neues Lehrbuch ab 11/2017

September 14, 2017

DMSQ-Trailer3

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einladend

Februar 19, 2018

Mensch, was ein Wochenende! Peter und ich waren im Paderborner Umland unterwegs und haben viel Tolles erlebt: allen Voran, jene Macher, die, jenseits des Mainstreams, mit viel Zeit, Herzblut und guten Freunden die anderen Plätze zum Musik-Machen/Hören und Feiern geschaffen haben – Perlen, die entdeckt werden müssen, und dennoch gerne liegen gelassen werden, damit noch viele andere ebenso am Zauber partizipieren können.
Es waren beflügelnde „Wohnzimmer“ Gigs vor eins a Publikum und wir trafen tolle Typen: beispielsweise Carlos Albrecht, den Jungen von Kinderschokoladenpackung (?), das alle Sinne bediende Backstage-Koch-Pärchen, zogen aber auch museale Highlights aus dem Backline-Verschlag, wie das Sleishman Original (das erste Doppelpedal für die Kickdrum) – Reisen bildet und es gibt eindeutig auch die Helle Seite der Macht!

Wir fliegen übrigens weiter – kommt doch mit!
03.03. Mannheim, Eintanzhaus / 21.03. RO-Iasi, The Trumpets / 24.04. Dortmund, Domizil

Ach ja, pragmatische Erkenntnisse kamen ebenfalls zu Tage: Wie die wiederverschließbaren Kabelbinder (Yeah!) und zwei verschiedenfarbige Klebebänder, die mir ungemein helfen, die Micro-USB-Kabel meiner neuen Schaltzentrale (KMI K-Mix & BopPad) sinnvoll zu markieren. Danach wurde die Oberseite des BopPad-Steckers rot, wie sein Schutzengel, die breitere Unterseite, die bei der Ausicht des K-Mix zu sehen sein sollte, Disco-alike silberfarben…

PS. Wenn schon in der Gegend, mache ich selbstverständlich auf dem Weg ein kleines Ankündigungs-Video für das Paderborner Drums’N’Percussion Festival.

PPS. „Amatorski“ war auch neu für mich. Der Titel „Peaceful“ passt bestens zum Blog-Beitrag, geschneit hatte es auch, also dann…

enkeltauglich

Februar 15, 2018

Lese in den tazzen dieser Woche mehrmals über die notwendige Aktualisierung des Nachhaltigkeitbegriffs – enkeltauglich – und fühle mich bei den folgenden Werbevideos mit Anderson .Paak prompt als wäre ich mein eigener Enkel…

Yeah!

another way of cycling

Februar 15, 2018

Patrick Marschke erklärt seine Ansatz, wie er mittels Roland SPD-SX (als Controller) trommelnderweise durch das selbstgeschriebene Max Patch bzw. die eingeladenen Audio-Tracks hin-und herfährt.
Erinnert etwas an die Round Robin Idee, an Duracell, Danziger und Deantoni Parks und ist dennoch ganz eigen!

Darwin Grosse hat sich mit dem Schlagzeuger aus Minneapolis näher beschäftigt und diesen Artikel (Artist Focus: Patrick Marschke) dazu veröffentlicht.

Hier die Hybrid-Anordnung als Grundlage einer Solo-Performance:

PS. Patrick hatte vor ungefähr einem halben Jahr seinerseits ebenfalls einen spannenden Blogeintrag über jene neue Generation von Schlagzeugern verfasst, die >>have consistently and completely redefined what it means to be a drummer by their ingenious embrace of new technologies.<<

smple

Februar 14, 2018

Ein kleiner Semesterferien Beitrag für Valentin: sollte es Dir langweilig werden, gäbe es hier noch einen guten Überblick zum Thema Sampling 🙂

>>Sampling is the use of someone else’s recording within your own to create something new. It can range from lifting sections of drums or other isolated instruments to entire musical ideas and right down to milliseconds of material. It’s such a common technique that we’ve developed instruments to solely perform this function, it’s studied at universities, there are even laws governing it and there are companies based around exploiting loopholes and workarounds.<< [Quelle]

Magneto

Februar 14, 2018

Wieder mal eine Idee, die selbst schon längst mal gebastelt haben wollte…
Das „Magneto“ Kontaktmikrofon von EKG Percussion gibt es nun auch im Shop der Morfbeats.

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Dann muss ich natürlich gleich auch an Zach Danzigers getriggerte Hihats denken, und nach diesem Instagram Snippet werde ich wohl für den Rest des Tages im Microsampling Bereich verbleiben und die Meilensteine des Meisters – Akufen – mal wieder rauf und runter hören 🙂

Ich starte mit Cop Porn & Popcorn…

gutgelaunte M:)nster

Februar 12, 2018

…vom Cha-Cha Sample zu deutschem Hiphop und durch die Brassband zurück auf die Straße… Yeah!

Das frische Reimemonster passt erstaunlich gut zum momentanen Vorlese-Buch Der kleine Herr Paul macht Ferien (dessen Autor Martin Baltscheit >>für jedes Monster, vor dem er sich fürchtete, ein unheimlicheres Monster zeichnete, um es zu verjagen<<, ein mir nicht unbekannter Kunstgriff).
Dort las ich eben auf Seite 15 folgenden philosophischen Lichtblick >>Die Sonne schien, kein Wunder, es war ja Sommer. Und außerdem schien die Sonne doch immer. Mit ihr war es wie mit der guten Laune, die gute Laune war auch immer da, nur manchmal hingen eben Wolken davor<<.
Im Anschluss dann noch die Geschichte vom Talentetauscher (>>Der kleine Herr Paul ist wieder mal nicht mit sich zufrieden und fühlt sich alt. Da begegnet er auf einem Spaziergang einem Talentetauscher, der altes Talent gegen ein neues Talent tauscht. Nach einigem Überlegen findet auch Herr Paul, was er tauschen könnte: Einen guten Witz gegen ein ansteckendes Lächeln.<<)

USB Frühling

Februar 12, 2018

Ich hatte neulich einen Testbericht über das KMI BopPad geschrieben (lässt sich demnächst in d&p nachlesen, aber Harry Bum Tschak hat auch was schönes – direkt verfügbares – darüber geschrieben) und war dermaßen angefixt von dem Leichtgewicht, dass ich mir jetzt nicht nur das USB-Pad, sondern auch noch den großen Bruder namens K-Mix (Interface, Controller bzw. Stand-Alone Mixer in einem) bestellt habe.
Die Eingewöhnungsphase gestaltet sich sehr motiviert, da ich mit diesem Setup auf meinen zukünftigen Reisen ordentlich Gewicht reduzieren kann. Zudem hat mir der Ableton- und M4L Checker Tobi das Notecolor Patch von Manny Pardeller modifiziert, so dass ich eine optische Kontrolle über so manchen Pad-Befehl habe (SD-Delay mit oder ohne Vocoder, läuft der Loop oder nicht, hatte ich den getriggerten Clap-Sound nun echt zugeschaltet?).
Übrigens: Tobi hat auch noch ein weiteres M4L Floatwindow gebastelt, mit dem sich der Stand der 4 Presets ablesen lässt. Sowie das Note Toggle Drumrack Loop Patch, mit dem sich Loops aus dem Drumrack an-und ausschalten lassen. Eins a!

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Dass ich darüberhinaus für mein altes RME-Interface direkt eine neue Aufgabe gefunden habe, ist Levis Wunsch geschuldet, Klavier lernen zu wollen:
Denn als ich gestern dafür meinen alten Roland-Synth entstaubt hatte, bin ich etwas über die mit Piano überschriebenen Sounds erschrocken; bzw. habe directement den Rechner angeworfen und mittels diesem Tutorial das Logic EXS24 Klavier gepimpt. Das Problem der Plastiktastur liess sich zwar auch damit nicht verbessern, die Klang-Kur jedoch hat (im Verbund mit dem schmucken Verstärkerwürfel) Wunder gewirkt 🙂

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Mein Hafen!

Februar 10, 2018

Erstaunlich, dass erst durch die runden Geburtstage immer wieder mal genauer nach hinten geschaut wird.
Nostalgie hin oder her, der Schorndorfer Club Manufaktur feiert heute seinen 50. Geburtstag. Und sollte ich meine Begeisterung für das Live Konzert verorten müssen, würde ich eben jenen Club meiner Heimatstadt benennen!

In diesem Keller sollte mein erster Schlagzeugunterricht stattfinden, irgendwann im Winter 197? (was aber durch nicht Erscheinen des Trommlers erstmal vereitelt und aufgeschoben wurde, schließlich 1982 mit der terminlich verlässlicheren Jugendmusikschule seinen Lauf nahm). Hier lernte ich dank meines Zweit-Vaters Walter den Inhalt des Begriffs „Club“ schätzen und hörte die unterschiedlichsten, aber immer FANTASTISCHEN Bands (von der „Jim Kahr Group„, über das elektrische „Mahavishnu Orchestra„, über „Juke“ – mit ihrem ins Headset singenden Drummer – bis hin zur „Blowbeat“ Offenbarung durch Rene Creemers).
Später gab es dann immer wieder Freikarten gegen Aufbauarbeit und dadurch durfte ich mich beispielsweise hinter Dennis Chambers kauern, mit dem Scofield-Bassisten im Anschluss ans Konzert gar Backstage-Pfannkuchen essen. Oder mich wundern, dass die DDR-Hardrock Kapelle „Berluc“ darauf bestand, sämtliches Equipment in den Keller zu tragen und aufzubauen, auch wenn der Drummer sich aufgrund der ungünstigen Konstellation von Stadion-tauglichem, aber zu hohem Drumriser, niederer Deckenhöhe und den beweglichen Moving-Lights daraufhin beim Spielen immer wieder mal ducken musste.
Und es gab unglaublich viele Sessions. Zu den ersten Schorndorfer Gitarrentagen wurde mein (blaues Champion) Drumset in den Club gekarrt: ich durfte kurz mit Michael Sagmeister jammen, etwas länger sogar noch mit Wolfgang Schmid und der tolle Kay Richter wurde am Ende der Woche vom Fleck weg in dessen Band beordert. Wow! Ich dachte mir: was ein Sprungbrett!
Während der letzten Schuljahre etablierte sich der Manu-Keller zudem als einzig vernünftiger Treffpunkt.
Und vor dem Umzug in den Hammerschlag gab es gefühlt dann keine Nacht mehr ohne Session – und das über mehrere Wochen. Längst mit Schlagzeug vor Ort. Quer durch alle Stilrichtungen und Niveaus – was für Erfahrungsschatz.

In den neuen Räumlichkeiten haben mich zwei Aufführungen nachhaltig beeindruckt: Steve Coltrane mit seinen Five Elements und Marie Boine mit Helge Norbakken. Als sich dann auch noch die Schlagzeug-Oase „Drums Only“ in der Stadt niederließ, gab es über das reine Konzertprogramm hinaus auch immer wieder mal Clinics im gutgepolsterten Kinoraum.

Und obwohl sich meine eigenen dortigen Konzerte bestimmt an beiden Hände abzählen lassen  (ich versuch’s mal: 1993 Intensive Care, Tonkatoys, 2000 El Houssaine Kili, 2007 Wolfgang Schmid’s Kick, mehrere Abschlusskonzerte der Gitarrentage, 2012 & 2013 Rubow/Koch), empfand ich den Laden immer als vertrautes Wohnzimmer.

Schade, dass ich heute nicht mitfeiern kann, dafür ein lautes HURRA aus Frankfurt! Und für weitere Nostalgieschübe wird im neuen Buch von Christoph Wagner geblättert…

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die andere, solierende Snare

Februar 8, 2018

Neulich stand ich einem TC Helicon Voicelive Touch gegenüber und war begeistert von seiner simplen, wie bühnentauglichen Mikrofonständer-Halterung. Leider ist das Teil (momentan?) nicht mehr erhältlich (vielleicht der Grund, warum ich keine aussagekräftigen Fotos des Halters finden kann), aber auch die alternative Klammer seiner jüngeren Schwester macht Sinn.
Und dann habe ich auf der Webseite ja noch diese drei schicken EFX-Piktogramme entdeckt:

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Einen ganz anderen Echodrums-Bezug gab es später in der Instagram-Timeline von Dan Mayo, wie dieser Gesprächsfetzen schön belegt:

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Und wenn ich schon bei DM gelandet bin, möchte ich unbedingt auf die spannende Kollektion aus dem Hause Morfbeats hinweisen!

3333

Februar 7, 2018

Gleichermaßen eine kleine Party zum 3333ten Blogbeitrag, wie auch der Soundtrack zur Steuererklärung:

Chris Dave & The Drumhedz „Dat Feelin‘ [feat. SiR]“ 2018
Mahavishnu Orchestra „The Wait“ 1987 (mit Danny Gottlieb)
Jan Akkerman „Angel Watch“ 1977
SWAG „version.14“ 1996
Akufen „Skidoos“ 2002
Zakir Hussain „Toni“ 1987
Thomas Dybdahl „Shine“ 2013
Thomas Dybdahl „Man on a Wire“ 2013
Friendly Fires „Lovesick“ 2008
Me’Shell NdegeocelloThe Sloganeer: Paradise“ 2007
Etienne De Crecy „Hold the Line“ 2000
Auch „Tomorrow Goodbye (Farben Remix)“ 2002
Slave „I’ll Be Gone“ 1982
Brad Mehldau & Mark Guiliana „Sleeping Giant“ 2014

PS. Dass diese hübsche Dreiergruppierung nicht nur getrommelt, sondern auch esoterisch gedeutet werden könnte, liest mir gerade der Netzbrowser vor:
>>This is the dual master number 33 , which indicates that you need to be in harmony with your mind, spirit and body with confidence and with positive thoughts.
Your thoughts should be always have connection with harmony, good and justice, this number also has a warning against being negative, judgmental, vain or even impatience. Your journey is either about to be ready or is already ready and the only way you can go through it is by harmonizing your thoughts and actions.<<