Archive for the ‘E-Musik’ Category

handgemachtes Sound Design

Mai 30, 2016

Die Klangbox von Koka Nikoladze würde ich irgendwo zwischen Neuer Musik, Bastelarbeit und Geräuschemacher einordnen.

Dank der Liebe zur Musik und der Glaube an die Kraft des Machens hat der Georgier einige tolle Klanginstallationen, Kunstwerke und persönliche Instrumente realisiert.

Beispielsweise seine Beatmaschinen 1 & 2:

Oder die „Sound Stencils“ im öffentlichen Raum

Computer-gestütztes

[File under: Mechanik, Federn, Schnüre, SpiraleLineal, Spieluhr, Metallzungen, natürlicher Hall, Magnete, Geigenbogen, Max Patch, Breaking Glass, Tischtennisbälle]

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Trinity

Mai 23, 2016

Da das gestrige Konzert mit „No Lega“ wegen hoher Regenwahrscheinlichkeit in die Kirche verlegt wurde, habe ich mitbekommen, dass der erste Sonntag nach Pfingsten Trinitatis genannt und dem Gedenken der Dreieinigkeit Gottes gewidmet wird.
Beim anschliessenden Essen hat mir Martin erzählt, dass die Dreifaltigkeit aber auch in der indischen Musik stark berücksichtig wird.

thetrinity

So dass ich mich jetzt mit den Begriffen „trinity“ und „indian music“ durch den Montag Mittag google…

Abseits der „Dreiergeschichte“ finde ich im obigen Video bemerkenswert (und sehr passend für den Blog):
– Minimalismus und  Kraft von Stimme und simpelstem Playback (Shrutibox, Electronic Tanpura)!

Den Kreis schliesst Olivier Messiaen mit seinen „Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité“ aus dem Jahr 1969.

The Flow Machine

Februar 24, 2016

Tim Exile interessiert sich für das elektronische Instrument, mit dem man improvisieren kann, ohne dabei von >>screens and timelines<< eingeschränkt zu sein. Dabei ist seine Flow Machine entstanden:

Mittlerweile ist die Flow Machine MKII in der Mache, die er bis zur Jahreshälfte bühnereif programmiert haben will. Yo!

4/4

Januar 30, 2016

44 Kopie

Völlig klar! Es wird ein Jahr der durchlaufen Fußpauke…
kombiniert mit aller schöner Musik dieser Welt! (z.B. den Sublime Frequencies)

Hurra.

no musical instruments, no musicians

Juli 9, 2015

Andreas hat mir eben diese schöne audio-visuelle Notiz zur Elektronik-Pionierin Daphne Oram geschickt:

Breakdown?

August 2, 2013

Break-oder Brokenbeat oder gar Breakdown der Neuen Musik? [via J.Kriedler/ Kulturtechno]

Stochastische Musik

Juni 14, 2013

Bin in einem  Iannis Xenakis Konzertabend gelandet, in mitten des wunderschönen Teatro Colón. Und begleitet von Klangwolken, sonischen Bienenschwärmen, perlenden Rechenergebnissen und überraschenden Akzenten trafen sich die Gedankenströme letztlich bei folgendem Punkt:

Die klangliche Nahtstelle ist das A und O!

(Die für mich schönsten 20 Sekunden, nachzuhören ab 1.58′)

cut to puzzle

Januar 11, 2013

Ist für mich auch eine Art Remix, wenn sich Anton Wassiljew die MIDI-Dateien einer Chopin Etüde vorköpft und in verschiedene Schubladen sortiert. So entstehen Versions zur Tonhöhe, Dauer und Lautstärke:

The Tags Tapes

Dezember 2, 2012

THE TAGS TAPES

Passend zum Knistern der ersten Adventskerze hier eine halbe Stunde Musik, die ich anlässlich des „Neue Töne Open“ Festivals zusammengeklebt habe.

Ein Klangband in Bezug auf das Festivalmotto („Das Material des Anderen im Eigenen“) und das Thema Referenzialität – natürlich auch ein Ausschnitt meiner persönlichen Antriebe.

Den Rahmen bildet mein e-Beats ABC, das von „Null und Eins“ bis „Zitat, Zufall, Zuspieler“ stellenweise zitiert und klingend inszeniert wird.

Die detailierte Trackliste kannst du der Sprechblase entnehmen.

Der Anspruch der elektronischen Musik

Juni 15, 2012

Eigentlich hätte ich gerne einem alternativem Fussballkommentar auf marcel-ist-reif.de gelauscht. Ging leider nicht, wegen irgendeinem Flash-Problem. Deswegen ließ ich mir die letzte Viertelstunde England-Schweden von Don Prestons „Electronic Music“ aus dem Jahre 1967 vertonen.

Angefixt dazu hatte mich der Diederichsen Artikel im Spex #339. Genaugenommen dieser Absatz:

>>Manchmal ist es ein Vorteil, wenn Leute nicht in erster Linie in Konzepten denken, sondern als Musiker. Preston ist einer der wenigen Leute, die einen Zusammenhang zwischen live gespielter, gerne auch improvisierter Musik und dem Bau und der Konstruktion elektronischer Instrumente gesehen und ausgetragen haben. Dafür musste er ständig zwischen den Welten pendeln, die sich weder damals noch heute verstehen: E-Musik, Jazz und Popmusik. Doch das Pendeln war nur logisch: In der ersten Disziplin wird Musik vor allem geschrieben, in der zweiten vor allem gespielt und in der dritten vor allem im Tonstudio bearbeitet. Der Anspruch der elektronischen Musik hätte aber sein können, diese drei Komponenten zu vereinen, zumindest Preston hat sich darum bemüht.<<