Archive for the ‘Corona’ Category

Hattler Herbst

Oktober 2, 2020

Passend zur stark verschlankten Hattler (Covid) Herbstrutsche: unsere Verbeugung, damals in Wuhan.
Nichtsdestotrotz: große Vorfreude auf die Konzerte und auf euch!

FR 02 OKT 2020 Mannhein, Ella&Louis (2x)
SA 03 OKT 2020 Friedberg, Altes Hallenbad
DO 08 OKT 2020 Wetzlar, Franzis
FR 09 OKT 2020 Leverkusen, Scala
SA 10 OKT 2020 Aachen, Parkleuchten
MI 04 NOV 2020 Stuttgart, Bix

kurz grandios

August 9, 2020

Kurzerhand eingetaucht in ein dreitägiges Paralleluniversum, erfreuen mich dicke Subwoofer und Konzerte vor echten Menschen, die Sommerhitze und jede weitere Badestelle (egal ob Burggraben oder Baggersee mit Mähdrescherromantik). Nebenan feiert die TR-808 ihren Vierzigsten. Und auf der Rückreise grüßt hupend die niedersächsische METRONOM Bahn…

On top schreibt mir der LEU-Verlag, dass mein Buch nun gedruckt (und vorbestellbar) sei und bei Ocean Vuong entdecke ich  ein Erklärungsmodell für die Schlagzeug-Echo-Liebe:
>>Ich habe gelesen, dass Schönheit seit jeher Nachbildung hervorgerufen hat. Wir machen mehr aus allem, was wir ästhetisch ansprechend finden, egal ob eine Vase, ein Gemälde, ein Kelch, ein Gedicht. Wir reproduzieren sie, um sie zu bewahren, durch Raum und Zeit auszudehnen.<<
Auf Erden sind wir kurz grandios“ (Seite 156)

Hey, fühlt sich weitaus mehr als kurz grandios an!

Hotline-Foto von @thezitterman

 

 

Netzer now and then

Juli 31, 2020

Jetzt ein pre NETZER Pic aus dem Jahr 1997, später dann in alter Frische im Stuttgarter Bix 😘
#throwbackthursday
Foto Nr. 1 von Angela Eberhardt?, Foto Nr. 2 von J. L. Diehl

PS. Da das heutige Konzert offenbar ausverkauft ist, hier die Alternative:
Wir spielen auch am 11.09.20 beim KastellSommer in Bad Cannstatt.

PPS. Wolf-Peter Steinheißer hat gestern noch ein ganz aktuelles Bild geschossen:

netzer 2020

#staysafe echo-drummed

Juni 27, 2020

Da schlägt das Herz des Echodrummers noch stabiler, nach diesem Corona-Rat im „Lightning Bolt“ Stil aus der Death By Audio (sic!) Sendezentrale.
Ein Hoch auf das einzelne Raummikrofon mit Effekten!

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“IF YOU GO OUTSIDE, WEAR A MASK!” #staysafe

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Juni 23, 2020

 

#nightoflight2020

Petition 111001

Juni 22, 2020

Auch wenn ich davon ausgehe, dass meine Filterblase längst von (der Dringlichkeit) dieser Petition mitbekommen hat, weise ich darauf hin, dass nur noch bis Donnerstag mitgemacht werden kann (sollte – weil noch ein paar dringend benötigte Unterschriften fehlen); click:

Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige

Drums und Percussion Paderborn Digital

Mai 11, 2020

Hui, mittlerweile zwölf Jahre alt, bisher unveröffentlicht: meine Performance bei „Drums und Percussion Paderborn 2008“. Und da ich den Abend in sehr guter Erinnerung habe freue ich mich sehr, dass mein DJ-Drumming im Rahmen der diesjährigen digitalen Ausgabe des Festivals (29. Mai bis 1. Juni 2020) gestreamt werden wird. Und zwar am Sonntag, 30. Mai um ca. 21h.
Das Lineup liest sich vielversprechend!
Das 5€ Ticket für alle vier Digital-Konzertabende gibt’s hier.


Nicht nur, dass mein nostalgischer Drum-Rave erstmals gezeigt wird, an „meinem“ Vorführabend gibt zudem das fantastische Duo von René Creemers und Wim de Wries von 2018 zu sehen, über das ich damals schrieb:
„die hochmusikalischen Drumbassadors, die egal ob unisono oder komplementär, melodisch oder funktional – immer technisch brilliant UND humorvoll agieren können – da wird Blowbeat zum Imperativ! – und heuer auch noch mit zwei TC Helicon Vocodern – Joe Zawinul wäre begeistert “. Sowie die Performance von Tal Bergmann mit dem Bassisten Yossi Fine.

Abschließend noch zwei Zeitungsausschnitte zum damaligen Konzert gefunden:
>>Ein außerordentlicher Auftritt, der sich sehr von so vielen anderen absetzte. Toll!<< Timo Ickenroth, Sticks 7/2008
>>Oli Rubow ist bekannt für seine Vorliebe für elektronische Musik. Er bestritt seinen Rave live und ganz allein. Dazu bediente er neben den Drums mehrere Effektboards. Was er für eine Fülle an Sounds aus seinem Minimalset herausholte war beeindruckend.<<
Christian Wenzel in DrumHeads!! 4/2008

draußen Regen, drinnen bunt

April 30, 2020

Heute möchte ich mal den Burial Spaceape Beat knacken. Das Gerüst jenes Tracks, der im hochgelobten Dubstep Debut Album von 2006 in fast jeder Kritik (als einziger) durchfällt…

Bildschirmfoto 2020-05-01 um 14.40.18

Auch nicke ich zu diesem schönen Satz von Mike Huckaby: >>Mich interessiert das Innenleben von Tönen, von Sounds. Ich versenke mich gerne in Geräte.<<

Und versuche, meinen Terminkalender auf den aktuellen Stand zu bringen. Da ich nicht weiß wie behelfe ich mir mit Stift und Papier:

shruggingoli

Und da ich kürzlich den #throwbackthursday  kennengelernt habe, mache ich halt auch mal mit…

In den anderen sozialen Medien sind die Inselplatten Top 10 mal wieder schwer angesagt. Und ich liebe ja solche Listen, aber auch den Regelbruch – deshalb jetzt hier meine Top Ten:

Brian Blade „Fellowship“ (1998)
Massive Attack v Mad Professor „No Protection“ (1995)
Billy Cobham „A funky Thide of Sings“ (1975)
D’Angelo „Voodoo“ (2000)
Pat Metheny „Watercolors“ (1977)
Herbie Hancock „Mr. Hands“ (1980)
Everything but the Girl „Walking Wounded“ (1996)
Maurizio „M Series“ (2003)
Fila Brazilia „Maim that Tune“ (1995)
Joni Mitchell „Hejira“ (1976)
Rhythm & Sound „The Versions“ (2003)

Und wenn schon farbenfroh, dann unterschriebe ich direkt mit meinem neuen Echo-Stempel – welcher gefällt denn besser?

 

saftige Grapefruits, mein graues Genscher-Mikrofon und ein langes Podcast-Interview

April 24, 2020

So viele Grapefruits wie in diesen ersten sechs Wochen der Corona-Krise, habe ich wohl im ganzen Leben davor nicht gegessen. Sprich, ich kann eine noch bewusstere Ernährung und ein eins a Immunsystem verbuchen.  Mehr Fahrradfahren tue ich auch noch. Das muss unbedingt positiv verbucht werden.

Ebenso ließ sich ein kleineres Unglück relativieren. Am 21.4. hatte ich eine Skype-Interview Verabredung, war wieder mal einen Ticken zu spät aufs Rad gestiegen und wollte nun die verträumte Zeit mit einem raketenartigen Aufbau wieder reinholen. Dabei habe ich leider den Tuchelverschluß meines alten Sennheiser MD 421 (das wie mir Andreas Neubauer erzählte gerne Genscher-Mikrofon genannt wird) an der falschen Stelle aufdreht und am vermeintlich fest sitzenden Kabel beherzt gezogen. Letztlich nicht das Tuchelkabel sondern die Lötstellen der Buchse entfernt 😦
Später wunderte ich mich über einen IG Beitrag der diverse MD 421 Exemplare zeigte. Ach so, amerikanisches Datumsformat, hihi: 4/21…
Jetzt fehlt nur noch der richtige Reparateur. Und den kann mir mein Freund und Vintage-Experte Markus Birkle bestimmt nennen.

Das Skype-Meeting fand selbstverständlich dennoch statt. Ich sprach halt durch ein SM57. (Getrommelt wurde durch ein einziges U47fet Overhead – für mich das Setting für den schönsten Mono-Trommelklang).
Und die gute Stimmung kam auch zurück, was sich im knapp zweieinhalbstündigen Sunset Production Podcast von Luc* und John nachhören lässt:

*überraschendes Wiedersehen nach 11 Jahren, denn Lucas war 2009 Teilnehmer beim ersten Percussion Creativ Camp in Südtirol, an das ich mich äußert gern zurückerinnere…

Und nach so viel Gespräch noch etwas Musik zum Ausgleich, meine vier Corona-Alben:

 

zwei Seiten

April 22, 2020