Archive for the ‘Inspiration’ Category

Bumm-Klack

März 19, 2017

4 Kilo leicht, Kick-Snare-Clap und Blech. Nur einmal laufen in schick!
Das Bummklack ist eine Idee von Marcus Möller und bald für jedermann/frau erhältlich.

Und umgekehrt – vom wohl designten Instrument zum „Groove based Design“, einem kurzweiligen Vortrag von Gerhard Kühne (nebst Benny Greb):

Second Hand Songs

Februar 12, 2017

Wieder mal einen Datenbankschatz ans Licht befördert: Die Seite für Coverversionen https://secondhandsongs.com/

Neben Who sampled ein weiterer schöner Einblick in kreative Weiterverwertungen.

(Da)s Layer?

Januar 31, 2017

Mein neuer Assoziationsanker für rhythmisches Layering
#Overdubs, #vertikalesProduzieren, #mehrals4Schichten, #hybridizeddrumsounds

slayer

Das Bild ist ein Screenshot von Roger Guàrdias Video “ NO. &Rosàs Manifesto 2014

Küche!

Januar 17, 2017

Irgendwie wird diese Woche stark von Küchenutensilien bestimmt:
Bennys Kühlschrankmagnete,  die Edelstahlschale von Scott Pellegrom, Geschirrtuch sowieso allgegenwärtig – und heute die IKEA Werbung mit dem Topftrommler:

Dass es sich mit einem Drummer hervorragend werben lässt, ist eh klar, aber in diesem Fall ziehe ich den minimalistischen Porzelantassen-Sequenzer von Céleste Boursier-Mougenot eindeutig vor:

Pete Percussive Playful

November 6, 2016

Der Däne Peter Stavrum Nielsen aka Pete Percussive Playful ist Körperperkussionist und ein Füllhorn kreativer Beat-und Klangideen.

Reissverschluss-Scratches

Multiple Kalimbas, auch mit Wah-Wah

Spooky Wobble Board & Spielzeugschweinchen

klingende Küche

Ventilator & Gummihuhn (the chicken drop) -> siehe auch „Rubber Chicken

Streichholzschachtel

African Waterdrums

Vielleicht sollte ich mir doch auch mal STOMP anschauen?

Reiseloops

Oktober 30, 2016

Lange ist es her, dass ich mir eine Sampling CD gekauft habe. Jetzt aber gibt es (noch für ein paar Stunden) ein Loop Loft 25 $ Ableton Pack u.a. mit Beats von Joey Waronker und Eric Harland.
Vor allem letztgenannter interessiert mich mächtig (habe ich doch gestern Abend erst sein klangvolles Set, später ihn selbst spielenderweise bewundert).

Dass diese Groovesammlung meine Sampler nie betreten werden ist jetzt schon klar, in wie weit sie mich inspiriert, wird auf diversen Flügen der morgen beginnenden DePhazz Russland-Tour geprüft werden.

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Crashkurs: guter Unterricht

Oktober 11, 2016

Vea Kaiser schreibt im Facebook einen Nachruf auf ihren ehemaligen Altgriechischlehrer und schafft damit eine Hosentaschenfibel im DinA4 Format für motivierende Wissensvermittlung!

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Wieder mal Hosentaschenkonzepte

Musik aus dem GEMEINSAMEN Moment

Oktober 3, 2016

Vielschichtig schön! Dieser 53 minütige Jojo Mayer Dokustreifen aus dem Schweizer Fernsehen, den ich dank 00Schneider dann doch auch in Deutschland gucken konnte.
Und hey: Neugier immer gut!

Casa Loco

September 19, 2016

Hey, das 10. Dresdner Drum & Bass Festival war wieder mal sehr schön.
Auch wenn ich gerade mal nur einen halben Sonntag lang dort war habe, konnte ich einiges an Inspiration mitnehmen: z.B. Wolfgang Haffners Workshop-Einstieg , ein Steve Gadd Zitat, als Plädoyer für große, offene Ohren: >> the music dictates what to play<<, gefolgt von einem langen, leisen und langsamen Buff-Tschak-Groove mit Besen.
Dann den feinen und federleichten Hammer-Groove von Larnell Lewis.


Oder den Oddmeter Zugang des Snarky Puppy Bassisten (Michael League), der den krummen Kram nicht zählen, sondern fühlen will und zum Sich-Fallen-lassen rät.
Außerdem habe ich mir für die eigenen Workshops gemerkt, wie wichtig es ist, die vom Publikum gestellten Fragen als  Lehrer nochmals klar und deutlich für den Rest der Anwesenden zu wiederholen…
Stephan Hänisch erzählte mir von einem neuen, leichten, einstrebigen Tama Beckenständer, hurra! – The Classic Stand (HC52F) – und hat mir mit dem mitgebrachten grünen Star-Set wiedermal eine große Spielfreude bereitet!

Ein Drum Festival für sich war der Hang im Hoteleingang nach der Veranstaltung, mit Flo Dauner, Roland Peil, Ralf Gustke, Wolfgang Haffner und Gergo Borlai  bis tief in den Morgen.
Da gibt’s für mich einiges zum Nachhören: den Klassiker von Larry Carlton (welcher nochmal??), die Blockflöten-Shreds aus Gergos Fundus, die Quartett-Platten „Eyewitness“, „Modern Times“ und „Casa Loco“ mit Steve Khan, Anthony Jackson, Steve Jordan & Manolo Badrena, sowie ein Facebook-Abo des letztgenannten.

PS. dass die Feuertaufe des neuen Rubo(W)ölpl Materials ganz toll funktioniert hat, soll einen eigenen Post wert sein – spätestens zum Release des neuen Albums 🙂

PPS. Nachtrag stimmungsvoller Bilder von © Nalan Music | Art Photography

Paradiddles (with alternating pitches instead of alternating drum sticking)

Mai 30, 2016

Ich liebe es ja, ein Acappela oder sonstige Wortschippsel (vom Speak&Spell über den vorlesenden Mac, über kulturhistorische Archive bis hin zum persönlichen iPhone Field Recording) rhythmisch oder als Textur in die Groove-Architektur einzubinden.

Als sich Steve Reich Ende der Achtzigerjahre Gedanken zu einer Auftragsarbeit für das Kronos Quartett machte, waren zugespielte Stimmen der Aufhänger. Zunächst originale Stimmaufnahmen, beispielsweise von Béla Bartók oder Ludwig Wittgenstein, letztendlich aber seine eigene Geschichte als bahnfahrendes, jüdisches Kind mit der >>Sprache und dem Sprachrhythmus interviewter Personen (Steve Reichs Kindermädchen Viriginia, ein ehemaliger Pullmann-Schaffner, sowie die Stimmen von drei Kindern, die den Holocaust überlebten und nach Amerika gekommen waren).<<

Different Trains“ (1988) ist das Ergebnis eines Experiments, aufgenommene Sprache als Grundlage für Melodien zu nutzen. Die Texte kamen dabei nicht mehr vom Tonband (ein Novum in der Klassik), sondern vom Sampler, einem Casio FZ-1 und wurden von Viola (Frauenstimmen) und Cello (Männerstimmen) „nachgespielt“.

Par(adiddle)t 1 / America-Before the War (movement 1)

Part 2 / Europe-During the War (movement 2)

Part 3 / After the War (movement 3)

PS. Die B-Seite des Albums („Electric Counterpoint„) kenne/schätze ich schon länger

PPS. wer Reichs „speech melodies“ weiterhören möchte, befasse sich mit The Cave (1993) and City Life (1995)