Archive for the ‘Inspiration’ Category

10 drummers that…

August 17, 2020

Ich liebe Listen, inspirierende Rhythmusmacher sowieso und deshalb stelle ich mich gern der Einladung von Axel Mikolajzcak und trage die „10 drummers that really had an influence on me“ zusammen. Halt ohne die Kettenbriefauflagen von FB.
Wer mag, schreibt mir seine persönliche Top Ten in die Kommentare.

1 Helge Norbakken
2 (J Dilla und seine) Akai MPC-3000
3 Rene Creemers
4 Billy Cobham
5 Photek
6 Flo Dauner
7 Dave Weckl (& V. C.)
8 Roland Tr-808
9 King Tubby
10 Tony Allen

PS. eine B-Seite gibt es selbstverständlich auch:
1 Aaron Sterling
2 Duracell
3 Jojo Mayer
4 Steve Gadd
5 Timbaland
6 Benny Greb
7 James Gadson
8 Linndrum
9 Boss RE-20
10 Brian Blade
11 Stewart Copeland

All Inclusive

April 12, 2020

Wiedermal ein Osterei aus dem DePhazz-Stall, das kompakte Live in Vilnius Album.
Und ohne groß suchen zu müssen, here you are – enjoy 🙂

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… digitale Ostereier geraten generell etwas eckiger…

PS. PB (Oit Baumgartner) ist eignetlich überhaupt kein Freund von Live-Recordings. Umso schöner, dass er diese vorangetrieben hat.
Ich überlegen nun, welche 5 Live-Alben mich wohl am nachhaltigsten beschäftigt haben.

Al Di Meola „Tour De Force Live“ (1982) dass Steve Gadd trommelt wusste ich damals (ca.’86/87) schon, dass die Percussion Overdubs von Sammy Figuero erst nachträglich im Studio gemacht wurden lese ich hingegen gerade zum ersten Mal…
Volker Kriegel „Live in Bayern“ (1981) gekauft vom Zeugnis-Preis nach der Neunten, ’87
Chick Corea Electric Band GRP Super Live In Concert“ (1987) Dave Weckl!!, Frank Gambale!!!
John Scofield „Pick Hits Live“ (1988) …hatte als Tennie beim Aufbau geholfen, danach war’s um mich geschehen…
Wayne Krantz „Two Drinks Minimum“ (1995) Direct to DAT!
Daft Punk „Alive 1997“ (2001) was für ein Bogen, was ’ne Energie

Trampolin

April 2, 2020

Anlässlich der Todesnachricht von Wallace Roney holt Pablo Held seine  „Investigation“ hervor und beschreibt das Trampolin als schöne Metapher für Inspiration:

>>To me, inspiration is like a trampoline. If you only jump into it with little energy and conviction, the jump will not be significant and likely not memorable. But if you go ALL THE WAY, jump into it with all you have, it will catapult you into heights where you’ll be able to see differently, see things more clearly. Plus, it will bring you away from the inital source of inspiration…. and then back again with a new perspective!! I think that’s what Wallace did over and over again with all the music he loved.<<

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The Pill

März 18, 2020

Ich lese immer wieder, wie schön & wichtig es ist, in Zeiten der Kreise Kontakt mit seinen Freunden zu halten.
Gesagt, getan – gleich mal mit Markus telefoniert; selbstverständlich über Corona gesprochen, selbstredend auch über Musik. Und dann kam sein Pedal-Tipp „The Pill„, einem eins a Sidechain-Treter:

Der Name des Geräts passt ja zudem gut zur gegenwärtigen Situation, ein einfaches Heilmittel wäre ja wundervoll.
Das reine Musikhören kann aber auch wohltuend sein, selbst wenn es eine „bittere Pille“ ist: Hier lief jedenfalls Meshell Ndegeocellos „Bitter“ Album heute mehrfach im Kreis.

der Krise den Beigeschmack nehmen

März 17, 2020

>>Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.<<

Mit dem optimistischen Max Frisch Zitat möchte ich meinerseits eine Einladung aussprechen:
Ich glaube ja, dass neben all den Virus-relevanten Aktionen (sich Informieren, seinen Alltag und die Gewohnheiten anpassen, sich um Freunde und Verwandte kümmern) auch stimulierende intellektuelle und schöpferische Gegenpole wichtig sind.
Wer also einer programmierten oder elektronischen Beatästhetik etwas abgewinnen kann, wer sich für zeitgemäßes oder gar futuristisches Groove-Design interessiert, wer einfach offen ist für neue Inspiration, der kann hier im e-beats.net Blog kräftig stöbern und bestimmt einiges zum Weitereisen entdecken.
Dazu einfach mal den persönlichen Bedarf mittels Schlagwort ins Such-Rechteck („search this site“) oben rechts eingeben oder die „Categories“ durchforsten, anschliessend hoffentlich mit hilfreichen Artikeln versorgt werden.

Bei Fragen kannst Du Dich auch direkt per Mail an mich wenden.

Wer sich gleich praktisch hinters Set setzen möchte, dem empfehle ich meine thedrumsounds.de Klangbibliothek, um z.B. damit das bestehende Repertoire mal neu zu orchestrieren.

Und wer lieber erstmal nur Neues hören möchte, kann sich in meinem Spotify Container bedienen, mit dem ich Weiterverfolgungswürdiges sammle.

Ich wünsche: Alles Gute 🙂

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Homeschooling

März 16, 2020

Keine Ferien, dennoch alle zu Hause. Das ist neu und schön, erfordert aber auch Arbeitspläne für uns drei.
Ich denke als allererstes über die Sekundarstufe I nach.
Vielleicht mit Bio und Ernährungslehre starten („gesundes Frühstück“)? Von dort mittels Kurkuma Rhizom direkt in die Kunst: Denn da mein Selbstversuch, der Fleck auf dem linken Daumen, trotz vorbildlichem Händewaschen seit zwei Tagen hält, lassen sich mit Gelbwurtz bestimmt auch schöne Bilder malen.
Anschließend eine Partie Schach anstatt Mathe.
Musik und Englisch werden durch die Text-Transkribtion eines Lieblingssongs mitteinander verknüpft. Der Elbow-Track aus Stuttgart eignet sich als Testballon.

Und da frühlingshaftes Bombenwetter, ab nach draußen, Sport.
Bei uns steht auf dem Zettel:
Konzentrations-Tischtennis (laaaang andauernde Ballwechsel), Oldschool-Parkour (Verstecken) und der EZB Skatepark.

OK, dann zu meinen Aufgaben. Ich beginne mit schönem Knöfchendrehen auf dem neuen Alexander Echo-Hall-Pedal.

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Gefolgt von den notwendigen Überlegungen: zum Beispiel übers zukünftige Geldverdienen. Während Gary Novak seinen Schlitten verkaufen will, schaue ich mich mal im Trommelkeller und in der Effektablage um…

https://www.instagram.com/p/B9uvZ_3HWsl/

Zum schönen Abschluß möchte ich noch meinen Studierenden, all den Schlagzeuglehrern und Übewilligen verkünden, dass die beiden großen deutschen Video-Lehr-Häuser ihre Archive öffnen und einen Großteil daraus umsonst zur Verfügung stellen werden:
Dirk Erchingers Drumtrainer und Online-Lessons TV von Florian Alexandru-Zorn.

ich wünschte Andi Haberl

März 8, 2020

Letzten Donnerstag war ich dann prompt wieder im Museum und hörte mir begeistert die Premiere von Andi Haberls Solo Performance an – einer kreative Klangreise mit akustischem Schlagwerk und diversen elektrischen Klangerzeugern.
Als Rahmen fungierten Haberl-Songs, die improvisatorisch und in Echtzeit ge-remixt wurden und zu einem fließenden Ereignis verwoben wurden.
Neulich, beim Notwist Gig in Augsburg,  weckte Andis Spiel bei mir Gedanken an  Krautrock und Motorik-Beats, diesmal hüpften meine Assoziationen mal zu Fourtet, mal zu Tortoise. Und dennoch steht seine Art zu trommeln über all den gedachten Referenzen, ist unverkennbar eigen und stark.

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Hey, und endlich mal ein persönlicher, sinnvoller und zukunftsweisender Einsatz der Sunhouse Trigger – dazu kunstvolles, meist einhändiges Klaviatur-Spiel (auf Ableton, Organelle oder dem legendären Yamaha VSS-30) und wunderbar getrommelte Natursounds (u.a. Gongs aus aller Welt, Nussrassel, Peg Chimes, und natürlich das „Jazz Montez Swinger Kit„).
Diesen Act wünschte ich mir auf die einschlägigen Drumfestivals hierzulande!

Später erzählte mir Andi von Eli Keszler (ein ebenfalls kreativer Sunhouse-triggernder Soloschlagzeuger) und wir erfreuten uns an der Sample-Ästhetik von Deantoni Parks.

Mensch, ich hoffe, dass die Liveaufnahmen der Show gut im Kasten gelandet sind und wir hier bald mal gemeinsam reinhören können.
Außerdem halte ich Ausschau nach Konzerten und Veröffentlichungen von Andi Haberls „Sun“.

Nachtrag: Hey, von Berta Berlin wurde ein Andi Haberl Solo Set hochgeladen:

Staccato des Lebens?

Dezember 15, 2019

Donnerstag und Freitag waren zwei schöne Trommlertage:
So hörte ich mir begeistert das Konzert des Münchner Quintetts Fazer an, bei dem die beiden Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber und Simon Popp äußerst ausgecheckte Patterns in herrlichem Blending präsentierten, mal unisono, oftmals komplementär, immer klangvielfältig (siehe auch d&p 05/2019).
Im Nachgang erkundige ich jetzt das LBT Trio, das Popp-Album „Laya“ und bestelle mir direkt ein Meinl „Galaxy“ Wasserraumschiff…

Dass Simon zusammen mit Flo König die „Bum Bum Zack“ Trommelschule betreibt passt wie gemalt, denn Flo würde ich am darauffolgenden Tag, zusammen mit vier weiteren Drummern in meiner Heimatstadt treffen, die allesamt einen Bezug zum Schorndorfer Saxophonisten Dieter Seelow hatten, der diesen Dezember 80 Jahre alt geworden wäre.
Inmitten der Feierlichkeiten, hier kurz vor Aktion (v.l.n.r.): Flo KönigDaniel Messina, OR und Kay Richter. Leider nicht im Bild, mein (und Flos) ehemaliger Super-Lehrer Peter Kumpf – er stand zu diesem Zeitpunkt an der Bar 🙂

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Zum Abschluss noch ein Nostalgieschnippsel aus dem Jahr 1997, der „Song for a Black Cat“, sowie – nach derart viel geschlagenen Akzenten – ein ausgleichendes Zitat der Komponistin Sofia Gubaidulina aus dem letzten SZ-Magazin, das mir bei der Zugreise in den Schoß viel:
>>Im Staccato des Lebens kann die Kunst das Legato wieder herstellen.<<

Hey, von wegen Abschluß, Flo wies mich ja noch auf die Denise PlugIn Schmiede hin, im Speziellen auf das Noize PlugIn.
Wird ebenfalls getestet!
Und schon nach wenigen Sätzen verlasse ich das vertraute weiße Rauschen in Richtung „pink noise“…

verWeil‘ am Rhein!

Oktober 10, 2019

Hey, Gigs in Lörrach haben was! Eine schöne Venue, zudem die Nähe zu Basel, Weil am Rhein und Riehen – sprich Rheinschwimmen (asap), Vitra Design, Zaha Hadid und die erholsame Fondation Beyeler.
Ich konnte jedenfalls VOR und NACH dem Hattler Konzert im Burghof mächtig viel Inspiration einpacken, was meine Gedanken, die Gespräche unterwegs, selbst mein Traumgeschehen angenehm färbt…
Kommentarlos hier ein paar Snippets, die im Idealfall vielleicht auch bei Dir, lieber Lesender, was bewirken??

Resonating Spaces
>>Die englische Schreibweise des Titels verdankt sich der Bedeutung des Wortes »resonating« und »resonance«, die offener bleibt als der deutsche Begriff »Resonanzraum« und die sowohl physikalische Phänomene bezeichnet, die zur Erzeugung von Klang führen, als auch das Hervorrufen von Bildern, Erinnerungen oder Emotionen anspricht.<<

(Leonor Antune, Silvia Bächli, Ausschnitt vom Ausstellungsplakat)

(im Garten sitzen – wie daheim, Winkelarchitektur, traumhaftes Tankstellenhäuschen von Jean Prouvé)

Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute

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Als Gegengewicht lege ich noch zwei spannende Bücher ins Hotelbett (Stephan Emigs vielversprechendes Paket über die „Fünf Wege zu mehr Musikalität„, sowie einen alten Glauser) und verlinke Peter Unfrieds Erklärung zur Position von Jonathan Safran Foer, der sagt, dass wir zwar von der Erderhitzung wissen, aber nicht an sie „glauben“.

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#head2heart

Binkstruments

September 13, 2019

Die Instagram Seite von Binkbeats gleicht einem Klangmuseum.
Was für ein interessanter Typ, der mit überbordender Kreativität, grenzloser Musikalität und einem Goldgräberinstinkt (gepaart mit einem vermutlich nicht unerheblichem monetären Aufwand) seine Grenzen auslotet und immer wieder Neues schafft!

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Auf einen anderen Zettel notiere ich die dort entdeckten „Special Effects“ (Earthquake Devices „Rainbow Machine“, Skychord „Cloudbuster“, Red Panda „Particle“).