Archive for the ‘Reise Schlagzeug’ Category

no Reso

September 6, 2017

Angespornt, noch leichter zu reisen, erinnere ich mich an meine Proberaum-Kick, bei der ich vor längerer Zeit für eine Aufnahme das Resonanzfell entfernt und diesen Umstand aber bis heute bewahrt habe. Irgendwie klar, denn die Bassdrum lässt sich leicht stimmen und perfekt abnehmen. Je nach Geschmack bzw. Sustain, mal mit oder ohne Kissen (und Stein)…

Jedenfalls habe ich gestern im Yachtclub auch „meinem kleinen Superstar“ den Deckel entfernt und bin begeistert! Oldschool Optik, irgendwo zwischen Disco, Hal Blaine und Carlton Barret:
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Passend dazu der Exkurs des Drum! Magazine über den Siebziger-Drumsound und „einfellige“ Trommeln:
>>Drumhead makers must have been in tears during the 1970s. Why? Because single-headed toms were the rage. In fact, many kits did not come with bottom lug hardware. Like any fad, it just “happened.” There was no formal declaration of “war against resonant heads,” but lots of people point to Hal Blaine’s performance backing Nancy Sinatra on The Ed Sullivan Show in the late 1960s. Blaine, one of the most recorded drummers, took the stage with a large kit that featured single-headed tom toms. A longtime Ludwig endorser, Blaine sent a letter to the company suggesting they market the format, and the rest, as they say, is history. Soon Ludwig released a kit called the Octa-Plus, featuring single-headed “melodic toms.” Slingerland and others followed suit with single-headed “concert toms.” Regardless of the name, the direct attack and fast decay of these drums are a crucial element of the ’70s sound.<<

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Kabelbinder & Pferdemaske

Juni 6, 2017

Neulich entdecket ich beim Kollegen Volker Schmidt die simple wie perfekte Lösung für all die abgerissenen Schiebergriffe meiner Softbag-Reißverschlüsse: Kabelbinder (und bei Gelegenheit ‚ ne Schere):

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Ich freue mich immer, wenn ich am Frankfurter Hauptbahnhof das Pferd trommeln höre: zum einen, weil es mächtig groovt, zum anderen weil es immer diverse gutklingende, reisefreundliche Komponenten dabei hat!

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Im gestrigen Fall waren es der befüllte Alutopf (links), den ich blind nicht von einem Linndrumsample unterscheiden könnte, die fette „Basstom“, der (Cowbell ähnliche) 70er Emailtopf, sowie die Hihat-Technik des Horsedrummers (Crash auf dem Boden, das mit dem linken Schuh geöffnet und geschlossen wird).

SPD::One

Mai 29, 2017

30 Jahre nach der Markteinführung der Boss Dr. Pad Reihe, schickt Vater Roland erneut vier kompakte, trommelbare e-Module ins Rennen. Diesmal unter dem Namen SPD::One

Interessant daran finde ich: Reisefreundlichkeit, Tune-Regler, Midi-USB, Sample-Import

Bumm-Klack

März 19, 2017

4 Kilo leicht, Kick-Snare-Clap und Blech. Nur einmal laufen in schick!
Das Bummklack ist eine Idee von Marcus Möller und bald für jedermann/frau erhältlich.

Und umgekehrt – vom wohl designten Instrument zum „Groove based Design“, einem kurzweiligen Vortrag von Gerhard Kühne (nebst Benny Greb):

Neues entdecken

Februar 26, 2017

Give and take!
Im aktuellen Fall: ich erzähle Helge was für seine Bachelor-Arbeit, er fährt mich nach Hause und sendet Spitzeninspiration per Mail – so viel, dass ich mich nun getrost für die anstehende DePhazz (UA, MOL, BY) Tour hier mal rausziehen kann.

  1. Beginnend mit einem Großkaliber, hier der Instagram-Videobeitrag von ?uestlove, in dem er über die Angst und ihre Bewältigung spricht, ein neues Programm (in diesem Fall: Ableton Live) zu erlernen.
  2. Der Berner Trommler Julian Sartorius (*1981) ist organischer Sammler, Macher, Klang.


    In der halbstündigen Jazzahead Performance erkenne ich ähnliche Leidenschaften (z.B. für den VicFirth 5A Dual Tone), schreib mir aber auch einiges auf (Mini-Vibratoren, Meinl Helix Bowl auf Glockenspiel-Plättchen, Einhand-Harmonium, Wah-Wah-Tube, DIY-Superball Mallet, mehrere Metallophon-Stäbe). Also viel Futter für meine Klangsuchmaschine.
    Und wenn mal wieder Geld reinkommt werde ich mir das Beat-Diary-Box-Set (365 Aufnahmen und Bilder) kaufen:

    Toll auch, dass JS am liebsten mit dem Zug reist (Stichwort „Matrioschka Schlagzeug“), gerne liest, mit Spielregeln spielt, sich Grenzen setzt und Musik mit Bildern verbindet bzw. sich vom Bild inspirieren lässt.

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  3. Zwischendurch schreibe ich mir auf, dass Elektro Guzzi Drummer Bernhard Breuer seine Jomox MBase nicht mit einem klassischen Triggerpickup, sondern mit einem in die Kick gelegeten dynamischen Mikrofon triggert, da: weniger Fehltrigger!), ich lese über das Verbzilla und lande letztlich – interessiert – beim Hold-Reverb von Z.cat.
  4. Jetzt zum in Amsterdam lebenden Österreicher  Gerri Jäger (*1979). Drums und handbediente Elektronik: Alleine…


    … oder im Duo (Knalpot)

  5. Zum bunten Abschluß noch „The Periodic Table of Guitar Effects Pedals“periodic-table-of-fx
    © The Sixty Five

ist OK!

Januar 12, 2017

Als ich im letzten Jahr auf der IAA für Mercedes trommelte, besuchte mich an einem Tag Levi. Am darauffolgenden Morgen schlußfolgerte er beim Müsli: >>Smart ist korrekt!<< Trotz all der glitzernden Benz-Bolliden und stromlinienförmigen Flitzer.
Ich nickte (obschon der Großteil meiner Zustimmung dem Satz ohne Automobilbezug galt).

Gestern jedoch stimmte ich innerlich wieder komplett zu. Als ich nämlich problemlos mein komplettes Schlagzeug für das W Konzert – wir nennen uns übrigens jetzt wieder Rubo(W)ölpl – im geliehenen Smart untergebracht hatte, inklusive 22“ Kick und aller Elektronik.

Quasi, ein OK, in Zukunft auch das Car2Go für städtische Konzertanfahrten miteinzubeziehen!

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A propos Reiselogistik: in Bezug auf den Reverbshot per Stockschlag habe ich beim letzten Netzer-Gig eine erleichternde Variante verifiziert: ich nehme zukünftig dafür nur noch ein MicroGate, Rolandtrigger (Cymbal CY-14 oder BT-1) und die Kabel mit und nutze das Hallgerät vom FOH.
Denn es funktioniert tatsächlich, das (ebenfalls vom Veranstalter gestellete oder ein gesplittetes, schon vorhandenes) Mikrofon direkt ins Gate zu stecken und von dort zur DI Box bzw. zum FOH führen. Das dort ankommende Signal wird dann (in den Bässen etwas beschnitten und) zu 100% in den Hall geschickt.
Das schnelle „AUX-Weg auf-und zudrehen“ besorgen der Schlag auf das Triggerpad und die Einstellung der Gate-Zeit.

 

Specialist In All Styles

November 29, 2016

Habe heute das Orchestra Baobab Album mit obigen Titel aus dem „World“ Fach des Sachsenhausener Second Hand Stores gezogen. Weder Motto, noch Sound treffen meine Ideale voll und ganz, dafür aber das schmucke Cover!

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Den eigenen Vorstellungen eifere ich dafür aktiv (und aufschreibend) nach.
1. So hatte ich für letzten Samstag ein Taxi-taugliches Clubset zusammengestellt, dass mich eine einfache Stereosumme zum DJ-Mixer schicken lässt.
Es besteht aus einer elektronischen Vermona Kick – getriggert vom Roland KT-10 – sowie einem akustischer Klangapparat (12″ Tama Snare, 14″ Byzance Thin Hihat & 18″ Sand Crash), der mit einem einzigen Sennheiser e604 abgenommen und auf Wunsch mit Echo verbreitert wird.
Das Zentrum des Setup ist das Mackie-Mischpult, da es neben dem Drum-Mix mir auch den Output des DJ-Mixers direkt auf’s Ohr liefert.

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Am Donnerstag 1.12. wird dieses Reiseschlagzeug (nur drei Taschen!) im Frankfurter Tanzhaus West auf seine Flexibilität getestest, denn an diesem Abend geht es um Electronic UND Jazz, sprich: Flow UND Dynamik…
Und vielleicht reist es dann gleich weiter mit nach Stuttgart, um am 3.12. (zusammen mit Netzer und Laurenz Theinert) die letzte Wagenhallen Party zu bespielen?

2. Heute morgen dachte ich darüber nach, wie ich meinen momentan Lieblingseffekt – eine clubbige Whitenoise-Reverb-Fahne – mit vorhandenem Outboard realisieren würde.
Und kam auf so viele Möglichkeiten, so dass die Umsetzung (und Hörbeispiele) erst in naher Zukunft folgen werden…
Die Idee dabei ist, durch einen Schlag auf ein e-Pad einerseits Weisses Rauschen (1) auszulösen, dass in die Effektverkettung von langem Hallraum (2) und Hochpassfilter/EQ (3) strömt, anderseits mit dem Schlag ein Gate (4) kurz zu öffnen, so dass das dort anliegende Drum-Mic ebenfalls in die Effektkette rutscht.

Mögliche Mitspieler für die Positionen:
(1) Vermona DRM1 (via Button oder MIDI & SPD-S), Noise-Sample aus dem Roland SPD-S(X) oder OLDSCHOOL Simmons Claptrap (via Button oder Pad), Tama TS-305 (via Pad), Coron DS-8 (direkt)
(2+3) Vermona Federhall VRS-3, Eventide H9
(3) DJ-Mixer EQ, Vermona DAF-1 Filter, Moog 10 Band Graphic EQ
(4) Alesis Micro Gate

PS. mit einem Abletonrechner lässt sich das Unterfangen ebenfalls lösen: Dazu brauche ich ein Interface mit zwei Inputs (Drum Mic, e-Pad) und mit mindestens einem Ausgang.
Die komplette Rauschfahne wird in einem Return-Bus realisiert:
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Nach dem Schlag auf’s e-Pad löst ein akustischer Moment das Rauschen (NOISY und EFFECTRIX PlugIns) aus und rutscht dann in den Hallraum. Zur Längen-und Frequenzbehandlung habe ich mehrere Parameter auf einen Fader-Controller gelegt.

BopPad

November 17, 2016

Die Idee des KMI BopPads liest sich sehr interessant: ein leichtes, reisefreundliches Control-Pad mit USB bzw. Midi-Anschluss, vier separaten Schlagzonen und was ich spannend finde, mit „continous pressure response“.

Voraussichtlich erhältlich ab Juni 2017.

 

modernes Schlagzeug

September 7, 2016

Max Gebhards Ritterschlag für das neue Nord Drum 3P

nord-drum-3p-top Reis-E-Kit!

packed

März 31, 2016

Perfekt, wenn der Jazzclub ein Schlagzeug hat:

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Und. Erstaunlich, wie knallvoll ein solcher Mittwochs sein kann – liegt es an der Session oder dem geschuldeten günstigen Eintritt?