Archive for the ‘DIY’ Category

Outdoor Delays

Juni 7, 2020

Walter und Stern zeigen mir Armin Küpper und dessen Gasleitungsröhren-Echos.

Schade, dass die Rohre mittlerweile eingegraben sind. File under: Hallkammer

Das hängende Kick-Mic

Mai 29, 2020

… ist eine simple wie hervorragende Idee, finde ich:

Bildschirmfoto 2020-05-29 um 23.02.10

Bei Tommy Ramone entdeckt, im Artikel „100 Greatest Drummers of all Time„.
Und da ich zuvor Fela Kuti mit Tony Allen hinter einer großen Rogers Bude geschaut hatte, wird die Aufnahme vom Berliner Jazzfest 1978 direkt drangehängt. Der Link zu dieser kompakten Afrobeat Einführung ebenfalls.

Snapclap

April 16, 2020

Drei schöne Fundstücke aus dem Netz.

Eine Idee von Benoît Kalka. Ab zur Sammlung „Handclap Sounds trommeln“.

Henrik Schwarz hat mit „A Beatless Live Set“ ein schöne Aufgabe zum Dazuspielen ins Netz gestellt. Kaum Beats, aber immer im Grid

Und dann bin ich noch auf Stepaudio und ihren Pilot Wave (einen MIDI Effect Sequencer fürs Stressbrett) gestoßen.

Zurück zum getrommelten Clap,  zu neuem Sound von MXXWLL:

jitsi Echodrums

März 31, 2020

Habe gestern die jitsi meet Videokonferenz App sowohl auf Handy und Computer geöffnet, anschließend ein bisschen getrommelt.
Mit der systembedingten Feedbackschleife lässt sich in der digitalen Echokammer spielen, indem
– das Smartphone um den Rechner herum bewegt wird
– das Mikrofon mal beim einen, mal beim anderen Teilnehmer stumm geschaltet wird

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Amen in the Kitchen!

März 25, 2020

Dank Dirk Erchingers großartigen FB-Aufrufen (Wilcoxon Nr. 3, Funky Drummer), gemeinsam am frühen Abend verschiedene Meilensteine der Schlagzeugliteratur ins Umland zu trommeln, stand dieser schöne Dienstag ganz unter dem Motto „Amen Break„:
Mal wieder eintauchen in die Idee der Breakbeats, sich an der Kraft des Loops erfreuen und über die ewige Autorenschaft-Diskussion nachdenken, wenn’s ums Sampeln und Weiterverwerten von Vorhandenem geht. Das Vermächtnis der DJ-Kultur hochloben, aber auch an der eigener Strategie feilen: Ist doch eigentlich großartig, etwas nachspielen, die Aufnahme mit kopierten Techniken zuschneiden, um damit die eigene Kreativität anzufachen, schließlich in der Endsumme was ganz eigenes  zusammen zu brauen!

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Und da Video-Challenge, ist doch zusätzlich eine erste Online-Lesson dabei herausgekommen. (Teil der Zukunft???…)
Anyway – so sieht’s aus:

Teil 1 KNOW THE HISTORY
‚Ne geile Rhythmuspassage entdecken, in die Schleife packen, ggf. schneller (und höher) abspielen…
Teil 2 DIY
Der Anzünder unseres Gasherdes hängt dauerhaft bei ca. 100bpm, sprich, das ist die optimale Hihat. Jetzt etwas Risotto-Reis für Kick und Snare. Das legendär versetzte Coleman-Crash entsteht durch Umschütten… Show & Gimmicks, eh immer gut!
Teil 3 ZOCKEN
Dank des eleganten Loops wahnsinnig viel Geld verdienen oder einfach Freude beim Dazuspielen entwickeln. In puncto „Amen Break“ passt die Tischtennisausrüstung hervorragend, wenn man an die schnellen Drum’n Bass Rolls und Buzzes denkt. Lineal ginge dafür auch, das nächstes mal dann… Aber dafür wurde ja noch der Clap Cowboy gefeatured.

Nach der Vorbereitungsphase ging’s direkt auf den Schulhof, warmspielen für die Sendung um 18.30 Uhr. Wo sich der „LIVE“ Knopf im Facebook befindet weiß ich zwar immer noch nicht, aber irgendeine Videofunktion hatte ich dann doch gefunden. Und meine Spiellust war groß!

PS. Fenster auf tut gut, Tischtennis auch, Rhythmen in die Welt posaunen, immer immer immer gern, aber gemeinsame Videoaufnahmen im Camping-Kiosk sind auch nicht schlecht…

 

hey, wir spielen Alltag!

März 19, 2020

Es beginnt mit einem Dreh, der Annahme es seien Ferien, die wir diesmal ganz unkonventionell unter das Motto „Alltag“ stellen.
Sprich, wir bleiben zuhause, stehen morgens auf und spielen Schule bzw. Homeoffice – zwar im Schlafanzug, dafür aber so richtig mit Aufgaben und Großer Pause.
Ich betreibe den Kiosk, der neben leckeren Snacks manchmal sogar Musik serviert.

Der Nachmittags wird schon urlaubsmäßiger. Wir gehen an die Luft, spielen unbeobachtet Tischtennis oder „Gangster auf der Flucht“, meiden deswegen den Kontakt zu anderen Menschen, checken Verstecke und einsame Ecken (klar, wollen ja auf keinen Fall geschnappt werden). Oft kicken wir aber auch mit der Klopapierrolle in der Wohnung oder machen Hausmusik am offenen Fenster. Dass dafür so manche Strategie scrollender- und zockenenderweise auf dem Handy erlernt werden muss, liegt auf der Hand. Geht aber in Ordnung.
Abends dann ganz klar Ferien-Modus: Ich wieder im Kiosk hinterm Gasherd, die Familie findet sich im Hotspot des Indoor-Campingplatzes ein: Essen, spielen, ganz gemütlich. Im Idealfall anschliessend früh ins Bett – der eigentliche Luxus des Urlaubs. Rein in den Schlafsack, lesen (z.B. das optimistische Gedankenspiel von Matthias Horx) oder Kopfhörer-Kosmos. Wegdämmern, Kopfkino. Dann Gewissheit: auch der nächste Tag wird bestimmt wieder schön!
Hey, und wie angenehm, dass niemand anruft und fragt, ob ich nicht zufällig übermorgen… als stünde ein deutlich geblockter Ferien-Zeitraum im Onlinekalender 😉

PS. Postkarte folgt. Vielleicht die abfotografierte Buchseite 17 aus Tristan Garcias „Das intensive Leben“?

 

der Krise den Beigeschmack nehmen

März 17, 2020

>>Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.<<

Mit dem optimistischen Max Frisch Zitat möchte ich meinerseits eine Einladung aussprechen:
Ich glaube ja, dass neben all den Virus-relevanten Aktionen (sich Informieren, seinen Alltag und die Gewohnheiten anpassen, sich um Freunde und Verwandte kümmern) auch stimulierende intellektuelle und schöpferische Gegenpole wichtig sind.
Wer also einer programmierten oder elektronischen Beatästhetik etwas abgewinnen kann, wer sich für zeitgemäßes oder gar futuristisches Groove-Design interessiert, wer einfach offen ist für neue Inspiration, der kann hier im e-beats.net Blog kräftig stöbern und bestimmt einiges zum Weitereisen entdecken.
Dazu einfach mal den persönlichen Bedarf mittels Schlagwort ins Such-Rechteck („search this site“) oben rechts eingeben oder die „Categories“ durchforsten, anschliessend hoffentlich mit hilfreichen Artikeln versorgt werden.

Bei Fragen kannst Du Dich auch direkt per Mail an mich wenden.

Wer sich gleich praktisch hinters Set setzen möchte, dem empfehle ich meine thedrumsounds.de Klangbibliothek, um z.B. damit das bestehende Repertoire mal neu zu orchestrieren.

Und wer lieber erstmal nur Neues hören möchte, kann sich in meinem Spotify Container bedienen, mit dem ich Weiterverfolgungswürdiges sammle.

Ich wünsche: Alles Gute 🙂

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Homeschooling

März 16, 2020

Keine Ferien, dennoch alle zu Hause. Das ist neu und schön, erfordert aber auch Arbeitspläne für uns drei.
Ich denke als allererstes über die Sekundarstufe I nach.
Vielleicht mit Bio und Ernährungslehre starten („gesundes Frühstück“)? Von dort mittels Kurkuma Rhizom direkt in die Kunst: Denn da mein Selbstversuch, der Fleck auf dem linken Daumen, trotz vorbildlichem Händewaschen seit zwei Tagen hält, lassen sich mit Gelbwurtz bestimmt auch schöne Bilder malen.
Anschließend eine Partie Schach anstatt Mathe.
Musik und Englisch werden durch die Text-Transkribtion eines Lieblingssongs mitteinander verknüpft. Der Elbow-Track aus Stuttgart eignet sich als Testballon.

Und da frühlingshaftes Bombenwetter, ab nach draußen, Sport.
Bei uns steht auf dem Zettel:
Konzentrations-Tischtennis (laaaang andauernde Ballwechsel), Oldschool-Parkour (Verstecken) und der EZB Skatepark.

OK, dann zu meinen Aufgaben. Ich beginne mit schönem Knöfchendrehen auf dem neuen Alexander Echo-Hall-Pedal.

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Gefolgt von den notwendigen Überlegungen: zum Beispiel übers zukünftige Geldverdienen. Während Gary Novak seinen Schlitten verkaufen will, schaue ich mich mal im Trommelkeller und in der Effektablage um…

Zum schönen Abschluß möchte ich noch meinen Studierenden, all den Schlagzeuglehrern und Übewilligen verkünden, dass die beiden großen deutschen Video-Lehr-Häuser ihre Archive öffnen und einen Großteil daraus umsonst zur Verfügung stellen werden:
Dirk Erchingers Drumtrainer und Online-Lessons TV von Florian Alexandru-Zorn.

angewandte Kunst

März 5, 2020

Um das Museum Angewandte Kunst wörtlich zu nehmen wird die falsche Schlagzeugmarke einfach umgestaltet…

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War sehr schön bei Euch! Und sollte das nächstes Mal eine Pearl-Kick vor Ort stehen, wisst ihr ja was zu tun ist – P eace out…

bespielte Ohrenstöpsel

Februar 29, 2020

Bespielte Ohrenstöpsel bzw. Klangfutter für die Reise in den Red-Horn-District:
Vier Track-Highlights aus dem Gedicht-Film „Denk ich an Deutschland in der Nacht„, den ich gestern streamenderweise nachgeholt hatte.
1. Laurence Guy ‎“Thinking Of You“ (2016)

2. Grooveman Spot „Fork Power“

3. Minus Delta T „Muslim Pulse“ (1984)

4. Ricardo Villalobos „Spritzcussion“ (1999)

Und dann höre ich mich durch das neuerschienene „Web Web“ Album (Roberto di Gioia, Tony Lakatos, Christian von Kaphengst, Peter Gall & Joy Denalane):

Hey und Version Zwei meiner Clash Stacks habe ich auch im Gepäck – bin gespannt, wie er sich auf der Bühne macht 🙂