Archive for the ‘Jazz’ Category

Echt Crasser Move!

November 21, 2017

Eines meiner Lieblingslabels erzeugt gerade ein ambivalentes Gefühl:

ecm

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Edit Bunker

November 1, 2017

Letzte Woche habe ich mir ein mächtig energetisches Konzert der Donny McCaslin Band angeschaut, jene Combo, die David Bowie für sein „Blackstar“ Album verpflichtet hatte. Der eigentliche Drummer (Mark Guiliana) wurde dabei mehr als würdig von Zach Danziger vertreten, der im Anschluss an die Tour in Deutschland noch ein paar Edit Bunker Shows im Duo mit Owen Biddle spielen/bebildern und sogar ein paar Workshops geben wird. Dringliche Empfehlung: Hingehen!

05.11.17 Berlin, A-Trane (Don McCaslin)
15.11.17 München (via Dorino Goldbrunner), OGM Studios 19h
19.11.17 Regensburg (via Gerwin Eisenhauer) MusicAcademy 20h
23.11.17 Berlin (via Dirk Erchinger) Drumtrainer 15h

Ach, tatsächlich ist Zach Danziger der ERSTE Eigentümer meines modernen Schlagzeugquartetts, Und da ich ihm auch noch ein paar Fragen stellen durfte, habe ich mich dem humorvollen Wesen entsprechend vorbereitet:

Musik für Feiertage

Oktober 31, 2017

Also, eine Klangtapete für Geburtstage (in dem Fall Folas 40ter) und andere Feiertage (Reformation, eigentlich auch was Schönes):

Knower „P.Y.T.“
Banda Black Rio „Leblon Via Vaz Lôbo“
Dwele „Know Your Name“
Pat Metheny „Everyday“
Steely Dan „Don’t Take Me Alive“
Shawn Phillips „I Don’t Want To Leave You, I Just Came To Say Good-Bye“
Mad Professor And Jah Shaka „Morphing Dub“
David Sanborn „Run for Cover“
Wheather Report „Corner Pocket“
Roy Hamilton „Take Your Time (Instrumental)“
Ahmad Jamal featuring Abd Al Malik „Marseille“
George Duke „Uncle Remus“
Massive Attack & Mad Professor „Radiation Ruling The Nation (Protection)“
Bon Iver „Re: Stacks“

Selbstvermarktung, Authentizität, Jazzmusiker, Musikindustrie

Oktober 24, 2017

Die 3Sat Doku „Der Preis der Anna-Lena Schnabel“ und die dazugehörende Pressewahrnehmung („Die Zeit„, NDR Gegendarstellung via Meedia) bilden eine interessante Diskussionsgrundlage zu den Begriffen:
Selbstvermarktung, Authentizität, Jazzmusiker, Musikindustrie

Im Film mit dabei: der tolle Wolf Kerschek, sowie im Soundtrack dieses schöne Stück von Bon Iver:

Die kleine Oktoberrevolution

Oktober 20, 2017

Angespornt durch die gestrige taz, die sich jetzt schon mal prognostizierend dem Hundertsten der russischen Oktoberrevolution (am 07.11.) näherte, habe ich eben die Reform meiner Kopfhörerpolster durchgezogen und die 17 Jahre alten HD-25 Ohrpolster durch die Velour-Variante ersetzt.

Und jetzt höre ich mir dadurch die ganzen Jazz Tipps der letzten Tage an:
1.von Lars Bartkuhn: Steve Tibbetts „Northern Song“ (1982)/“Safe Journey“ (1984), Mike Mainieri „Wanderlust“ (1981), sowie diesen Glenn Astro&max Graef Mix (2016):

2. durch Tobias Rapps FB-Seite: Roberto Di Gioia „WebWeb“ (2017) mit Peter Gall on drums.

3. Vulfpeck mit Michael Bland hinterm Schlagzeug!

Sommermusik, passt!

Oktober 16, 2017

Ehrlich gesagt dachte ich, dass sich Moritz eine schön-pragmatische Klangcollage aus französischem Jazz-Rap (Hocus Pocus?) und lauten, hochfrequenten Percussion-Sounds (best-service Sampling CD?) zur Anlageneinstellung gebastelt hat…aber weit gefehlt!
Denn was mich da beim DePhazz Soundcheck aufhorchen ließ, ist aktuelle Musik des mittlerweile 87 jährigen Ahmad Jamal. Und die – sensationell modern nach vorne gemischte – Perkussionspur kommt übrigens von Manolo Badrena.

5 x 20 = 100 Jahre!

Oktober 10, 2017

Zum hundertsten Geburtstag von Thelonius Monk würde ich am liebsten die dreier Box von Alexander von Schlippenbach („Monk’s Casino„) auflegen.
Habe ich leider nicht zur Hand.
Aber dafür werden wir bei den fünf „20 Jahre DePhazz“ Konzerten (11./12.10. Heidelberg, 14.10. Budapest, 16.11. Moskau, 17.11. St. Petersburg) zumindest das Bemsha Swing Thema reinmogeln.
Happy Birthday!

20Yrs

 

Wahltag

September 24, 2017

Es nicht selbstverständlich die freie Wahl zu haben. Gleichzeitig ganz schön schwer, sich klar zu positionieren. Aber immens wichtig!
Und deshalb muss ich an diesem Tag unbedingt auch ein paar schöne Tracks raussuchen…

Tracklist:
John Scofield „Just don’t want to be lonely“
Chris Dave & Drumhedz „That Reggae Shit“
KUF „Gold (Vinyl version)“
Siriusmo „Wow (Modeselektor edit)“
Boysetsfire „Handful of Redemption“
Squarepusher „My Red Hot Car (Girl)“
Dhafer Youssef „Digital Prophecy“
Hamilton Bohannon „Southafrican Man“
Hans Nieswandt „Hörerwünsche II“
Lionel Loueke „Ife“
Robert Schumann „Sym N2 Ut Maj Op61/Adagio Espressivo (3eme Mvt)“
Miles Davis „Cobra“
Billy Ocean „Nights Feel Like Gettin’ Down“
New Sector Movements „Anthem“
The Police „De Do Do Do De Da Da Da“
DePhazz „Anchorless (Private Version)“

Und was das Ergebnis der Bundestagswahl angeht, so schreibt mir Friedemann Karig hier auf jetzt.de aus der Seele. Und auch den Ratschlag von taz Chefredakteur Georg Löwisch pinne ich hier hin: >>Wenn die AfD im Bundestag schäumt, sollten die anderen mit der Sachlichkeit einer Grundbuchratsschreiberin reagieren.<<

you had to play effects

September 21, 2017

Claus Hessler gab mir neulich einen sagenhaften Tipp, das Doppelalbum „The Drums“ (1973) auf welchem sich die Jazz-Ikone Papa Jo Jones erinnert, erzählt und vortrommelt.
Irgendwas zwischen Hörbuch und Fernstudium.

Es fängt gleich mal vielversprechend in der Welt des Klangillusionisten an, mit Basics- Gadgets – Effects

Und zum Themen-Trio Tipps, Kreativität und Claus Hessler passt der kommende Samstag. Da findet von 11-18h in der Frankfurter Musikhochschule eine spannende Veranstaltung zum Thema Drumming spielen-erfinden-weitergeben statt.
Und Claus hat für sein Viertel die Überschrift „Kreativität – Ein Regelverstoss“ gewählt.

 

politisch trommeln!

September 19, 2017

Ob es Sinn macht, in der eigenen Filterblase Eulen nach Athen zu tragen ist zweitrangig.
Ein Hoch auf den politschen Bass-Schlagzeug-Jam! Und eindeutige Worte hinterher:
Ich wähle & ich wähle keine AfD.

Und wer sich die Positionen der anderen Parteien in Bezug auf die Jazz-Musik durchlesen möchte, besucht die Zusammenstellung der Union deutscher Jazzmusiker.