Archive for the ‘Improvisation’ Category

keinerlei Erwartungsdruck, Freude pur

Dezember 16, 2022

Der tanzende Salon war ein wunderbarer Saisonabschluß! Da kam alles Gute zusammen, Improvisation, Interaktion, DJ Culture und ein tanzendes Publikum.


Ich hatte mir heute nach dem Aufwachen die Frage gestellt, warum ich so gerne mit einem DJ jamme, also zu ausgesuchten Tonträgern schlagzeuge, die eigentlich vollständig sind, jeder einzelne auf seine Art sogar der Idealzustand…
Der Schlüssel liegt vermutlich im Umstand des völlig Unbekannten, das keinerlei Erwartungshaltung zulässt. 
Sobald jedoch Vorboten der eigenen Interessen erklingen (sei es ein angenehmes Tempo, ein geliebtes Genre oder sogar was Vertrautes, schon Bekanntes), stellt sich beste Laune ein. Im folgenden wird die weitere Entwicklung neugierig und konzentriert mitgehört, einzuordnen versucht: dabei werden Riffs und Links gescannt, gar geschwind auswendig gelernt, Spannungsverläufe registriert, um sie in der Wiederholung zu unterstützen, auf Breakdowns und Kick Drops so schnell wie möglich reagiert… Selbstvertrauen stellt sich ein, mehr und mehr vergrößert man die eigene Risikobereitschaft, macht Beats klar, wo das Playback noch in diffusen Rhythmusfragmenten schwebt, versucht Wendungen zu antizipieren und vorzubereiten, übernimmt kurzerhand durch bloße Lautstärke, Rhythmusdichte oder sonstige Energie mal das Steuerrad für den Dancefloor…
Ich könnte noch 1000 weitere Gründe aufzählen, doch eigentlich verhält es sich äußerst simpel: für mich gleicht anregende Musik einer Einladung direkt mitzumachen, mein Hochgefühl eins zu eins in (getrommelte) Energie umzusetzen. Im Idealfall springen dabei Funken ins Publikum und füllen den Tanzboden, transportieren letztlich kleine Glückhäppchen, die bei der einen oder dem anderen wirken (wie Eiskonfekt bei mir).
Der Jam mit dem DJ ist großartig, meine Königsklasse jedoch ist der improvisierende Verbund von DJ und Band. Plötzlich sind nämlich mehrere Bälle gleichzeitig im Spiel, die allesamt nicht nur in der Luft gehalten werden sollen, sondern bitte formschön, elegant und inhaltlich stringent zu einer Super-Choreografie verbunden werden wollen. Eine Art Simultanschach mit Tönen und Beats. Und im Minutentakt entsteht Neues. Gehen darüberhinaus ab und an die Hände in die Höhe oder schalt ein „yeah!“ durch den Raum, dann hüpft mein Herz mit vermutlich 126bpm…

Passend dazu schreibt Antonio Sanchez zeitgleich im IG: >>Playing in a band is one of the best exercises in democracy. It encourages individualism/self expression but you’re all working towards a bigger goal. The exercise also fails if you’re not constantly looking out for one other. Everybody should try it at some point in life.<<

trommelnde Vögel

November 4, 2021

>>Mich interessiert vor allem, wie ich mich weiterentwickle. Ich übe schon mein ganzes Leben lang Trommelwirbel. Die einzigen, die es wirklich können, sind die Spechte, die ich im Wald höre. Die spielen die schönsten Wirbel und das macht mich verrückt, weil ich seit sechzig Jahren diese Wirbel übe und die verdammten Spechte üben überhaupt nicht dafür – und dann kommen sie und wirbeln wieder.<<

Han Bennink im taz Interview. Dazu höre ich die 74er Solo Platte:

Um die Ecke – in der nmz November 2021 – erklärt Moritz Eggert passenderweise, wie man eigentlich neue Musik hört.

OK. Jetzt kanns weitergehen, mit Han Bennik und Misha Mengelberg. Wow, Attitude & mächtig viel Energie!
Notiz an mich selbst: bei der nächsten Performance möchte ich Mishas Brilleneinlage kopieren!

Ab Minute 8.00′ gibt’s auch beim ICP Duo Spechte. Und die Kastagnetten, die Benning im taz Interview erwähnt und bald selbst im Mund tragen wird…

Last but not least, der Link zum Cheese Kit.

Moment:an

Juni 14, 2021

Und noch ein Neustart (Kultur)!
Wir proben gerade für Moment:an, ein intermediales Zusammenspiel von Zeichnung und Musik, wobei die kollektive Improvisation nicht nur den Übergang vom Analogen zum Elektronisch-Digitalen markiert, sondern vor allem die Stärke des Moments betont, der immer wieder zu neuen Ergebnissen führt.

KAMÜ zeichnet, das Musikerduo Rubow & Leicht erschafft elektro-akustische Musik und dank einer gemeinsam erarbeiteten audio-visuellen Sprache kanalisieren sie sowohl Zufall als auch den Augenblick zu immer wieder bewegenden Gesamtkunstwerken. Moment-Kunst für (fast alle) Sinne!

Vom 1. bis 11. Juli im Kunstraum ono2 (Walter-Kolb-Straße 16, Frankfurt am Main).

Schaufensterkonzert mit Zeichenperformance und Ausstellung am 01.07. / 08.07 / 11.07. ab 21 Uhr
Und vom 02.07. bis 10.07. ist die Ausstellung mit den entstandenen Werken täglich (unter Beachtung der geltendenden Hygieneregeln) von 19-21 Uhr geöffnet.

Zwei Kunstfotos dazu – einmal mit Farbe am Schlagzeug-Platz, sowie die schwebende Overhead-Snare-Kamera für die Trommelbemalerin:

Kunstwerkzeug

Mai 31, 2021

Nachdem die Nürnberger Musikhochschule eine Juniorprofessur für Künstliche Kreativität und Musikalische Interaktion ausgeschrieben hat, wollte ich dieses Spannungsfeld einmal überdenken.
Denn auch mein Spielplatz hat sehr viel mit der Zusammenwirkung von Mensch und Maschine zu tun und meine elektronische Umgebung wurde längst aus der Rolle der simplen Zuspielung befreit. Erklärtes Ziel ist seit geraumer Zeit, komplett frei und unbekümmert mit dem eigentlichen Instrument zu agieren, wobei ein zusätzlicher ästhetischer Mehrwert einerseits, kreative Prozesse anstupsende Zufälle andererseits, durch die mir folgenden Computerwelt entstehen können.

Und tatsächlich ließe sich mit KI auch mein „Vom Zitat zum ich“ Konzept eins zu eins umsetzen, also den Rechner mit Musik-Highlights und lieb gewonnenen Patterns füttern, auf der dass er dieses Vokabular in einem zweiten Schritt zu etwas Eigenem, Neuem zusammensetzt.
Puh, das fühlt sich beim Tippen etwas unheimlich an. So beruhige ich mich erstmals mit einem Zitat von Gilles Deleuze und Felix Guattari, das ich gestern Abend in den Soundcultures (auf Seite 14) und hier in der taz gelesen hatte und vertraue auf den kleinen, aber signifikanten Unterschied der persönlichen Selektion und Anwendung:

>>Findet die Stellen in einem Buch mit denen ihr etwas anfangen könnt. Wir lesen und schreiben nicht mehr in der herkömmlichen Weise.<<
>>es gibt keinen Tod des Buchs, sondern eine neue Art zu lesen. In einem Buch gibt’s nichts zu verstehen, aber viel, dessen man sich bedienen kann. Nichts zu interpretieren und zu bedeuten, aber viel, womit man experimentieren kann.<<
>>In einem Buch gibt’s nichts zu verstehen, aber viel, dessen man sich bedienen kann. Das Buch ist kein Wurzelbaum, sondern Teil eines Rhizoms, Plateau eines Rhizoms für den Leser, zu dem es passt.<<

Nun kann ich auch beginnen, mich einzulesen, auf den Seiten des BR („Wenn Computer komponieren„) und der Bundesregierung („KI spielt die Musik„), immer mit der Frage im Hinterkopf „Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein?
Es wird wohl eine Reise werden:

Musikmachen hilft

Mai 27, 2021

Den neulich verschobenen Duo-Gig mit Michel Baumann wollte ich unbedingt – wie ausgemacht – nachholen.
Gestern kam mir die Idee: Ich jamme doch immer schon gerne mit DJs (und habe dabei wohl am meisten über die Club Kultur gelernt), denn ich liebe Echtzeit-Überraschungen vielmehr als die Aufführung von Geprobtem.
Folgerichtig ist es nicht weniger frisch, frei und spannend, sich auf einen schon vorhandenen DJ-Mix einzulassen – OK, halt ein einseitiges reagieren.

Also bin heute Vormittag in den Bunker gefahren. Das Zeitfenster war knapp, aber hey, im Club oder auf Festivals gibt’s öfter mal nur ’nen Linecheck. Also wurde ein bisschen Elektronik aufgestellt (Boss RE-20 Delay und das SPD:One Electro), die Ausgänge direkt ins Leslie gestöpselt, damit ich nur ein Stereomikrofon (Aea R-88) aufbauen musste.
Rechner an, Kamera an und los.

Und es hat haargenau gepasst – obwohl ich im Anschluß vor lauter Adrenalin eine U-Bahnstation zu früh ausgestiegen bin, war ich dennoch auf die Minute pünktlich in der Musikhochschule.

Und es hat gut getan – trotz Einzelaktion intensiv wie ein richtiger Auftritt, mit roughem Bühnensound und ordentlicher Fallhöhe! Und immer wieder großartig zu spüren, wie man langsam, aber kontinuierlich das Gegenüber besser versteht, schließlich immer öfter erahnen, antizipieren kann, was als nächstes passieren wird…

Und es half beim Abschiednehmen. Ganz alleine war ich nämlich nicht – die Gedanken waren bei Dir.

Und vielleicht hilft es ja auch Michels Familie. Über diese Go Fund Me Seite könnte man sie aktiv unterstützen.

Für alle interessierten Drummer und Minimalisten, aber auch für die Bastler und Bedroom Producer (die an ein Soulphiction Tribute denken), gibt es diese Session auch noch ohne Konserve – drums only, to learn, enjoy or rip:

steilste Lernkurve ever, zudem beflügelnde Freude

März 4, 2021

Neulich wurde ich zu meinen Übe-Konzepten befragt. Ich erklärte meinen Weg der Selbstmotivation – sich schöne Aufgaben zu stellen -, vergaß in der Kürze der Zeit aber einen anderen wichtigen Pfeiler: das Machen im Kontext, Wagnisse vor Publikum.

Selbstverständlich habe ich mir durch klassisches Training über die Jahre ein gewisses Repertoire an Grooves und Lösungen erarbeitet, aber die Überprüfung und Sortierung der Optionen (was funktioniert tatsächlich gut?) passierte ausschließlich in der Konzertsituation.

Meine bewusste und pragmatische Entscheidung (Minimalismus, sich aufs Wesentliche konzentrieren, Flow- und Groove Schwerpunkt, Unlust Instrumente durch die Gegend zu wuchten) mit nur Kick-Snare-Hihat und einem Becken zum Gig zu reisen, hat mir erst in der konkreten Konzertsituation gezeigt, an welchen Stellen die Stolperfallen liegen, wofür ich neue Workarounds brauche.
Beispielsweise: Mir fehlten die Toms für typische Fill-Ins. Was tun?
Ich kultivierte Mutes.
Mir gingen bei so viel Übersichtlichkeit schnell die Farben aus.
Ich integrierte diverse Schüttelperkussion, gerne auch zusätzlich zum Stock in der Hand, dann entdeckte ich die Vielfalt des Echogeräts und den Kosmos der elektronischen Zuspielungen.

Mein Interesse für die Ästhetik von elektronischen und/oder produzierten Beats konnte ich zwar zum großen Teil analytisch angehen und so auch auf meine Setups und Spieltechniken übertragen, am meisten gelernt habe ich jedoch durchs stundenlangen Jammen (Mit-Trommeln) mit einem DJ – im Club. Dabei verstand ich zunehmend besser, wie Spannungsbögen erstellt werden, auf was der Dancefloor abfährt/reagiert, wie sich das Publikum lesen lässt, auf was es inhaltlich (Beat-technisch) ankommt…

Nach der Turntablerocker Tour (2001) wusste ich, wie eine Band als dritter Plattenspieler agieren und sich um die Instrumentals kümmern kann, so dass die beiden DJs Michi Beck und Thomilla sich auf Acapellas, Classic Breaks und die Ganitur konzentrieren konnten. Kaum war mein Soloalbum („Organic Electro Beats„, 2003) in der Welt, schrieb ich viele DJs an, ob sie nicht Lust auf einen „interaktiven dritten Plattenspieler“ hätten, Dhoerste reagierte und nahm mich einfach mit – in eine komplett neue Welt, die ich nur vom Hörensagen kannte. Und ich trommelte auf unterschiedlichen Hybrid-Kits in DB verträglichem Format einfach zu seinem aufgelegten Set (gerne auch noch einen ausgedehnten Übergang mit dem vorigen bzw. folgenden Künstler)…

Steilste Lernkurve ever, zudem beflügelnde Freude!

Ich hatte eine neue Hobby-Perle gefunden, die nicht wirklich oft, dafür immer wieder aus neuem Gewand kräftig rausleuchtet. Zuletzt im Rahmen der Ludwigsburger Trommeltage mit DJ Friction und – hey! – nächste Woche mit Michel Baumann aka SoulPhiction/Jackmate im Mannheimer Jazzclub Ella & Louis.

Ich kenne kaum jemanden, der Hiphop, House und Techno mit so viel Feingefühl und Soulfullness formt. Immer entsteht Musik, die einen im doppelten Wortsinn bewegt: man möchte sofort tanzen, kann sich aber auch zurücklehnen und einfach zuschauen, zuhören.
Insofern beste Voraussetzung für ein gestreamtes Unikat!
Und da SoulPhiction viel mehr Live-Act als DJ ist, wird Improvisation und Interaktion groß geschrieben – so dass ein Jazzclub als Austragungsort nicht besser gewählt werden könnte!
Tickets für unseren Gig am 12.03.21 können hier gekauft werden.

Über Michel zu schreiben wären nach Athen getragene Eulen. Er formt seit 1996 beständig den Clubsound, veröffentlich auf den renommiertesten Labels (ich wähle mal die „P“ beginnenden: Pampa, Perlon, Playhouse, PokerFlat), aber auch auf dem eigenen (Philpot Records).
So viel ließe sich berichten (aber auch einfach nachlesen – so auch unsere gemeinsame Geschichte, die vor über 20 Jahren mit Pauls Musique begann und 2018 finally zum ersten Duo-Gig führte), also lege ich am besten mal ein Mixtape ein:

Clickt euch rein am 12. und tanzt mit!



How to make Ableton Live follow your tempo!

Februar 22, 2021

Ableton 11 steht in den Startlöchern (VÖ 23.02) und Abletondrummer Tobi hat schon ein PDF in Bezug auf die vielversprechende FOLLOW TEMPO Funktion verfasst (sowie eine stattliche Anzahl an passenden M4L PlugIns gebastelt). Yeah!

Den Infotext gibt’s hier: https://gum.co/TempoFollowGuide

Puzzle mit 4 Teilen

Februar 11, 2021

Oh wie toll, mal wieder auf der Bühne (bzw. beim Jazzfest der HfMDK Frankfurt) zu interagieren! War gestern ein eins Tag mit Fola Dada und Ulf Kleiner & zwei Delay Pedalen:
Einem Boss RE-20 fürs Schlagzeug – das via AB-Box gefüttert wird – und das Keine Delay für die Stimme (sobald/solange der grüne Knopf gedrückt wird).

Eigentlich immer dasselbe, nur halt diesmal mit zwei getrennten Echomaschinen. Das ist kein Hexenwerk, sondern ein mega Spielplatz 🙂

Ich weiß nicht wie lange der Stream noch online abrufbar bleibt, hier ein Ausschnitt fürs Archiv. [File under Dual Delay, erster Gig mit Maske]:

Rollos hoch, Wall of Sound!

Januar 29, 2020

Heute beginnt das Jazzfest der HfMDK in Frankfurt. Um acht Uhr darf ich auch für eine Dreiviertelstunde improvisieren. Und zwar in dem äußerst frischen und speziellen Gebinde, bestehend aus Ralph Abelein (Flügel), Stefan Viegelan (Orgel, die große), Christopher Brandt (vertstärkte Gitarre) und dem Kopffarben Duo aus Berlin, die sich mittels Echtzeitgemälde und projeziertem Licht um die visuelle Komponente kümmern.

Meine Effekte sind längst verkabelt, wobei ich ehrlich gesagt immer noch angestrengt überlege, wie ich wohl den Raumhall des Kleinen Saals, sprich: die Akustik-Rollos, fernsteuern könnte…

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Hey, der Raumklang und seine Transformation interessiert mich mächtig und nach dem Artikel über die gigantische Boxenwand, mit der Grateful Dead zwischen März und Oktober 1974 durch die Lande gezogen sind, habe ich auch keine Angst vor Großprojekten mehr!

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HfMDK_Jazzfest-Plakat-2020

Imperial, versteckt

Januar 24, 2020

Heute brauchte ich frei improvisierte Klaviermusik, um mein Dub-System für das Frankfurter HfMDK Jazzfest auszuprobieren. Ralph Abelein hatte mir zwar begeistert von Marilyn Crispell erzählt, aber leider hatte ich ihren Namen vergessen und so legte ich Jarretts Köln Konzert auf (welches ich mir tatsächlich noch nie angehört hatte) und fütterte fortan Echo (keine Delay Teil1) und Hall (Neunaber Wet) mit seinen Schnippseln (via grünem Taster).

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Gerade eben – Achtung schöner Zufall – habe ich im Interview mit der damals 18 jährigen Veranstalterin Vera Brandes (die später – mein als Teenie heiss geliebtes – VeraBra Records Label gegründet hat) gelesen, dass heute vor genau 45 Jahren DAS Köln Konzert (letztlich doch noch) über die Bühne ging und (trotzdem) aufgenommen wurde. Um schließlich, wie wir alle wissen, den Orden des erfolgreichsten Soloalbum der Jazzgeschichte zu tragen.

In anderer schöner, fast kontrollierter Zufall: Die auf der schräg gestellten Snaredrum am DrumGees (wie auf der Wäscheleine) befestigte Sizzle-Kette, mit der Max Gebhardt seiner Trommel eine Art angezerrten Raumklang entlockt.

PS. die anderen beiden Echogeräte werden wie folgt eingesetzt: Das Boss Re-20 für meine Snare, der Red Panda Particle II effektiert die elektronische Bassdrum aus dem Vermona Kick Lancet.