Archive for the ‘E-Musik’ Category

Fenster zum Hof

August 10, 2018

Den Duktus der Stieber Twins fand ich seit ihrer Zeile „fahre mit Neckermann am Neckar lang“ beeindruckend. Jetzt habe ich gelernt, dass Megalohs Dr. Cooper (der mir bei den Freundeskreis Gigs ausnehmend gut gefallen hat) auch in Heidelberg verortet ist. So höre ich mir das „Fenster zum Hof“ nun in voller länge an:

Danach sind – passenderweise – die Beat-Tracks von Don Philippe dran.

Als minimalistischen Gegenpol habe ich mir gestern im 2nd Hand Laden verschiedene Klavierwerke besorgt:
Debussy „Préludes for Piano Books I & II„, eine über 100 Jahre alte Musik, die >>consists of colours and rhythmically organized time<<
John Cage „Sonatas & Interludes for Prepared Piano“
(Die Klavierstücke von Karlheinz Stockhausen musste ich nach intensivem Reinhören dann doch stehen lassen…)

Jon Hassell passt im Anschluss. Auch er hat sein erstes Album auf bandcamp digital wiederveröffentlicht:

Glenn Gould Self-Remix

März 18, 2018

>>There are certain kinds of music that cry out for the technology.<< (Glenn Gould)

Tonaufnahme des Scriabin „Desir Prelude“ mit vier unterschiedlich aufgestellten Stereo-Mikrofonen* und der anschliessende Mischpult-Edit nach Echtzeitansagen des Meisters:

*Stereo Mic 1: Oscar Peterson alike Jazz-pickup im inneren des Flügels, Stereo Mic 2: diskret à la Deutsche Grammophon (>>nice view from the balcony<<), Stereo Mics 3/4 für den räumlichen Anteil.
Und so gibt es analog zum Kinofilm verschiedene Möglichkeiten: >>long shot, tight shot, wide angled shot, close-up<<.

handgemachtes Sound Design

Mai 30, 2016

Die Klangbox von Koka Nikoladze würde ich irgendwo zwischen Neuer Musik, Bastelarbeit und Geräuschemacher einordnen.

Dank der Liebe zur Musik und der Glaube an die Kraft des Machens hat der Georgier einige tolle Klanginstallationen, Kunstwerke und persönliche Instrumente realisiert.

Beispielsweise seine Beatmaschinen 1 & 2:

Oder die „Sound Stencils“ im öffentlichen Raum

Computer-gestütztes

[File under: Mechanik, Federn, Schnüre, SpiraleLineal, Spieluhr, Metallzungen, natürlicher Hall, Magnete, Geigenbogen, Max Patch, Breaking Glass, Tischtennisbälle]

Trinity

Mai 23, 2016

Da das gestrige Konzert mit „No Lega“ wegen hoher Regenwahrscheinlichkeit in die Kirche verlegt wurde, habe ich mitbekommen, dass der erste Sonntag nach Pfingsten Trinitatis genannt und dem Gedenken der Dreieinigkeit Gottes gewidmet wird.
Beim anschliessenden Essen hat mir Martin erzählt, dass die Dreifaltigkeit aber auch in der indischen Musik stark berücksichtig wird.

thetrinity

So dass ich mich jetzt mit den Begriffen „trinity“ und „indian music“ durch den Montag Mittag google…

Abseits der „Dreiergeschichte“ finde ich im obigen Video bemerkenswert (und sehr passend für den Blog):
– Minimalismus und  Kraft von Stimme und simpelstem Playback (Shrutibox, Electronic Tanpura)!

Den Kreis schliesst Olivier Messiaen mit seinen „Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité“ aus dem Jahr 1969.

The Flow Machine

Februar 24, 2016

Tim Exile interessiert sich für das elektronische Instrument, mit dem man improvisieren kann, ohne dabei von >>screens and timelines<< eingeschränkt zu sein. Dabei ist seine Flow Machine entstanden:

Mittlerweile ist die Flow Machine MKII in der Mache, die er bis zur Jahreshälfte bühnereif programmiert haben will. Yo!

4/4

Januar 30, 2016

44 Kopie

Völlig klar! Es wird ein Jahr der durchlaufen Fußpauke…
kombiniert mit aller schöner Musik dieser Welt! (z.B. den Sublime Frequencies)

Hurra.

no musical instruments, no musicians

Juli 9, 2015

Andreas hat mir eben diese schöne audio-visuelle Notiz zur Elektronik-Pionierin Daphne Oram geschickt:

Breakdown?

August 2, 2013

Break-oder Brokenbeat oder gar Breakdown der Neuen Musik? [via J.Kriedler/ Kulturtechno]

Stochastische Musik

Juni 14, 2013

Bin in einem  Iannis Xenakis Konzertabend gelandet, in mitten des wunderschönen Teatro Colón. Und begleitet von Klangwolken, sonischen Bienenschwärmen, perlenden Rechenergebnissen und überraschenden Akzenten trafen sich die Gedankenströme letztlich bei folgendem Punkt:

Die klangliche Nahtstelle ist das A und O!

(Die für mich schönsten 20 Sekunden, nachzuhören ab 1.58′)

cut to puzzle

Januar 11, 2013

Ist für mich auch eine Art Remix, wenn sich Anton Wassiljew die MIDI-Dateien einer Chopin Etüde vorköpft und in verschiedene Schubladen sortiert. So entstehen Versions zur Tonhöhe, Dauer und Lautstärke: