Groove of the Day

Juni 24, 2022

João Gilberto, >> the only non-Italian—perhaps the only person—ever to turn an Italian song into a worldwide jazz standard<<,  „Estate“ (1977)

Was für ein überraschender, minimaler Brush-Beat(loop) von Grady Tate oder Joe Correro.

Und dann entdeckte ich die von Joe Gibbs gemischte Instrumentalversion von Dennis Browns „Let me Live“ (die auf meiner CD „Campus Rock“ heißt). Also, der Dub of the Day. Mit krassen Full-Mutes, verschiedenen Echo-Chambers und ungetrübtem Sommer-Versprechen!

Elementares für Klassiker

Juni 24, 2022

Cool! Das Off-Beat Magazin hat in der aktuellen Ausgabe (Juni- September 2022) eine kleine Rezension meines Mini-Buchs abgedruckt:

Passend zum Thema trudelte heute eine Frage von Max Gärtner ein: >>Was wären deine Ratschläge, wenn du einem Klassiker sagen müsstest, was er alles können muss, um am Drumset stabil über die Runden zu kommen?<<

1. Freude am Schlagzeugspielen und gemeinsamen Musikentwickeln

2. Verständnis für die DNA von Songs, dann 
– einfache, aber gleichmäßige Beats („Buff Tschak“ reicht meistens völlig)
– stabiles Timing und eine dem Rahmen anpassbare Lautstärken (& Sound) Balance
– Abtrennung der verschiedenen Formteile durch Fill-Ins und/oder Beckenakzente, sowie einfache Groove-Variationen (also den Spannungsbogen mitgestalten)
– klares Einzählen (richtige bpm Zahl parat haben), ggf. den Schluß führen/mitgehen (cues geben/umsetzen)

3. Trotz Vorbereitung oder Leadsheet: flexibel sein, da Teamwork (Augen und Ohren auf!)

Rein technisch gesehen reicht eigentlich ein stabiler Beat und die für die Umsetzung songdienlicher Aktionen nötige Fähigkeit, den Rhythmusfluss durch einen Beckenschlag (oder Fill-In) zu unterbrechen, ohne dass das Gebilde dabei ins Schwanken gerät…Dass sich Groove Varianten recht simple durch eine leicht veränderte Orchestration bewerkstelligen lassen (beispielsweise Rimclick anstelle des typischen Snare-Sounds, Ridebecken statt Hihat usw.), ist eher einem bewussten Überblick über die Möglichkeiten und dem generellen Songverständnis geschuldet, als technischer Vorarbeit.
Insofern reicht eigentlich mein Drum Basic Kärtchen völlig aus (hüstel…)
Zu guter Letzt mein Übevorschlag: einfach zu Lieblingssongs dazu trommeln (und zusätzlich dazu, nachempfinden zu versuchen, was in der originalen Vorlage so passiert).

Geschützt: Poppe 230622

Juni 24, 2022

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Kelly watch the stars

Juni 20, 2022

Dank der Kombi aus edlem Spender (Robert Lang) und hilfreichem Käufers der Supraphonic Snare, kann ich zusammen mit den Einkünften meines Mini-Buchs weitere 800 € an Ärzte ohne Grenzen transferieren. Toll! ❤️
Alle andere Spendenbemühungen laufen selbstverständlich weiter, wobei mir zur Zeit die kreativ-gemütlichen Aktionen am besten gefallen: gemeinsames Eisessen oder Tischtennisspielen für den guten Zweck…

Fortuna Irgendwo

Juni 18, 2022

Sollte ich einen Sehnsuchtsort benennen, so wäre es irgendwas mit Wasser:
Bergsee, Tag am Meer, Stadt mit Fluss.
Konkret in Frankfurt: eine nächtliche Radfahrt entlang des Mainufers. Wie vorgestern, nach einem schönen Konzert (bezeichnenderweise in „Fortuna Irgendwo“*), vorbei am EZB Skatepark, durch eine Stadt die gleichermaßen leuchtet und schläft. Welch wohlige Entspanntheit und in der Luft das Versprechen des Sommers…
Auch die Rückfahrt vom DePhazz-Doppel – Rheinfahrt im Panoramawagen des SBB – lud zum Rausgucken und Gedankenspinnen ein.
Sprich, es gibt einige Geschichten für die morgige Begegnung im Mousonturm. Um 17 Uhr geht’s los:
Trommeln, Talks & Interaktion ❤️

DUMMY Magazin
* es – das Glück – war auf jeden Fall in meiner Nähe: die Überwindung des Corona Viruses war ’ne Punktlandung…

Purdie Signature Hihat-Fill-In

Juni 13, 2022

Wie alles von Herrn Purdie wohl überlegt…jetzt also vom Halftime-Shuffle zur Doubletime Disco…

Duckisch

Juni 12, 2022

Auch Peter Krause hat auch mal getrommelt, entschied sich letztlich aber dafür, Sounds lieber mit dem Mund zu erzeugen, nämlich als die deutsche Synchronstimme von Donald Duck.
Ente gut“ ist ein schöner taz-Artikel über sein Leben und Schicksal, hier noch ein Ausschnitt aus seinem Touralltag, vor der Gehirnblutung:

Duckisch
1. eine Mischung aus Schnattern und Gesprochenem, die allein (sprich ohne jegliche tontechnische Eingriffe oder Effekte) durch Stimmbänder, Mundmuskeln und etwas Spucke entsteht.
2. „Duck isch“ könnte aber auch die bejahende Antwort eines hessischen Tontechnickers sein, wenn die spezielle Anwendung eines Noisegates (Ducking) zur Hervorhebung eines Signals (vielleicht dem Geschnatter von Peter Krause gegenüber einer weiteren Tonspur) nötig wäre.

Super Supra

Juni 12, 2022

Corona lässt mich zwar gerade nicht trommeln (mist!), aber Ideen strömen nach wie vor.
Und Zeit, diese umzusetzen, gibt es dank der Quarantäne ja genug…
Also forciere ich meine Ukraine-Spendenbemühungen, nicht zuletzt dank dem andauernden Mitmachen von EURER SEITE, dank viel und herzlichem Zuspruch und ganz konkret, dank äußerst großzügiger Mithilfe von außen:
Robert Lang stiftet nämlich seine wunderschöne Ludwig 14 x 5 Supraphonic Snare aus dem Jahr 1976/77

Schickt mir einfach bis zum nächsten Sonntag (19.06., 22h) euer Höchstgebot als Email.
Startpreis wäre 349 €.
Das höchste Gebot bekommt den Zuschlag und der Erlös soll den Ärzten ohne Grenzen zugeführt werden.

In punkto Equipmentverkäufen ziehe ich dann im Sommer nach, in dem ich mein Lager in Süddeutschland verkleinere. All die anderen Spendeaktionen laufen selbstverständlich weiter.
Mit besten Wünschen: bleibt gesund und engagiert euch für den Frieden!

old school beats & drum hacks

Juni 11, 2022

# Ein Klassiker des Jazz-Rap (sic!) feierte kürzlich seinen 30sten. Beim Nachhören des Albums „Mecca And The Soul Brother“ von Pete Rock & CL Smooth bleibe ich bei der Nummer „Wig Out“ hängen – endlich mal ein super Beispiel für eine Sample-Behandlung (abgeschnittene zweite Snare), für die beim Snare-Trommeln einfach nur die Hand aufgelegt werden muss…
(siehe „Das moderne Schlagzeugquartett“ Seite 16f)

# A propos Pete Rock, hier direkt noch der Nas Titel mit wunderschönen Löchern/’Ruptures/Mutes: „The World is Yours“ (1995)
(siehe „Das moderne Schlagzeugquartett“ Seite 12f)

# Ebenfalls fürs Notizbuch, „Cuttin‘ Headz“ von Ol‘ Dirty Bastard (1995). Hier scherte sich RZA kein bisschen um den schlecht geschnittenen bzw. nicht dem Songtempo angepassten Drumloop.
Fresh!

# Ich lerne den amerikanischen Fachbegriff für die mittlerweile typische Handclap-Emulation via Flam von Sidestick und Schlag auf den Rim. Diese Technik wird „Mother’s Son“ nach dem gleichnamigen Titel von Curtis Mayfield genannt (1974, drums: Quinton Joseph).
Außerdem ziehe ich noch frech diese eins a Veranschaulichung der Funk-Formel („on the one“) aus Dilla Time (Seite 28) ab:


# Zu guter Letzt noch ein vielversprechender Drum Hack, den mir eben das drummerforum.de zugespielt hat. Um einen Ständer für das Kick-Mic zu sparen, wird gerne ein Mikrofon einfach aufs Kissen gebettet.
(Yes, das machen wir bei Hattler schon ewig so, mit einem via Klettband befestigten Beta 98; auch in meiner 20 „Frankfurt Bassdrum wartet ein ums Innenkissen geschlungener Kabelbinder nur darauf das MD421 zu halten)
Problematisch dabei ist einzig allein das an der Lochwand scheuernde Mikrofonkabel. Dagegen wird nun abermals ein Binderclip ins Spiel gebracht:

Sugar Boogie

Juni 10, 2022

Pit Baumgartner deckt langsam mal den Tisch für die Feierlichkeiten zum 25 jährigen DePhazz Jubiläum.
Auch wenn das komplette „Jelly Banquet“ erst am 30. September eröffnet wird, gibt es ab heute nach und nach etwas zu probieren. Hier nun also ein erster neuer Track, der „Sugar Boogie„.

Selbstverständlich macht sich auch die Kapelle warm:
16.06.22 „DePhazz“ Frankfurt, Fortuna Irgendwo (AUSVERKAUFT)
17.06.22 „DePhazz“ Koblenz, Festung Ehrenbreitstein
22.07.22 „DePhazz“ Aschaffenburg, Colosaal
23.07.22 „DePhazz“ Palatia Jazz Festival
24.07.22 „DePhazz“ Burg Wilhelmstein
03.08.22 „DePhazz“ LV-Jurmala