Archive for the ‘Recording’ Category

Ableton für Drummer

September 25, 2017

Der tolle Trommler UND Certified Abletontrainer Harry Bum Tschak nimmt dich an die Hand – ich würde meinen: optimal!

Folge #1 Drums Recording mit Ableton Live 9 – von der kleinen Aufnahme zum kreativen Loop

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no Reso

September 6, 2017

Angespornt, noch leichter zu reisen, erinnere ich mich an meine Proberaum-Kick, bei der ich vor längerer Zeit für eine Aufnahme das Resonanzfell entfernt und diesen Umstand aber bis heute bewahrt habe. Irgendwie klar, denn die Bassdrum lässt sich leicht stimmen und perfekt abnehmen. Je nach Geschmack bzw. Sustain, mal mit oder ohne Kissen (und Stein)…

Jedenfalls habe ich gestern im Yachtclub auch „meinem kleinen Superstar“ den Deckel entfernt und bin begeistert! Oldschool Optik, irgendwo zwischen Disco, Hal Blaine und Carlton Barret:
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Passend dazu der Exkurs des Drum! Magazine über den Siebziger-Drumsound und „einfellige“ Trommeln:
>>Drumhead makers must have been in tears during the 1970s. Why? Because single-headed toms were the rage. In fact, many kits did not come with bottom lug hardware. Like any fad, it just “happened.” There was no formal declaration of “war against resonant heads,” but lots of people point to Hal Blaine’s performance backing Nancy Sinatra on The Ed Sullivan Show in the late 1960s. Blaine, one of the most recorded drummers, took the stage with a large kit that featured single-headed tom toms. A longtime Ludwig endorser, Blaine sent a letter to the company suggesting they market the format, and the rest, as they say, is history. Soon Ludwig released a kit called the Octa-Plus, featuring single-headed “melodic toms.” Slingerland and others followed suit with single-headed “concert toms.” Regardless of the name, the direct attack and fast decay of these drums are a crucial element of the ’70s sound.<<

Modernes Kraut:

August 28, 2017

– Klangsammler
– experimentierende Multiinstrumentalisten
– Flageoletttöne auf dem Bass
– das Duo an sich
– der Rechner als Mittel/Mittler
– und der Sessiongedanke
– irgendwie auch Holland

Binkbeats hat ein neues Video aufgenommen, ich denke an Hellmut und grüße herzlich in Richtung Ulm:

PS. Schade, dass ich den Herrn Binkbeats noch nicht persönlich getroffen habe, obwohl ich im Rahmen des Stekker-Festivals schon mal quasi seine Luft atmen und Teil seines Fundus bestaunen durfte. Er könnte mir bestimmt meine Drumsounds-Liste bunt ausmalen.

Funnel Tunnel

April 19, 2017

Peter schickt mich dank des Links in die Funnel-Tunnel, das sind eine interessante Mikrofonröhre (vor allem für’s Sennheiser e-602-II) bzw. eine anklemmbare Subkick für die Basstrommel:

lokal?

März 27, 2017

In den letzten Tagen kam – unausgesprochen, dreifach – das Thema Verortung auf.

Im Carsharingauto war DLF eingestellt und so hörte ich den Beitrag „Räume für das denkende Ohr“ über die Zukunft des Konzertsaals. Dabei erfuhr ich, dass der Begriff der „soundhouses“ Francis Bacons berühmtem „Nova Atlantis“ (aus dem Jahre 1627!) entstammt und sie  >>Tummelplätze eines Musizierens [sind], das zwischen Ausführen und Experimentieren noch nicht trennt.<<

Auf der Ableton Webseite wird in einer Nachschau zum letztjährigen Loop-Festival folgender Frage nachgegangen: >>Welche Rolle kann unsere örtliche Umgebung oder Region beim Musikmachen noch spielen, wenn unser soziale Interaktion und Musikrezeption größtenteils online stattfindet?<< Sehr spannend!
Was ist „lokal“? Musikmachen in einer hypervernetzten Welt

Gestern kam es zum exotischen Ausflug (im wörtlichen Sinn), in einem Piper 28 „Archer III“ Leichtflugzeug. Eine postiv-aufwühlende Erfahrung, dem Tauchen nicht unähnlich: anstelle der Sauerstoffflasche und dem Neoprenanzug hat man es beim Sportflugzeug mit einem kleinen Motor und leichter Aluminiumhülle zu tun, aber in beiden Fällen bewegt man sich anschließend – merkbar – in Gefilden, für die der Mensch eigentlich nicht gemacht ist. Sprich: man befindet sich am „falschen Ort“ und dennoch ist es wahnsinnig schön…

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(mit Norbert Saemann und Micha Buchner ÜBER der Firma Meinl)

Tonträger, Audioformate, Sampling

Februar 25, 2017

In  Folge Nummer 5 der Arte Doku Achtung, Aufnahme! In den Schmieden des Pop (5/6) Von Vinyl zu MP3 >>geht es um Tonträger und Audioformate – ein Thema, das trotz seiner Relevanz in der Musikgeschichte oft vernachlässigt wird. Ob Schallplatten, Kassetten, CDs oder MP3-Formate – sie sind immer mehr als reine Speichermedien. Sie sind Abbilder ihrer Zeit, haben gesellschaftliche Bedeutung und sind oftmals Ausdruck für einen gewissen Lifestyle. Ihre Möglichkeiten und Grenzen regen nicht zuletzt auch die Musiker zu künstlerischen Innovationen an.<<

Suzanne Vega als „Mutter der MP3“ bzw. die „Tom’s Diner“ A Cappella Aufnahme als Messlatte für die mp3 Entwicklung des Frauenhoferinstitutes:

Zum krönenden Abschluß dann die Folge 6 über Sampling. Über die kreative Vielfalt der Weiterverwertung, hin zur Übernahme des Prodkutionsprozesses „Sampling“ (aufgrund von teuren Gerichtsverfahren bzw. Mietpreisen nun) auf selbst Vorproduziertes Bearbeitungsmaterial.

Marley Marl „In Control 1“ (1988)

Wu-Tang Clan „Can It Be All So Simple“ (1993)

Beck „Where it’s at“ (1996)

IAM „Je danse le Mia“ (1994)

(Teil 1Teil 2Teil 3, Teil 4)

Vom Mikrofon zum Vocoder, von der Talkbox zu Autotune

Februar 24, 2017

Mit dieser Vorschau steige ich ein, in den vierten Teil der Arte Doku „Achtung, Aufnahme! In den Schmieden des Pop (Das Geheimnis der Stimme)“ und lerne schnell:
– die Elektrizität und das Mikrofon sind die „Instrumente der Sänger“
– es geht um Emotion und den persönlichen, unverwechselbaren Ausdruck – nicht zu verwechseln mit Können. Und obwohl sich Schwankungen in puncto Timing und Tonhöhe locker ausbügeln lassen, gibt dafür »keinen Knopf im Studio« (Nile Rodgers)

Jedenfalls haben mich einige Beispiele des Beitrags ergriffen, umgehauen und erheitert (wie die Geschichte von Jean Sablon, der 1935 als der erste französische Sänger, der auf der Bühne mit einem Mikrophon auftrat, daraufhin als „Mann ohne Stimme“ abgelehnt wurde und sich später erst dadurch rehabilitieren konnte, als er im Konzert zuerst ein Lied ohne „Hilfsmittel“  aufführte und anschließend das Mikrofon benutzte).

Ben Harper „Walk Away“ (1994)

Serge Gainsbourg „Ballade de Melony Nelson“ (1971) – was für ein Arrangement!

Amy Whinehouse „Valerie (Acoustic Version, 2006?)

The incredible Sonovox (1940)

Roger Troutman und seine Talk BoxMore Bounce to the Ounce“ (1988)

PS. man beachte den Clap-Man hinterm Simmons/Becken-Gebinde (‚1.57)

(Teil 1Teil 2, Teil 3)

Der Schinken im Sandwich

Februar 22, 2017

Mit der eins a Berufsbeschreibung von Keith Richards im Kopf – er fragte den späteren Stones Produzenten Don Was, ob er wirklich der Schinken zwischen den Sandwich-Broten Jagger & Richards sein wolle – verleibe ich mir jetzt Teil 3 der Arte Doku „Achtung, Aufnahme! In den Schmieden des Pop (Beruf: Produzent)“ ein!

(Teil 1, Teil 2)

Wonder Kick

Februar 15, 2017

Ich liebe den siebzigerjahre Bassdrumsound von Stevie Wonder: satt – trocken – unprätentiös. Schraube dafür mein Frontfell ab und stülpe dem Beater einen Muffkopf über.

„Living for the City“ führt den Klang perfekt vor

Und sensationeller Weise gibt es auch noch ein Rückblick in die damalige Aufnahmesession.

Und im Artikel Drums In The key Of Stevie Wonder macht sich der Autor gedanken, wie sich dieser Drumsound heute nachmachen lässt.

Die Magie des Studios

Februar 12, 2017

Teil 2, der Arte Reihe „Achtung Aufnahme(n)“. Und, wieder toll!
Kurzfassung: Der Gral der Mehrspuraufnahme – die Falle des No Limits – alles was über 16 Spuren hinausgeht ist Zeitverschwendung! – Ergo: Homestudios