Archive for the ‘Music of the Moment’ Category

Sommerlüftchen

November 18, 2019

Schöner Wochenstart:
– mit dem ZDF Mitschnitt des sommernächtlichen Nils Wülker-Jazz Baltica-Gig: 72 Minuten, inklusive Ableton Fail & Nils Landgren Cameo!

– mit einem bunten Bildchen gegen die winterliche farblosigkeit (Exponat von Virgil Abloh)

– sowie mit einem Zitat aus meinem letzten Lieblingsbuch, Thomas Meyers „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ (Seite 143):
>>Da fielen mir wieder Onkel Jonathans Worte ein. Den eigenen Weg zu gehen, überlegte ich, heißt wohl nichts anderes, als sich den Dingen zu stellen, die einem begegneten. Nicht zu versuchen, sie zu umschleichen. Nicht vor ihnen stehen zu bleiben. Sondern durch die Schwierigkeiten hindurchzumarschieren.<<

 

create diggin‘ + ability to read the crowd + joy = intact dancefloor + hands in the air

November 17, 2019

Mathelernen am Wochenende, mit etwas Hintergrundmusik:
Wissen/Auswahl + Umsicht + Freude = Spannungsbogen & Bewegung
Handwerkliche Fähigkeiten, toll, aber evntuell zweitrangig?

Natasha Diggs

Or:la

Anna Wall

Abschluß-Fill von Peggy Gou

De Capo

November 17, 2019

Im Sommer trafen sich DePhazz und die STÜBAPhilharmonie in einer lauschigen Musikakademie in Mittelhessen – zum Proben und Aufnehmen.
Der Tonträger „de capo“ ist nun am Freitag veröffentlicht worden und im Winter stehen die ersten beiden Konzerte an:
29.12.2019 JENA Volkshaus
02.01.2020 HAMBURG Laeiszhalle

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Auch wenn ich für die Album-Beats mehr Wasserträger als Gestalter war (diese wurden als wichtiger ästhetischer Gegenpol zum akustischen Instrumentarium vom Meister selbst programmiert), freue ich mich sowohl auf die Bühnenfassung, als auch über das runde Produkt.
Vor allem das schicke Cover löst ein warmes Nostalgiegefühl in meiner Bauchgegend aus, erinnert es mich doch direkt an die Collagen meiner Tante, die in den „Musik um uns“ Unterrichtsbücher meines Großvaters diverse Überschriften und Zusammenhänge illustrierten.

Housebesuch

November 10, 2019

Mein „Tatort“: Die VHS Wackelkamera während eines Masters at Work Remix von „Dancing in Outer Space“ anno 1996. House mit ordentlich viel Organischem…

 

fool yourself!

November 10, 2019

Bin Langzeit-Fan der Zugreise!
Nicht nur dass man die Zeit schön für sich nutzen kann – von gepflegter Langweile bis zum gepflegten Kulturprogramm ist ja alles möglich und je nach momentaner Verfassung wohltuend (beispielsweise höre ich mich – angespornt durch die gestrige Backstage-Jukebox von Arne Jansen – gerade durch den Little Feat Backkatalog jenseits des bekannten Breaks),  ab und an ergibt sich ein zufälliges, spannendes Gespräch (wie gestern mit Michael Rother), vor allem aber werde ich (ohne selber zu schleppen…) immer wieder aufs Neue von dem gestellten Drumkit überrascht:

Im weiteren Verlauf der Heimreise werde ich mich den Drum-Hacks des Home of Drum Netzwerks widmen…

… und weil’s dann doch mal wieder länger ging als geplant (Verspätung), kann ich noch diverse schöne Positionen aus dem Hancock Interview in der F.A.S.  unterstreichen 🙂

PS. ebenfalls schön gelb: ein, zwei Tennisbälle, mit denen sich Wartezeiten hervorragend verkürzen lassen, wie mir Maik Schott im Backstage gezeigt hat.

Underground in Nairobi

November 9, 2019

Der spannende Sven Kacirek schreibt in „Das Filter“ über die elektronsiche Musikszene in Kenia.
Zum Einstieg zwei Musik-Links aus dem Artikel:

is that my echo?

November 8, 2019

Mit dieser schönen Frage beginnt „17 Days“, Titeltrack des Prince Albums „Piano & A Microphone“ – verschiedener intimer Skizzen und Versionen, die 1983 in des Meisters Kiowa-Trail-Heimstudio aufgenommen, in dessem legendären temperierten Tresorraum „The Vault“ verschlossen und nun von Warner Bros. posthum veröffentlicht wurden.

Der Track eignet sich jedenfalls hervorragend zum Dazutrommeln, tschaka: deinem persönlichen Prince Remix steht nichts im Wege…

Ansonsten nähere ich mich kunstvoll verschiedenen Metropolen der Weltgeschichte: lese „Römische Tage“, höre dazu „Athen“ von Max Herre und haue zwischendurch immer wieder mal mit großer Freude auf meine Byzanz Becken!
Hier auf dem Bild wurden zwei 12″ Bycanze Cymbals gestackt, mit einer DJ-Slipmate belegt und so zur Zweitsnare umfunktioniert:

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Für die morgige Anreise (Nils Wülker in Gütersloh) bin ich ebenfalls gut vorbereitet, der Link zu den neuen Glavinic Episoden „Betreutes Wohnen“ ist bereits geöffnet, MEIN Echo bereits im Koffer…

Bunte Wellen: Best-selling albums from 1969-2019

November 6, 2019

Alex Danilins bewegte Graphik macht Spaaß (aber auch ein bischen müde):

Spotify DJ/Drummer

Oktober 19, 2019

Die algoriddim djayPRO App ist nicht nur ein tolle Tourbeschäftigung, sondern neben einem guten Buch (in dem Fall Friedmann Karigs „Dschungel“) eine weitere schöne Möglichkeit sich aus der Buntheit der Hotelbettwäsche (bzw. der Trostlosigkeit so mancher Unterkunft) in eine andere Welt zu katapultieren.

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Dadurch dass die Software (u.a.) auf Spotify zurückgreift, steht mir zum Testen überall (wo’s Netz gibt) ein ganzes Universum aus Tracks zur Verfügung: und so filtere ich fröhlich und schichte ein Mashup nach dem anderen – mit dem Fernziel einen MIDI-Controller mit dem Macbook verbinden und die DJ-Drummer-Personalunion wieder aufleben zu lassen…
In diesem Sinne: gute Nacht!

Stücke mit einem neuen Beat, der später zur Grundlage des Hip-Hop werden sollte

Oktober 4, 2019

Die Überschrift kommt aus dem Munde von Joe Zawinul bzw. aus Günther Baumanns Buch „Zawinul – Ein Leben aus Jazz“.
Es geht um den 1973er Track „125th Street Congress„, um Eric Gravatt und Herschel Dwellingham:

Ich habe die Weather-Report-Drummer-Episode (Seite 114) mal zu einer kleinen Kollage zusammengekürzt:

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Hey, und ab ins Ludwigsburger Schlagzeugmuseum!!