Archive for the ‘Practise!’ Category

Hackentrick

Juli 3, 2020

Habe heute mal wieder die unglaubliche Spider-Fußtechnik von Jan Stix Pfennig bewundert.

Auch wenn ich technisch davon kilometerweit entfernt bin, interessiere ich mich gerade für einen ähnlichen, wenn auch deutlich simpleren Ansatz: Die linke Ferse kümmert sich dabei um die Steuerung von elektronischen oder akustischen Zusatz-Sounds/-Pattern, bzw. um die Fütterung des Delay-Effekts mittels einer A/B-Box.
Wäre doch toll, wenn meine fünf „Hackentricks“ aufgrund ihrer Nachvollziehbarkeit die Schwellenangst vor mehr als zwei Fußmaschinen reduzieren würden.

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Habe heute mal wieder die unglaubliche Spider-Fußtechnik von @stixonspeed bewundert. Auch wenn ich technisch davon kilometerweit entfernt bin, interessiere ich mich gerade für einen ähnlichen, wenn auch deutlich simpleren Ansatz: Die linke Ferse kümmert sich um die Steuerung von elektronischen oder akustischen Zusatz-Sounds/-Pattern bzw. um die Fütterung des Delay-Effekts. Vielleicht reduzieren ja meine fünf „Hackentricks“ aufgrund ihrer Nachvollziehbarkeit die Schwellenangst und werden zur Rampe für deine Experimente mit mehr als zwei Fußmaschinen? #additionalhandclap #additionalekick #doublethebackbeat #crasher #preparedjamblock #abbox #echodrums #meinlpercussionfamily #meinlcymbalsgermany #tama_germany #vf15 #spiderpedaltechnique

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Auf zu neuen Ufern: Kopfsprung ins kalte Wasser und dann tief ein- und spielerisch durchtauchen…
Meine Favoriten:
E1. Club-Kick (elektronischer Four on the Floor Puls) oder die e-Bassdrum übernimmt während eines Formteils das akustische Pattern und orchestriert es anders. Boom auf die „1“ geht natürlich auch wunderbar mit dem linken Fuß!
E2. Foot-Clap (zusätzlicher elektronischer Layer: zur Backbeat Dopplung oder für ne starke „4“).
Der Vorteil des elektronischen Aufbaus: ein (All-in-One Trigger-) Pedal*, aber viele verschiedene Soundoptionen, die von Song zu Song, aber auch während eines Tracks gewechselt werden können.
* Ich verwende dafür gerne die alten Kat-Pedale FatKat und HatKat, mit ihrer super funktionalen Federkonstruktion, könnte mir aber auch gut aktuelle Trigger-Pedale vorstellen (Millenium, Roland KT-9, Triggera, Yamaha…)
A1. Akustische Clap-Nachbauten (hit a Crasher oder einen, mit nachrasselnden Schrauben befüllten Jamblock) oder Erinnerung an ein typisches Studio-Klischee, bei dem der Schellenkranz zur Dopplung der wichtigen Snareschläge benutzt wird.
A2. Zwar ohne Pedal, aber mit selbem Fersentritt, werden um den Fußknöchel gebundene oder auf den Oberschenkel abgelegte rasseln/Nüsschen/Glöckchen zum Klingen gebracht (siehe Tommy Baldu).

Als Alternative zur schräg zum Hihat-Pedal ausgerichteten Kombination aus Bassdrum Pedal und Percussion-Halterung finde ich die Idee des Ortega Cajon Pedals (left foot) sehr reizvoll. Dieses könnte parallel zur Hihat-Trittfläche positioniert werden, im Idealfall noch bequemer getreten werden.

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Weitere Idee gibt’s im Beitrag „Neue Aufgaben für den Linken„.

PS. Auch schön: Hackentrick präsentiert; Hall of Fame – die größten Fussball-Legenden und Hackentore

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Timekeeper, Dressing & Drum Machines around 1985

Mai 23, 2020

Mel Lewis bringt seine Ansicht auf den Punkt,

Daniel Lanois (mittels Klebeband) für sein Anwendungsgebiet aber auch:

Rack-WEB

Mixer & Roll

April 10, 2020

Backen fällt dieses Ostern aus.
Feile an meinen Taschenspielertricks, um die ein oder andere „rudimentale“ Schwäche auszugleichen…

seine Lieblingssongs richtig gut zu kennen

März 29, 2020

… bringt`s! Siehe Victor Baileys „Birdland“ Solo Version:

Und hier 2014 beim Spielen eines originalen Coltrane Solos („Countdown“).
>>The secret is to practice really slow. I transcribed this when I went to Berklee in 1979 so I’ve been working on it for 35 years.<<

Hey, und als Zusatzaufgabe und erstem Schritt, sich vom persönlichen Helden zu lösen, hier noch ein Ausspruch von Bill Rieflin:
>>I don’t use cymbals in my own music. I wanted to go against drumming cliches, and the things drummers will do without thinking about it<<

der Krise den Beigeschmack nehmen

März 17, 2020

>>Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.<<

Mit dem optimistischen Max Frisch Zitat möchte ich meinerseits eine Einladung aussprechen:
Ich glaube ja, dass neben all den Virus-relevanten Aktionen (sich Informieren, seinen Alltag und die Gewohnheiten anpassen, sich um Freunde und Verwandte kümmern) auch stimulierende intellektuelle und schöpferische Gegenpole wichtig sind.
Wer also einer programmierten oder elektronischen Beatästhetik etwas abgewinnen kann, wer sich für zeitgemäßes oder gar futuristisches Groove-Design interessiert, wer einfach offen ist für neue Inspiration, der kann hier im e-beats.net Blog kräftig stöbern und bestimmt einiges zum Weitereisen entdecken.
Dazu einfach mal den persönlichen Bedarf mittels Schlagwort ins Such-Rechteck („search this site“) oben rechts eingeben oder die „Categories“ durchforsten, anschliessend hoffentlich mit hilfreichen Artikeln versorgt werden.

Bei Fragen kannst Du Dich auch direkt per Mail an mich wenden.

Wer sich gleich praktisch hinters Set setzen möchte, dem empfehle ich meine thedrumsounds.de Klangbibliothek, um z.B. damit das bestehende Repertoire mal neu zu orchestrieren.

Und wer lieber erstmal nur Neues hören möchte, kann sich in meinem Spotify Container bedienen, mit dem ich Weiterverfolgungswürdiges sammle.

Ich wünsche: Alles Gute 🙂

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Homeschooling

März 16, 2020

Keine Ferien, dennoch alle zu Hause. Das ist neu und schön, erfordert aber auch Arbeitspläne für uns drei.
Ich denke als allererstes über die Sekundarstufe I nach.
Vielleicht mit Bio und Ernährungslehre starten („gesundes Frühstück“)? Von dort mittels Kurkuma Rhizom direkt in die Kunst: Denn da mein Selbstversuch, der Fleck auf dem linken Daumen, trotz vorbildlichem Händewaschen seit zwei Tagen hält, lassen sich mit Gelbwurtz bestimmt auch schöne Bilder malen.
Anschließend eine Partie Schach anstatt Mathe.
Musik und Englisch werden durch die Text-Transkribtion eines Lieblingssongs mitteinander verknüpft. Der Elbow-Track aus Stuttgart eignet sich als Testballon.

Und da frühlingshaftes Bombenwetter, ab nach draußen, Sport.
Bei uns steht auf dem Zettel:
Konzentrations-Tischtennis (laaaang andauernde Ballwechsel), Oldschool-Parkour (Verstecken) und der EZB Skatepark.

OK, dann zu meinen Aufgaben. Ich beginne mit schönem Knöfchendrehen auf dem neuen Alexander Echo-Hall-Pedal.

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Gefolgt von den notwendigen Überlegungen: zum Beispiel übers zukünftige Geldverdienen. Während Gary Novak seinen Schlitten verkaufen will, schaue ich mich mal im Trommelkeller und in der Effektablage um…

Zum schönen Abschluß möchte ich noch meinen Studierenden, all den Schlagzeuglehrern und Übewilligen verkünden, dass die beiden großen deutschen Video-Lehr-Häuser ihre Archive öffnen und einen Großteil daraus umsonst zur Verfügung stellen werden:
Dirk Erchingers Drumtrainer und Online-Lessons TV von Florian Alexandru-Zorn.

Sahnespender, Schneekanonen

Januar 9, 2020

Ich bin begeistert, dass ich mich nach 35 Jahren Wintersportabstinenz wie selbstverständlich auf ein Paar Schier stellen und mit Freude den Berg herunterkurven konnte. Und die im Social Media wiederhochgespülte BILD-Absage von Judith Holofernes setzt die Sahnehaube auf diesen guten Tag.

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Ängste überwinden, immer gut!

PS.

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(aus der taz, 15.01.20)

Beatles? No, beatless!

Dezember 6, 2019

Hey, ich weiß schon was mir der Nikolaus bringen wird! Ein zuckersüßes Mashup aus Metallica und Hancock.

Aber euch werde ich den Schuh auf besondere Weise füllen, weil sein Inhalt nicht weniger werden, sondern wachsen wird.
Es ist diese Spotify-Liste mit den unterschiedlichsten Tracks, allesamt ohne Schlagzeug. Sprich, optimal zum Dazutrommeln.
Nicht immer ohne Hürden – also nochmals Wachstum – aber gehörigen Spielspaß versprechend!

Und wer gerade wenig Lust zum Hören hat, dem empfehle ich eine Kurzgeschichte aus Heinrich Steinfests Gebrauchsanweisung fürs Scheitern. Sie trägt den Titel „Bad Luck und Very Bad Luck“ und hat mich eben in der Badewanne sowohl bestens unterhalten, als auch völlig entspannt. Und tatsächlich kann ich jetzt ganz locker akzeptieren, dass ich mich mitten in der Vorweihnachtszeit befinde… denn:
>>Unsere Freiheit besteht darin, uns in all dem Glück oder Unglück eine bestimmte sympathische oder unsympathische Gestalt zu verleihen.<<

25 jähriges Dienstjubiläum

November 30, 2019

Ich habe am Donnerstag auf einer Veranstaltung getrommelt, bei der langjährige Mitarbeiter für ihre Tätigkeit gelobt und ausgezeichnet wurden.
Dank des passenden Wandschmucks reihe ich heimlich ein und streue mir selbst etwas Silber übers Haar. Denn ich glaub es war 1994, als ich Mini Schulz und „Honey Pie“ sein Dank, plötzlich vom Musikmachen leben konnte.

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Und passend zur The-Catch-Begleitmusik ziehe ich fürs heutige Konzert Felle mit CS-Dot auf und stelle einen Amboss neben mein Drumkit.

laufender Molton Meter

November 27, 2019

Das Geschirrtuch ist für mich immer noch der Dämpfer No.1 für die Snare, da nahezu überall verfügbar und in Kombination mit einem Binderclip super flexibel in der Anwendung.

Will ich aber zügig ein komplettes Drumset Dämpfen (oder „leiser machen“) brauche ich deutlich mehr Stoff und deshalb habe ich mir jetzt mal aufgemalt wie sich ein Quadratmeter Molton geschickt aufteilen lässt.

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Fazit: Mit 1mMolton, in drei Streifen à 33,3cm geschnitten (plus pro Gebinde zwei große und zwei kleine Binderclips) lassen sich zwei bis drei Drumkits präparieren.
Dieser Ansatz geht über die einfache „Auflage“ hinaus und ermöglicht beispielsweise auch einen SnarePal („Sack um die Snare“) und diverse Kickdrum-Sound Alternativen.