Archive for the ‘Jazz’ Category

investigations

Januar 12, 2019

Aaron hat mich auf die vielversprechende Interview-Serie des Pianisten Pablo Held hingewiesen. Unter der Überschrift „Pablo Held investigates“ gibt  es schon ganz schön viele, meist einstündige Videointerviews. Darunter auch die Rhythmusmacher Joey Baron, Gary Husband und Bill Stewart.
Ich bin sehr gespannt, zumal ich aus eigener Erfahrung (mit meiner Reihe „Oli trifft…„) das Musikergespräch auf Augenhöhe sehr schätze.

Forschen und nachfragen, immer gut; Inspiration von anderen, auch!

„War nur kurz im Koma, Text kommt!“

Januar 10, 2019

Das war ein sehr schöner Konzert-Jahreseinstieg gestern. Duo-Impro mit Lars Bartkuhn. In Aalen. Mit viel Schnee und sonstigem Drum und dran…
Klar, dass bei so viel „Weiss“ auch die Bahnen gemütlicher unterwegs sind, aber darauf war ich irgendwie instinktiv vorbereitet. Und so konnte ich auf der Rückfahrt schön lesen und gemütlich das Kabel meines HD-25 wechseln.

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Als heutige Highlights möchte ich die Thomas Glavinic Ausreden und die beiden CD-Besprechungen von Fatma Aydemir und Marcus Staiger aus dem allerletzten gedruckten SPEX Magazin aufs Podest stellen. Eiscafé eh immer ganz vorne. Und auf den Ohren lief dann  (ohne Wackel-Stereo) John Scofields „Works for me“.
Was ich alles mit den neuen alten Signaturschablonen besprühen werde, überlege ich dann morgen…

Ferien auf Ebeatsa

Januar 6, 2019

Der kalifornische Intellektuelle Hans Ulrich Gumbrecht formt im Trump-Gespräch ein einige tolle Gedanken, vor allem folgenden zwei, die sich dank minimaler Kürzung auch zur persönlichen Überprüfung eignen:

>>Man sollte sich nicht in eine Überzeugung von Trumps Unschlagbarkeit hineinsteigern – sonst wird sie zu einer jener Prophezeiungen, die ihr eigenes Wirklichwerden befördern.<<

>>Die Politik im Zeitalter von Twitter spielt sich zwischen subjektiven Impulsen und der Sehnsucht nach kollektiver Resonanzverstärkung ab. Vielleicht ist es ein Symptom dieser Zeit, keine langfristigen Perspektiven mehr zu haben.<<

-> OK: ich muss/will wieder ein Buch schreiben!


Andererseits sind ja gerade Ferien – Hurra! Sprich: sich treiben lassen, hier was lesen, da was hören, steht weit vor einem „das sollte gemacht werden“.

Also schaue ich mir die beiden Kurzfilme der französischen Cousins Guillaume und Jonathan Alric (aka The Blaze) an und mogle mich danach wieder in Das Leben des Vernon Subutex 3 rein.

Habe heute ansonsten verschiedenste Tipps und Shazam-Schnippsel vertieft – Tracks auf japanisch, lettisch, italienisch, brasilianisch (mit Jeff Pocaro – von Stephan Emigs liebstem Sergio Mendes Album) und schließlich noch „Miles Davis Quintet Freedom Jazz Dance: The Bootleg Series, Vol. 5“ – quasi Hörspiel mit Lerneffekt (wie Tony Williams Blakey-Triolen und Elvin-Triolen anbietet)…

Und dann gibt es ja noch das Forschungsprojekt: Beats without Cymbals
Mittlerweile habe ich zwei Vintage Superstar Floortoms (16″x16″ und 16″x16 Gongtom mit 18″ Fell) „aus dem Keller geholt und den Coron RDS durch das Bassmonster Jomox M-Base11 ersetzt.

Und Jazz: Weihnachten!

Dezember 24, 2018

Krass, 30 Jahre alt und ich erinnere mich noch bestens an diese Electric Band Version des Weihnachtsliedes „God Rest Ye Merry Gentlemen“

…und via Bugge Wesseltoft langsam wieder zurück ins Heute…

… selber singen, Glockenspiel und so…

recieved wisdom

Dezember 21, 2018

Ethan Iverson spielt Klavier bei The Bad Plus, schreibt aber auch interessante Blogbeiträge.
In dem Artikel Received Wisdom (Jeff Goldblum, chord scales, the iReal Book, and Kamasi Washington) geht es um Licht und Schatten der Wissensvermittlung, konkret um die Weitergabe von Ideen über Regeln hin zum vermeintlich Goldenen Gral der Jazzimprovisation, die Akkordskalen.

Meine Liebelingssätze daraus, quasi die Gliederung, die in Iversons Beitrag selbst mit Beispielen befüllt wird.
>>It’s very important to get information from the source. From the masters. From those who truly understand the aesthetics of the genre at hand.<<

>>Received wisdom is, “Common knowledge that is held to be true, but may not be.”<<

>>After all these years of jazz education, the sound of chord scales disconnected from bebop and the blues has inexorably crept into the fabric of common-practice jazz. The best players always manage to generate their own melodic folklore<<

>>The problem is that no master ever played any changes of any song without consulting the melody first. The melody is the song. The song dictates the aesthetic. Once in a while even the lyrics can be helpful.<<

>>So, dear NEC students of mine, if you are looking to have a career in this music that goes beyond the academy, it might be relevant to keep checking out the source material, not the textbooks.<<

 

Begeisterung!

Dezember 10, 2018

Ich bin mit Leib und Seele Live-Musiker. Ein Grund dafür ist bestimmt, dass nicht nur für die Spieler jeder Moment zählt (bzw. jegliche Möglichkeit zulässt), sondern dass auch das Publikum eine spezielle Rolle einnimmt, die weit über dass passive Konsumieren herausreicht.
Denn tatsächlich befinden wir uns gemeinsam in derselben Echokammer, will heißen: Die Rückkopplung (Feedback) gehört dazu!
Und diesbezüglich gefällt mir der spontane Befreiungsschrei (à la 64er „Stella by Starlight“ in der Carnegie Hall) nach wie vor am besten:

über die Bockenheimerlandstraß mit der Akten-Dasch!

November 14, 2018

Anknüpfend an das ungehörte Fill-In, hier das komplette Gegenteil: ein kleines Solo aus Backnang, neulich mit Fola Dada:

Den Schnippsel habe ich aus diesem Video herausgeschnitten.

Jazz Play-Alongs – Drumming with the Greats

November 5, 2018

Ich erstelle gerade für meine Studierenden der HfMdK Frankfurt eine Liste mit Jazz-Originals ohne Schlagzeug.

Es geht darum gleichermaßen das sensible Zuhören/Interagieren zu fördern, so wie  Freude & Lernkurve beim Musizieren mit tollen Typen.

Hey Schwarmintelligenz: fallen Dir dazu noch weitere geeignete Titel ein?

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Auch spannend „Crucial Jazz Drumming Recordings

50+25 Crucial Jazz Drumming Recordings

Oktober 29, 2018

Ich habe gerade die kommentierte Modern Drummer Liste 50 Crucial Jazz Drumming Recordings entdeckt und steige mit der Ordnungsnummer 16 ein:

16. Miles Davis Milestones (Philly Joe Jones, 1958)
“Tony Williams supposedly said that you could learn everything you need to know about jazz from this record,” Paul Wells shares. “And I know that trumpeter Wallace Roney said that Tony could sing every solo and bass line on it. It’s a perfect jazz record, and Philly just slays on it. Interestingly, he plays the entire record with just one tom-tom.”

Und dort gibt es dann die zweite Liste, 50 Crucial Jazz Drumming Recordings Part 2.

 

weltumspannend

Oktober 23, 2018

Wieder lange Zugfahrten, aber hey ich bin vorbereitet:

… die Videos haben ja noch längere Strecken hinter sich, von USA über J und NZ. Und durch den Geburtstagsgruß nach Buenos Aires wird’s beinahe weltumspannend!