„Don’t say Goodnight“ – doch…

Ok, noch geschwind eine Beastie Boys Weisheit aus dem gestrigen SZ Interview und ab unter die Bettdecke:

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BopPad Ableton Remote

Dezember 6, 2018

Im Zuge der Einwechslung in die Decade-Tour ging es neben dem Drumpart auch um die Steuerung der Ableton-Zuspielung. Sprich, bei einigen Songs eine zusätzliche elektronische Begleitung zu starten (die in Form einer Stereosumme zum FOH und zusätzlich mit monofonem Einzähler-Click für die InEar-Hörer der anderen Musiker versendet wird) und je nach Song bei bis zu drei Cues in die entsprechenden Formteile zu wechseln.
Der eigentliche Nils Wülker Schlagzeuger Simon Gattringer hat dafür die Key-Commands Pfeiltasten und Enter auf der Laptoptastatur mit der linken Hand gedrückt. Eigentlich ein minimalistischer Ansatz der mir gut gefällt. Da für mich aber einiges an Neuen zu bewältigen war, suchte ich nach einer trommelbaren Variante.

Hier kommt das BopPad ins Spiel.

Mittlerweile habe ich dafür die perfekte Verpackung (eine gebrauchte Crumpler 13“ Laptophülle), sowie eine reisefreundliche Halterung gefunden (Tama Multiclamp plus LCYE Cymbal Holder), die an der Hihatmaschine festgemacht wird. Zudem dank einer Plastikunterlagscheibe das Schraubgewinde der BopPad-Halterung in den Griff bekommen (dieses hatte sich zuvor derart festgezogen, dass beim Abschrauben nur noch die Rohrzange geholfen hatte).

 

 

Die Schwierigkeit der BopPad Fernsteuerung liegt in der Begrenzung auf vier BopPad Presets bzw. 4 x 4 schlagbarer Events.
Bei meinen eigenen Projekten habe ich dadurch einen guten Weg gefunden, indem ich mittels Controller (K-Mix) pro Song eine Szene starte, mit dem BopPad dann jeweils dessen vier Pads zur Steuerung von bis zu vier Loops verwenden kann. Dabei sendet das BopPad pro Pad immer dieselbe Midinote, aber mit dem Szenestart wird diese (dank automatisiertem Pitch PlugIn) vor dem Loop ausführenden Drumrack direkt transponiert. Um den Drumrack-Loop  an und auszuschalten hilft das M4L PlugIn Note Toggle Drumrack Loop von Abletondrummer Tobi.

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Im aktuellen Fall geht es nun aber darum, verschieden Szenen mit dem BopPad zu triggern, im Idealfall mit einer gleichbleibenden Logik (Pad1 triggert Cue1… Pad4 triggert Cue4).

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Da ich kaum Zeit hatte, bin ich bei folgenem Ansatz gelandet:
Ich wähle die Song-startende Szene mit der Pfeiltaste an und starte sie mit Enter. In dieser Szene ist auch ein Midiclip, der dem BopPad den ProgramChange mitteilt, welches seiner vier Presets verwendet werden soll.

Leider muss ich mit dieser Lösung nach vier Playbacks den Ableton-Song wechseln – egal, denn hier geht es ja nur um insgesamt sieben Titel mit Computer-Begleitung.

PS. wie auf dem Foto zu erkennen ist, experimentiere ich gerade mit dem JHS Panther Cub V2 Delay – einer tap-baren analogen Eimerkette, die mir gut gefällt (obwohl bzw. gerade weil sie nicht in die Selbstoszillation rutscht).

Auch am Big Fat Snare Drum Donut habe ich Gefallen gefunden.

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PPS. Selbst unterwegs kann der 6.12. speziell sein. So stand nicht nur vor der Hotelzimmertüre ein schokoladiger Nikolaus, auch Daniel Stiers wunderbare Offenbach-Fotostrecke im Zeitmagazin (29.11.18) erzeugt ein warmes Bauchgefühl im Bus

PPPS: noch ein intensiver Song mit viel Spielfreude – war neuliche eine eins a Einstimmung für den Gig – für all die ungefüllt gebliebenen Schuhe:

PPPS. wäre auch schön, ein verspielt-vertäumter (Nikolaus)tag à la Egon Schiele (aus Florian Illies „1913“)

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beautiful Friday

November 23, 2018

Ein „Black Friday“ Rabattversprechen nach dem anderen… Ich hingegen spare 100%, weil mir diese US-Kommerzstrategien derart auf den Nerv gehen, dass ich klar sehe, dass wir eh mehr als genug haben. Also bewusst nichts kaufe.
Dann lieber raus, das ist Wetter grandios. Später vielleicht noch eine Ausstellung* und wenn’s richtig dunkel höre ich Waajeed „The Dirt“ in der japanischen Clubjacke!

*
„Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann“ @ Deutsche Nationalbibliothek (bis 15.12. Eintritt frei)
Comicbeamung von Wolfgang Buechs @ Café Crumble
digirev-crumble-einladung

 

5 x 8sam

November 14, 2018

1. Das ausrangierte Marmeladeglas als Coffee-Togo Behälter umfunktionieren à la Martin Lejeune

2. Hotel-Ratschlag aus Tallinn (von Ulf Kleiner) beherzigen: Plastikflasche meiden! Drink tap water!
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bei uns ja eh: Leitungswasser schlägt Filterwasser

3. „flygskam“, sich wegen seiner Flugreisen schämen.
Also, wenn möglich: Bahnreisen (aus der taz: Schweden fährt Bahn – oder lieber gar nicht)

4. die eigene Einkaufstasche mitnehmen – OK, das ist einfach 🙂

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5. oft hilfreich: Deeskalationsstrategien

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…passender Soundtrack bzw. Mentalstütze zu den 5/8sam Punkten wäre dann Stings „Seven Days“ (in 5/4)…

PS. beim Durchlesen habe ich bemerkt, den wichtigsten (also 6. Sinn) vergessen zu haben – sorry, es ist: thinking! Selbstverständlich mit Musik….

PPS. keinen Fisch zu essen fällt mir leicht… eh klar

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Slapback Hihats anno 1952

November 4, 2018

Diese Bill Putnam Aufnahme – Little Walters „Juke“ vom 12 Mai 1952 – dokumentiert vermutlich das erste Slapback-Echo auf dem Schlagzeug. Darauf wurde die Hihat von Elgin Evans elektrifiziert.

>>Putnam added reverb to ’Juke,’ an instrumental based on a lick played in live gigs that was a #1 hit for Jacobs in 1952 and the biggest seller for Chess to date. The song had, ”the presence of a variable slap back echo,” Peter Doyle comments in his book, Echo and Reverb: ”By the fifth verse, the stop verse, the drum triplets seem to be now quite clearly produced by tape echo, displaying the characteristic ’syncro-sonic’ machinelike strictness. By the sixth verse it becomes clear that delay has been added to the harp.” [9, p. 180]
This tape effect, that Sam Phillips would make famous as slapback echo, was different from the ’boxcar’ echo Les Paul created earlier, fitting a number of movable playback heads. [9, p. 181]<<
http://www.soundoflittlewalter.org/static/SoundJourneyLittleWalter.pdf

Strange Games & Funky Games

November 2, 2018

Ich lernte DJ Spinna letztes Jahr um dieses Zeit durch einen Gig mit Lars Bartkuhn in Amsterdam kurz kennen, eben hat mir das Netz diese schöne BBE Compilation von ihm zugespielt:

PS. und da ich gerade entsetzt lesen musste, dass Roy Hargrove verstorben ist, spiele ich (im Kopf die Tracks „Common Free Style„, „On the One„, „Spanish Joint„), hier den Spinna Remix von „Poetry“ ab:

erster Schnee…

Oktober 29, 2018

Zeitumstellung & erster Schnee (in Ulm) und fast eine ganze Woche Woche frei 🙂

The Brand New Heavies „Dream Come True“ 1992
Phoenix „Victim Of The Crime“ 2004
Fila Brazillia „Airlock Homes“ 1999
Billy Cobham „Bolinas“ 1978
Louis Cole „After The Load Is Blown“ 2018
Shudder To Think „Red House“ 1991
Soulphiction Presents Manmade „Science Get It Right (Evil Version)“ 2002
Robin S „Show Me Love (Extended Mix)“ 1993
CRCK/LCKS „Papapa“ 2017

Da ich ja Zeit habe, werde ich mir in der Mixcloud gleich noch die letzte Zusammenstellung des verehrten Steve Cobby (eine Hälfte der Fila Brazillia) antun.

BOwChickaWOWWOW

Oktober 25, 2018

Questloves ergreifenden Nachruf zum Tod von Wah Wah Watson befolge ich gerne – „go to soundtrack in your head“ – und füge einige Hancock Tunes dazu und jenes ganzheitliche Zusammenspiel mit Meshell Ndegeocello.

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I can’t even properly structure the sentence to convince you guys how much THIS particular guitar god effects your life. You know how when it’s sexy time (& if you are of age) the go to soundtrack in your head is some pimped out BOwChickaWOWWOW?—yeah well study up on the proprietor of the sexy “say brotha” “cool breeze” “rat on rat on” guitar playing. See? I can’t even do a proper memoriam tribute w/o injecting humor in his resume before his name #WahWahWatson. That iconic #LetsGetItOn intro? Wah Wah Watson. That long ass intro in #PoppaWasARollingStone? Wah Wah Watson. Barry White’s lush “Love’s Theme”? Or those sexy echo trills on Maxwell’s #TilTheCopsComeKnockin? Even his touches made the non singles from #OffTheWall memorable (#ItsTheFallingInLove #GetOnTheFloor #Girlfriend)—-all due respect to the cat who oooozed love and passion from his craft Wah Wah Watson rest in power.

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weltumspannend

Oktober 23, 2018

Wieder lange Zugfahrten, aber hey ich bin vorbereitet:

… die Videos haben ja noch längere Strecken hinter sich, von USA über J und NZ. Und durch den Geburtstagsgruß nach Buenos Aires wird’s beinahe weltumspannend!

Rettungsanker Bassspielen

Oktober 2, 2018

Hurra! Am Samstag gehen – der Musik sein Dank! – HATTLER wieder auf Tournee**. Der „Teaser“ (mit Moritz Müller und O.R. hinter verschiedene Schlagzeugen) zum aktuellen Album („Velocity„) ist auch der Opener meines aus der Ferienhüfte geschossenen Herbstmixes*:

Zuvor, am Freitag den 05.10., gibt es noch ein spannendes elektrifiziertes Intermezzo in Herrenberg mit Martin Johnson, Christian Meyers und Videokünstlern (-> sollte ich dafür vielleicht noch ein paar Free Sounds from the Polish Radio Experimental Studio oder den Casio-Alike-Ad-hoc-M4L-Sampler herunterladen?)

*Tracklist:
Hattler „Teaser“ (2018)
Herbert Eimert „Einführung in die Elektronische Musik“ (1963)
Kraftwerk „Taschenrechner“ (1981)
Kraftwerk „Elektrisches Roulette“ (1973)
Mac Miller „In the Morning“ (2013)
Fola Dada „Bittersweet“ (2018)
Mac Miller „What’s the use“ (2018)
Bill Withers „Don’t make it better“ (1978)
Brad Mehldau „After Bach – Ostinato“ (2018)
Chet Baker „Autumn Leaves“ (1974)

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