Archive for the ‘Percussion’ Category

Binkstruments

September 13, 2019

Die Instagram Seite von Binkbeats gleicht einem Klangmuseum.
Was für ein interessanter Typ, der mit überbordender Kreativität, grenzloser Musikalität und einem Goldgräberinstinkt (gepaart mit einem vermutlich nicht unerheblichem monetären Aufwand) seine Grenzen auslotet und immer wieder Neues schafft!

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Auf einen anderen Zettel notiere ich die dort entdeckten „Special Effects“ (Earthquake Devices „Rainbow Machine“, Skychord „Cloudbuster“, Red Panda „Particle“).

Rembrandt oder Goethe bringen dich nicht dazu, mit den Hüften zu wackeln

Juni 30, 2019

Hier eine kleine Ode an mein Echogerät – mit Text und Bild…

… gleichzeitig eine schöne Erinnerung an den Palmengarten Gig mit Torsten DeWinkel und seinen Idiot Savants. An Tasten und Trompete übrigens der tolle Sebastian Studnitzky – und damit schließt sich der Kreis zur aktuellen Woche, da ich für ein Konzert seiner Musik mit Orchester einspringen durfte, was wiederum ein idealer Einstieg für die anstehenden Aufnahmen von DePhazz mit Symphonieorchester bedeutet.
(Dass darüberhinaus auch Stewart Copeland in der taz über sein Verhältnis zur klassischen Musik spricht, kommt dem halbgefroren Sahnekern eines Spaghetti Eis‘ gleich. Die Überschrift des Beitrags ist ein Zitat daraus.)

Vor der nächsten Klassik-Rutsche gibt es aber noch einen weiteren Dienstagabend mit dem „Temporären elektronischen Salon“ auf dem Yachtclub Schiff.
Zudem sind jetzt Ferien. Hurra!

 

 

Snaresound und Sinnestäuschungen

Juni 25, 2019

Mal wieder viel zum Thema Snare-Sound gelernt:

 

 

 

1. Die Problematik der zu aufdringlichen Sidesnare umgehe ich innerdeutsch gerne mal mit der – zack – in den Koffer gesteckten, präpierten 8″ Mini-Schnarre. Bei Auslandsreisen dürfen aus Gewichtsgründen jedoch nur ein paar Big Fat Snare Drum Auflagen mit. Ist die tief gestimmte und belegte Trommel dennoch zu laut, hilft ein fettes Gewicht auf dem Schlagfell. (Simon Phillips‘ Farbeimer in der Kick ist in puncto extra Masse bekannt, aber auch schon Flo Dauner hatte beim F4 Unplugged einen Ziegelstein auf der Snare). Dass es beim Jazzanova Gig in Vilnius vor Ort ein 2,5 Kilo Hantelgewicht gab, war der perfekte Zufall.
2. Endorsement bezogene Wünsche werden ab und an kreativ gelöst.
3. Der Garderobengang beim Tauron Festival machte aus einem bloßen Handklatscher ein fertig produziertes Sample, mit Hall und Pitch-Delay:

Das reiseintensive Wochenende wurde noch von weiteren angenehmen Sinnestäuschungen geprägt:
Kraftwerk in 3D, der längste Tag des Jahres (inklusive Morgendämmerung am Timmendorferstrand gegen drei Uhr früh), sowie wunderbar hochfrequente Instrumente in Marylin Mazurs Setup.

 

 

 

PS. die Sendetermine des Jazz Baltica Festivals gibt es hier einzusehen…
PPS. … ein gutes Foto aus dem Brazzi Studio, hier. Andere schöne vom Tauron Festival: dort.

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PPPS. und in der STICKS Ausgabe 07/08-2019 wird das Thema Snaredrum Sounddesign von Ralf Mikolajzcak weitergeführt.

Miles Davis einen Korb zu geben, sei nicht leicht gewesen

Juni 19, 2019

Der taz Artikel über Marilyn Mazur schürt die Vorfreude auf das Jazz Baltica Festival (wir spielen mit Nils Wülker am kommenden Samstag direkt nach ihrem Auftritt):
>>Neue Sounds zu entdecken ist ein Riesenspaß. Doch Musik hat auch tragische Seiten, es ist wichtig, verschiedene Stimmungen mit ihr auszudrücken. Aber: ich spüre mit jeder Pore das Leben in mir, wenn ich spiele.<<

reisefreundlich, pragmatisch

Mai 12, 2019

… mal tatsächlich einen Gig mit nur dem Material spielen, das in den Koffer rein passt. Wirklich nur einmal laufen!

Im Kofferinneren rollte folgendes Equipment über die Bahnsteige: eine Tama Hihatmaschine plus Multiclamp für die 8″ Meinl Snare-Timbale und die geschirrtuchgedämpfte Kuhglocke, meine 14″ Byzance Jazz Hihats und ein 18″ Trash Crash mit Kette. Dann noch ein Jamblock, diverse Shaker, ein Rainmaker, ein Jinglestick, VF Besen und Kombisticks. Der Joker aber war die Fanklatsche aus Bremen – das perfekte Clap-Imitat!
Dass mein Setup ohne Basstrommel funktionierte lag übrigens daran, dass ich mich auf fette Zuspielungen draufsetzen konnte 🙂

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Wenn aber doch mal auch eine Kick mit muss, hätte ich alternativ zu den Optionen Spd:One mit Lieblingssample oder Meinl Bassbox auch noch den schicken alten Samsonite Koffer meines Großvaters – und die passende Bastelanleitung.

#suitcasedrum

PS. Xaver Fischer hat mit dem Walkstool Comfort 45 oder 55 noch den perfekten (und langzeit erprobten) Reisehocker für derartige Vorhaben.

 

 

Neu-African Drumming

Mai 8, 2019

Via Pete Lockett entdeckt: Ben Aylon

Bubble Wrap & Castanet

März 16, 2019

Eigentlich wollte ich gestern Abend den TR-808 Clap „nachbauen“, hatte aber leider das Netzteil für das zweite Echogerät vergessen.
So experimentierte halt mit nur einem Delay und der Meinl Cajon Ring Castanet und fand sie am Schlagstock ganz gut, besonders da sie durch den Fellpuschel des Kombisticks (VF 5A Dualtone) nicht abfallen konnte.
1. Clap-Stick auf der Snare

2. Clap-Stick auf Hihat und Rim

Die fast bessere Erkenntnis war, dass die spielerisch auf der 8″ Meinl Drummer Snare Timbale abgelegte Luftpolsterfolie den Klang dieses Instruments bei lauten Schlägen in eine Art Roland TR-909 Snare transformiert. Aber auch Ghostnotes auf dem Plastikbezug klingen hervorragend!
So dass ich heute gleich mal ein ähnliches Auflagesystem für die Standard 14″ Snare vorbereitet wollte, bei dem die zugeschnittene „bubble wrap“ vom BFSD Donut auf der Trommel gehalten wird.

Da auch noch der Tama Hat Stacker modifiziert werden wollte, begann der Samstag mit einem Bastelfrühstück…

Das Tama-Tool ist eigentlich als Splashbecken-Halter über der Hihat konzipiert, ich verwende es jedoch für meine Zweit-Hihat (die im Bedarfsfall nicht mal extra abgenommen werden muss!), einem Stack aus zwei bis drei 8″ Becken (ich habe dafür Meinls Safari Splash, Bycanze Splash, Candela Bell im Einsatz; Experimente mit den Benny Greb 8″ Crasher Hats liegen auf der Hand).
Da ich gerne diese zweite Hihat schnell abziehen oder gegen den Foot-Shaker tauschen möchte, verzichte ich auf die Vierkant-Feststellschraube und setze das Tama Accessoire direkt auf dem eigentlichen Hihat-Clutch ab.
Das funktioniert, da ich auf beide Enden des CSH-5 einen gelochten Filzgleiter geklebt habe.

Clap Cowboy

Februar 15, 2019

Was eher wie ein Kunstobjekt ausschaut, ist mein neues Schlagobjekt – der Clap Cowboy – der sich mit Hand oder Fuß drücken, oder von Stockhieben traktieren lässt.

Eine wilde Mischung aus diversen Knister- und Schüttelanwendungen, zwei Kastagnetten und drei mitklappernden Klanghölzchen.
Ähnelt einem Panzer, ist aber alles andere als „built like a tank“ und wenn schon mit Militärbezug, dann „a weapon of DJ culture“!
Ob Handclap Sample oder elektronische Hihat – beides möglich. Yippie!

Kick as Bongo stand

Februar 15, 2019

Geschickt! Spart lästiges Ständergewicht und die coolen Typen (in dem Fall Aaron Sterling und Chris Dave) machen’s obendrein…obendrauf.

DrumGees am Set

Februar 5, 2019

Trommelgesichter, immer gut!

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Aber die „spannenende“ Idee dahinter ist fast noch besser, da mit ihr bzw. den DrumGees meine schon lange währende Suchreise nach der optimalen Trommel-Auflage-Befestigung einen Zielhafen gefunden zu haben scheint.
Ich will ja meine Experimente und Etappensiegen mit Gaffertape, Binderclips, Spannfix und Magneten auf keinen Fall missen, aber die Vorstellung nur mit EINEM durchdacht gefertigten Produkt weiter zu reisen/testen gefällt mir gerade ganz gut.

Ein ausführlicher Testbericht folgt…

#drumgees