Archive for the ‘Drum’N Bass’ Category

enkeltauglich

Februar 15, 2018

Lese in den tazzen dieser Woche mehrmals über die notwendige Aktualisierung des Nachhaltigkeitbegriffs – enkeltauglich – und fühle mich bei den folgenden Werbevideos mit Anderson .Paak prompt als wäre ich mein eigener Enkel…

Yeah!

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smple

Februar 14, 2018

Ein kleiner Semesterferien Beitrag für Valentin: sollte es Dir langweilig werden, gäbe es hier noch einen guten Überblick zum Thema Sampling 🙂

>>Sampling is the use of someone else’s recording within your own to create something new. It can range from lifting sections of drums or other isolated instruments to entire musical ideas and right down to milliseconds of material. It’s such a common technique that we’ve developed instruments to solely perform this function, it’s studied at universities, there are even laws governing it and there are companies based around exploiting loopholes and workarounds.<< [Quelle]

with joy and conviction

Januar 12, 2018

>>What is important is playing the music keeping a strong beat, playing the style, and playing with [joy and] conviction. […]
Keep in mind that wheter you are ahead or behind the click isn’t necessarilyy the major focus when learning this style.<<

Dieser Satz entstammt dem beachtlichen Lehr-und Übungsbuch „The Beat Matrix Unlocked“  von Mark Colenburg und das aktuelle Live-Video von London Electricity mit Bigband illustrieren sehr schön, dass nicht immer unbedingt jedes einzelne Segment perfekt sein muss, damit der Vibe stimmt…

 

eins a Ausklang

Dezember 29, 2017

Während meine Schwester auf ’ner echten Party hüpft, hätte ich hier den eins a Jahresausklang für alle Daheimgebliebenen und Babysitter, eine astreine Bassverbindung von Fricos P-Funk Mix zu John Eckhardts Bigfoot:

Ach ja und von Johannes Brecht borge ich mal geschwind ein passendes Foto aus seiner Insta-Timeline:

Bild 29.12.17 um 22.43

 

experimental for me and I hope experimental for you!

November 29, 2017

Mit diesem vielversprechenden Ausspruch von Papa Jo Jones beginnt das Wechselbaden zwischen verschiedenen Clubs, inklusiver netter Schlagwerker (->).

The Drums by Jo Jones (1973) -> Jo Jones
Peter Herbolzheimer’s Rhythm Combination & Brass „Mr. Clean“ (1973) -> Tony Inzalaco
Bodenseh’s Metronome Art „Tom’s Diner“ (2017) -> Sebastian Merk
Calvin Harris „Slide“ (2017)
Mtume „Juicy Fruit“ (1983)
A Band Called Flash „Phantom“ (2016)
Nils Landgren „Knowing Me, Knowing You“ (2004) -> Wolfgang Haffner
Luminos W „Slow Gravity“ (2017) -> O.R.
Goldie „What You Won’t Do For Love“ (1998)
Blüth „You Dig it“ (1998) -> Zach Danziger
ODD Toot „Spuds Take Them Oh Take Them Song“ (1997)

Geschützt: eSpider

August 24, 2017

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Breaks / Breakbeats

Juni 29, 2017

Dr. Jason Hockmans „Breakbeat Deconstruction: From Hip Hop to Drum & Bass and Beyond“  ist ein informatives 35 minütiges Video zur programmierten Gestalt des Break(beat)s – seineszeichen Rückgrad (fast) all jener elektronischen Tracks/Genres, die NICHT eine durchpulsierende Four-On-The-Floor-Kick unterlegen.

 

Rave On!

Februar 22, 2016

Über den Soundtrack zur Steuererklärung mache ich mir keine Sorge, die 30GB Kassettenmaterial sollten reichen…

>>This rave tape archive, collected by London’s Stamina MC, has everything you need to hyper-agitate those early ’90s rave and jungle urges. Dive into more than 100 archived mixes and let that sweet cassette nostalgia take you away. Kick back and have a listen while you read relevant ‘zines—and if hardcore is too happy for you, here’s a 30gb collection of noise tapes.<< [via electronic beats]

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Das wird eine spannende Zeitreise!

Tourgespräche

Februar 2, 2016

Markus Vieweg ist eigentlich Bassist (der Band Glasperlenspiel), aber auch ein Internet-afiner Mensch. So er hat er mit den von Apple bereitgestellten Tools ein von der Kritik gefeiertes Bass-e-Book veröffentlicht und mit seinem Blog „Tourgespräche“ eine Alternative zum klassischen Musikerinterview geschaffen. Gut vorbereitet und mit viel Zeit finden Unterhaltungen – vornehmlich mit Akteuren aus der zweiten Reihe des Showgeschäfts – jenseits der Langeweile längst bekannter Eckdaten und Fakten statt und werden zu einem anderthalbstündigen Podcast zusammengeschnitten.

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Wir trafen uns neulich zwischen Soundcheck und Festivalauftritt in meinem Mainzer Hotelzimmer und sprachen bei Kaffee und Kuchen über:

FOH, Mad ProfessorHeimstudioKompressormaske, Squarepusher, Bedroomproducer bzw. Zufall als neue Bestimmung, Jojo MayerVom Zitat zum Ich, Zuspieler, der „Sack um die Snare“, Echodrums, Solo-Performancesimulierter Aux-SendReverb Shots, Laurenz Theinerts Visual Piano zu meinen Organic Electro Beats 2003, Bandmensch, Rubo(W)ölpl aka (W), Aufwand und Slayer-Set auf der IAAB-Keeper/BeatSeeker, >>Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile<<, selbstgebaute „Playstation“, Cover-Mukke, das persönliche innere Tempo, Interaktion dank Blog, Lesen, Cafè, Tour Catering, Netzer, nur einmal laufen!Fragebogen aus den Tagebüchern von Max Frisch

… und dabei hat mich einiges „umgehauen“…

 

 

SWAG-Drumming: HipHop-Grooves im Inbetween Feel

Mai 12, 2015

Drummer Jan „Stix“ Pfennig haut mich immer wieder um. Auch er hat sich der Schlagzeug-Ästhetik der elektronischen Genres verschrieben und überträgt die in der Regel gebastelten Beats mit einer faszinierenden Spieltechnik auf das akustische Set.

Als ich Herrn Pfennig das letzte mal live erlebete, spielte er mit der Combo „Human Sampler“ ein hochenergetisches Drum’N Bass Konzert im Berliner Akut. Seine Hiphop Phase – er ist u.a. der Drummer von SIDO – habe ich bisher (leider) nur medial verfolgen können. Insofern freue ich mich sehr, dass Jan zu dieser Stilrichtung (zusammen mit Jacob Przemus) ein Lehrbuch geschrieben hat.

Herausgekommen (im AMA-Verlag) ist dabei ein kompaktes, sehr stringentes Büchlein, mit wenig Text – dieser dafür total auf dem Punkt – und vielen, sich im Schwierigkeitsgrad langsam steigernden Übungen.
„Swag Drumming“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem „Inbetween-Feel„, jener abgehangenen Shuffle-Variante, die irgendwo zwischen binär und ternär eiert. Die Autoren weisen dem „Dazwischen“ mit Hilfe der Quintolen (bzw. der auf 60% Shuffle-Grad eingestellten Rhythmusmaschine) einen klar definierten, dadurch notierbaren Platz zu.
[Plötzlich macht es „klick“ bei mir und die bisher strikt gemiedene Quintole erstmals musikalischen Sinn.]
Zum besseren Verständnis dieses ungewohnten Quantisierungsrasters hilft die mitgelieferte Hörbeispiel-CD.

Um den noch „betrunkeneren“ Ausprägungen dieser HipHop-Spielart beizukommen, widmet sich ein Teil des Werkes den Flam-Beats. Dabei werden die Vorschläge auf zwei Instrumente (Hihat+Snare oder Hihat+Kick) verteilt. Je nach Versatz (klassischer Flam, oder Back-Flam aka Malf) ensteht der Charakter des Grooves.

Schließlich gibt es noch kreative Anmerkungen zur Klanggestaltung (Instrumenten-Wahl, Präparation, Schlagtechnik, Layer-Sounds)

Mit den Worten „eine ganz Runde Sache“ lässt sich bei derartig eierndem Inhalt eigentlich kein Fazit ziehen, also vergebe ich alle möglichen Sterne für ein sagenhaftes Lehrbuch!

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PS. >>Swag, von englisch to swagger […], steht in der Jugendsprache für eine beneidenswerte, […] charismatisch-positive Ausstrahlung<<
PPS. Jan swaggert jeden Dienstag Abend im Badehaus Szimpla in Berlin