Archive for the ‘Jazz’ Category

It didn’t swing, the solos weren’t even a little bit heroic, and it had electric guitars…

Februar 18, 2019

Mein Programmpunkt für heute Abend: ich höre „In a Silent Way“ – das Material zur Platten wurde heute vor genau 50 Jahren in einer dreistündigen Session aufgenommen.
Phil Freeman schreibt in seinem Buch „Running the Voodoo Down: The Electric Music of Miles Davis“ dazu:

>>It didn’t swing, the solos weren’t even a little bit heroic, and it had electric guitars… But though In a Silent Way wasn’t exactly jazz, it certainly wasn’t rock. It was the sound of Miles Davis and Teo Macero feeling their way down an unlit hall at three in the morning. It was the soundtrack to all the whispered conversations every creative artist has, all the time, with that doubting, taunting voice that lives in the back of your head, the one asking all the unanswerable questions.<<

Hier ein paar schöne Zweitverwertungen:

Chris Dave vor 20 Jahren

Februar 13, 2019

Jazz Baltica, eh immer spannend! Ich glaube, da gehe ich dieses Jahr mal wieder hin…

von Fat Time zu fast jeder

Februar 7, 2019

Ich weiß gar nicht warum ich mich neulich mal wieder durch die 1980er Alben von Miles Davis hörte. Wie es der Zufall will, konnte ich jedenfalls dadurch die Bassline des kurz vorher geposteten Netzer-Videoschnippsels (aus dem Jahr 2011…) einordnen.
Klingt nach „Fat Time“ (ab 0.33′):

Im weiteren Verlauf sprang ich von „Decoy“ zu „MD1/Something’s On your Mind/MD2“ (damals für mich der Hit auf „You’re under Arrest„), schwelgte vom „Star PeopleOpener und beschloss, tiefer in die wunderbare Welt der Mileschen Oberheim-Synth-Begleitung vorzudringen.
Leider fand ich im ganzen WWW nicht ein einziges Miles-Davis-OB-X-Hotlick, kein Instructional-Vid zum typischen MD-OB-X-Sound, keine Abschlussarbeit über die kantig-kräftigen Elektronik-Einwürfe des Meisters.
Dafür aber das Freeware PlugIn OBXD, mit dem ich jetzt herumspiele.

Leider zickt mein K-Board momentan. Sprich, ob ich beim morgigen Netzer-Konzert im Stuttgarter Merlin fette One-Finger-Brass-Chords einwerfen kann, steht in den Sternen.
Ob wir wieder mal Fat Time zitieren werden, ebenfalls.

Ich morphe schon mal von Fat Time zu fast jeder und freue mich auf’s Wochenende!

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direkt überm Synclavier

Februar 2, 2019

Gestern war ein spannender Tag an der HdMDK – ich traf zufällig den Komponisten Orm Finnendahl, erfuhr vom elektronischen Kellerstudio der Hochschule (inkl. marodem? Synclavier) und bekam einen ersten Einblick die oft mit Elektronik verbunden Werke.

Im direkten Anschluß, genau ein Stockwerk drüber, dann diverse wunderbare Aktionen von Richie Beirach.
Auch heute werde ich wieder in die Eschersheimer radeln und bin gespannt, dort meine Schlagzeugschülerin tanzen zu sehen – denn die Kombination Tanzen & Trommeln hört sich für mich nach einem ähnlich vielversprechendem Standbein an wie die/der singende DJ.
Hey und morgen entere ich zusammen mit meinen NETZER Freunden zum Abschluß des Jazzfests die Bühne des kleinen Saals.

Doppel R

Januar 25, 2019

RR scheint meine Buchstabenkombi des Tages zu sein:
Auf der Namm Show reiten mich nämlich bisher nur zwei Neuerscheinungen. Einmal das Roland Triggermodul, ein Bodentreter namens TM-1 und das Rose (Bit Bucket) Delay von Eventide.
Später treffe ich mich mit Ulf , um unter dem Doppel-R-Kürzel als KleineR Rubow Musik zu machen.
Und die Querverbindung zu Rolls Royce schafft mit dem Namen der Kühlerfigur ein vortreffliches Motto für unseren Jam: Denn Emily heißt mit vollem Namen: The Spirit of Ecstacy

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PS. auf der Fahrt zum Proberaum hatte ich Radio-X eingeschaltet und zufällig lief Michael Rüttens „Soulsearchin“ Sendung. Dabei kam ich den Genuß von Mark Ernestus’ Ndagga Rhythm Force:

und erfuhr von Tony Allens Tribute to Art Blakey.

Afrobeats ohne RR, dafür aber mit einer weiteren Überraschung, dass ich aam Montag Mark und die Ndagga Rhythm Force live erleben kann (Zoom, Frankfurt, 21h). Tschaka Yeah!

Billy & Tony

Januar 12, 2019

Eigentlich wollte ich ja herausfinden, welches Delaygerät auf der Cobham Scheibe „A funky Thide of Sings“ verwendet wurde, bekam anstelle einer Antwort den Hinweis, dass Billy Cobham und Tony Williams ein knapp zwanzigminütiges Duett in Japan spielten, damals am 27.07.1978.
Ist ja auch ’ne Art von Echo! (Das ebenfalls in die Liste der Doppeltrommler gehört.)

>>Recently I went to Japan and played with Tony Williams at a concert. The two of us. together. Tony never worked with another drummer before. He had worked with Lenny White once, but felt very uncomfortable working with me because he didn’t know what to expect. But it worked out well. We’re going to record an album together, and do another concert. He’ll be a guest at some of my concerts and vice versa. We’ll have some things worked out that we can play together. We’ll be listening to each other, which is important. When two drummers are onstage, more often than not they try to blow each other off the stage, which is wrong. It can be musical if it’s done properly.<<
Billy Cobham im Modern Drummer Interview 8/9/1979

investigations

Januar 12, 2019

Aaron hat mich auf die vielversprechende Interview-Serie des Pianisten Pablo Held hingewiesen. Unter der Überschrift „Pablo Held investigates“ gibt  es schon ganz schön viele, meist einstündige Videointerviews. Darunter auch die Rhythmusmacher Joey Baron, Gary Husband und Bill Stewart.
Ich bin sehr gespannt, zumal ich aus eigener Erfahrung (mit meiner Reihe „Oli trifft…„) das Musikergespräch auf Augenhöhe sehr schätze.

Forschen und nachfragen, immer gut; Inspiration von anderen, auch!

„War nur kurz im Koma, Text kommt!“

Januar 10, 2019

Das war ein sehr schöner Konzert-Jahreseinstieg gestern. Duo-Impro mit Lars Bartkuhn. In Aalen. Mit viel Schnee und sonstigem Drum und dran…
Klar, dass bei so viel „Weiss“ auch die Bahnen gemütlicher unterwegs sind, aber darauf war ich irgendwie instinktiv vorbereitet. Und so konnte ich auf der Rückfahrt schön lesen und gemütlich das Kabel meines HD-25 wechseln.

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Als heutige Highlights möchte ich die Thomas Glavinic Ausreden und die beiden CD-Besprechungen von Fatma Aydemir und Marcus Staiger aus dem allerletzten gedruckten SPEX Magazin aufs Podest stellen. Eiscafé eh immer ganz vorne. Und auf den Ohren lief dann  (ohne Wackel-Stereo) John Scofields „Works for me“.
Was ich alles mit den neuen alten Signaturschablonen besprühen werde, überlege ich dann morgen…

Ferien auf Ebeatsa

Januar 6, 2019

Der kalifornische Intellektuelle Hans Ulrich Gumbrecht formt im Trump-Gespräch ein einige tolle Gedanken, vor allem folgenden zwei, die sich dank minimaler Kürzung auch zur persönlichen Überprüfung eignen:

>>Man sollte sich nicht in eine Überzeugung von Trumps Unschlagbarkeit hineinsteigern – sonst wird sie zu einer jener Prophezeiungen, die ihr eigenes Wirklichwerden befördern.<<

>>Die Politik im Zeitalter von Twitter spielt sich zwischen subjektiven Impulsen und der Sehnsucht nach kollektiver Resonanzverstärkung ab. Vielleicht ist es ein Symptom dieser Zeit, keine langfristigen Perspektiven mehr zu haben.<<

-> OK: ich muss/will wieder ein Buch schreiben!


Andererseits sind ja gerade Ferien – Hurra! Sprich: sich treiben lassen, hier was lesen, da was hören, steht weit vor einem „das sollte gemacht werden“.

Also schaue ich mir die beiden Kurzfilme der französischen Cousins Guillaume und Jonathan Alric (aka The Blaze) an und mogle mich danach wieder in Das Leben des Vernon Subutex 3 rein.

Habe heute ansonsten verschiedenste Tipps und Shazam-Schnippsel vertieft – Tracks auf japanisch, lettisch, italienisch, brasilianisch (mit Jeff Pocaro – von Stephan Emigs liebstem Sergio Mendes Album) und schließlich noch „Miles Davis Quintet Freedom Jazz Dance: The Bootleg Series, Vol. 5“ – quasi Hörspiel mit Lerneffekt (wie Tony Williams Blakey-Triolen und Elvin-Triolen anbietet)…

Und dann gibt es ja noch das Forschungsprojekt: Beats without Cymbals
Mittlerweile habe ich zwei Vintage Superstar Floortoms (16″x16″ und 16″x16 Gongtom mit 18″ Fell) „aus dem Keller geholt und den Coron RDS durch das Bassmonster Jomox M-Base11 ersetzt.

Und Jazz: Weihnachten!

Dezember 24, 2018

Krass, 30 Jahre alt und ich erinnere mich noch bestens an diese Electric Band Version des Weihnachtsliedes „God Rest Ye Merry Gentlemen“

…und via Bugge Wesseltoft langsam wieder zurück ins Heute…

… selber singen, Glockenspiel und so…