Archive for the ‘Percussion’ Category

The World of MEINL Percussion Music

November 23, 2020

>>New on Spotify, The World of MEINL Percussion playlist, a colorful and inspiring library from the MEINL Percussion family members all over the world with their tracks where MEINL Percussion instruments were used.<< In meinem Fall immer im direkten Schlagzeugverbund, sprich diverse Rasselperkussion (Shaker, Jinglestick, Caxixi) als zauberhafte „dritte Hand„, sowie Sizzler und Clapper (Crasher, Kessing) für pseudoelektronisches Flair 🤩

Kick/Clap Transformation

Oktober 1, 2020

Neulich hatte ich die Meinl BassBox mit einem Piezo beklebt und ihren Klang mittels Boss-Bodentreter EQ in Richtung Club-Kick verbogen.

Da ich jedoch mit dem linken Fuß (neben der typischen Hihat-Arbeit) gerne dancefloortaugliche Bassdrums oder elektronische Handclaps auslöse, habe ich gestern versucht, durch Hinzunahme weiterer Effektgeräte aus der Holzkiste auch Clap- und e-Snare-Sounds zu gewinnen.

Zunächst braucht es ein akustisches Hilfsmittel, einen altbekannten Präparationstrick, wenn es um die Simulation von elektronischen Handclaps und Snaresounds geht: etwas Mitrasselndes!
In dem Fall funktioniert ein aufgelegter Crasher quasi als Snareteppich bzw. Nachhall. Er verbreitert den Sound und fügt ihm Höhen zu.

Jetzt die elektronische Seite:
Das Pickup-Signal läuft als erstes durch ein älteres Digitech Whammy-II. Dank des Input-Gain-Reglers lässt sich das Eingangssignal angenehm verzerren – sprich, noch mehr Teppich-Qualitäten erzeugen, mittels der Pitch-Funktion des Pedals wird der Originalklang höher gestimmt.
Es folgt der Boss GE-7. Dort werden die unteren Mitten verstärkt.
Schließlich noch ein (Jhs Panther Cub) Delay – Echodrums!!
Hier wird ein kurzes Slapback-Echo mit ein, zwei Wiederholungen eingestellt. Die Klangdopplung verbreitert den Klang und erzeugt eine Art Hallraum, erinnert darüberhinaus an den Effekt, wenn mehrere Menschen vermeintlich zeitgleich klatschen

Nun gut. Die Transformation ist geglückt. Jetzt bringe ich noch die geschätzte Boss AB-Box in der Effektkette unter. Durch sie kann ich später, im musikalischen Kontext ruckzuck entscheiden, ob ich einen Kick- oder Clap-Sound treten möchte.

Jetzt sieht die Verschaltung folgendermaßen aus:
(A) BoomBox plus EQ = Kick
(B) BoomBox plus Whammy + Delay = Clap

Holzplastik

September 29, 2020

Gestern.
Zweimal Plastik in der HfMDK
1. der blaue Eimer im fünften Obergeschoss, der seit meinem Hochschuleinstieg an derselben Stelle des Flures steht und mich immer ein wenig an Joseph Beuys erinnert oder gedanklich in die Stuttgarter Staatsgalerie beamt…
2. Bei Levis Ausmist-Aktion gerade noch gerettet: ein Panini Sammelordner, der sich perfekt zur Aufbewahrung der Karten meines Buchs „Das Moderne Schlagzeugquartett“ eignet!

Viel Holz im Proberaum!
Seit geraumer Zeit experimentiere mit elektronischen Pedalen links der Hihat-Maschine, meist zur Erzeugung von pulsierenden „4 on the Floor“ Basstrommeln. Jetzt habe ich an der gleichen Stelle ein akustisches Pendant untergebracht – die Foot-Cajon aus dem Hause Meinl mit dem schönen Namen „BassBoX„. (Die passend zum alten Superstar Kit ebenfalls aus Birkenholz gezimmert wurde.)
Das Konzept geht auf und klingt.
Der Sound wird noch clubbiger, wenn die Kiste durch ein Klebe-Piezo abgenommen, mit einem EQ-Bodentreter bearbeitet (Höhen raus, Bässe rein), von einer Lautsprecherbox verstärkt wird.
(Übrigens: Unter der Bezeichnung Pickup Bassbox gibt es ein Modell mit integriertem Piezo und regelbarem Klinkenausgang.)

Percussion-Stacks

September 20, 2020

… funktionieren hervorragend. Neulich erst die in der Hihatmaschine kombinierten Meinl Crasher und Waterfall und gestern Nacht habe ich den Crasher durch ein Kessing aufgestockt:

Damit das Kessing schwingen kann ohne herunterzufallen, habe ich es (mit einem seiner vielen Ringe) im Beckenständer eingehängt und mittels Binder-Clip am Crasher fixiert.
Als zusätzliche Sound-Option lässt sich die Meinl Cajon Ring Castagnet überstülpen:

PS. den zusätzlichen Filzstreifen über dem Crasher-Blech verwende ich um die hohen Frequenzen etwas zu zähmen.

Waterfall Crash…

September 16, 2020

Auch wenn sich die Überschrift dramatisch interpretieren ließe, so geht es eigentlich nur um die Neuanordnung zweier Perkussionsinstrumente namens „Waterfall“ und „Crasher„. Packt man sie anstelle der üblichen Hihatbecken auf die Maschine, lassen sich breite, Handclap ähnliche Steigerungs-Klänge mit dem linken Fuß auslösen.

Die große Rassel hängt im Hihat-Clutch und perlt über den weiter unten arretierten Crasher. Dessen Aufprall wird nach einem Tritt durch den zusätzlichen (blauen) Beckenfilz gedämpft, so dass vor allem die in Bewegung geratenen Klangkörper zu hören sind.
Der Crasher macht – getrommelt – als dünne Hihat eine gute Figur (zumal ich seine Schlagfläche durch einen Filzstreifen klanglich etwas entschärft habe).

Was die Echodrums-Abteilung angeht so wurde hier wieder mal ein Trigger Pickup an die Basstrommel geklemmt, um den Vermona Kick Lancet auszulösen. Dessen Sound wird dank des Memory Man Delaypedals (je nach getappter Subdivision) verschoben wahrnehmbar.

Nachtrag: auch die Kombination von klassischen Hihatbecken und Waterfall funktioniert wunderbar!

I stick to the Jingle Stick

September 1, 2020

Kleiner großartiger IG-Bedienungsvorschlag von Stephan Emig, was sich mit dem Jingle Stick so alles anstellen lässt (ausser Schütteln):

Der Schellenstab ist nach wie vor einer meiner Lieblingstöcke (vor allem das Alu Modell…), weil #twofer

Swinging Foot Tambourine

August 15, 2020

Drei mal Sommerferienluft:
Im Alfa mit offenem Fenster in Italien (in einem anderen Leben, als ich noch ein eigenes Auto hatte), auf dem Longboard (Fortbewegungsmittel heute) durch den Taunus – dank perfektem Streckenvorschlag aus diesem Katalog ausschließlich bergab, sowie im Paradestück von George Benson anno 1976. Wobei der linke Fuß des Herrn Bassisten alles andere in den Schatten stellt (leider nur kurz sehen ab 2.44′).

 

Drum Dreamland

Juli 8, 2020

Die beiden Fazer-Trommler haben ihre gemeinsame Banderfahrung zu einer tollen Drum-Duo-Platte verdichtet.

>>A stunning 17-minute-drumming-trip from feathery spheres through bold grooves to a dense thundery finish by Simon Popp and Sebastian Wolfgruber, the two drummers known for channeling World Music, Afrobeat and Jazz drumming in solo projects and with Munich-based Jazz quintet Fazer.<<
Und für die B-Seite durften sich die Strom afinen Zenker Brothers im aufgenommenen Beat-Fundus bedienen. Ein Konzept ganz nach meinem Geschmack!

Apropos World Music and Jazz: Joni Mitchell hat auf ihrem Album „Don Juan’s Reckless Daughter“ (1977) auch einen reinen Drumtrack – mit Gesang, „Dreamland“ mit Manolo Badrena, Jaco Pastorius (Cowbells), Alec Acuna, Don Alias, Airto & Chaka Khan.
Nice tune und geschickt zum Dazutrommeln. Los geht’s!

Hackentrick

Juli 3, 2020

Habe heute mal wieder die unglaubliche Spider-Fußtechnik von Jan Stix Pfennig bewundert.

Auch wenn ich technisch davon kilometerweit entfernt bin, interessiere ich mich gerade für einen ähnlichen, wenn auch deutlich simpleren Ansatz: Die linke Ferse kümmert sich dabei um die Steuerung von elektronischen oder akustischen Zusatz-Sounds/-Pattern, bzw. um die Fütterung des Delay-Effekts mittels einer A/B-Box.
Wäre doch toll, wenn meine fünf „Hackentricks“ aufgrund ihrer Nachvollziehbarkeit die Schwellenangst vor mehr als zwei Fußmaschinen reduzieren würden.

Auf zu neuen Ufern: Kopfsprung ins kalte Wasser und dann tief ein- und spielerisch durchtauchen…
Meine Favoriten:
E1. Club-Kick (elektronischer Four on the Floor Puls) oder die e-Bassdrum übernimmt während eines Formteils das akustische Pattern und orchestriert es anders. Boom auf die „1“ geht natürlich auch wunderbar mit dem linken Fuß!
E2. Foot-Clap (zusätzlicher elektronischer Layer: zur Backbeat Dopplung oder für ne starke „4“).
Der Vorteil des elektronischen Aufbaus: ein (All-in-One Trigger-) Pedal*, aber viele verschiedene Soundoptionen, die von Song zu Song, aber auch während eines Tracks gewechselt werden können.
* Ich verwende dafür gerne die alten Kat-Pedale FatKat und HatKat, mit ihrer super funktionalen Federkonstruktion, könnte mir aber auch gut aktuelle Trigger-Pedale vorstellen (Millenium, Roland KT-9, Triggera, Yamaha…)
A1. Akustische Clap-Nachbauten (hit a Crasher oder einen, mit nachrasselnden Schrauben befüllten Jamblock) oder Erinnerung an ein typisches Studio-Klischee, bei dem der Schellenkranz zur Dopplung der wichtigen Snareschläge benutzt wird.
A2. Zwar ohne Pedal, aber mit selbem Fersentritt, werden um den Fußknöchel gebundene oder auf den Oberschenkel abgelegte rasseln/Nüsschen/Glöckchen zum Klingen gebracht (siehe Tommy Baldu).

Als Alternative zur schräg zum Hihat-Pedal ausgerichteten Kombination aus Bassdrum Pedal und Percussion-Halterung finde ich die Idee des Ortega Cajon Pedals (left foot) sehr reizvoll. Dieses könnte parallel zur Hihat-Trittfläche positioniert werden, im Idealfall noch bequemer getreten werden.

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Weitere Idee gibt’s im Beitrag „Neue Aufgaben für den Linken„.

PS. Auch schön: Hackentrick präsentiert; Hall of Fame – die größten Fussball-Legenden und Hackentore

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Supersnare

Mai 29, 2020

…eigentlich eine umgedrehte Rahmentrommel, die mit Metallkügelchen befüllt wurde: Klingt super, Marcelo Woloski!