drums & percussion WWWeiterführung

August 22, 2011

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E-Drum, quo vadis?

April 21, 2017

Ich habe in meinem bonedo.de Artikel „Kreative E-Drums der Gegenwart und Zukunft?“ meine Gedanken zu aktuellen Innovationen im Stromtrommel-Sektor aufgeschrieben, die Ansätze gecheckt, die der ursprünglichen Idee des elektronischen Schlagzeugs als eigenständiger Gattung nacheifern:
Sensory Percussion Trigger, das KMI BopPad und die Dremtrigger – allesamt Crowdfunding Projekte.
(Sowie Ableton Live/Max und DMX als Vermittler getrommelter Signale…)

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Die kuratierte Lücke

April 21, 2017

Sehr schöne Überschrift aus der taz vom 21.04.17FullSizeRender 2.jpg

Die Musik … fasst mich an, das ist alles

April 21, 2017

>>Während wir warten, frage ich Frau Stolte, was sie damit meint, dass Musik »sie anfasst«.
»Gute Frage!« sagt sie und neigt dabei den Kopf, als wäre sie noch Lehrerin und ich ein Grundschulkind. » Schwer zu sagen, was es ist. Was hörst du denn gerne?
[…DEINE Antwort einsetzen…]
Frau Stolte neigte den Kopf noch weiter. »Dann kennst du vielleicht das Gefühl, dass dich ein Klang anweht wie aus einer anderen, einer höheren Welt. Das kann die Melodie sein, das kann aber auch der Text dazu sein. Wenn beides zusammenkommt, ist es magisch. Ganz ohne Musik geht es aber nicht. Musik muss sein. Wenn Schubert spielt, dann mag ich nicht nur die Musik. Ich habe das Gefühl, dass die Musik auch mich mag und mich alleine meint in diesem Moment, verstehst du? Dann fasst sie mich an. Das ist eine Berührung. Dann bin ich fröhlich und traurig zugleich. Glücklich.«<< (Seite 270) >>Das ist Jeany, sie hat mir den Kopfhörer vom Ohr gehoben und schaut mich besorgt an.
[…]
»Ich weine doch nicht! Ich bin glücklich!«
»Und ob du weinst, ich seh’s doch! Was ist denn los?«
»Die Musik … fasst mich an, das ist alles.«
Es ist, als würde in mir etwas Lebendiges wachsen, direkt hinter dem Gitter der Rippen, leicht oberhalb des Magens. Und ich muss nur auf PLAY drücken, um es zu genießen.<<

Arno Frank „So, und jetzt kommst du“ (Tropen 2017, Seite 276)

PS. Selten hat ein Roman bei mir das Bedürfnis erweckt, den Schreiber dahinter kennenzulernen. Mitreissend & heftig, ein tolles Buch, dessen komprimierte Vorform hier als Dummy-Abenteuergeschichte nachzulesen ist (wortwörtlich – am besten aber erst im Anschluss an die 352 gedruckten Seiten).

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[Picto by Luis Prado from Noun Project]

Oli trifft…Matteo Scrimali

April 20, 2017

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In der Mai/Juni Ausgabe des „drums & percussion“ Magazins (ab dem 26.04. am Kiosk) gibt es die zweite Folge meiner „Oli Rubow trifft…“ Reihe, diesmal mit dem hochmusikalischen Matteo Scrimali!

Jazz First!

April 20, 2017

Robert Glasper über die Kraft & Schönheit von Jazz-Samples…

>>In this short doc, Glasper identifies three jazz samples, from tracks by Ahmad Jamal and Herbie Hancock, that have served as source material for famed hip-hop producers J Dilla and Pete Rock.<<

Ahmad Jamal Trio „I Love Music“ (1970) / Nas „The World Is Yours“ (1994)
Herbie Hancock „Come Running To Me“ (1978) / Slum Village „Get This Money“ (2000)
Ahmad Jamal „Swahililand“ (1974) / De La Soul „Stakes Is High“ (1996)

Funnel Tunnel

April 19, 2017

Peter schickt mich dank des Links in die Funnel-Tunnel, das sind eine interessante Mikrofonröhre (vor allem für’s Sennheiser e-602-II) bzw. eine anklemmbare Subkick für die Basstrommel:

buoyant

April 17, 2017

Neues Wort gelernt: buoyant heißt beschwingt und beschreibt ganz gut das Halftime Konzept des Reggae: One Drop! Hierzu eine Einführung von Meister Copeland:

Selbstverständlich nicht ohne #echodrums

 

the invitation to literally invent

April 17, 2017

Gary Husband schreibt seinen persönlichen Nachruf zum Tod von Allan Holdsworth im FB auf: >>Yesterday I received the most devastating news of the passing of my spiritual and musical brother Allan Holdsworth. And along with that news came the realisation I had now witnessed the conclusion of the last chapter of probably what will always be known by me as the most significant musical relationship of my life. The journey that began in the later 1970s in a studio in London – a first time ever trial playing situation for us – where time and space seemed to evaporate and give vent to suddenly this otherworldly, uncannily effortless, intense communication and empathy of the nature and height I could have only dreamt possible. I remember wondering afterwards, as we were packing our gear, if we’d ever reach that again or even get to play together once more.
And it did. And we did. And though the albums IOU, Metal Fatigue, Atavachron, Sand, Wardencliffe Tower, Then, Hard Hat Area etc, that serve to document the handful of decades we were able to develop together, I have vivid memories, still, of the experiences of many incredible improvisational musical heights together, in many live settings, of the kind I will not experience the like of again.
With Allan I had the invitation to literally invent. I knew it was totally unique music. Yet strangely it was music I felt – almost as naturally as if it had come through me.
The unique harmony, the unique signature pushes & pulls in tempo, the pauses and the inherent rubato, up alongside all the straighter grooves that all felt so completely natural to me I was mystified at so much of the confused reaction the music provoked in people. I had no idea why it was regarded convoluted, complex or unusual.
So not only was this the most comfortable playing situation for me I also was afforded the luxury to approach and form all drum approaches to the pieces from my own imagination. Occasionally I’d come up with something, and I’d quickly know if it wasn’t an instant success. But mostly it was. And little was said, virtually nothing ever rehearsed, and it just all got recorded that way and performed that way while expanded upon live.
IOU was to essentially document as good as possible version of pieces we had been performing for a good while. But from Unmerry-Go-Round – the wonderful piece where I worked alongside Allan to form the rhythmic structure – it was about an approach to drum composition – how the drums worked conceptually – as much as it was also the playing side of things. This started to really expand particularly on the recordings for the albums Atavachron and Sand.
I would love to elaborate on all these periods. Perhaps in the form of a book sometime. […]<<

Ich höre jetzt noch die Platten durch, deren Überschriften mir am besten gefallen:

Allan Holdsworth „Metal Fatigue“ (1985)

Gong „Gazeuse!“ bzw. „Expresso“ in den USA (1976)

The New Tony Williams Lifetime „Believe It“ (1975)

The New Tony Williams Lifetime „Million Dollar Legs“ Track: „What you do to me“ (1976)

Und Ali Neander schreibt ebenfalls im FB schön dazu:
>>Jetzt beginnt also die Geschichtsschreibung….Leute,hört Euch das nochmal richtig an.Lasst uns diesen Typ feiern,diesen seltsamen Schrat, der anders und unfassbarer war als alle Anderen….und das als Aufforderung verstehen alle etwas eigenartiger, individueller und interessanter zu werden.<<

Allan Holdsworth „Low Level, High Stakes“ (1993)

Studio 49

April 13, 2017

Neulich hatte Andreas Neubauer im Proberaum sein GAd Glockenspiel aufgebaut – ich war vom ersten Ton an hin und weg und stöberte prompt danach die Netzmärkte durch. Dass ich damit nicht nur DAS Jam-Instrument für die Ambient-Abendgestaltung, sondern auch noch den passenden, höhenverstellbaren Studio 49 Dreibeintisch gefunden habe ist ein toller Zufall, denn lange schon bin ich auf der Suche nach einem dezenten & mobilen Laptoptisch. (Zum vollen Glück müsste das Finanzamt jetzt nur noch die „Arbeitsecke“ in der Mietwohnung anerkennen…)

Syn/Cussion Festival Berlin

April 13, 2017

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Super Überschrift, vielversprechende Inhalte! Save the date:

>>Schlagzeug trifft auf Laptop, Perkussion trifft auf Synthesizer … beim SYN / CUSSION Festival vom 5. bis 7. Mai dreht sich alles um die Kombination von Schlaginstrumenten und elektronischen Klangerzeugern. Im Berliner „Radialsystem V“ treffen an drei Abenden insgesamt neun Duos aus Perkussion und Elektronik aufeinander und treten in einen intensiven, musikalischen Dialog. Die meisten der beteiligten MusikerInnen spielen dabei, auf Vorschlag des Festivals, zum ersten Mal zusammen und präsentieren eigens entwickelte Konzerte.
Namensgeber des SYN / CUSSION Festivals ist der legendäre Drum-Synthesizer „SYNCUSSION SY-1“ aus dem Jahr 1979, dessen Name sowohl das Elektronische, SYN, als auch das Perkussive, CUSSION, wiederspiegelt.<<

Und wer noch Kraft übrig hat, verprasst die Restfreiminuten auf dem nicht weniger spannenden X-Jazz-Festival um die Ecke.