Archive for the ‘DIY’ Category

Stockspender & Instrument

Juli 7, 2021

Carter McLean zeigt im IG seinen „vintage stick holder“, der rein optisch mehr als nur Stöcke bereit stellen kann. Meine Fantasie gleitet von Guiro über Reco-Reco hin zur Hallspirale:

Meehr!

Juni 23, 2021

Wie geht es uns, Herr Rubow?
Müde, aber glücklich! Erstmals wieder Konzerte vor echten Menschen gehabt, zudem noch einen schönen Tag am Meer und dabei die Vorteile des Handgepäckreisens entdeckt. Ab sofort möchte ich nur noch mit einem federleichten Turnbeutel (der auch als Stocktasche eine gute Figur macht) und schmaler Beckentasche mit zwei Hihat-Pärchen (Byzance Jazz Hihats für gleichnamigen Zweck, Anikas Deep Hats als Crash und Ride-Becken) aus dem Haus müssen.

Und die Kunst?
Gestern Nacht wurde die interaktive Begegnung mit der Zeichnerin Kamü abgefilmt, ein Teil (besser gesagt die Ono2 Schaufenster-Bespielung) unserer anstehenden Moment:an Ausstellung, heute nochmals Aufnahmeprüfungen, laut Liste auch mit „System“. Bin gespannt!

Die Farbwahl des Frankfurter Europaturms ist glücklicherweise flexibel (Bild von Freund und Nachbar Daniel Jennewein). Ach ja, auch der „Araber von morgen“ ist schöne Kunst. Hier meine musikalische Lieblingsstelle mit Nachhall:

EM?
Na klaro, ich streame mich zum Länderspiel nach München, denn Viktor Orban bleibt zu Hause!

XXL Ruten

Juni 9, 2021

Wir kennen Hot Rods, die tollen VicFirth Remix Brushes, vielleicht auch die dicken Reisigbündel von Helge Norbakken. Aber hey, die XXL-Version, mit der Billy Martin hier Musik macht, hatte ich zuvor noch nie im Einsatz gesehen:

Full Filled

Juni 4, 2021


Für mich gab’s heute das Fill-In der anderen Art, zweite Impfung erledigt! Woraufhin ich direkt in den Bunker gefahren bin, den gepieksten Arm gelockert und für Pit ein paar Fills aufgenommen habe. Und für Dich meine Spotify Highlights der schönsten Miniatur-Solos verlinke:

Danke an Andreas Neubauer für den Lifehack in Bezug auf fehlende Standtom-Beine. Wer sich über den Titel der Sammlung wundert, fragt einfach bei der gleichnamigen tollen Trommlerin nach.

Der Anruf

März 1, 2021

Ich war am Wochenende spontan & virtuell in Berlin, für einen kompakten ZOOM-Workshop bei Erchingers Drumtrainer.
Unter anderem erzählte ich dort von meinem selbstmotivierenden Übe-Gedankenspiel, für das ich mir einen Lieblingssong hernehme und mir vorstelle, dass ich zufällig die Anfrage erhalte, ob ich nächste Woche genau diesen Track mit den originalen Protagonisten live performen könnte und mich daraufhin in den Proberaum setze…
Dort werden dann alle Ebenen – das Pattern, die verwendeten Sounds, die getrommelte oder programmierte Attitude – unter die Lupe genommen und irgendwie zu einer bühnentauglichen Version zusammengesetzt.

Sollte der Anruf doch nur ein Traum gewesen sein, so habe ich doch immerhin wieder neue Bausteine im Repertoire, die an anderer Stelle bestimmt neu und spannend verwenden werden können. So weit, so bekannt…

Gestern Nacht bekam ich passenderweise von meinem Frankfurter Schlagzeuger-Freund Benno Sattler den Link zu seinem Video-Tutorial, in dem er die Umsetzung des von Prince programmierten Funk Klassikers „777-9311“ auf dem Schlagzeug erklärt.
Vor 10 Jahren hat er erstmals eine Version für das rein akustische Drumset erstellt, die jetzt um die zentralen e-Claps erweitert wurde. Tricky but Yeah!

vorgeschrieben sind leuchtend rot und schwarz

Februar 28, 2021

Hurra, der Joker des ersten Lockdowns lässt sich wieder spielen: auf öffentlichen Ping-Pong-Platten bei Frühlingswetter.

Da für mich Tischtennis- und Schlagzeugspielen immer schon miteinander verbunden sind – ich übte als Kind im Haus meiner Großeltern; im benachbarten Kellerraum stand die Tischtennisplatte, die unter erschwerten Bedingungen (Boden stark abschüßig, Deckenhöhe knapp 2 Meter, Rundlauf nur seitlich verdrehtes Rennen möglich…) leidenschaftlich gerne genutzt wurde – liste ich im Folgenden gesammelt all meine Verbindungsmöglichkeiten beider Welten auf:

Hallway Snares

Februar 23, 2021

Über das Treppenhaus von Headley Grange (die Hallkammer für John Bonhams „When the Levee Breaks„) wurde schon vielerorts berichtet, ebenso über die Reamping Idee für „Teppich-arme“ Snares (wobei der Snare Track ausgespielt und vor der Abhöre eine mitraschelnde kleine Trommel positioniert, mikrofoniert und erneut aufgenommen wird).

Der Kreativ-Tüfftler Max Gebhardt hat beide Ideen zusammen gefasst und im doppelten Wortsinn schön aufgenommen:

kraus, krass, Kracht

Februar 21, 2021

Anstatt selbst zu zeichnen, wird „Der gelbe  Bleistift“ gelesen. Dabei stelle ich fest, dass Christian Kracht damals (Ende 90er) Umstände als kraus bezeichnet, zu denen ich heute krass sagen würde.
Danke für den guten Buchtipp, liebe Christin Neddens!

Ähnlich gelb wie mein Bleistift, die Sonne heute. Also Fenster auf und…

Hingegen alles andere als planlos (kraus), dafür richtig krass: der Killswitch/Mute Button des Gitarristen mit dem Blecheimer auf dem Kopf (Buckethead). In spielerischer Form (Arcade) wird hier das Vermächtnis von Eddie Van Halen oder Tom Morello weitergeführt, auf dass sich die heftigt verzerrte Klampfe gestochen scharf scratchen oder slicen lässt, auf jeden Fall aber ordentlicht kracht!

Jetzt aber wirklich raus in den Frühling, schön im Sonnenschein lesen…

PS. Nachtrag: Mittlerweile ist es Abend und mein Freund Markus Birkle kommt mit einem interessanten Workaround um die Ecke, der a. das Anbohren der Gitarre umschifft und b. hervorragend auch zu meinem Emergency Exit Konzept beim Echodrumming passt: ein (D’Addario Planet Wave) Klinkenkabel mit integrierter Mute-Taste!

Glue, Interaction & Big Fun!

Februar 12, 2021

Es gibt diverse Ansätze, wie ich beim Schlagzeugspielen mich oder/und Mitspieler in Echo- und Hallräume schicken kann.
Der Knackpunkt dabei ist, sich einen Workaround für den klassischen Send-to-Effect-Vorgang zu überlegen (bei dem typischerweise der Tonmeister zum gewünschten Zeitpunkt den Send-Drehkopf eines Aux-Wegs im Mischpult geschwind auf- und wieder zudreht, so dass das anliegende Signal zum Effektgerät geschickt wird).
Ich könnte nun die Mischpult-Situation eins zu eins auf der Bühne nachbauen, aber tatsächlich finde ich das Knöpfe-Drehen während des Trommelns zu umständlich. Deswegen verwende ich für den Schlagzeug-Input eine AB-Box (dessen Schalter ich mit dem linken Fuß bediene), für alle anderen zu dubbenden Signale einen „momentary push button“ (der nur solange er gedrückt wird das anliegende Signal ins Effektgerät schickt).
Der findige Bastler baut sich ein solches Teil selber, ich verwende gerne den Super Switcher oder den EHX Chillswitch vor dem Echogerät.
Mit dem keine Delay Teil1 gibt es sogar ein Delaypedal mit (auswählbarem MOM Button):

Im einfachsten Fall bündle ich alle zu effektierenden Signale mit einem kleinen Pult und schicke sie dann zum Echogerät. Habe ich ein Effektpedal mit zwei trennbaren Ein-und Ausgängen (wie Boss RE-20 oder Line6 DL4) brauche ich kein zusätzliches Mischpult, sondern hänge je einen Aux-Send-Workaround vor die beiden Eingänge.

Für das Konzert beim Jazzfest nahm ich einfach zwei Echogeräte mit (Bild oben). Vorteil dieses Settings: ich kann mit verschiedenen Delayzeiten für Stimme und Schlagzeug hantieren. Durch das RE-20 habe ich zudem auch noch einen zusätzlichen Halleffekt für die Drums.
Die Möglichkeiten sind vielfältig, toll finde ich aber vor allem, dass die Echoantworten den Sound zusammenkleben (wie es in anderer Hinsicht ein „Glue Compressor“ macht). Desweiteren sagenhaft: die Delay-Antworten spornen zu neuer Interaktion an.
Alles in allem: big fun!

Kick off

Februar 12, 2021

… ins Wochenende, mit neuen kreativen Bildern von Christoph Niemann:

Hey, hey, hey! Und die Taxi-Geschichten von Saša Stanišić  sind ab sofort beim Mairisch Verlag bestellbar. Ebenfalls mit tollen Illustration (von Katja Spitzer).