Archive for the ‘Percussion’ Category

Double Bassdrum?

Januar 11, 2018

Angefixt vom Jay Bellerose Interview, konkret von dieser Stelle des Gesprächs >>keine Ahnung, wie man die Sachen produziert oder programmiert, aber mag die Idee, dass man für die Kreation eines Sounds mehrere übereinander legt. Oft wird da ja aus drei oder vier Bassdrumsounds ein Kicksignal gebaut<< habe ich gestern mal meine Hihatmaschine verrückt und dafür die Meinl Bassbox dem linken Fuß anvertraut.
Macht großen Spaß, klingt vielversprechend!

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Wo liegt denn meine X-Hat…

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a desire to make music with the simplest possible instruments

Dezember 8, 2017

Ich habe gestern seit langem mal wieder eine Mugge (ein sog. „musikalisches Gelegenheitsgeschäft“) gespielt. Dabei sollte dann auch ein Teil als „walking act“ performt werden. Und dadurch habe ich ein schönes neues Instrument entdeckt, eine volle Sprudelflasche, auf der mit einem Stock in der rechten Hand und dem Ring der haltenden bzw. dämpfenden Linken Musik gemacht wird.

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Angefixt von derartigem Minimalismus höre ich mir jetzt den zweiten Satz von Nicolas Martynciows „Zoo“ (ein Stück für drei Clave Spieler) an, sowie die  Komposition „Music for pieces of Wood“ von Steve Reich und so schließt sich der Kreis mit dem Wunsch >>to make music with the simplest possible instruments<<.

Tag des Bastelns

November 29, 2017

Levi funktioniert eine defekte Glühbirne zum griffigen Shaker um, ich bastel mir notgedrungen ein Schutzblech aus Pappe. Gut, dass sich damit dann auch noch modern trommeln lässt!

Und später lege ich dann noch den Mtume Classic „Juicy Fruit“ und den Sprachfetzen von Calvin Harris‘ „Slide“ übereinander – ein schicke Bastard-Lösung die ich hier (ab 1.38′) zufällig gehört habe.

kunterbunt

November 9, 2017
Mit dem Aalener Jazzfest gibt es schon eine langjähre Conneke: als Teenie plakatierte ich für den veranstaltenden Kunterbunt e.V. in Schorndorf – im Gegenzug gab’s Freikarten für diverse Fusion Konzerte (Mike Stern, Bob Berg, aber auch Miles Davis in der Stadthalle). 2011 tauchte Ingo Hug während einer Hattler Tour in Ellwangen auf und fragte, ob ich nicht als Drummer bei den Latenight Sessions mitspielen möchte – das war auch sehr schön und inspirierend (u.a. mit Barry Finerty und Jungle Funk Perkussionist Vinx).
OK, und jetzt sitze ich in der Bahn und freue mich darauf, Pimpy Panda (mit Vincent Golly) zu hören und mit Peter Wölpl unser neues Album „Punkt“ vorzumusizieren (ab 23h @ Die bAAr)
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Wer will mal reinhören?

kurz mal in die mid-eighties

September 17, 2017

1. DJ Shadow schwärmt (lesenswert auf all good.) von Kurt Mantronik

>>Es ist gar nicht so einfach, Samples und Breaks mit Drum Machines und Synthies harmonisch klingen zu lassen. Mitte der Achtziger war es eine noch viel größere Herausforderung, nur vier Bars zu samplen und alles richtig anzupassen, ohne dass alles komplett schrottig klang. Mantronik leistete für etliche Techniken echte Pionierarbeit […]<<

… und ich höre seine Lieblingstracks nach

An dieser Stelle kann ich nun auch mal passend die Freeware Alesis Sample and Loop Library droppen).

2. Als nächstes beschließt mein Telefon, dass ich mir eine „Tutu“ Live-Version anhören sollte:

Und dabei muss ich leider lesen, dass der tolle Ricky Wellman im Jahr 2013 verstorben ist, jener „Sugarfoot“ Wellman, der mit Chuck Brown and the Soul Searchers, den amerikanischen Hauptstadt Groove verankerte: Go-Go (Swing)

In der anschließenden Gedenk-YouTube-Session lande ich bei jenem obskuren Rom-Konzert, in dem Miles komplett von Herbie Hancock vertreten wird (mit – ähemm -Trompetensound aus’m Synthie), aber mächtiger motivierter Backingband, inklusive Marilyn Mazur im Octapad-Flow

Pattern Lego: wie sich getrommelte Rhythmusschichten fast verdoppeln lassen

September 14, 2017

dritte hand &amp; Echodrums

Hier ein sehr deutliches Fotodokument von Rainer Golembiewski*, welches beide Konzepte zeigt, wie ich die Rhythmus-Schichten beinahe verdoppeln kann: ich nenne die  Kunstgriffe „die dritte Hand“ (Shaker und Stock in der einen) und „Echodrums“ (Stockarbeit und Effektgerätbedienung mit der anderen Hand).
Im Vergleich zum geschätzten Jan Pfennig wirkt das eher geschummelt, aber hey, auch die Kunst der Illusion gehört zum Portfolio des modernen Live-Trommlers.

*No Lega im Offenbacher afip (12.09.17)

[file under: Pattern Lego]

Overtime, Schere (und viel auf dem) Papier

August 30, 2017

Ne Menge an Inspiration für die laufende Woche:

Knower proben im Wohnungsflur: tighte 21-Century-Fusion & trashiger Humor:

Han Kerkhof integriert die Schere (und drehende Becken) ins Setup:

Dave aus der Jazzdrummerworld führt das Tama Jam Cocktail Kit mit und ohne Sound Focus Pad vor und dabei denke ich wieder mal über das manuelle Filtern einer akustischen Kickdrum nach (quasi: Bettdecke 2.0).
Und ich überlege, ob ich nicht mal die Meinl Bassbox und Snarebox ausprobieren sollte, schauen was sich über den rein akustischen Klang hinaus, noch mit Mikrofonen und Klebetriggern erreichen lässt…

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Und zu guter Letzt hatte ich am Abend meine Acidlab Bassline mit einem alten Boss VT-1 Voicetransformer verbunden und bin begeistert!

less Cowbell

Mai 25, 2017

Win-Win: Geschickter Einfall von Thorsten „Muffkopf“ Reeß – die vorlaute Cowbell wird zum Stickholder umfunktioniert.

Cowbell Stickholder Todde Reeß

Studio 49

April 13, 2017

Neulich hatte Andreas Neubauer im Proberaum sein GAd Glockenspiel aufgebaut – ich war vom ersten Ton an hin und weg und stöberte prompt danach die Netzmärkte durch. Dass ich damit nicht nur DAS Jam-Instrument für die Ambient-Abendgestaltung, sondern auch noch den passenden, höhenverstellbaren Studio 49 Dreibeintisch gefunden habe ist ein toller Zufall, denn lange schon bin ich auf der Suche nach einem dezenten & mobilen Laptoptisch. (Zum vollen Glück müsste das Finanzamt jetzt nur noch die „Arbeitsecke“ in der Mietwohnung anerkennen…)

Neues entdecken

Februar 26, 2017

Give and take!
Im aktuellen Fall: ich erzähle Helge was für seine Bachelor-Arbeit, er fährt mich nach Hause und sendet Spitzeninspiration per Mail – so viel, dass ich mich nun getrost für die anstehende DePhazz (UA, MOL, BY) Tour hier mal rausziehen kann.

  1. Beginnend mit einem Großkaliber, hier der Instagram-Videobeitrag von ?uestlove, in dem er über die Angst und ihre Bewältigung spricht, ein neues Programm (in diesem Fall: Ableton Live) zu erlernen.
  2. Der Berner Trommler Julian Sartorius (*1981) ist organischer Sammler, Macher, Klang.


    In der halbstündigen Jazzahead Performance erkenne ich ähnliche Leidenschaften (z.B. für den VicFirth 5A Dual Tone), schreib mir aber auch einiges auf (Mini-Vibratoren, Meinl Helix Bowl auf Glockenspiel-Plättchen, Einhand-Harmonium, Wah-Wah-Tube, DIY-Superball Mallet, mehrere Metallophon-Stäbe). Also viel Futter für meine Klangsuchmaschine.
    Und wenn mal wieder Geld reinkommt werde ich mir das Beat-Diary-Box-Set (365 Aufnahmen und Bilder) kaufen:

    Toll auch, dass JS am liebsten mit dem Zug reist (Stichwort „Matrioschka Schlagzeug“), gerne liest, mit Spielregeln spielt, sich Grenzen setzt und Musik mit Bildern verbindet bzw. sich vom Bild inspirieren lässt.

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  3. Zwischendurch schreibe ich mir auf, dass Elektro Guzzi Drummer Bernhard Breuer seine Jomox MBase nicht mit einem klassischen Triggerpickup, sondern mit einem in die Kick gelegeten dynamischen Mikrofon triggert, da: weniger Fehltrigger!), ich lese über das Verbzilla und lande letztlich – interessiert – beim Hold-Reverb von Z.cat.
  4. Jetzt zum in Amsterdam lebenden Österreicher  Gerri Jäger (*1979). Drums und handbediente Elektronik: Alleine…


    … oder im Duo (Knalpot)

  5. Zum bunten Abschluß noch „The Periodic Table of Guitar Effects Pedals“periodic-table-of-fx
    © The Sixty Five