Clap Cowboy

Februar 15, 2019

Was eher wie ein Kunstobjekt ausschaut, ist mein neues Schlagobjekt – der Clap Cowboy – der sich mit Hand oder Fuß drücken, oder von Stockhieben traktieren lässt.

Eine wilde Mischung aus diversen Knister- und Schüttelanwendungen, zwei Kastagnetten und drei mitklappernden Klanghölzchen.
Ähnelt einem Panzer, ist aber alles andere als „built like a tank“ und wenn schon mit Militärbezug, dann „a weapon of DJ culture“!
Ob Handclap Sample oder elektronische Hihat – beides möglich. Yippie!

die perfekte Balance aus grau und bunt

Februar 15, 2019

… zudem eine schön Erinnerung an diverse Touren durch die Ukraine – freue mich mich auf Johann Diehls Ausstellung in der Galerie Wilma Troisdorf.

(Opening today! 15.02. 19-21h)

Horodenka-I-2013

Presets for Drummers!!

Februar 15, 2019

Ähnlich wie die inspirierenden „Hauptsätze“ des „Oblique Strategies“ Kartenspiels von Brian Eno und Peter Schmidt, lese ich mir immer wieder diese vier Anregungen zum Thema Sound durch (die ich aus Aaron Sterlings Video Masterclass „the Sound of Sterloid Vol.1“ rausgeschrieben habe):

>>You can make music with anything!<<

>>Take inspiration from sounds and then try to make that happen in a drum.<<

>>Mess around, when you find something put it in the memory bank, it’s like a preset on a keyboard.<<

>>Find sounds you like, record them, listen to them and start screwing around.<<

P.S. Am Ende der Episode beschwert sich A.S., das wir Drummer im Gegensatz zu den Keyboardern, keine Presetbänke hätten, die sich durchsteppen und vergleichen lassen – vielleicht sollte ich ihm mal von meiner thedrumsounds Suchmaschine erzählen bzw. vielleicht sollte ich dafür seine Formulierung „Presets for Drummers! als Überschrift verwenden…

presets_for_drummers

Kick as Bongo stand

Februar 15, 2019

Geschickt! Spart lästiges Ständergewicht und die coolen Typen (in dem Fall Aaron Sterling und Chris Dave) machen’s obendrein…obendrauf.

Chris Dave vor 20 Jahren

Februar 13, 2019

Jazz Baltica, eh immer spannend! Ich glaube, da gehe ich dieses Jahr mal wieder hin…

Das Amen in der Pfadfinderei

Februar 13, 2019

#firstclassdigitalshit

Portnoy

Februar 13, 2019

 

Jetzt geht’s nicht um den Trommler (Mike), sondern um Edan, den HipHop-Produzenten, den Christian Werthschulte gestern in der taz dermaßen schön portraitiert hat:

>>Es gibt nicht viele Musikproduzenten, die von sich behaupten können, ein Genre geprägt zu haben. Edan Portnoy darf das – auch wenn es ihn nicht im Geringsten beeindruckt. Sein Kühlschrank sei voll und er könne die Miete bezahlen, das würde reichen, meint er. Der Grund dafür ist „Beauty and the Beat“ aus dem Jahr 2005, sein zweites Album überhaupt. Es ist ein „Sergeant Pepper’s“ für die Generation Sampling. Bis heute bekommt sein Schöpfer Mails, die ihn nach den obskuren Quellen für sein Album fragen. Edan diggte sich durch die Hochphase des 60er-Jahre-Psychedelic-Pops und stellte dessen entrückte Stimmfetzen neben Hallfahnen und Jazz-Samples, bei denen er den angesammelten Staub in der Plattenritze als Klangquelle gleich mitnutzte.
Wie seine großen Vorbilder, die Alte-Schule-Produzenten Afrika Bambataa und Prince Paul, ist HipHop für Edan eine Kunstform, die es erlaubt, mit Formen und Rollen zu brechen. Auf „Beauty and the Beat“ gestattete er gestandenen Polit-MCs, auch Spielzeuginstrumente zu spielen, und baute ihnen dafür ein Beatgerüst, das nicht am HipHop-Kanon aus Funk und Soul interessiert war und gerade deshalb so viele Fans fand.<<

>>HipHop habe viel Gutes bewirkt, sagt Edan heute im Interview mit der Website Stereogum, weil es Leute mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen zusammengebracht habe. Aber genau dies ist im HipHop nicht mehr viel wert. Sampledelia ist durch minimalistische, elektronische Trap-Beats abgelöst und Wortkaskaden durch Autotune – Musik, die klingt, als habe Marie Kondo einmal akustisch für Ordnung gesorgt.
Aufs Aufräumen hat Edan aber keine Lust.<<

Tschad Blake’s Echodrums

Februar 12, 2019

PCM-42 Echodrums à la Tschad Blake (Vid1 ab 1.41′, Vid 2 ab 4.39′).
Komprimiert, angezerrt, im Achtelschwung:

Bildschirmfoto 2019-02-12 um 01.52.24

File under: The Wurst

total unwillingness to cooperate

Februar 11, 2019

Schön, wenn Gary Husband Joni Mitchell zitiert:

Venedig, in Kürze

Februar 11, 2019

Mit der Renaissance hatte ich bisher nicht viel am Hut. OK, allein der Name hat etwas Verlockendes und auch die Schlagzeugfelle unter selbiger Überschrift vermögen in bestimmten Kontext zu überzeugen.

Dann las ich in der Welt am Sonntag den „Venedig am Main“ Artikel von Hans-Joachim Müller über die aktuelle Städel-Ausstellung „Tizian und die Renaissance„. Jetzt fand ich die Überschrift verlockend, aber auch das Bartolomeo Veneto zugeschrieben „Idealbild einer jungen Frau“ irgendwie: schön.
Das kleine Blumenarrangement zwischen Daumen und Zeigefinger zieht meinen Blick auf sich und ich hab das Gefühl, den Frühling zu riechen…

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PS. >>Tizian, der Spiritus Rector der venezianischen, hat nie ein Schlachtengemälde gemalt.<<