Archive for the ‘Plugin’ Category

TAL Dub-X

Februar 25, 2017

Die Freeware PlugIns der Togu Audio Line haben mir immer gut gefallen, vor allem die Delays und der TAL-Vocoder. Jetzt gibt es ein überarbeitetes Tal-Dub-X Delay – zur Zeit für 16$.

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Sasquatch Kick Machine

November 30, 2016

Dieses Boz PlugIn gefällt mir gut. Damit lässt sich eine aufgenommene akustische Kick (bzw. Trommel)  simpel und stufenlos an eine analoge Synthdrum annähern. Vom dezenten anfetten, über klassische 808 und Simmons Sounds, hin zu abfallenden Boom-Klängen (Dive).
Eine Alternative zu den Drum Replacern bzw. zur „Audio to Midi Funktion“ im Basstrommelbereich.
Gibt es gerade für $49

(To)urlaub

September 25, 2016

Ich kombiniere mal Herbst mit Basteln und verweise ganz schwäbisch auf die Seite PlugIn-Discount.

Aber tatsächlich bin ich noch mitten im Indian Summer und genieße dessen: Städte, Sonne, Sound!

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Deswegen auch dieses klangliche Mitbringsel von irgendeiner schön am Kanal gelegenen (und dezent beschallten) Parkbank in Amsterdam:

Und noch etwas „Living Colour“ (Geschenk aus Stuttgart)…

Wenn man dasselbe Ding wiederholt , wird es Musik

April 10, 2016

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War gestern mal wieder in der Abendschule (Robert Johnson Theorie) und habe mir von Tilman Baumgärtel allerhand spannendes zeigen lassen:

– Schallplatten mit Endlosrillen und zusätzlicher Bohrung für eiernde Loops.
Im konkreten Fall war es die 7″ von Non & Smegma, >>Multi Speed, Multi Axis<<

– ein sagenhaftes Filmdokument, dank welchen wir den auflegenden Pierre Schaeffer (der seine frühen Loops mit mehreren Schallplatten realisierte) fortan als einen Jeff Mills der Fünfzigerjahre einordnen können…
Zu hören gab’s die Étude Pathétique  aus dem Jahre 1948 mit den verwerteten Schleifen von >>sauce pans, canal boats, singing, speech, harmonica & piano<<.
– Das Phonogène – damals und heute (als Max PlugIn oder Eurorack-Modul)
– ein weiteres eins a Filmchen, in dem Pierre Schaeffer und ein Rahmenerzähler die Tonband-basierte Musique Concrète bei einer Vorlesung erklären.

Lieber Herr Baumgärtel, erstmals: vielen Dank. Nach diesem Abend freue ich mich auf die baldige Erscheinung der zweiten (broschierten) Auflage des Buches „Schleifen | Zur Geschichte und Ästhetik des Loops„. Zweitens: Sie sollten die beiden Filme unbedingt bitte hochladen!

– die das Buch begleitenden Webseite loopsbuch.org, wo es noch interessante Interviews, Mixe und YouTube-Links gibt.

Drumstrip

Dezember 17, 2015

Eigentlich gehen mir die 1000 jährlichen Rabatt-Anlässe ziemlich auf die Nerven, den 39 Euro SSL-Drumstrip (bis zum 05.01.2016) möchte ich hier dennoch erwähnen.

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Der einzige Pferdefuß für das kompakte Experiment ist der dafür benötigte iLok2.

mal am Black Friday den Internet-Konsum überdenken

November 27, 2015

Ich lege mich lieber in Badewanne und lese über Teju Coles Nigeria Erlebnisse („Der Tag gehört dem Dieb„), als all die verlockend funkelnden 0-90% Rabatt-Emails zu prüfen, die seit tagen mein Postfach verstopfen.
Beim Nachdenken über den Zeit- und Anstandsklau im Netz sprechen mir zwei Zeitungsschnippsel aus der Seele:

>>Ein Zustand zwischen Entspannung, Unzufriedenheit und Rastlosigkeit, ähnlich wie beim Durchscrollen der Facebook-Timeline<<
Philipp Rhensius (in der taz vom 27.11.15. über das neue Album von Oneohtrix Point Never)

>>Mäßigung, die Kunst der Ent-Erregung zu lernen wäre cool<<
Jan Feddersen (in der taz vom 26.11.15 über die Naidoo-ESC Debatte)

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der flexibel addierte Clap

Juni 29, 2015

Ein kleiner Nachtrag für Paul Seidel und Jan Stix Pfennig: die drei schönsten Möglichkeiten, wie sich mit der akustischen Snare – flexibel und Arrangement-tauglich – ein zusätzlicher Handclap-Sound beisteuern lässt:

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1. very Oldschool, mit dem Snare Mikro und einem Dynacord Digital Hit.
OK, das Gerät ist mittlerweile über 30 Jahre alt, aber anscheinend wurden 2241 Stück davon verkauft. Sprich, es sollte aufzutreiben sein. Und Micha Buchner – seines Zeichens Dr. Drumsynth, Instrumenterfinder und Hüter des Dynacord Museums, kann Dir bestimmt für ein falsches Preset/Gerät, das „richtige“ Clap Eprom beschaffen.
Die Idee des Digital Hit Bodentreters jedenfalls ist klasse: das Snare Mikrofon wird durch die Kiste geschleift, wo sich der Anteil (MIC-MIXED-EFF) des ab einer bestimmten Schwelle (SENSIVITY) ausgelösten Klanges zumischen lässt. Ob ich das zusätzliche Eprom-Sample hören möchte oder nicht, entscheide ich mit einem Fußtritt (EFFECT ON/OFF).

2. klassisch mit einem Trigger Pickup und einem Soundmodul, deren Kabel-Verbindung durch eine A/B-Box verläuft. Sie ist der „Zuschalter“, wird von mir meistens links neben dem Hihatpedal positioniert und mit der Ferse des linken Fusses bedient :
leuchtet sie gelb, dann wird im Modul der Clapsound getriggert, beim roten Licht gibt’s keinen Zusatzklang.
Vermutlich hat jedes klassisches Edrum-Modul verschiedene Klatschgeräusche an Board, aber nichts geht über ein Simmons Claptrap oder den Boss HC-2, der den originalen, analogen 808 Clap bietet.

3. Wenn ich meinen zusätzlichen Clapsound lieber durch einen Padschlag de/akiviere, dann könnte ich dieses Vorhaben derart realisieren:
– mit einem SPD-S(X), auf welchem ich mit einer Schlagfläche zwischen zwei Patches hin-und herspringe und somit mein Snare-Trigger-Signal entweder ein Clap-Sample triggert oder halt nichts.
– ich gehe mit einem Trigger-Pickup oder dem Snaremikro in die Soundkarte meines Computers. Dort helfen mir Ableton und das ApTrigga Plug-In, mit diesem Impuls mein Wunsch-Sample auszulösen. Mit einem kleinen Pad (z.B. aus der Bar-Trigger Familie) gehe ich ebenfalls direkt in die Soundkarte und verwende diesen Audioimpuls mittels des Freeware Plug-In pizmidi als MIDI CC Befehl (oder der Max4Live Anwendung Peaks & Notes) zur Öffnung/Schliessung des ApTrigger Kanals.

PS. mit Planung und Bau einer akustischen Klatsch-Konstruktion beschäftige ich mich dann morgen…

Top 40 Freeware VST Plugins Of 2014!

Januar 1, 2015

Die Top40 Freeware VST-PlugIns des vergangenen Jahres  aus dem Bedroom-Producers Blog.

Applaus für Jimi

Dezember 23, 2014

So. Ich fahre jetzt das System runter und stimme mich mit „Jimi Hendrix Live in Lemberg“ auf entspannte Feiertage, sowie auf eine baldige DePhazz Osteuropa-Tour ein. Natürlich nicht ohne dem geneigten Blog-Leser ein digitales Geschenkchen (Clap Machine) einzupacken.

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Feiert schön. Und: >>make love, not war!<<

* 2 * 5 * 0 * 0 *

Juni 20, 2014

Zur Zahl 2500 fällt mir spontan folgendes ein: eine schicke 70er Limousine und der moderne wie kultige API Schlagzeugkompressor.
Und natürlich ebendieser zweitausendfünfhundertste e-Beats Beitrag!
Da mich Autos weniger interessieren, Schlagzeugkompressoren dafür umso mehr, habe ich drei interessante Musikmacher zu „ihrem“ API 2500 befragt:

Hannes Bieger (Produzent, Mix-Engineer, Autor)
>>Der API 2500 ist zusammen mit einem Electrodyne 2511 EQ fest verkabelt auf meinem Drum Bus, und damit ein wesentlicher Bestandteil meines Mixing-Setups. Es ist wohl der einzige Kompressor aus meinem Arsenal, der wirklich bei jedem Mix zum Einsatz kommt, und ich schätze seine Qualitäten sowohl bei akustischen als auch bei elektronischen Drums. Ich verwende den 2500 meistens mit langen Attack- und kurzen Release-Zeiten, und auf diese Weise bekommen die Drums extra Punch ohne übermäßig aggressiv zu werden. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht finde ich nicht, dass der 2500 übermäßig stark färbt. Im Gegenteil mag ich seinen trockenen, kraftvollen Klang sehr gerne, und er dünnt den Bassbereich auch nicht so aus wie andere VCA-Comps, was für mich eine ganz wesentliche Eigenschaft ist.<<
Hier noch ein ausführlicher bonedo-Testbericht von Hannes Bieger zum API 2500.

Johannes Brecht (Produzent, Bassist)
>>Ich benutze meinen 2500 sowohl auf dem Drum Bus, als auch, vorallem auf dem Master Bus.
Der 2500 ist abgesehen von dem tollen Punch durch seine Features TONE und LINK extrem flexibel: So kann man mit tone TYPE zwischen OLD Feed BACK Kompression (so Fairchild Style) oder NEW Feed ForWarD Kompression (so SSL Style) umschalten.
Auch der Highpass Filter vor der Detection ist ein wichtiges Feature.
Das für mich aber wichtigste Feature ist der Link zwischen links und rechts:
Ich benutze den 2500 auf dem Master Bus in einer M/S Matrix, so dass nicht Links und Rechts ankommen, sondern Mitte und Seite.
Dann kann ich mit dem Link Regler wunderbar einstellen wie sehr das Mitte Signal auch die Seiten komprimieren sollen oder eben nicht, dadurch bekomme ich deutlich mehr „Lautstärke“ oder „Lautheit“ oder was auch immer…<<

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Flo König (Cro-Drummer)
>>Eine meiner Lieblingseinstellungen für den Drum Bus:
RATIO 3:1
ATTACK 30ms
RELEASE 200ms
KNEE Medium
THRUST Medium / Hard
LINK Independent oder 50%

Der „Fairchild-Mode“ gefällt mir meist auch besser als der Feed Forward Compression-Type.
Natürlich ist es gewagt eine Aussage über Kompressor-Einstellungen zu treffen, wenn man das Ausgangsmaterial nicht kennt.
Jedoch lande ich doch recht häufig bei diesen Werten 🙂
Ansonsten ist der API auch super für extreme Kompressionen der Raum-Mikrofone.
Juhu.<<
Ich sage LAUT „danke!“ an Hannes, Jo und Flo und freue mich, dass sie mit ihrem Input diesen Jubiläums-Post zu einem Musterbeitrag machen. Ganz unkompliziert und super-kollegial wurde meine Email-Anfrage bedient, dabei Wissen herausgegeben und geteilt, also ganz im Sinne der Blog-Idee des „Geben/Nehmen/Weiterkommen“.
Zudem spiegeln die drei Herren und der heutige Protagonist (m)einen erweiterten Schlagzeug-Begriff wider, der über das Hochglanzfoto im Trommelkatalog hinaus geht und Produktionsmittel, den Aufnahme-und Mixdown-Prozess sowie die Rolle des Produzenten miteinbezieht.
So kann’s gerne weitergehen!

25year-S-R
PS. Wer sich an diesen Kompressor erstmal digital herantasten möchte, findet einen PlugIn Klon im Portfolio der Firma Wave (und hier das Manual).
PPS. Jetzt fällt mir gerade ein: auch von der Akai MPC gibt es einen 2500er
PPPS. Zufällig erreicht mich gerade heute eine spam-hafte Email einer Mitarbeiterin des Buchverlages Bloggingbooks, die mir eine Buchpublikation der Blogbeiträge angeboten hat… dabei bräucht ich doch nur einen Lektor 🙂