Caroline

Januar 21, 2019

Herr Vogelmann erzählt im FB die Geschichte der „Caroline“ Fußmaschine (deren bestes Detail für mich der Lederlappen zum Festnageln war).

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Delay-Hats

Januar 20, 2019

Checke Möglichkeiten aus, mit nur einer Hand – in meinem Fall mit der linken – Trap ähnliche Hihats zu zocken.
Ganz einfach funktioniert die Kombination von e-Drum (ich nehme hier das Roland SPD-ONE und lade meine Lieblings Trap Hat – kurz & hoch – in den freien Sample Platz) und Digital Delay (16tel, mit ein bis drei Wiederholungen, Wet/Dry-Mix auf 50/50).
Damit werden luftig-gebrochene Achtel- und Sechzehntelfiguren getrommelt.

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Um – im Idealfall – zusammen mit Anne Nguyens Dance Company „Par Terre“ zu performen…

Strahlkräfte

Januar 20, 2019

Was Schönes, das Schönste, eine Seuche und darauf dann unbedingt nochmal was Schönes – zur Einstimmung auf den Supermond:

(1) >>Das Schöne an einem Facebook-Post ist, dass er etwas Belanglosem gerade die Strahlkraft verleihen kann, die es nicht verdient.<<
[…]
(2) >>Was zum Schönsten gehört: die Selbstverständlichkeit, mit der man sich über das wundert, was man liebt. Oder auch: die Kroketten, die es bei meinen Kindheitsfreunden stets zum Abendessen gab. Erkennen, dass deine Freunde und du sich unterscheiden: anders geformte Nagelbetten, andere Ellenbogen, Ohrläppchen, nicht einmal der Haargummiknick im geöffneten Haar ist ein ähnlicher.<<
aus Enis Maci „Eiscafé Europa“ Seite 49

(3) Der Kommentar „Die Seuche des Nationalismus“ von Klaus Hillenbrand zum griechisch-mazedonischen Namensstreit.

(4) August Greene „Let Go“ (mit Drummer Karriem Riggins)

(Diesen Song habe ich übrigens auf Uwe Breunigs Spotify Playlist zum Thema „Groove, Phrasierung und Inbetween Feel“ entdeckt).

Rock’N Fame

Januar 20, 2019

Perfekter Sonntagsbeitrag, der Link zur Liste der „50 greatest drummers in the Rock and Roll Hall of Fame„.

I’m OJ

Januar 19, 2019

Immer schön: Essen bei Freunden! Und wenn dabei auch noch Blog-relevante Krümmel übrig bleiben, doppelt gut!!
In dem Fall ein schickes Jay-Z Video („The Story of O.J.„), inklusive transkribierungswürdigem Drumfill (bei 1.57′) und ein perfektes Spiel für Bands und Rhythmusverbände namens „Mind„.

’ne Scheibe Konzept abschneiden

Januar 18, 2019

…von der diesjährigen Ernst-von-Siemens-Preisträgerin, der britischen Komponistin Rebecca Saunders:
>>Klang zum obersten Prinzip zu erklären und Stille zum Werkzeug zu machen, sind natürlich keine neuen Ideen. Sie durchziehen die „Neue Musik“ des 20. Jahrhunderts nicht erst seit John Cage und „4′33“. Bei Saunders aber trägt die Stille die Musik, „sie rahmt den Klang“, schreibt die Komponistin. Jede Pause bekommt durch die Musik vor und nach ihr eine Bedeutung. Eine ebenso wichtige Rolle spielt der Körper im Raum für Saunders‘ Musik. Sie komponiert die Körperbewegungen ein, die die Klänge erzeugen<< (SZ, 17.01.19, Henrik Oerding)

In einer anderen Ecke des Netzes bzw. in Stuttgart, bastelt sich zeitgleich Johannes Brecht Konzept und Setup, um zeitgenössische Klassik mit elektronischer Musik zu kombinieren:

Und ich? Ich denke über die Anschaffung eines Headsets (Kopfhörer plus Mikrofon) nach, um mit mit meiner Stimme im Ableton ein schönes elektronisches Percussion-Sample (beispielsweise via ApTrigga) auszulösen – denn beatboxen kann ich leider immer noch nicht…

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Resonzfell „Eclisse“?

Januar 17, 2019

Ich habe eine schöne Nachtischlampe – Erbstück von meiner Oma. Das Modell „Eclisse“ ist schon seit Jahren im Gebrauch, aber erst gestern Nacht drängte sich mir nach dem Einschalten die Frage auf, warum es noch keine Kick-Resonanzfell-Konstruktion gibt, bei der sich (mittels Drehvorrichtung, Schiebetürchen, Klett-System o. ä.) die Charakteristik von geschlossenem zu ventiliertem Fell ohne Fellwechsel ändern lässt…

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Ich sammle popkulturelle Schätze

Januar 14, 2019

>>Ich sammle popkulturelle Schätze. Wenn ich ins Studio gehe, stehen da nicht nur alte Orgeln und ein Schlagzeug, sondern auch Schallplatten. An der Wand hängen Bilder, die ich auf Flohmärkten gefunden habe. Das Bücherregal ist voll mit Werken zu den abseitigsten Popfiguren. Durch diese Materialfülle löst sich dann das Referenzmoment auf und wird zur amorphen Masse. Ich war in der Jugend Mod, das Geschmackvolle bedeutet mir noch was. Bestimmte analoge Aufnahmetechniken sind mir wichtig. Lieber eine Flöte spielen, als eine Midi-Flöte zu benutzen. Es geht ja immer darum, was geschieht, wenn ein Ton physisch erzeugt und durch ein Mikrofon aufgenommen wird. Das gefällt mir besser, als wenn er am Bildschirm berechnet wird.<<

Ich genieße das taz Interview mit Carsten Meyer aka Erobique, erinnere mich an ein gemeinsame spontane Trio-Session mit Hans Nieswandt (vor 14 Jahren in der Muna…) und höre dazu „Urlaub in Italien“.

Und mit Erobiques Einstellung „from nothing to something“ starte ich in die Woche!

Neujahr

Januar 14, 2019

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>>Das Echo verwandelt seine Stimme in ein fremdes Wesen.<<

>>Es tut gut zu schreien, und das Echo macht sogar ein bisschen Spaß.<<

Juli Zeh „Neujahr“, Seite 171

licks, clichés & attitude

Januar 13, 2019

 

Grenzzäune zu überspringen gefällt mir gut, Kontext-Mix ebenfalls.
Und deswegen freue ich mich gerade sehr über Bodek Jankes Tabla Version der berühmten Samba Fanfare Fanfarra (Cabua-Le-Le), dem Opener von Sergio Mendes„Brasileiro“ (das ich zufälliger Weise neulich im Second Hand Laden gefunden habe).

In dieser Stimmung widme ich mich einem anderen Klischee und beleuchte das von Lars Bartkuhn empfohlene „The Lick“ unter ganz neuen Vorzeichen!