drums & percussion WWWeiterführung

August 22, 2011

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I

April 29, 2017

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[gesehen an der Aussenwand des Campus-Hopplo]

Der stimmbare Tom

April 27, 2017

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Die Standtompauke (Fuß-Roto) aus dem Meazzi Hollywood Multisound Katalog

 

that Warp mentality and the concept of murmuration

April 27, 2017

Ich entdecke gerade Rob Turner, Trommler des britischen Gogo Penguin Klaviertrios/Quartetts (denn FOH Mann ist volles Bandmitglied).
Ich beginne mit dem Interview des „Rhythm Magazine“ July 2014 und bin schnell begeistert!

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Über Formationsflug von Staren (engl. Murmuration)

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Rob Turner präsentiert sich als Klangtüftler – als einer, der die Bandbreite sucht – im Video schön zu sehen, wie das akustische Schlagzeug vielfältig präpariert wird, mit Glöcken, Kessing (auf Hihat oder Ride) und Rasselzeug (oder wie dort: mit Klangschalen) –  als einer, der sich um neue Wege der Klangerzeugung bemüht (wie diese interessante Stock/Shaker-Kombi oder sein Vorhaben, den Steinway Dämpfermechanismus auf die Kickdrum zu übertragen), ein experimentierfreudig Suchender. Eines seiner Klangideale ist übrigens Sound und Kontrolle von JackDeJohnette bei Miles Davis‘ Isle of Wright Konzert 1970.

So. Als nächstes sind die Alben dran…

„Alles hat Einfluss darauf, welche Ideen ich gleich haben werde“

April 26, 2017

Ausgestattet mit zwei vielversprechenden Klavierspielergeschichten – das ZEITmagazin-Interview mit Michael Wollny „Ich tue zu wenig für meine Hände“ (daraus stammt auch die Überschrift) und Julian Barnes‘ Schostakowitsch Roman „Der Lärm der Zeit“ – sowie etwas Wohlklang, wäre ich eigentlich jetzt schon bereit für das lange Wochenende…

Tracklist:
Allan Holdsworth „Kinder“ 1976
Hellmut Hattler „While I Play The Blues“ 2017
Joy Denalane „Was auch immer“ 2002
Camille Bertault „Infant Eyes“ 2016
Studnitzky „Quiet“ 2011
Daymé Arocena „Cómo“ 2017
Bob Sinclair „I Feel For You“ 2000
Siriusmo „Urlaub in Berlin “ 2011
Blowbeat „Saturday“ 1989
Herbert „You Saw It All“ 2001
Echo Park „Fiber Optic“ 2011
Roberta Flack „Back Together Again (feat. Donny Hathaway)“ 1979

Was auch immer: Sesam, öffne Dich!

April 24, 2017

Am Wochenende war ich auf dem Konzert der „Gleisdreieck Tour“ von Joy Denalane. Mein Höhepunkt des Abends war „Was auch immer“, weil’s soulful rollte, weil dabei mein neunjähriger Levi völlig gebannt mitschwang und weil Joy mit diesem Track schon eine Kooperation einging, um die ich sie schwer beneide: sie durfte mit Ernie & Bert performen, die Helden meiner Kindheit – denn wenn ich damals (von 6 – 18) ferngesehen habe, dann eigentlich ausschließlich die Sesamstrasse

Joy Denalane ist aber nicht nur eine grandiose Sängering mit mächtiger Ausstrahlung, sie hat mit Matteo Scrimali auch einen meiner absoluten Lieblingstrommler in der Band. Und so passte es eben perfekt, das aktuelle drums&percussion Magazin mit der Folge „Oli trifft…Matteo Scrimali“ im Briefkasten zu finden.
(Am Kiosk wird es ab dem 26.04. erhältlich sein.)
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PS. Ebenso mit von der Gesprächs-Partie: der nicht minder tolle Flo König!

Workshop Drums & Percussion Frequenzbewusstes Schlagzeugspiel (II)

April 24, 2017

Hier die Netz-Erweiterung zum drums & percussion Workshop „Jedem Klang sein Plätzchen“ (d&p 3/2017, S.116f).

– Ermittle die Frequenzen Deines Equipments, z.B. mit dem Freeware PlugIn Voxengo Span

– Check wie namhafte EQ-PlugIns die verschiedenen Schlaginstrumente bearbeiten, hier z.B. Screenshots vom Logic Channel EQ und vom Waves SSL EQ

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Sub-Kick-Mikrofon

– Kick-Impuls triggert Sinuston (Sinus-Sidechain Mod)
>>to get an original 909 sound, eQ the kick [-drop mids @250-400hZ/ +boost hi’s @3-6KhZ] and mix in the signal generator/oscillator boosting the 90-150hZ range, sweeping the freq to find the sweet spot. Adjust the settings to find YOUR sound…<<

Boom Bass/Handclap Klischee: funktioniet mit free TR-808 Samples

– (m)eine Möglichkeit Nr.1 für den Superhochtonbereich, der „Hi-Freq-Tree“, bestehend aus Triangel, Meinl Hand Chimes, DIY Chimes-Sizzlechain-Fingercymbal-Mix; Splashbecken und Bells funktionieren ebenso…
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– (m)eine Möglichkeit Nr.2 für den Superhochtonbereich: Meinl Handchime, Cabasa-Hat, Shaker-Hat und elektronische Whitenoise-Samples (z.B. dieses mit dem iPhone aufgenommene „Schnee-Abschütteln-Vom-Baum„) via Pad und e-Drummodul/Laptop:

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Der Vollständigkeit halber, hier nochmals die Frequenztabelle aus dem ersten Workshopteil:

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Und einen schönen Spruch von Zach Danziger zum Abschluss: >>If you have the wrong sound you can’t do right, but if you have the right sound, you can’t do wrong!<<

E-Drum, quo vadis?

April 21, 2017

Ich habe in meinem bonedo.de Artikel „Kreative E-Drums der Gegenwart und Zukunft?“ meine Gedanken zu aktuellen Innovationen im Stromtrommel-Sektor aufgeschrieben, die Ansätze gecheckt, die der ursprünglichen Idee des elektronischen Schlagzeugs als eigenständiger Gattung nacheifern:
Sensory Percussion Trigger, das KMI BopPad und die Dremtrigger – allesamt Crowdfunding Projekte.
(Sowie Ableton Live/Max und DMX als Vermittler getrommelter Signale…)

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Die kuratierte Lücke

April 21, 2017

Sehr schöne Überschrift aus der taz vom 21.04.17FullSizeRender 2.jpg

Die Musik … fasst mich an, das ist alles

April 21, 2017

>>Während wir warten, frage ich Frau Stolte, was sie damit meint, dass Musik »sie anfasst«.
»Gute Frage!« sagt sie und neigt dabei den Kopf, als wäre sie noch Lehrerin und ich ein Grundschulkind. » Schwer zu sagen, was es ist. Was hörst du denn gerne?
[…DEINE Antwort einsetzen…]
Frau Stolte neigte den Kopf noch weiter. »Dann kennst du vielleicht das Gefühl, dass dich ein Klang anweht wie aus einer anderen, einer höheren Welt. Das kann die Melodie sein, das kann aber auch der Text dazu sein. Wenn beides zusammenkommt, ist es magisch. Ganz ohne Musik geht es aber nicht. Musik muss sein. Wenn Schubert spielt, dann mag ich nicht nur die Musik. Ich habe das Gefühl, dass die Musik auch mich mag und mich alleine meint in diesem Moment, verstehst du? Dann fasst sie mich an. Das ist eine Berührung. Dann bin ich fröhlich und traurig zugleich. Glücklich.«<< (Seite 270) >>Das ist Jeany, sie hat mir den Kopfhörer vom Ohr gehoben und schaut mich besorgt an.
[…]
»Ich weine doch nicht! Ich bin glücklich!«
»Und ob du weinst, ich seh’s doch! Was ist denn los?«
»Die Musik … fasst mich an, das ist alles.«
Es ist, als würde in mir etwas Lebendiges wachsen, direkt hinter dem Gitter der Rippen, leicht oberhalb des Magens. Und ich muss nur auf PLAY drücken, um es zu genießen.<<

Arno Frank „So, und jetzt kommst du“ (Tropen 2017, Seite 276)

PS. Selten hat ein Roman bei mir das Bedürfnis erweckt, den Schreiber dahinter kennenzulernen. Mitreissend & heftig, ein tolles Buch, dessen komprimierte Vorform hier als Dummy-Abenteuergeschichte nachzulesen ist (am besten aber erst im Anschluss an die 352 gedruckten Seiten).

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[Picto by Luis Prado from Noun Project]

Oli trifft…Matteo Scrimali

April 20, 2017

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In der Mai/Juni Ausgabe des „drums & percussion“ Magazins (ab dem 26.04. am Kiosk) gibt es die zweite Folge meiner „Oli Rubow trifft…“ Reihe, diesmal mit dem hochmusikalischen Matteo Scrimali!