Archive for the ‘Sampling’ Category

A Tsunami of Voices

Oktober 20, 2017

Dass in der Frankfurter Schirn „Die Erfindung einer Illusion“ als Überschrift zur Musikschule dient, fand ich schon mal klasse.
Beim Wort „Illusion“ muss ich immer als erstes an Jojo Mayer denken. Am selben Abend aber entdeckte ich noch ein weiteres passendes Beispiel für die Verbindung aus Musikmachen und eine Illusion zu erzeugen, denn da hat mir Lars Bartkuhn den Ableton Loop Vortrag „Failure=Success“ von Robert Henke gezeigt, dessen Finale in dieses grandioses Chor Sample mündet.

IMG_0710

Es geht um die Softrocknummer „I’m not alone“ von 10cc aus dem Jahr 1975, einer Meisterleistung des Multitrack-Recordings, bei der das Mischpult zum Keyboard und der Keyboard-Ton zur Bassdrum wurde.

Advertisements

politisch trommeln!

September 19, 2017

Ob es Sinn macht, in der eigenen Filterblase Eulen nach Athen zu tragen ist zweitrangig.
Ein Hoch auf den politschen Bass-Schlagzeug-Jam! Und eindeutige Worte hinterher:
Ich wähle & ich wähle keine AfD.

Und wer sich die Positionen der anderen Parteien in Bezug auf die Jazz-Musik durchlesen möchte, besucht die Zusammenstellung der Union deutscher Jazzmusiker.

DDD-1

September 17, 2017

Drüben, auf Amazona.de gibt es einen schwärmerischen Beitrag über die kleine Sampling-Funktion des Korg DDD-1 (1986):
>>Die Korg DDD-1 ist quasi eine E-MU SP-12 für Low Budget. 2 Samples, 12 Bit, 3,5 sek. Sampling-Zeit, enorm unkompliziert und purer Fun.<<

Ich krame das Foto aus meinem Buch heraus und grüße Ralf Göldner!

IMGP2206

kurz mal in die mid-eighties

September 17, 2017

1. DJ Shadow schwärmt (lesenswert auf all good.) von Kurt Mantronik

>>Es ist gar nicht so einfach, Samples und Breaks mit Drum Machines und Synthies harmonisch klingen zu lassen. Mitte der Achtziger war es eine noch viel größere Herausforderung, nur vier Bars zu samplen und alles richtig anzupassen, ohne dass alles komplett schrottig klang. Mantronik leistete für etliche Techniken echte Pionierarbeit […]<<

… und ich höre seine Lieblingstracks nach

An dieser Stelle kann ich nun auch mal passend die Freeware Alesis Sample and Loop Library droppen).

2. Als nächstes beschließt mein Telefon, dass ich mir eine „Tutu“ Live-Version anhören sollte:

Und dabei muss ich leider lesen, dass der tolle Ricky Wellman im Jahr 2013 verstorben ist, jener „Sugarfoot“ Wellman, der mit Chuck Brown and the Soul Searchers, den amerikanischen Hauptstadt Groove verankerte: Go-Go (Swing)

In der anschließenden Gedenk-YouTube-Session lande ich bei jenem obskuren Rom-Konzert, in dem Miles komplett von Herbie Hancock vertreten wird (mit – ähemm -Trompetensound aus’m Synthie), aber mächtiger motivierter Backingband, inklusive Marilyn Mazur im Octapad-Flow

Geschützt: eSpider

August 24, 2017

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Breaks / Breakbeats

Juni 29, 2017

Dr. Jason Hockmans „Breakbeat Deconstruction: From Hip Hop to Drum & Bass and Beyond“  ist ein informatives 35 minütiges Video zur programmierten Gestalt des Break(beat)s – seineszeichen Rückgrad (fast) all jener elektronischen Tracks/Genres, die NICHT eine durchpulsierende Four-On-The-Floor-Kick unterlegen.

 

Survival of the Fittest

Juni 25, 2017

Eigentlich wollte ich über meinen Muskelfaserriss schreiben, der mich gestern während eines gemütlich gepflegten Rasenkicks beim Klassenfest der 3D überrumpelte – ein komisches Gefühl, als ob das gespannte Gummi einer Steinschleuder im Oberschenkel wegschnalzte – ich wollte von der PECH Faustregel erzählen und der mahnenden Erkenntnis, dass ich mich zukünftig konsequenter warmmachen muss.
Dann jedoch erinnert mich eine ältere Süddeutsche daran, dass der New Yorker Rapper Albert Johnson alias Prodigy des Duos Mobb Deep letzte Woche verstorben ist und ich folge ihrer Empfehlung und >>höre nun zu Ehren Prodigys also nur noch einmal so fabelhaft schroff-verschleppte Songs wie „Survival of the Fittest“<< Oder gleich das ganze ’95er Album „The Infamous“, ein >>herausragendes Werk des Ostküsten-Raps der Neunzigerjahre<<, >>one of the cornerstones of the New York hardcore movement<<.

Ah, schön – auch mal in einem Hiphop Track eine „verschleierte Eins“ und den Moment des „turn the beat around“ zu spüren: der S.O.T.F. Piano-Hooks sei Dank.
Und dann noch das grandiose Loop-Fundament von „Temperatur’s Rising“ – da freut sich das Jazz-Kind über den Patrice Rushen Zweitakter.

PS. so eine Adduktoren Zerrung ist unangenehm, aber dem Schlagzeugspielen stellt sie sich nicht in den Weg; jedenfalls mein linkes Bein machte gestern Abend in Gmünd tapfer und schmerzfrei mit…

die Leidenschaft und der Funke

Mai 4, 2017

… bedarf keiner weiteren Worte:

Vielleicht nur des Nachsatzes: >>la musique bonne est bonne, peu importe l’origine<<, der dann eigentlich auch auf das Trägermedium übertragen werden kann…

Jazz First!

April 20, 2017

Robert Glasper über die Kraft & Schönheit von Jazz-Samples…

>>In this short doc, Glasper identifies three jazz samples, from tracks by Ahmad Jamal and Herbie Hancock, that have served as source material for famed hip-hop producers J Dilla and Pete Rock.<<

Ahmad Jamal Trio „I Love Music“ (1970) / Nas „The World Is Yours“ (1994)
Herbie Hancock „Come Running To Me“ (1978) / Slum Village „Get This Money“ (2000)
Ahmad Jamal „Swahililand“ (1974) / De La Soul „Stakes Is High“ (1996)

Tonträger, Audioformate, Sampling

Februar 25, 2017

In  Folge Nummer 5 der Arte Doku Achtung, Aufnahme! In den Schmieden des Pop (5/6) Von Vinyl zu MP3 >>geht es um Tonträger und Audioformate – ein Thema, das trotz seiner Relevanz in der Musikgeschichte oft vernachlässigt wird. Ob Schallplatten, Kassetten, CDs oder MP3-Formate – sie sind immer mehr als reine Speichermedien. Sie sind Abbilder ihrer Zeit, haben gesellschaftliche Bedeutung und sind oftmals Ausdruck für einen gewissen Lifestyle. Ihre Möglichkeiten und Grenzen regen nicht zuletzt auch die Musiker zu künstlerischen Innovationen an.<<

Suzanne Vega als „Mutter der MP3“ bzw. die „Tom’s Diner“ A Cappella Aufnahme als Messlatte für die mp3 Entwicklung des Frauenhoferinstitutes:

Zum krönenden Abschluß dann die Folge 6 über Sampling. Über die kreative Vielfalt der Weiterverwertung, hin zur Übernahme des Prodkutionsprozesses „Sampling“ (aufgrund von teuren Gerichtsverfahren bzw. Mietpreisen nun) auf selbst Vorproduziertes Bearbeitungsmaterial.

Marley Marl „In Control 1“ (1988)

Wu-Tang Clan „Can It Be All So Simple“ (1993)

Beck „Where it’s at“ (1996)

IAM „Je danse le Mia“ (1994)

(Teil 1Teil 2Teil 3, Teil 4)