Archive for the ‘Music of the Moment’ Category

I cannot believe it’s true

Juni 26, 2021

Fährt einem bei der Anfahrt zum Gig ein älterer Fiat Regata voraus, so läuft im Kopf „Police„, landet man wenig später überraschender Weise auf der Landstraße 303, dann hüpft der Schrittmacher des elektronischen Musikers vor Freude, stellt sich der Auftrittsort schließlich als Open-Air im Hofgarten heraus, dann jubelt auch der organische Trommler in mir.
Und letztlich: Musikmachen vor echten Menschen, hell yeah!
Das war eine äußerst angenehme Wiederaufnahme des Wülker „Go“ Fadens!

Von Arne gab es noch die Empfehlung zum Audiobook von Phil Collins „Not Dead Yet“, woraufhin ich mich bei Rückfahrt direkt durchs Solo-Ouevre des großartigen Drummers gehört habe.
Selbstverständlich mit Nostalgiewelle, aber auch neu entdeckten musikalische Facetten, wie beispielsweise:
– viele Beats, die (teilweise programmiert) ganz/fast ohne Beckenklänge auskommen: „In the Air tonight“, „Like China“, „Do you Care?“, „Don’t loose my number“. 
Die Höhen kommen dann meist vom e-Shaker, steigernde Energie entsteht oft dank Tom-Overdubs.
– der „I don’t care anymore“ Opener dessen Snare/Tom-Phrase trocken beginnt und zur Steigerung einfach immer stärker effektiert wird
– Echodrums bei „Hand in Hand
– ein zitiertes „Tonight“ Tom-Fill in „Thru these Walls“
– immer wieder Brit-Funk („Behind the Lines“, I’m not moving“, „I cannot believe it’s true“)

Jetzt will ich mir noch das Corona bzw. Free Jazz Experiment anhören, bei dem mehrere Hannoveraner Musiker unabgesprochen und ohne einander zu hören gejammt haben.


Sonstige Wochen-Highlights:
Carlton Barrett hinterm Simmons Kit (1987) und dieses Max Frisch-Zitat:

>>Man sollte die Wahrheit dem anderen wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpfen kann – nicht wie ein nasses Tuch um den Kopf schlagen.<<

Meehr!

Juni 23, 2021

Wie geht es uns, Herr Rubow?
Müde, aber glücklich! Erstmals wieder Konzerte vor echten Menschen gehabt, zudem noch einen schönen Tag am Meer und dabei die Vorteile des Handgepäckreisens entdeckt. Ab sofort möchte ich nur noch mit einem federleichten Turnbeutel (der auch als Stocktasche eine gute Figur macht) und schmaler Beckentasche mit zwei Hihat-Pärchen (Byzance Jazz Hihats für gleichnamigen Zweck, Anikas Deep Hats als Crash und Ride-Becken) aus dem Haus müssen.

Und die Kunst?
Gestern Nacht wurde die interaktive Begegnung mit der Zeichnerin Kamü abgefilmt, ein Teil (besser gesagt die Ono2 Schaufenster-Bespielung) unserer anstehenden Moment:an Ausstellung, heute nochmals Aufnahmeprüfungen, laut Liste auch mit „System“. Bin gespannt!

Die Farbwahl des Frankfurter Europaturms ist glücklicherweise flexibel (Bild von Freund und Nachbar Daniel Jennewein). Ach ja, auch der „Araber von morgen“ ist schöne Kunst. Hier meine musikalische Lieblingsstelle mit Nachhall:

EM?
Na klaro, ich streame mich zum Länderspiel nach München, denn Viktor Orban bleibt zu Hause!

Can you Feel it

Juni 11, 2021

Jetzt wo plötzlich wieder Konzerte mit Publikum im Kalender stehen, muss man sich nicht nur am Instrument, sondern vor allem auch mental vorbereiten.

Dazu nehme ich Hans Nieswandts DJ-Fibel zur Hand.
Ich lese ja leidenschaftlich gern, deswegen wohl ein Buch auch seltenst zweimal – bis auf eben jene kurzweilige DJ Geschichten: „plus minus acht“ habe ich bestimmt schon vier, fünf mal gelesen und mich immer wieder prächtig amüsiert, Tracks mitgehört, immer wieder Neues und für den Moment Passendes entdeckt.
Neulich war ich auf der Beerdigung von Soulphiction, wo selbstverständlich auch „Can you Feel it“ gespielt wurde. Nach mächtig turbulentem Gefühlskarussel bin ich nach der Heimreise direkt ins Bett und habe das graue KIWI-Büchlein herausgezogen, von vorne begonnen, und zack erschallte auch dort Larry Heard…



… darüberhinaus musste auch viel lachen. Das tat gut, der Kreis wurde elegant geschlossen und die Balance wieder hergestellt.

Eindeutig „good vibes“, die beim Lesen entstehen!

Zur emotionalen Vorbereitung auf die anstehenden Konzerte mit DePhazz, Wülker & co. wurde also gestern Nacht das Buch erneut bemüht, um mir wieder mal von Italien anno 1997 zu erzählen, als „From Disco to Disco“ völlig unerwartet in Italien auf Platz 1 chartet, die Band zur Promo-Tour anreist und der Sänger Eric am Zoll weltläufig einsteigt:
>>Hi. My Name is Eric D. Clark. I’m a popstar in your country.<<
Und im weiteren Verlauf fallen lange nicht mehr gehörte schöne Begriffe, wie Nightliner, Tourbegleiter, Aftershow Party…

Was das Instrumentarium angeht, so habe ich schon einen schicken Superstar Mix und eine vielversprechende Beckenauswahl am Start:

22″ x 14″ Tama Superstar (alt) Kick
14″ x 6,5″ Tama Superstar (alt) Snare
16″ x 14″ Tama Superstar (neu) Floortom
22″ Meinl Byzance Jazz China Ride
18″ Meinl Anika Nilles Deep Hats Bottom (als Ride)
18″ Meinl Anika Nilles Deep Hats Top (als Crash)
14″ Meinl Byzance Jazz Hihats
Roland SPD:One Electro & Boss RE-20

Und einen neuen Stimmschlüssel habe ich auch:

Say Hey, Have You Heard The News?

Juni 7, 2021

Hey Walter, vor 39 Jahren, im Juni 1982, kam Kid Creole and the CoconutsTropical Gangsters“ in die Läden, dass erfolgreichste Album, der Band um August Darnell, Adriana Kaegi und Andy Hernandez, alias Coati Mundi.

Wie ich gerade im FB bei Jörn Elling Wuttke erfahren habe, saß der legendäre, jamaikanische Drummer Winston Grennan (Toots and the Maytals, Jimmy Cliff, Desmond Dekker, Bob Marley) hinterm Schlagzeug. Auch, dass Coati Mundi das zweite Album von Palais Schaumburg („Lupa“) produzierte, finde ich immer wieder bemerkenswert.
Die Platte geht immer, noch besser aber finde ich den Rockpalast-Auftritt vom Oktober ’82. Nicht zu letzt, weil der Kassettenmitschnitt bei uns rauf und runter lief und gute Stimmung versprühte.
Der liegt bestimmt noch irgendwo im Keller herum, aber auch im Netz:

Am besten gefiel mir immer die Stelle, an der das Konzert vermeintlich zu Ende ist und die Trommeln dennoch weiterspielen, auf der Kassette plus Reporterton vom lachend-erstaunten Albrecht Metzger (also doch ab in den Keller, das silber-schwarze Tape finden…)

lasz uns ausgehen!

Juni 6, 2021

Corona in a nutshell, oder Gebot des Tages, das Haiku von Matsuo Basho (1644-1694):

>>
Still sitzen. Nichts tun.
Der Frühling kommt,
und das Gras wächst von selbst.
<<

Liest sich auch als hervorragend Grundlage für den Endspurt des Rubow & Leicht Kunstfilms, der nur noch heute zu sehen ist.
Übrigens, ein Ende, das sich am besten mit den Worten von (der am Freitag in Wien verstorbenen) Friederike Mayröcker zelebrieren lässt:

>>lasz uns ausgehen! wie Kerzen!<<

Full Filled

Juni 4, 2021


Für mich gab’s heute das Fill-In der anderen Art, zweite Impfung erledigt! Woraufhin ich direkt in den Bunker gefahren bin, den gepieksten Arm gelockert und für Pit ein paar Fills aufgenommen habe. Und für Dich meine Spotify Highlights der schönsten Miniatur-Solos verlinke:

Danke an Andreas Neubauer für den Lifehack in Bezug auf fehlende Standtom-Beine. Wer sich über den Titel der Sammlung wundert, fragt einfach bei der gleichnamigen tollen Trommlerin nach.

ein hoch auf die Produzenten

Juni 2, 2021

Vor 30 Jahren kam das von Trevor Horn produzierte SEAL Debut Album heraus.
Und hat für Furore gesorgt. Tighte Beats, ausgechecktes Programming und eins a Arrangements, die verwirrender Weise auch noch je nach Ausgabe desselben Albums (auf drei Songs) unterschiedlich waren. Heute wird die früherer Pre-Mix Version von der nachgebesserten „Endgültigen“ unterschieden, aber damals glaubte ich an Überraschungseier, die dank der übersprudelnden Kreativität, bzw. um die verschiedenen – sämtlich tollen – Mixe von Trevor Horn zu würdigen einfach unkommentiert verstreut wurden.
>>According to Seal, there are two verisons because he and Trevor Horn had very little time to finish the first version (due to the demands of single releases), and later decided there were better versions of the three tracks. (or as Seal puts it; „a bad habit that Trevor and myself share, THE INABILITY TO LET GO!!“)<<

Der Produktionsstandard stach damals jedenfalls heraus, was eigentlich für so viele von Trevor Horns Arbeiten galt:
beispielsweise ABC „Poison arrow“, Yes  „Owner of a lonely heart“, Frankie Goes To Hollywood „Relax“, Grace Jones „Slave to the Rhythm“.

Vor allem macht es großen Spaß in die Detailverliebtheit einzutauchen, die sich dennoch immer einem fließenden Groove (siehe diesbezüglich auch die viele Maxi-Mixe für die Clubs) unterordnete. Und dabei lässt sich so viel abschauen/lernen…
Und zack geht’s weiter mit den zahlreichen anderen maßgeblichen Helden der Musikproduktion. Um irgendwo weiter zu machen zitiere eine Kommentar zu dem oben verlinkten Amazona Artikel über T. H. und beginne im europäischen Umland:

>>Conny Plank hat die Musik der 70er in die 80er übergeleitet. Trevor Horn hat in den 80ern Kunst zum Pop verwandelt und massentauglich gemacht. Daniel Lanois hat die Musik der 80ger in die 90ger übergeleitet. Alle drei haben das durch die Nutzung neuester Studiotechnologie erreicht.<<

Und weiter geht’s mit: George Martin (Beatles), Quincy Jones, Nile Rodgers (Chic), Berry Gordy (Motown), Phil Spector („Wall of Sound“), Rick Rubin, Brian Eno (Ambient & out of the box), Brian Wilson (Beach Boys), Dr. Dre, Lee Scratch Perry (Spaced out Dub), Arif Mardin (Atlantic), Timbaland, The Neptunes, Babyface (modern R & B), Teo Macero (Jazz Cuts), J Dilla (organic programming), Prince, Manfred Eicher (ECM), Steve Albini (Rock!), George Clinton (Funk), Thomas Dolby

PS. um den Kreis zum Seal Album zu schließen. Es gibt vom oben gespielten „Crazy“ nicht nur die beiden erwähnten Mixe, sondern auch interessante Cover-Versionen:

[File under: stimmige Songs, gute Arrangements, eins a Klang und dennoch Weiterentwicklungen]

Talk Box

Mai 30, 2021

One, two – Mike check!

Heute gibt’s die »Talk Box« Video Premiere im Rahmen des hessischen »Tag für Musik und Literatur«, eine 45 minütige Werkschau des Pandemie-Gegenprogramms von Rubow & Leicht.

Wir durften seit einem Jahr in unserer Winterspielstätte Ono2 werken. Sprich, jammen, basteln, filmen. Das eigentliche Ziel war ein Album (VÖ steht noch in den Sternen), dank der Zeichenkunst von Kamü und Oli Leichts cineastischer Leidenschaft ist darüberhinaus ein bewegter Kunstfilm entstanden. Und genau dieser wird von heute bis zum 6. Juni online gezeigt, bevor der eigentliche Tonträger komplettiert und fertig gestellt werden wird.

Für den Einstieg gab es im Mittagsprogramm von hr2 eine Sendung zu der uns Daniella Baumeister zum Gespräch eingeladen hatte.
Zudem hätte ich etwas Einlassmusik für den digitalen Warteraum vorbereitet und dann wie gesagt ab 18 Uhr der YouTube Stream mit 12 Tracks des neuen Albums.

Freut euch auf jazzig-elektronischen Sound mit neuem Textverständis, nämlich einer Musik gewordener Sprache, die mittels Transformation von inspirierenden Sprachschnipsel diverser kluger Dichter und Denkern passiert. Konkret wird Material und so manche Originalaufnahme von folgenden Menschen verarbeitet:
Max Frisch, Steve Reich, John Cage, Saša Stanišić, Duke Ellington, Paul Desmond, Charlie Parker, Heinrich Steinfest, Bullwackie, Afrika Bambaataa, Arno Frank, Theodor Adorno, Front 242, Hal David, Matsuo Basho.

Es gibt aber auch ein gesungenes Lied zu hören, ein Remix von „Close to you“ (ausgewählt nach diesem schönen Stevie Wonder/ Talk Box Bezug). Freundlicherweise durften wir eine Produktion der hr-Bigband remixen, in der der die großartige Kate McGarry im Arrangement von John Hollenbeck singt.

PS. die Talk Box ist ja auch ein Effektgerät, eine „unglaubliche“ Stompbox um die gesungen/gesprochen Stimme zu verfremden, zu erweitern, transformieren… insofern Motto und perfekter Titel für unsere Arbeit.

PPS. unsere Arbeit wurde durch den Musikfonds (Neustart Kultur) unterstützt – danke!

PPPS. Zugabe!

Why to jam with a DJ, what to add to complete tracks?

Mai 29, 2021

It’s about energy, it’s about interaction, spontaneous improvisation that leads to a unique experience, it’s about traceability, it’s about adding human factor, it’s about uniting acoustic and electronic approach, it’s about sweating and funk (contrary to Kraftwerk’s ideal of an electronic performance with drummers that don’t sweat), it’s about teamwork, it’s about the moment („im Präsens zu Hause sein“), it’s about energy!

And for us drummers it’s about opening the ears, about being totally concentrated and focused, about reacting, about learnig how the counterpart thinks, about flowing togehther, about anticipating things, about being risky, about being brave, about sometimes fearless taking the helm, about letting go… and above all: it’s about making music together.

We have a lot of vocabulary in our backpack that we could add to enhance the story and we just can think of some strategies in advance. Here some thoughts in relation to my jam with the Soulphiction mix:

– usually I would play a lot of four on the floor to this kind of tracks. But the kick pulse is already existing, so maybe I also consider playing around the programmed bass drum and double it only on selected parts.

– to tune the acoustic kick higher would also help not to compete with the bass frequencies of the playbacked music.

– thinking in frequencies also helps with your other instruments

– thinking of patterns as well: do I double what I hear (whole groove or some accents only) or can I fill some gaps of the existing beat? Complete drum groove or overdubbed percussions (or hybrid combinations of both ideas)?
According to the four on the floor question: do I need a backbeat all the time?
Or in a more radical way: beat or texture?

– thinking of attitude: flowing with similar shuffle degree or behaving like a complete different breakbeat that is layered on top?

– think of colours: what sound possibilities do I have? Only acoustic options (different sound zones, preparations, various stick materials) or also electronic instruments?
[I also like to using a full e-drum kit when jamming with a DJ, as I can route my output through his mixer and be nothing different than „a third record“ that he could tweak.]

– In my exampled I had the following sound options:
A. Four different cymbals: a main hihat (14“ Meinl Byzance Jazz), a deep and rough second hihat (18“ Anika Nilles Deep Hats) that also work as a beautiful ride, a thin crash (18“ Byzance Vintage Crash) for accents and swells and a 22“ Sizzle-China (Byzance Jazz China Ride) for textures or flow.B. Wood and dual sticks (with felt on the back side, VicFirth 5a and 5adt), (VF heritage) brushes and rutes (VF Remix Brushes), plus additional shakers (Meinl Caxixi & Luis Conte Shaker).
Meinl Waterfall and Chimes for special transitions. A cardbox clap for an optical „what’s this?“ effect…
C. Preparations. To dampen and reduce overtones: Meinl Waterfall on top of the hihat, BFSD Donut and Little Muffkopf for the snare drum: Meinl Dumbal for more electronic vibes on the snare. Last but not least: play with the snare strainer and put wires on and off.
D. Electonics: a Roland SPD:One Electro (for typical claps or noisy efx with a long reverb tail), Boss RE-20 for additional groove layers or dub effects. Both boxes can be tweaked intuitivley

– be aware of the arc of suspension (of the DJ, of your playing over a track, of your playing over the whole set), of breakdowns and drops, of pauses and silence, of air to breathe…

With both videos you get a full insight in my realization and you can watch me drumming and follow my brain working 🙂

My advice: grab a nice DJ mix, have fun while drumming along (and record your performance to analyze your trip with time distance) .
General advice from Billy Heart: »It’s not how many things you know, but how many ways you can play one thing«.

Hey and if you want to support the master’s family: the „go fund me“ page for Soulphiction will be continued until the weekend.

Musikmachen hilft

Mai 27, 2021

Den neulich verschobenen Duo-Gig mit Michel Baumann wollte ich unbedingt – wie ausgemacht – nachholen.
Gestern kam mir die Idee: Ich jamme doch immer schon gerne mit DJs (und habe dabei wohl am meisten über die Club Kultur gelernt), denn ich liebe Echtzeit-Überraschungen vielmehr als die Aufführung von Geprobtem.
Folgerichtig ist es nicht weniger frisch, frei und spannend, sich auf einen schon vorhandenen DJ-Mix einzulassen – OK, halt ein einseitiges reagieren.

Also bin heute Vormittag in den Bunker gefahren. Das Zeitfenster war knapp, aber hey, im Club oder auf Festivals gibt’s öfter mal nur ’nen Linecheck. Also wurde ein bisschen Elektronik aufgestellt (Boss RE-20 Delay und das SPD:One Electro), die Ausgänge direkt ins Leslie gestöpselt, damit ich nur ein Stereomikrofon (Aea R-88) aufbauen musste.
Rechner an, Kamera an und los.

Und es hat haargenau gepasst – obwohl ich im Anschluß vor lauter Adrenalin eine U-Bahnstation zu früh ausgestiegen bin, war ich dennoch auf die Minute pünktlich in der Musikhochschule.

Und es hat gut getan – trotz Einzelaktion intensiv wie ein richtiger Auftritt, mit roughem Bühnensound und ordentlicher Fallhöhe! Und immer wieder großartig zu spüren, wie man langsam, aber kontinuierlich das Gegenüber besser versteht, schließlich immer öfter erahnen, antizipieren kann, was als nächstes passieren wird…

Und es half beim Abschiednehmen. Ganz alleine war ich nämlich nicht – die Gedanken waren bei Dir.

Und vielleicht hilft es ja auch Michels Familie. Über diese Go Fund Me Seite könnte man sie aktiv unterstützen.

Für alle interessierten Drummer und Minimalisten, aber auch für die Bastler und Bedroom Producer (die an ein Soulphiction Tribute denken), gibt es diese Session auch noch ohne Konserve – drums only, to learn, enjoy or rip: