Archive for the ‘Sequenzer’ Category

„The Beauty of Electrified and Programmed Drum Grooves“ Playlist

März 16, 2021

Neulich rief Norbert Saemann an und fragte, ob ich nicht Lust hätte für die Abonnenten des Meinl Newsletters eine exklusive Spotify-Playlist zusammenzustellen.
KLAR! Thema? Wäre mir überlassen. STEILVORLAGE!

Und so habe ich unter der Überschrift The Beauty of Electrified and Programmed Drum Grooves einen kleinen Funkturm errichtet, »not a timeline-based history of DJ culture, but a colorful mix to give kudos to all the engineers and researchers in music production, to all the bedroom producers and bricoleurs who find and develop new percussive sounds, textures and aesthetics, to all the visionaries and brave drummers who know that there is always more to discover.«

Für den Meinl Newsletter kannst Du Dich hier anmelden, anschließend werden Dir wohl Mitte der Woche der Link und meine Gedanken zur Playlist zugestellt (bestimmt mit dem oben abgebildeten Kurierfahrzeug).

Kannst jedenfalls schon gespannt sein: hier klopft der Gangsta-Rapper einem Peter Erskine oder Danny Gottlieb hinterm Simmons-Set anerkennend auf die Schulter, Sly Dunbar raucht einen mit der Bedroom Produzentin aus Offenbach, Jeff Porcaro programmiert die Linndrum, Jojo Mayer hebt ab, J Dilla fließt, Herbert betrommelt den Körper seiner Freundin, D’Angelo wackelt, Theo Parrish ebenso, Squarepusher beept mit Missy Elliot, Goldie grinst, Portishead weint, wer lötet eigentlich dahinten in der Ecke?? Egal, Phil Collins trommelt für den Dancefloor – ich tanze dazu und schau mir all die stromgeladenen Rhythmusmaschinen und Protagonisten im Netz an –
und so weiter und so fort: knappe acht Stunden Spitzenqualität!

Gar nichts erlebt, auch schön

April 9, 2020

>>Gar nichts erlebt. Auch schön.<<
schrieb Mozart am 13.07.1770 in sein Tagebuch.
Hier hingegen Abenteuer:
Ich spiele Lebensmittel-KroGuFant und lausche den MPC3000 Delays von Ian Pooley.

Meshell und ihre RS7000

März 17, 2020

https://www.instagram.com/p/B9zXy7qJZQW/

Wer tiefer in das Yamaha Gerät einsteigen möchte, beginnt vielleicht mal mit der Liebeserklärung von Bob Humid.
Ich höre mir erstmal das „Comfort Woman“ Album aus dem Jahr 2003 (mit Chris Dave am Schlagzeug) an.

recreating a programmed drum part with accuracy is an art form in itself

Oktober 16, 2019

Joe Cleggs Teaser klingt vielversprechend:
>>“I personally think that there is beauty in the detail, that recreating a programmed drum part with accuracy is an art form in itself. I might be the only person that gets excited at the thought of pop shows being played fully live, by musicians using technology as an instrument, without conventional backing tracks, but it’s more attainable than ever.”
In this video series you will learn how to translate studio recordings into the live arena in a human and musical way.<<

Joe+Clegg+at+Snap

 

euklidische Rhythmen

Oktober 18, 2018

>>“Komplexität ist oft sehr anstrengend […]aber polymetrische Musik macht mich erstaunlicherweise überhaupt nicht müde. Manchmal hört man einen Rhythmus, weiß zwar nicht wie er funktioniert, aber er fühlt sich gut an.“<<
Das Ableton-Interview mit Florian Meyer aka Don’t DJ weckt mein Interessen an euklidischen Rhythmen und dem Programm Euclidean MIDI Patterns (siehe auch XronoMorph Software).

>>Euklidische Rhythmen wurden erstmals 2004 durch Godfried Toussaint als der Teil der Außenwelt formuliert, in dem der euklidische Algorithmus seinen Ausdruck findet. Laut Theorie lassen sich viele Rhythmen in der traditionellen Musik mit Hilfe des Algorithmus generieren, indem zwischen den Beats die gleichen Abstände errechnet werden. Das ist wiederum auf solche Sequencer anwendbar, die zirkulär funktionieren, wozu herkömmliche lineare Sequencer mit acht oder 16 Steps nicht in der Lage wären.<<

Die andere Roland 707

August 24, 2017

Eigentlich wollte ich derart beginnen: Ich liebe Bass, aber aus gegebenem Anlass werde ich mir jetzt die Bassisten-freien Platten von John Abercrombie (z.B. Timeless, Night) anhören…

G-707-010-LRG-01

Beim Recherchieren bin ich dann aber auf den folgenden Mitschnitt aus dem Jahr 1985/6 gestoßen, u.a. mit Marc Johnson am Bass (dessen „Bass Desires“ ich zufällig Anfang dieser Woche wieder entdeckt und mehrfach angehört habe) und der äußerst schmucken Roland G-707 (Synth-) Gitarre (siehe Foto von Wayne Scott Joness).

drumming melodies without the use of any backing track or loop

März 5, 2017

Finde ich gut, daß Davide Compagnoni (Khompa) meinen Liebelingsfranzosen Duracell mag und auch mal seinen linken Fuß elektroniksteuernd einsetzt. Und so lese ich mir nun gerne den Artikel „Drums trigger Live“ auf der Abletonseite durch.

Check: Zach Danziger, Round Robin, Trigger Tune Max PlugIn (free), sowie Sebastian Arnolds „Senode Graphical Music Sequenzer“:

Gear friendly Loom

November 3, 2014

War länger nicht zu Hause, kein Wunder also, dass ich das für die Probe dringend benötigte Volume-Pedal nicht finden konnte.

Es ging mir darum, zwischen dem Mono Output meines Vermona DRM III und FOH ein gleichermaßen schnell und grobmotorisch bedienbaren Cut-Switch zu platzieren. Diese Aufgabe erfüllte bisher immer das Volume-Pedal. Welches sich nun tapfer versteckte, aber dafür fand ich einen alten On/Off-Switch mit Klinkeneingang, steckte dort eine Stereoklinke rein, die sich in zwei Klinkenbuchsen auftrennt. In Buchse Nr.1 führte ich das Vermona-Signal hinein und aus Buchse Nr.2 wieder hinaus zur PA. Der Versuch funktionierte tatsächlich, aber nur dann, wenn der Stereostecker nicht komplett eingesteckt wurde. Sprich: rotes Licht an = kein Signal nach draußen, ansonsten e-Beats für den Dancefloor, oder so ähnlich…

Als Abstandhalter habe ich deshalb einen von Levis Looms zweckentfremdet, der die Aufgabe perfekt betreut.
(Ein erster kleiner Schritt in Richtung Wiederverwertung, während der Trend zum Silikon-Freundschaftband langsam verebbt…)

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Das moderne Gitarrentrio

Januar 23, 2014

Duo (w)ird Trio. Dank Lichtkünstler K.L. Theinert und seinem Visual Piano! Auf Facebook gibt es ein erstes Demo-Filmchen.
Und Andrea hat den profanen Buchstaben auf königliches Niveau gehoben:

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Beat This: Basteln mit der Sanduhr

Januar 23, 2014

Tim & Barry fordern in ihren „Beat This“ Filmchen unterschiedlichste Produzenten heraus, innerhalb von 10 Minuten einen Track aus dem Nichts zu erstellen.

Mein erster Impuls: Was für eine seltsam unmusikalische Sportveranstaltung. Produzieren im Zeitkorsett – wozu?
Aber beim Anschauen ändert sich meine Beurteilung, geben doch alle Teilnehmer einen tiefen Einblick in die Essenz ihrer Produktionsweise. Gedanklich spitze ich die „Beat This“ Idee weiter zu und lande schließlich beim Ideal der Echtzeitkomposition, dem ad hoc Solo mit Songqualität.

Fazit: Ich sehe die „Beat This“ Game Show als Aufforderung, meine Produktions-Mittel und -Arbeitsweisen so zu gestalten, dass ich mit ihnen jammen kann, als wären sie ein vertrautes Instrument…