hey, wir spielen Alltag!

Es beginnt mit einem Dreh, der Annahme es seien Ferien, die wir diesmal ganz unkonventionell unter das Motto „Alltag“ stellen.
Sprich, wir bleiben zuhause, stehen morgens auf und spielen Schule bzw. Homeoffice – zwar im Schlafanzug, dafür aber so richtig mit Aufgaben und Großer Pause.
Ich betreibe den Kiosk, der neben leckeren Snacks manchmal sogar Musik serviert.

Der Nachmittags wird schon urlaubsmäßiger. Wir gehen an die Luft, spielen unbeobachtet Tischtennis oder „Gangster auf der Flucht“, meiden deswegen den Kontakt zu anderen Menschen, checken Verstecke und einsame Ecken (klar, wollen ja auf keinen Fall geschnappt werden). Oft kicken wir aber auch mit der Klopapierrolle in der Wohnung oder machen Hausmusik am offenen Fenster. Dass dafür so manche Strategie scrollender- und zockenenderweise auf dem Handy erlernt werden muss, liegt auf der Hand. Geht aber in Ordnung.
Abends dann ganz klar Ferien-Modus: Ich wieder im Kiosk hinterm Gasherd, die Familie findet sich im Hotspot des Indoor-Campingplatzes ein: Essen, spielen, ganz gemütlich. Im Idealfall anschliessend früh ins Bett – der eigentliche Luxus des Urlaubs. Rein in den Schlafsack, lesen (z.B. das optimistische Gedankenspiel von Matthias Horx) oder Kopfhörer-Kosmos. Wegdämmern, Kopfkino. Dann Gewissheit: auch der nächste Tag wird bestimmt wieder schön!
Hey, und wie angenehm, dass niemand anruft und fragt, ob ich nicht zufällig übermorgen… als stünde ein deutlich geblockter Ferien-Zeitraum im Onlinekalender 😉

PS. Postkarte folgt. Vielleicht die abfotografierte Buchseite 17 aus Tristan Garcias „Das intensive Leben“?

 

5 Antworten to “hey, wir spielen Alltag!”

  1. Oli Says:

    Im Falle des Leerlaufs…

  2. die dunkleren Momente | E-BEATS Says:

    […] elektronische Beat Kultur « hey, wir spielen Alltag! […]

  3. Spaghettieis? | E-BEATS Says:

    […] jetzt im Hauszelt mein Besenkammerstudio reaktiviert, frische Pazifikluft strömt aus dem Rechnerlautsprecher*. Dort […]

  4. Amen in the Kitchen! | E-BEATS Says:

    […] auch, Rhythmen in die Welt posaunen, immer immer immer gern, aber gemeinsame Videoaufnahmen im Camping-Kiosk sind auch nicht […]

  5. Schluck! | E-BEATS Says:

    […] dann im Schlafsack erahne ich den tatsächlichen Grund. Die erste Semester-Woche hatte es in sich: Zeitraubende […]

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