Archive for the ‘Jazz’ Category

Doppel R

Januar 25, 2019

RR scheint meine Buchstabenkombi des Tages zu sein:
Auf der Namm Show reiten mich nämlich bisher nur zwei Neuerscheinungen. Einmal das Roland Triggermodul, ein Bodentreter namens TM-1 und das Rose (Bit Bucket) Delay von Eventide.
Später treffe ich mich mit Ulf , um unter dem Doppel-R-Kürzel als KleineR Rubow Musik zu machen.
Und die Querverbindung zu Rolls Royce schafft mit dem Namen der Kühlerfigur ein vortreffliches Motto für unseren Jam: Denn Emily heißt mit vollem Namen: The Spirit of Ecstacy

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PS. auf der Fahrt zum Proberaum hatte ich Radio-X eingeschaltet und zufällig lief Michael Rüttens „Soulsearchin“ Sendung. Dabei kam ich den Genuß von Mark Ernestus’ Ndagga Rhythm Force:

und erfuhr von Tony Allens Tribute to Art Blakey.

Afrobeats ohne RR, dafür aber mit einer weiteren Überraschung, dass ich aam Montag Mark und die Ndagga Rhythm Force live erleben kann (Zoom, Frankfurt, 21h). Tschaka Yeah!

Billy & Tony

Januar 12, 2019

Eigentlich wollte ich ja herausfinden, welches Delaygerät auf der Cobham Scheibe „A funky Thide of Sings“ verwendet wurde, bekam anstelle einer Antwort den Hinweis, dass Billy Cobham und Tony Williams ein knapp zwanzigminütiges Duett in Japan spielten, damals am 27.07.1978.
Ist ja auch ’ne Art von Echo! (Das ebenfalls in die Liste der Doppeltrommler gehört.)

>>Recently I went to Japan and played with Tony Williams at a concert. The two of us. together. Tony never worked with another drummer before. He had worked with Lenny White once, but felt very uncomfortable working with me because he didn’t know what to expect. But it worked out well. We’re going to record an album together, and do another concert. He’ll be a guest at some of my concerts and vice versa. We’ll have some things worked out that we can play together. We’ll be listening to each other, which is important. When two drummers are onstage, more often than not they try to blow each other off the stage, which is wrong. It can be musical if it’s done properly.<<
Billy Cobham im Modern Drummer Interview 8/9/1979

investigations

Januar 12, 2019

Aaron hat mich auf die vielversprechende Interview-Serie des Pianisten Pablo Held hingewiesen. Unter der Überschrift „Pablo Held investigates“ gibt  es schon ganz schön viele, meist einstündige Videointerviews. Darunter auch die Rhythmusmacher Joey Baron, Gary Husband und Bill Stewart.
Ich bin sehr gespannt, zumal ich aus eigener Erfahrung (mit meiner Reihe „Oli trifft…„) das Musikergespräch auf Augenhöhe sehr schätze.

Forschen und nachfragen, immer gut; Inspiration von anderen, auch!

„War nur kurz im Koma, Text kommt!“

Januar 10, 2019

Das war ein sehr schöner Konzert-Jahreseinstieg gestern. Duo-Impro mit Lars Bartkuhn. In Aalen. Mit viel Schnee und sonstigem Drum und dran…
Klar, dass bei so viel „Weiss“ auch die Bahnen gemütlicher unterwegs sind, aber darauf war ich irgendwie instinktiv vorbereitet. Und so konnte ich auf der Rückfahrt schön lesen und gemütlich das Kabel meines HD-25 wechseln.

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Als heutige Highlights möchte ich die Thomas Glavinic Ausreden und die beiden CD-Besprechungen von Fatma Aydemir und Marcus Staiger aus dem allerletzten gedruckten SPEX Magazin aufs Podest stellen. Eiscafé eh immer ganz vorne. Und auf den Ohren lief dann  (ohne Wackel-Stereo) John Scofields „Works for me“.
Was ich alles mit den neuen alten Signaturschablonen besprühen werde, überlege ich dann morgen…

Ferien auf Ebeatsa

Januar 6, 2019

Der kalifornische Intellektuelle Hans Ulrich Gumbrecht formt im Trump-Gespräch ein einige tolle Gedanken, vor allem folgenden zwei, die sich dank minimaler Kürzung auch zur persönlichen Überprüfung eignen:

>>Man sollte sich nicht in eine Überzeugung von Trumps Unschlagbarkeit hineinsteigern – sonst wird sie zu einer jener Prophezeiungen, die ihr eigenes Wirklichwerden befördern.<<

>>Die Politik im Zeitalter von Twitter spielt sich zwischen subjektiven Impulsen und der Sehnsucht nach kollektiver Resonanzverstärkung ab. Vielleicht ist es ein Symptom dieser Zeit, keine langfristigen Perspektiven mehr zu haben.<<

-> OK: ich muss/will wieder ein Buch schreiben!


Andererseits sind ja gerade Ferien – Hurra! Sprich: sich treiben lassen, hier was lesen, da was hören, steht weit vor einem „das sollte gemacht werden“.

Also schaue ich mir die beiden Kurzfilme der französischen Cousins Guillaume und Jonathan Alric (aka The Blaze) an und mogle mich danach wieder in Das Leben des Vernon Subutex 3 rein.

Habe heute ansonsten verschiedenste Tipps und Shazam-Schnippsel vertieft – Tracks auf japanisch, lettisch, italienisch, brasilianisch (mit Jeff Pocaro – von Stephan Emigs liebstem Sergio Mendes Album) und schließlich noch „Miles Davis Quintet Freedom Jazz Dance: The Bootleg Series, Vol. 5“ – quasi Hörspiel mit Lerneffekt (wie Tony Williams Blakey-Triolen und Elvin-Triolen anbietet)…

Und dann gibt es ja noch das Forschungsprojekt: Beats without Cymbals
Mittlerweile habe ich zwei Vintage Superstar Floortoms (16″x16″ und 16″x16 Gongtom mit 18″ Fell) „aus dem Keller geholt und den Coron RDS durch das Bassmonster Jomox M-Base11 ersetzt.

Und Jazz: Weihnachten!

Dezember 24, 2018

Krass, 30 Jahre alt und ich erinnere mich noch bestens an diese Electric Band Version des Weihnachtsliedes „God Rest Ye Merry Gentlemen“

…und via Bugge Wesseltoft langsam wieder zurück ins Heute…

… selber singen, Glockenspiel und so…

recieved wisdom

Dezember 21, 2018

Ethan Iverson spielt Klavier bei The Bad Plus, schreibt aber auch interessante Blogbeiträge.
In dem Artikel Received Wisdom (Jeff Goldblum, chord scales, the iReal Book, and Kamasi Washington) geht es um Licht und Schatten der Wissensvermittlung, konkret um die Weitergabe von Ideen über Regeln hin zum vermeintlich Goldenen Gral der Jazzimprovisation, die Akkordskalen.

Meine Liebelingssätze daraus, quasi die Gliederung, die in Iversons Beitrag selbst mit Beispielen befüllt wird.
>>It’s very important to get information from the source. From the masters. From those who truly understand the aesthetics of the genre at hand.<<

>>Received wisdom is, “Common knowledge that is held to be true, but may not be.”<<

>>After all these years of jazz education, the sound of chord scales disconnected from bebop and the blues has inexorably crept into the fabric of common-practice jazz. The best players always manage to generate their own melodic folklore<<

>>The problem is that no master ever played any changes of any song without consulting the melody first. The melody is the song. The song dictates the aesthetic. Once in a while even the lyrics can be helpful.<<

>>So, dear NEC students of mine, if you are looking to have a career in this music that goes beyond the academy, it might be relevant to keep checking out the source material, not the textbooks.<<

 

Begeisterung!

Dezember 10, 2018

Ich bin mit Leib und Seele Live-Musiker. Ein Grund dafür ist bestimmt, dass nicht nur für die Spieler jeder Moment zählt (bzw. jegliche Möglichkeit zulässt), sondern dass auch das Publikum eine spezielle Rolle einnimmt, die weit über dass passive Konsumieren herausreicht.
Denn tatsächlich befinden wir uns gemeinsam in derselben Echokammer, will heißen: Die Rückkopplung (Feedback) gehört dazu!
Und diesbezüglich gefällt mir der spontane Befreiungsschrei (à la 64er „Stella by Starlight“ in der Carnegie Hall) nach wie vor am besten:

über die Bockenheimerlandstraß mit der Akten-Dasch!

November 14, 2018

Anknüpfend an das ungehörte Fill-In, hier das komplette Gegenteil: ein kleines Solo aus Backnang, neulich mit Fola Dada:

Den Schnippsel habe ich aus diesem Video herausgeschnitten.

Jazz Play-Alongs – Drumming with the Greats

November 5, 2018

Ich erstelle gerade für meine Studierenden der HfMdK Frankfurt eine Liste mit Jazz-Originals ohne Schlagzeug.

Es geht darum gleichermaßen das sensible Zuhören/Interagieren zu fördern, so wie  Freude & Lernkurve beim Musizieren mit tollen Typen.

Hey Schwarmintelligenz: fallen Dir dazu noch weitere geeignete Titel ein?

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Auch spannend „Crucial Jazz Drumming Recordings