Archive for the ‘Percussion’ Category

Airtos Schuhe

März 14, 2018

Eigentlich wollte ich über Airtos Hihat schreiben, jenem tollen Stand-Alone Metall-Siebeneck, aber die Geschichte mit den Schuhen war doch anrühriger!

 

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mehr als „nur“ Jazz

März 13, 2018

In der Nacht:
begeistertes „unboxing“ eines Meinl Pakets – derartige Konsumfilmchen sind ja eigentlich gar nicht mein Fall, aber hey, wenn ich ein neues Instrument auspacke und es sich sofort so anfühlt, als ob wir schon jahrelang zusammen wären, dann muss ich diesen Gefühlszustand kurz in die Welt raustrommeln!
Diese 15“ Byzance Hats hauen mich um, die können irgendwie alles, obwohl nur „Jazz“ draufsteht…

Jetzt am Mittag:
Kaffee, Honigbrot & Erland Dahlen. Johann Polzer hat mich erneut, eben mit diesem Gitarren/Schlagzeug Duo versorgt:

Notiz für mein thedrumsounds Archiv:
Das federnd aufgehängte Tambourin habe ich schon bei Jay Bellerose gesehen (aber ist es Eigenbau oder Industrieprodukt?); klasse Idee, ein brasilianisches Tamborim über die Beckeglocke zu stülpen; aha, ein wortwörtliches Glockenspiel.
Und die Schlitztrommel hat mein Sohn doch auch -> sofort ausleihen!!

Und weiter geht’s mit Luigi Russolos „Art of Noise“ Ansatz (aus dem Jahr 1913!!) und seinen selbstgebauten „acoustic noise generators“, den Intonarumori:

Luigi Russolo

>>howling, thunder, crackling, crumpling, exploding, gurgling, buzzing, hissing and so on…<<

Musik (mit) Kulisse

März 7, 2018

Oszilliere gerade zwischen interessanten Extremen:
Gestern noch körperlichste Beats für 640 PS, ganz idyllisch, am Fusse des Mont Blanc (Genfer Autosalon), morgen dann Herzblutmusik mit Netzer vor Frankfurts  beeindruckendster Lautsprecherwand (dem Soundsystem im Tanzhaus West).
Und zwischendurch buntperlender, obskurer japanischer 80er Disco-Sound auf die Ohren, sowie Seitenblicke auf Onkels Glitzer-Schlagzeug (nebst den wunderschön eingerahmten Effektgeräten)!

die andere, solierende Snare

Februar 8, 2018

Neulich stand ich einem TC Helicon Voicelive Touch gegenüber und war begeistert von seiner simplen, wie bühnentauglichen Mikrofonständer-Halterung. Leider ist das Teil (momentan?) nicht mehr erhältlich (vielleicht der Grund, warum ich keine aussagekräftigen Fotos des Halters finden kann), aber auch die alternative Klammer seiner jüngeren Schwester macht Sinn.
Und dann habe ich auf der Webseite ja noch diese drei schicken EFX-Piktogramme entdeckt:

tc double rverb echo

Einen ganz anderen Echodrums-Bezug gab es später in der Instagram-Timeline von Dan Mayo, wie dieser Gesprächsfetzen schön belegt:

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Und wenn ich schon bei DM gelandet bin, möchte ich unbedingt auf die spannende Kollektion aus dem Hause Morfbeats hinweisen!

Stabilität

Februar 5, 2018
Das gefällt mir gut, wenn für den Frankreich-Ausflug kurzerhand der eigene Name angeglichen wird, in Paris selbst neben dem Hoteleingang ein perfekter Croissant-Bäcker wartet und die Reiselektüre mir den L’Arc de Triomphe in einem größeren Zusammenhang* schmackhaft macht. Leider gibt es für die Tourismusabteilung kein Zeitfenster, dafür im Venue neue DIY Erkenntnisse:
1. Sollte die Kickdrum trotz funktionierender Spikes permanent wegrutschen, Festkleben auch nicht weiterhelfen, dann wird einfach und pragmatisch eine schwere Monitorbox vor die Kick gewuchtet (Bassdrum-Woofer?)
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2. Um den Meinl Waterfall zum kürzeren Backbeat-Sound zu transformieren packe ich ihn in einen kleinen Wäschesack.

 * aus Joachim Meyerhoff „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ Seite 234f
>>…erzählte mir Hanna von einem Brief, den Heinrich von Kleist an seine Verlobte Wilhelmine geschrieben hatte. Ein Torbogen, so Kleist, sei ein Symbol des Trostes. Hanna schwärmte: »Er fragt in dem Brief, warum das Gewölbe nicht einfach zusammenbricht, und kommt zu dem sensationellen Schluss, dass es das nicht kann, weil alle Steine auf einmal einstürzen wollen. Das ist doch unglaublich! Er zieht daraus einen, wie er sagt, unbeschreiblich erquickenden Trost, da auch er sich auf diese Weise halten könne, wenn alles ihn sinken lässt.« […] »Das ist doch eine ungeheuerliche These. Das würde ja bedeuten, dass alles Traditionen, alle kulturell tradierten Sicherheitssysteme null und nichtig sind. Stabilität durch Instabilität. Sich fallen zu lassen kann demnach zum Verharren über dem Abgrund führen. Also, für mich klingt das verführerisch. Nur allein sollte man halt nicht sein.«<<

Reise-Chimes

Januar 29, 2018

Am Samstag war ich seit langem mal wieder im Theater. Arthur Millers Hexenjagd stand auf dem Programm. Und da ich mit leichten Gepäck reisen wollte, aber eine Szene (bzw. der tolle Soundtrack von Jo Bartmes) auch einen hochfrequenten Glöckchenklang verlangte, suchte ich nach einer Lösung, die meinen Schlüsselbund – der ja eh immer mit dabei ist – einbinden würde.
Letztlich reichten zwei (herausgelöste Bar-) Chimes und ein kleines Kettchen um einen nicen Soundeffekt zu erzielen.

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Klar, dass diese Frequenzen dann auch am darauffolgenden Tag gerne eingesetzt werden würden. Passte hervorragend zum ACR Ambient-Set in Rüsselsheim.

IMG_1316.JPG… leider kein Botero in der Opel-Stadt.

So – jetzt klingele ich noch ein wenig zum beatfreien Solo-Album von Hiatus Kaiyote Frontfrau Nai Palm und freue mich auf morgen.

Double Bassdrum?

Januar 11, 2018

Angefixt vom Jay Bellerose Interview, konkret von dieser Stelle des Gesprächs >>keine Ahnung, wie man die Sachen produziert oder programmiert, aber mag die Idee, dass man für die Kreation eines Sounds mehrere übereinander legt. Oft wird da ja aus drei oder vier Bassdrumsounds ein Kicksignal gebaut<< habe ich gestern mal meine Hihatmaschine verrückt und dafür die Meinl Bassbox dem linken Fuß anvertraut.
Macht großen Spaß, klingt vielversprechend!

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Wo liegt denn meine X-Hat…

a desire to make music with the simplest possible instruments

Dezember 8, 2017

Ich habe gestern seit langem mal wieder eine Mugge (ein sog. „musikalisches Gelegenheitsgeschäft“) gespielt. Dabei sollte dann auch ein Teil als „walking act“ performt werden. Und dadurch habe ich ein schönes neues Instrument entdeckt, eine volle Sprudelflasche, auf der mit einem Stock in der rechten Hand und dem Ring der haltenden bzw. dämpfenden Linken Musik gemacht wird.

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Angefixt von derartigem Minimalismus höre ich mir jetzt den zweiten Satz von Nicolas Martynciows „Zoo“ (ein Stück für drei Clave Spieler) an, sowie die  Komposition „Music for pieces of Wood“ von Steve Reich und so schließt sich der Kreis mit dem Wunsch >>to make music with the simplest possible instruments<<.

Tag des Bastelns

November 29, 2017

Levi funktioniert eine defekte Glühbirne zum griffigen Shaker um, ich bastel mir notgedrungen ein Schutzblech aus Pappe. Gut, dass sich damit dann auch noch modern trommeln lässt!

Und später lege ich dann noch den Mtume Classic „Juicy Fruit“ und den Sprachfetzen von Calvin Harris‘ „Slide“ übereinander – ein schicke Bastard-Lösung die ich hier (ab 1.38′) zufällig gehört habe.

kunterbunt

November 9, 2017
Mit dem Aalener Jazzfest gibt es schon eine langjähre Conneke: als Teenie plakatierte ich für den veranstaltenden Kunterbunt e.V. in Schorndorf – im Gegenzug gab’s Freikarten für diverse Fusion Konzerte (Mike Stern, Bob Berg, aber auch Miles Davis in der Stadthalle). 2011 tauchte Ingo Hug während einer Hattler Tour in Ellwangen auf und fragte, ob ich nicht als Drummer bei den Latenight Sessions mitspielen möchte – das war auch sehr schön und inspirierend (u.a. mit Barry Finerty und Jungle Funk Perkussionist Vinx).
OK, und jetzt sitze ich in der Bahn und freue mich darauf, Pimpy Panda (mit Vincent Golly) zu hören und mit Peter Wölpl unser neues Album „Punkt“ vorzumusizieren (ab 23h @ Die bAAr)
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Wer will mal reinhören?