drums & percussion WWWeiterführung

August 22, 2011

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grenzenlos

Juli 22, 2017

Den ganzen Tag Musik über, gestern.
Auf dem Weg zur Probe lese ich in der taz über zwei spannende Musikerinnen – die 20-jährige portugiesische Clubmusikproduzentin Nídia Minaj, sowie die Konzertpianistin Beste Aydin, die als Nene Hatun >>hinreißenden Elektronik-Sound zwischen Folk, Techno und Industrial<< macht – lerne dabei den vom Hildesheimer Kulturwissenschaftler Johannes Ismaiel-Wendt geprägten Begriff „Sonic Delinking“, der das Hören dekolonisieren möchte, und von der Existenz der beiden türkischen Saz-Spieler Neşet Ertaş und Aşık Veysel.

Und am Ende des Tages schliesslich noch ein Inspirationspaket vom Semester-Abschlusskonzert der Popakademie.

Für die 40-Jahre Rockpalast Doku („I’ve lost my mind in Essen“) war ich nicht rechtzeitig am Netz – der Programmpunkt lässt sich aber in der Mediathek nachholen.

The Spirit of the 808

Juli 20, 2017

Hey, kaum zurück, zack in der Amazon-Videothek die 808 Doku von Alex Dunn ausgeliehen und Relevantes (und Schönes und mir Neues) abgeschrieben.
Home Uni Syle!

Pre-808. früher Preset-Groove: Timmy Thomas „Why Can’t we Live Together“ (1972)

S.O.S. Band „Just Be Good To Me“ (1983)

T La Rock & Jazzy Jay „It’s Yours“ (1984)

Tr-808 Aufgenommen und rückwärts abgespielt („Hendrix style“): Beastie Boys  „Paul Revere“ (1986)

Dr. Dre bringt die Boom Bass auf’s Parkett: Original Concept „Knowledge Me“ (1986)

Boom auf die „1“ und mit anderer Kick kombiniert: Public Enemy „Yo!Bum Rush The Show“ (1987)

Miami Bass! L’Trimm ‎“Cars With The Boom“ (1988)

Gesampelt/Gestimmte 808 Kickdrums als Bassersatz. Die Blaupause für Jungle und Drum’n Bass: Dynamix II „Just Give The DJ A Break“ (1987)

Zeitsprung: Usher „Yeah!“ (2004)

und die laut Felix Da Housecat >>beste 808 Produktion der letzten zehn Jahre<<: Felix Da Housecat „Kickdrum“ (2009)

Den kompletten House-Techno-Jungle Erzählstrang habe ich mal ausgeklammert, aber auf das Schlussinterview mit dem (zunächst ACE) dann Roland Firmengründer Ikutarō Kakehashi möchte ich unbedingt noch hinweisen.

Across the (Baltic) Sea

Juli 20, 2017

Nach der Sandgeschichte zum Ferienbeginn, jetzt erste Urlaubsbilder und der passende Soundtrack von Taylor McFerrin:

Bushalt in Estland/Bobbahn in Sigulda/Kunst mit Chimes/2nd Hand Farfisa in Riga

Die Sand & Tischtennis Geschichte zum Ferienbeginn

Juni 29, 2017

Ich schlage nur eine andere Hintergrundsmusik vor, Harvey Masons „Funk in a Mason jar“ (1977)

Breaks / Breakbeats

Juni 29, 2017

Dr. Jason Hockmans „Breakbeat Deconstruction: From Hip Hop to Drum & Bass and Beyond“  ist ein informatives 35 minütiges Video zur programmierten Gestalt des Break(beat)s – seineszeichen Rückgrad (fast) all jener elektronischen Tracks/Genres, die NICHT eine durchpulsierende Four-On-The-Floor-Kick unterlegen.

 

ab sofort nenne ich das hier: Journal

Juni 27, 2017

Das war ein Literatur-Dienstag heute: vormittags Sprachaufnahmen, abends dann die inspirierende Gesprächs-Lesung von Jürgen Becker (>>Die Erinnerung gibt es nicht, man muss sie herstellen<<) und Marcel Beyer (>>Der Preis der Detailwahrnehmung ist das Fehlen der Übersicht – das Gesamtbild können immer nur andere liefern<<).
Und jetzt: nichts wie ab ins Bett – weiterlesen! (Die Einzelsamples zum 25 jährigen Jubiliäum von Gang Starrs ‚Daily Operation‘ müssen warten.)

PS. In Anlehnung an Herrn Becker letzte Bücher schreibe ich meine Erinnerungen fortan nicht mehr in meinen Blog, sondern ins Journal!

an der Stelle, wo es am allerschönsten ist

Juni 27, 2017

Von der Endlosrille zum perfekten Nadelsprung:

Danke für diesen Tipp, lieber Arno Frank! Auch für den Ralf Hütter MEKANIK Artikel und die Geschichte über Sly Dunbars Anrufbeantworter.

Workshop Drums & Percussion Frequenzbewusstes Schlagzeugspiel (III)

Juni 27, 2017

Hier die Netz-Erweiterung zum drums & percussion Workshop „Organic Glue und Kunstkopf“ (d&p 4/2017, S.90f).

Hattler Live Setup (leise Bühne -> fetter Mix für’s Publikum)

DIY!
– ein Snarepal hilft tatsächlich die Übermacht der Snarelautstärke zu zügeln, die Idee dahinter lässt sich aber auch mit etwas Molton nachbauen.
– 50Hz Netzbrummen ist doof, deshalb ein Link in die Bastelecke, um ein Erdungskabel herstellen zu können. Wenn es um das Reparieren einer Aufnahme mit Netzbrummen geht, hilft dieser Link.

Bassgitarre + Kick (Phrasing bei Benny Greb und Frank Itt), Tondauer (durch verschiedene Spieltechniken bestimmen: Kick-Klöppel nach dem Anschlag im Fell oder zurückkommen lassen, die Hand als mechanisches Gate zur Beschränkung der Tonlänge verwenden); Sidechain/Gate Anwendung

Crash der Konventionen

Kunstkopf sowie der Ableton/Cytomic Glue Kompressor (der mir bei der Überschrift im Sinn war)

 

unsere Vereinbarung: das ist die Zeit, die die Uhr anzeigt

Juni 27, 2017

Hier ein Timing-Gruß aus meiner Kindheit, quasi Stuttgarter Endlosrille mit 24 Stunden pro Tag…

… und ein Gedankenanstoß von Cyborg Neil Harbisson (aus der Sonntaz vom 25.06.):
>>Farbe und Zeit haben einiges gemeinsam, sie sind beide in einer Weise mysteriös. Dass wir die Farbe des Teppichs hier Blau nennen, das ist nur eine Vereinbarung. Wenn hier noch eine dritte Person wäre, würden wir wahrscheinlich alle sagen, ja, er ist blau. Aber wir würden doch ganz unterschiedliche Farben wahrnehmen. Genauso ist es mit Zeit: Wir haben eine Vereinbarung, das ist die Zeit, die die Uhr anzeigt. Aber alles, was dazwischen liegt, dehnt sich aus oder eilt voran, ganz individuell.<<

Survival of the Fittest

Juni 25, 2017

Eigentlich wollte ich über meinen Muskelfaserriss schreiben, der mich gestern während eines gemütlich gepflegten Rasenkicks beim Klassenfest der 3D überrumpelte – ein komisches Gefühl, als ob das gespannte Gummi einer Steinschleuder im Oberschenkel wegschnalzte – ich wollte von der PECH Faustregel erzählen und der mahnenden Erkenntnis, dass ich mich zukünftig konsequenter warmmachen muss.
Dann jedoch erinnert mich eine ältere Süddeutsche daran, dass der New Yorker Rapper Albert Johnson alias Prodigy des Duos Mobb Deep letzte Woche verstorben ist und ich folge ihrer Empfehlung und >>höre nun zu Ehren Prodigys also nur noch einmal so fabelhaft schroff-verschleppte Songs wie „Survival of the Fittest“<< Oder gleich das ganze ’95er Album „The Infamous“, ein >>herausragendes Werk des Ostküsten-Raps der Neunzigerjahre<<, >>one of the cornerstones of the New York hardcore movement<<.

Ah, schön – auch mal in einem Hiphop Track eine „verschleierte Eins“ und den Moment des „turn the beat around“ zu spüren: der S.O.T.F. Piano-Hooks sei Dank.
Und dann noch das grandiose Loop-Fundament von „Temperatur’s Rising“ – da freut sich das Jazz-Kind über den Patrice Rushen Zweitakter.

PS. so eine Adduktoren Zerrung ist unangenehm, aber dem Schlagzeugspielen stellt sie sich nicht in den Weg; jedenfalls mein linkes Bein machte gestern Abend in Gmünd tapfer und schmerzfrei mit…