Archive for the ‘Computer’ Category

BopPad

November 17, 2016

Die Idee des KMI BopPads liest sich sehr interessant: ein leichtes, reisefreundliches Control-Pad mit USB bzw. Midi-Anschluss, vier separaten Schlagzonen und was ich spannend finde, mit „continous pressure response“.

Voraussichtlich erhältlich ab Juni 2017.

 

handgemachtes Sound Design

Mai 30, 2016

Die Klangbox von Koka Nikoladze würde ich irgendwo zwischen Neuer Musik, Bastelarbeit und Geräuschemacher einordnen.

Dank der Liebe zur Musik und der Glaube an die Kraft des Machens hat der Georgier einige tolle Klanginstallationen, Kunstwerke und persönliche Instrumente realisiert.

Beispielsweise seine Beatmaschinen 1 & 2:

Oder die „Sound Stencils“ im öffentlichen Raum

Computer-gestütztes

[File under: Mechanik, Federn, Schnüre, SpiraleLineal, Spieluhr, Metallzungen, natürlicher Hall, Magnete, Geigenbogen, Max Patch, Breaking Glass, Tischtennisbälle]

die Antwort im Kopf

April 5, 2016

Ich mag Bugge, ich mag Henrik und ich liebe improvisierte Duos!

ein Bisschen

März 1, 2016

Heute frühstücke ich mal einen Apfel und glaube: es wird schon ein bisschen Frühling…

12809743_10208645392073097_5972526580260800097_n

[Foto von dieser Facebook Seite von René Pollesch entliehen]

Das dezente Wärmegefühl lässt sich mit „Don’t let the Sun Go Down“festigen,

oder mit einem Spaziergang zum Botanischen Garten – der vielleicht schönsten Parallelwelt Frankfurts.

 

Tourgespräche

Februar 2, 2016

Markus Vieweg ist eigentlich Bassist (der Band Glasperlenspiel), aber auch ein Internet-afiner Mensch. So er hat er mit den von Apple bereitgestellten Tools ein von der Kritik gefeiertes Bass-e-Book veröffentlicht und mit seinem Blog „Tourgespräche“ eine Alternative zum klassischen Musikerinterview geschaffen. Gut vorbereitet und mit viel Zeit finden Unterhaltungen – vornehmlich mit Akteuren aus der zweiten Reihe des Showgeschäfts – jenseits der Langeweile längst bekannter Eckdaten und Fakten statt und werden zu einem anderthalbstündigen Podcast zusammengeschnitten.

IMG_5338.jpg

Wir trafen uns neulich zwischen Soundcheck und Festivalauftritt in meinem Mainzer Hotelzimmer und sprachen bei Kaffee und Kuchen über:

FOH, Mad ProfessorHeimstudioKompressormaske, Squarepusher, Bedroomproducer bzw. Zufall als neue Bestimmung, Jojo MayerVom Zitat zum Ich, Zuspieler, der „Sack um die Snare“, Echodrums, Solo-Performancesimulierter Aux-SendReverb Shots, Laurenz Theinerts Visual Piano zu meinen Organic Electro Beats 2003, Bandmensch, Rubo(W)ölpl aka (W), Aufwand und Slayer-Set auf der IAAB-Keeper/BeatSeeker, >>Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile<<, selbstgebaute „Playstation“, Cover-Mukke, das persönliche innere Tempo, Interaktion dank Blog, Lesen, Cafè, Tour Catering, Netzer, nur einmal laufen!Fragebogen aus den Tagebüchern von Max Frisch

… und dabei hat mich einiges „umgehauen“…

 

 

Machine Learning

November 3, 2015

Mensch und ich dachte „Machine Learning“ wäre ein schöner Terminus, einer der die Idee des „Reverse Engineering“ beschreibt, bei der geschaut wird mit welchen Mitteln und Techniken ein Produkt erstellt wurde, um ebendiese mit den vorhandenen Möglichkeiten nachzuahmen und schließlich beim Publikum die Illusion des Originals zu triggern.
Im Fall der elektronischen Rhythmen wären es zum Beispiel die Drum Machines, deren Ausdrucksmöglichkeiten „gelernt“ werden müssten…

Aber weit gefehlt, wie ich im äusserst lesenswerten taz-Artikel „Wir sind Algorithmen-Zombies“ von Kai Schlieter gelernt habe. Dort wird Kontrollverlust als Folge des“Machine Lerning“ beschrieben. Maschinelles Lernen ist der Oberbegriff für die „künstliche“ Generierung von Wissen aus Erfahrung, wobei ein künstliches System aus Beispielen lernen und nach Beendigung der Lernphase verallgemeinern kann.

>> „Wir sind zunehmend ferngesteuert“, schreibt Dirk Helbing. Viele Entscheidungen, die Menschen treffen und die sie für ihre eigenen halten, „sind längst von Algorithmen vorherbestimmt“. […] Das Problem ist allerdings komplizierter: Denn Algorithmen werden immer komplexer. Sie reprogrammieren sich bereits selbst. Machine Learning nennt sich das – oder künstliche Intelligenz.
Programmieren dient der Automatisierung von Prozessen. Die Automatisierung der Programmierung bedeutet also eine Automatisierung der Automatisierung. Klingt nach Niklas Luhmann und ließe sich auch als Definition von Kontrollverlust verwenden.<<

Das dynamische Verhalten des Samples im ApTrigga3 deaktivieren

November 3, 2015

Um die Anschlagsdynamik (das dynamische Verhalten des Samples) im ApTrigga3 zu deaktivieren,

>>einfach “LevelMod” rechts oben neben “Dry“ auf “off” (= 0) stellen. Und dann Pitch Min und Max auf den selben Wert und das gleiche für Filter FMin und Fmax. Danach werden die Samples unabhängig von der Triggerlautstärke immer genau gleich abgespielt.<< (Adrian Pflugshaupt)

Drum & Visuals

September 29, 2015

Vor 15 Jahren fragte mich der tolle Lichtkünstler Laurenz Theinert, ob ich Lust auf ein Duo-Experiment hätte – nur Schlagzeug und Visuals, gerne frei improvisiert. Denn für ihn war das typische Gebinde von kompletter Band und begleitender Großprojektion eine massive Reizüberflutung. In der  Duo-Konstellation jedoch könnten die Gebilde aus seiner Lichtorgel den Part von Harmonie und Melodie übernehmen, Beat wie gehabt und alles wäre im Lot – ein gleichermaßen rundes wie neues Konzept.
Diese minimalistische Idee hat mir so gut gefallen, dass ich 2003 ein clubbiges Solo-Album aufnahm und die „organic electro beats“ von befreundeten Videomenschen bebildern ließ. Wie zum Beispiel das Video „Move“ von Matthias Siegert:

Im Sommer erzählte mir Christian Prommer, dass er einen perkussiven Track für einen Autohersteller produziert hat und fragte, ob wir uns den Trommeljob auf der kommenden IAA nicht teilen wollen. Christian ist cool, also sagte ich zu, ohne zu wissen, um was es eigentlich geht. Dass die Premiere des neuen Mercedes C-Coupés von einer Drum & Visuals Show umrahmt wurde, schließt den Kreis.

Meinen Messebericht mit den trommeltechnischen Details kannst Du auf bonedo.de nachlesen, die anderen Highlights liste ich hier auf:

– die reduzierte Kombination von Beat und Bildern finde ich nach wie vor stimmig.
– so viele Tom-Töne wie auf diesen elf Probe-und Messetagen habe ich in meinem ganzen bisherigen Leben nicht gespielt!
– Meshheads machen Spaß, die 5A Stockvariante (Vic Firth Shogun) auch.
– Neumann & Müller haben die perfekte Laptop-Verpackung.
– Diverse neue Musik: 1. Der Soundcheck von „Claire“ hat mich direkt überzeugt.

2. Wiedergehört und gefeiert:

3. Auf der to check Liste stehen das Sohn Album („Tremors“), sowie ein Konzert von Nils Frahm, dem Dynamikwunder.

– fette Produktion, alles schön und gut, aber hey, die schönsten Erinnerungen wurden vom Team geprägt!
Darüberhinaus habe ich vier neue Wörter gelernt (Gewerk, Präzisionsfahrer, Äbtissin, Bam!) und den Zeitstillstand beim Puzzeln entdeckt.

Luftschlagzeug

September 21, 2015

Gestern wurden hier die „Luftmenschen“ erwähnt, heute erklärt Wolfgang Stoelzle das Aerodrum.

Bisher leider noch ohne Katzen-Sample.

EarIn

Juli 29, 2015

376 Gramm* sind ein Reiseargument, die Kabelverbindung (sprich: keine Funkstörung) und der eingebauter Limiter zwei weitere wichtige Faktoren für meinen Inear/Headphonemix auf dem Schlagzeugpodest. Der Kopfhörerverstärker Nowsonic EarIn wird mich von daher in Zukunft des öfteren begleiten!

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 16.10.03

Das Kistchen lässt sich übrigens auch als Kleinstmischpult verwenden, um zwei unterschiedliche Inputquellen zu einem Mono-Signal zusammen zu fassen. Diesbezüglich könnte ich mir vorstellen, das Snare-FX-Mikro mit einem Ausgang meines SPD-SX für ein monophones Effektgerät (z.B. das Boss DM-100 Echo) zu mixen.

nowsonic

* mit Netzteil und der soften CaseLogic Transportasche zeigt die Waage 623 Gramm an…