Archive for the ‘Drum’N Bass’ Category

Nate Wood

Oktober 29, 2013

Auf Nate Wood wurde ich aufmerksam, weil er einen Knower Gig trommeln wird, den entscheidenden Link jedoch hat mir Sebastian Merk geschickt. Bass und Schlagzeug in Personalunion ist ja eines meiner Lieblingsthemen. Habe diesbezüglich auch schon diverse elektronische Ansätze asugecheckt (303, Sidechain, Hitswitch, Trigger, Wobble), aber ein von der linken Hand getappter E-Bass fehlt noch in der Sammlung!

Tatsächlich gefällt mir die komplette „Kneebody“ Formation NOCH besser…

Zeitgemäße Alleinunterhaltung

Juli 19, 2012

Hardcore Continuum und 5th World Music

Juni 10, 2011

>>[…] Hardcore Continuum. Mit diesem Begriff bezeichnet der Journalist Simon Reynolds den langen Fluss von untereinander verwandten und sich ablösenden Musikstilen, die seit Ende der Achtziger in der Folge des Britischen Rave aufkamen, vor allem in Gegenden Englands mit vielen Einwanderen aus der Karibik. Er beschreibt den langen Weg von Jungle über Grime und Dubstep zum Juke. Letzterer kommt zwar als Underground-Variante des House aus Chicago, aber: so what?. Globale Zeiten.<<
Klaus Walter im Spex #333 in einer Rezension von Africa Hitech „93 Millions“

>>[…] „Fifth World Music„. So nennt der Blogger Kid Shirt die postgeografischen und posthistorischen Superhybriden der iPod-Ära, in der das gesamte Musikarchiv des Planeten nur einen Mausclick voneinander entfernt ist. Der Begriff erweitert die Idee der „Fourth World Music„, die der Jazztrompeter Jon Hassell in den Achtzigern für die Verflechtung von uralten Ritualen und hochmodernen Technologien formuliert hat, wie sie etwa David Byrne praktiziert hat. Vorbei hingegen ist die Idee einer Weltmusik, die „bedrohte Arten“ aus der sogenannten Dritten Welt in die Konzertsäle der Ersten Welt bringt und dort bewahren möchte. Das damals geforderte „planetare Bewusstsein“ durch musikalische Gemeinsamkeiten hat sich erübrigt, seit das Internet zur Botschaft geworden ist.<<
Uh-Young Kim in der taz

getretene Hihats & Scratchgrooves

Mai 17, 2011

Habe mich gerade gemütlich durch die drei Trio Elf Alben gehört und finde, dass Gerwin Eisenhauer einen ganz eigenen Trommelstil hat. Akustisch, mit starken Drum ‚N Bass Einfluss. Mit vornehmlich in schnellen Achteln getretener Hihat*, zwei Snaredrums und äusserst charmanten Scratch-Grooves. Toll!

Zum tieferen Einstieg habe ich mir gleich mal sein Lehrbuch (Welcome to the Jungle) bestellt und verweise auf seine Clubgrooves Workshops in der Drumheads!!

*diesbezüglich könnte ich auch mal wieder Sven Kacireks Drum and Bass Buch aus dem Regal ziehen.

Amen

Februar 17, 2011

Der „Amen“ Break geht immer. Und so erfahre ich heute im Online-Spiegel (Vier Takte für die Ewigkeit) was ein „chaser“ ist und dass der Drummer Gregory C. Coleman als Obdachloser gestorben ist.

Ich lade mir Nate Harrisons Amen-Doku (siehe unten) herunter, wandle den Film in bloßes Audio und werde mir mit dem so geschaffenen Hörbuch morgen die Fahrt vertreiben.

Schliesslich noch zwei Titellisten zur Zweitverwertung von „Amen, Brother“: who sampled who und Rap Sample FAQ

Reese Bass

Januar 12, 2011

In Bezug auf den Wobble Bass Eintrag darf die Reese Bass Geschichte nicht fehlen:
Was später (neben runtergestimmten 808 Kicks) zum Signatur-Fundament von Drum ’n Bass wurde, geht zurück auf Kevin Saunderson und sein „Reese“ Projekt. Das ist klassischer Detroit Techno der späten 80er Jahre.
Die Reese Bassline ist erstmals auf dem Track „Just Want Another Chance“ (1988) zuhören und kommt laut Internet -jaja:

>>Wissenswertes aus zweiter Hand, Informationen aus dem Internet.<< Moritz von Uslar

aus dem schicken Korg Polysix Synthesizer als Summe mehrerer >>‘clashing‘ sawtooth waves<<.

Wow, mein Alleinunterhalter-Bass-Baukasten wächst: Acid, Boom, Reese & Wobble

RUFFM

Juni 7, 2009

Wieder ’ne neue Lieblingssendung bei Radio-X, diesmal ist es die samstägliche Drum ‚N Bass Stunde von RUFFM.

that distorted 909 kick sound from an acoustic drum

März 16, 2009

Christoph hat mir ein Foto von der Brady Drum’n Bass Kick gemailt, ne simple Idee, die ich gerne mal kopieren möchte:

ein 14″ Artstar Tom und zwei Filzstreifen liegen eh noch irgendwo herum, der Danmar Kick-Riser ist griffbereit, fehlt nur noch eine Teppich-Lösung. Und dabei denke ich die bohrungsfreie Vario-Lifter Abhebe-Lösung von Willy Wahan, die ich ohnehin schon längst…

Musik gewordene Befreiung

Mai 27, 2008

>>Nicht erst seit das „Magazin für elektronische Lebensaspekte“ De:Bug „Hippies des Monats“ kürt, Tracks von Ricardo Villalobos Jamsession-Charakter angenommen haben und umweltbewusste Technoadepten ihre Fan-Community zu Klimaschutzspenden auffordern, ist es angebracht, daran zu erinnern, woher dieser Cocktail aus Fortschrittsgläubigkeit, ökologischem Lebensstil und Gemeinsam-die-Sau-Rauslassen eigentlich kommt. Von…<< hier weiterlesen!

Und erstaunlicherweise ist auch Jojo Mayer’s Online Lesson (-ein Ausschnitt der Modern drummer DVD 2005-) von der obig fett gedruckten Maxime gar nicht weit entfernt. Klar, denn immer wieder dreht sich die kreative Spirale um das gemeinsame Jammen, ein eingespieltes Kollektiv, ausgecheckte Traditonen & Erfindergeist, bzw. >>To hopefully open doors, so something new can happen!<<

Prohibited Beatz

Februar 6, 2007

In der You-Tube gibt es die komplette 35 minütige Jojo Mayer-Doku von Julie Covello. Fünf Video-Häppchen featuring Jojo’s Spielplatzformation „Nerve„. 1, 2, 3, 4, 5