Archive for the ‘Percussion’ Category

mega Smiley

Januar 26, 2023

Tagwerk heute, einen neues Smiley „ermalt“:

Und dazu die schönen neuen Platten von Daniel Herkskedal „Out of the Fog“ (mit Helge Norbakken) und Michael League (an der Oud, im Duo mit ill Laurance).

sprechen statt spielen – auch toll

Januar 21, 2023

Anstelle des gemeinsamen Konzerts traf ich mich am Donnerstag Abend mit Kabuki – einfach nur zum Essen. Dabei streiften wir spannende Themen: verschiedene Mikrotonalitäten und Colliers „Moon River“, das lange nicht entdeckte „Shook Ones“ Sample, die unterschiedliche Räumlichkeit gepitchter Samples (siehe dazu auch Alex Hoeffkens „Varispeed“-Drumrecording), den morgigen Beginn des neuen Mondjahres bzw. das Jahr des Wasserhasen (das angeblich viel Raum für Kreativität und deutlich mehr Ruhe und Harmonie verspricht).

Vor dem Essen war ich seit langem mal wieder im Second Hand Plattenladen, kaufte dort u.a. eine Baden Powell MPS Compilation und hörte mir den „Dialogue of the Drums“ von Andrew Cyrilles und Milford Graves an.

Gewissermaßen als Nachspeise hänge ich noch „Akira Jimbo playing a disappearing drum set“ dran. Eigentlich gefiel mir Jimbos Art zu trommeln nie besonders – trotz seiner Affinität zur Elektronik. Die Idee zum Reduktions-Video hingegen finde ich eine gut.

Last but not least: auf meine todo-Liste kommt das Meinl Cymbal Pedal Mount, das ich gerne mit den Smack Stacks bestücken würde.

DuDuTschaka

Dezember 2, 2022

Anstelle des Sportkommentators begleitet die Ghana Soundz Compilation (Afro-Beat, Funk and Fusion in 70s Ghana) das Fußballspiel.
Gleich der erste Track („Because of the Money“) verdeutlicht mir mal wieder die Stärke des perkussiven „DuDuTschaka“ Patterns (Doublestrokes mit zwei unterschiedlichen Tönen).


Und da ich insgeheim diesen Conga-Rhythmus (dank Hellmut Hattler Erzählungen) als Alto Papperts Standart-Beat abgespeichert habe, lege ich anschließend Kraan „Live“ (1974) auf!

Plätzchen

Dezember 1, 2022

Passender Song zum (ersten) Dezember. Was tun „when the cookie jar is empty“?

Einfach den gleichnamigen Song von Michael Franks aus dem Jahr 1978 auflegen und Steve Gadds geschmackvolle Rhythmusarchitektur transkribieren. Anschließend das Rim-Pattern auf der leeren Keksdose mittrommeln.

a bridge from the ’30s and ’40s music to the modern world

November 27, 2022

Zufällig in den CD-Schuber gegriffen und dabei diese Salsa-Perle gezogen: „Mi Tierra“ von Gloria Estefan aus dem Jahr 1993.

Ein super Album und perfekte Lehrstunde in puncto kubanischer Musik der 30er und 40er Jahre. Ob Bolero/Rhumba („Con los Años Que Me Quedan“, „Mi Buen Amor“, „Volverás“, „Hablas de Mí“), Danzón („No Hay Mal Que Por Bien No Venga“), Son Cubano („Ayer“, „¡Sí Señor“), Montuno („Montuno“), oder Guaguancó („Tradición“).
Und weil traditionellerweise kein Drumset dabei ist, kannst Du locker mit den tollen Percussion-Stars mittrommeln.

Retter und Göttinnen

November 7, 2022

Zwei Retter während des Hattler Tourmonats :

1. Das Apple-Verlängerungskabel fürs Laptop-Netzteil, dessen geerdeter Schukostecker störende Einstreuungen übers Stromnetz vereiteln kann.
2. Mein Kofferband, mit dem sich der eigentlich fest verbaute Beamer in Minden doch noch perfekt ausrichten ließ.

Ansonsten: diverse neue Entspannungstricks (Folas Shakti-Matte, Kneipp-Armbäder), weniger Schokoriegel, dafür Törtchen über Törtchen. Und schließlich noch eine bestens gepolsterte, hydraulisch gefederte Abschiedsfahrt mit (Helge Schneiders ehemaligen) Citroen DS in Kassel.

Als Überleitung zur nächsten Aktion (Fokus Drumset am 10.11. in der HfMDK), hier noch das (auch zum Kofferband passenden) Schlagzeugsolo aus dem Jazzclub Minden. Danke, Helmut Dobratz fürs Filmen (so kann ich mich auch mal selbst beobachten):

Gear: TAMA 18″ x 16″ Starclassic Kick, 14″ x 5,5″ Hand Hammered Brass Snare mit Sanrepal, MEINL 5″ Custom Shop Sizzle Bell auf 18″ Jazz Byzance Extra Thin Crash, 13″ Custom Shop Hihats, 8″ Generation X Filter China mit Nieten auf 18″ Generation X Safari Ride mit Kette; Luis Conte Shaker, Triangle, Finger Cymbals, VIC FIRTH American Classic 5a, Dualstick 5a, Heritage Brushes

start smart

Oktober 10, 2022

Schöner Wochenstart mit einem neuen Luminos W Video (und dem neuen Track „All In No Out“, der damals noch unter dem Arbeitstitel „Start Smart“ auf der Setliste stand).
Peter in Höchstform, tolle Gäste (Wolfgang Schmid und Max Gerwien) und ich in Floortom-Laune (war halt das Festival-Drumset…)
Alles in allem (wieder mal) ein schönes Dokument von WahWah TV!

Meinl Percussion Digital Stomp Boxes

Oktober 4, 2022

Oh wie spannend: Meinl wirft die kompakte (350 Gramm leichte) elektronische Zigarettenschachtel auf den Markt, bzw. links neben mein Hihat-Pedal, mit vier unterschiedlichen Geschmäckern (von denen mich der Clap und Kickdrum Sound tatsächlich am meisten interessieren).
Denn dass sich die Ferse des Hihat-Fußes optimal dafür eignet, zusätzliche Klänge zu treten oder weitere Sound-Layers zu overdubben, entdecken wir bei immer mehr top Drummern aus den unterschiedlichsten Genres: ich denke dabei an die Spider-Technik von Jan Stix Pfennig (Drum’N Bass), an die beiden unterschiedlich bestückten Hihatmaschinen von Marcus Gilmore (Jazz), an die zweite, „boomy“ Kick von Carter McLean (Jazz) oder auch an meine eigene „Hackentrick“ Versuche.
Und alternativ zum Hihat– oder Kick-Pedal lassen sich die Kistchen selbstverständlich auch ganz herkömmlich treten, um für andere Klangfarben zu sorgen.

Let’s check them!

schöne fremde Welt

September 2, 2022

Guten Morgen aus Frankfurt, ab heute wird wieder mit dem Kopfhörer gereist. Der taz-Artikel „Fremde oder Freunde“ schlägt die Route vor, nämlich Weltmusik mit Bachir Attar & Elliot Sharp (traditionelle marokkanische Jajouka Musik über Drum Programmings aus dem Jahr 1990), sowie Mickey Hart’s aktueller „Planet Drum“ Verbund („In The Groove“ u.a. mit Zakir Hussain und Giovanni Hidalgo).

Nebenbei wird noch ein Korallengarten durchschwommen, mit leuchtenden Blüten wie Mory Kantés 87er Welthit „Yeke Yeke“ oder „Sweet Sixteen“ aus dem Jahr 1976, jene Version die Harts Diga Rhythm Band offenbar schon auf der Tanzfläche von New Yorks legendärer Disco „Paradise Garage“ getrommelt hatte. Schließlich noch der Verweis (bzw. des Artikels Kreisschluß) auf die eindrucksvolle Ndagga Rhythm Force (Dakar/Berlin).

>>Wie begegnen sich Fremde? Wahren sie distanzierte Neugierde oder sehnen sie sich danach, in einer Umarmung aufzugehen?
Der sogenannten World Music wurde vorgeworfen, diese Umarmung auf unredliche Weise zu inszenieren, Fremdheit nivellierend oder alles Artifi­zielle in ihrem Gestus der Natürlichkeit verleugnend.
[…] aber die einzelnen Musiker betonen auch, im Rhythmus etwas Universelles zu erkennen, kulturelle Barrieren transzendierend. Es bedarf keiner allzu esoterisch ausgestalteten Sensitivität, um im Beat tatsächlich mehr als nur eine Analogie des Herzschlags zu erspüren. Hart selber ist an der Forschung über die medizinische Wirkung von Rhythmen beteiligt, und so will diese Weltmusik auch auf keinen Ort verweisen, nichts vor der Vergessenheit retten, sondern sie experimentiert lediglich mit diesen oder jenen kulturell fixierbaren Tracks, etwa den sparsam addierten Gesangsspuren und einem oft polyrhythmischen Beat, der wie wenig anderes und dabei ziemlich hip zu klingen vermag.<<

Studer

August 23, 2022

Zur Todesnachricht von Fredy Studer lege ich die „Percussion Profiles“ (Fredy Studer, Jack DeJohnette, Pierre Favre, David Friedman, Dom Um Romao, George Gruntz) aus dem Jahr 1978 auf.

Movement 1, 2, 3, 4, 5, 6

Und stellvertretend für das 1984er „Singing Drums“ Album (mit Pierre Favre, Nana Vasconcelos und Paul Motion) ein Duo mit Pierre: