Neues entdecken

Februar 26, 2017

Give and take!
Im aktuellen Fall: ich erzähle Helge was für seine Bachelor-Arbeit, er fährt mich nach Hause und sendet Spitzeninspiration per Mail – so viel, dass ich mich nun getrost für die anstehende DePhazz (UA, MOL, BY) Tour hier mal rausziehen kann.

  1. Beginnend mit einem Großkaliber, hier der Instagram-Videobeitrag von ?uestlove, in dem er über die Angst und ihre Bewältigung spricht, ein neues Programm (in diesem Fall: Ableton Live) zu erlernen.
  2. Der Berner Trommler Julian Sartorius (*1981) ist organischer Sammler, Macher, Klang.


    In der halbstündigen Jazzahead Performance erkenne ich ähnliche Leidenschaften (z.B. für den VicFirth 5A Dual Tone), schreib mir aber auch einiges auf (Mini-Vibratoren, Meinl Helix Bowl auf Glockenspiel-Plättchen, Einhand-Harmonium, Wah-Wah-Tube, DIY-Superball Mallet, mehrere Metallophon-Stäbe). Also viel Futter für meine Klangsuchmaschine.
    Und wenn mal wieder Geld reinkommt werde ich mir das Beat-Diary-Box-Set (365 Aufnahmen und Bilder) kaufen:

    Toll auch, dass JS am liebsten mit dem Zug reist (Stichwort „Matrioschka Schlagzeug“), gerne liest, mit Spielregeln spielt, sich Grenzen setzt und Musik mit Bildern verbindet bzw. sich vom Bild inspirieren lässt.

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  3. Zwischendurch schreibe ich mir auf, dass Elektro Guzzi Drummer Bernhard Breuer seine Jomox MBase nicht mit einem klassischen Triggerpickup, sondern mit einem in die Kick gelegeten dynamischen Mikrofon triggert, da: weniger Fehltrigger!), ich lese über das Verbzilla und lande letztlich – interessiert – beim Hold-Reverb von Z.cat.
  4. Jetzt zum in Amsterdam lebenden Österreicher  Gerri Jäger (*1979). Drums und handbediente Elektronik: Alleine…


    … oder im Duo (Knalpot)

  5. Zum bunten Abschluß noch „The Periodic Table of Guitar Effects Pedals“periodic-table-of-fx
    © The Sixty Five

dem Eric seine Module

Februar 25, 2017

John Eckhardt erzählte mir neulich: Der tolle Trommler Eric Schaefer hat seinen modularen Synthesizer ins Jazz-Kit integriert.
Finde ich spannend!
Lieber Eric, hättest Du dazu ein paar Anspieltipps?

Quercheck in die 70er Jahre: Stu Martin und sein EMS-Synth

TAL Dub-X

Februar 25, 2017

Die Freeware PlugIns der Togu Audio Line haben mir immer gut gefallen, vor allem die Delays und der TAL-Vocoder. Jetzt gibt es ein überarbeitetes Tal-Dub-X Delay – zur Zeit für 16$.

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Tonträger, Audioformate, Sampling

Februar 25, 2017

In  Folge Nummer 5 der Arte Doku Achtung, Aufnahme! In den Schmieden des Pop (5/6) Von Vinyl zu MP3 >>geht es um Tonträger und Audioformate – ein Thema, das trotz seiner Relevanz in der Musikgeschichte oft vernachlässigt wird. Ob Schallplatten, Kassetten, CDs oder MP3-Formate – sie sind immer mehr als reine Speichermedien. Sie sind Abbilder ihrer Zeit, haben gesellschaftliche Bedeutung und sind oftmals Ausdruck für einen gewissen Lifestyle. Ihre Möglichkeiten und Grenzen regen nicht zuletzt auch die Musiker zu künstlerischen Innovationen an.<<

Suzanne Vega als „Mutter der MP3“ bzw. die „Tom’s Diner“ A Cappella Aufnahme als Messlatte für die mp3 Entwicklung des Frauenhoferinstitutes:

Zum krönenden Abschluß dann die Folge 6 über Sampling. Über die kreative Vielfalt der Weiterverwertung, hin zur Übernahme des Prodkutionsprozesses „Sampling“ (aufgrund von teuren Gerichtsverfahren bzw. Mietpreisen nun) auf selbst Vorproduziertes Bearbeitungsmaterial.

Marley Marl „In Control 1“ (1988)

Wu-Tang Clan „Can It Be All So Simple“ (1993)

Beck „Where it’s at“ (1996)

IAM „Je danse le Mia“ (1994)

(Teil 1Teil 2Teil 3, Teil 4)

Vom Mikrofon zum Vocoder, von der Talkbox zu Autotune

Februar 24, 2017

Mit dieser Vorschau steige ich ein, in den vierten Teil der Arte Doku „Achtung, Aufnahme! In den Schmieden des Pop (Das Geheimnis der Stimme)“ und lerne schnell:
– die Elektrizität und das Mikrofon sind die „Instrumente der Sänger“
– es geht um Emotion und den persönlichen, unverwechselbaren Ausdruck – nicht zu verwechseln mit Können. Und obwohl sich Schwankungen in puncto Timing und Tonhöhe locker ausbügeln lassen, gibt dafür »keinen Knopf im Studio« (Nile Rodgers)

Jedenfalls haben mich einige Beispiele des Beitrags ergriffen, umgehauen und erheitert (wie die Geschichte von Jean Sablon, der 1935 als der erste französische Sänger, der auf der Bühne mit einem Mikrophon auftrat, daraufhin als „Mann ohne Stimme“ abgelehnt wurde und sich später erst dadurch rehabilitieren konnte, als er im Konzert zuerst ein Lied ohne „Hilfsmittel“  aufführte und anschließend das Mikrofon benutzte).

Ben Harper „Walk Away“ (1994)

Serge Gainsbourg „Ballade de Melony Nelson“ (1971) – was für ein Arrangement!

Amy Whinehouse „Valerie (Acoustic Version, 2006?)

The incredible Sonovox (1940)

Roger Troutman und seine Talk BoxMore Bounce to the Ounce“ (1988)

PS. man beachte den Clap-Man hinterm Simmons/Becken-Gebinde (‚1.57)

(Teil 1Teil 2, Teil 3)

Der Schinken im Sandwich

Februar 22, 2017

Mit der eins a Berufsbeschreibung von Keith Richards im Kopf – er fragte den späteren Stones Produzenten Don Was, ob er wirklich der Schinken zwischen den Sandwich-Broten Jagger & Richards sein wolle – verleibe ich mir jetzt Teil 3 der Arte Doku „Achtung, Aufnahme! In den Schmieden des Pop (Beruf: Produzent)“ ein!

(Teil 1, Teil 2)

Workshop Drums & Percussion Frequenzbewusstes Schlagzeugspiel (I)

Februar 22, 2017

Hier die Netz-Erweiterung zum drums & percussion Workshop „Weck‘ den Toningenieur in dir“ (d&p 2/2017, S.90f).

Sympathische Schwingungen„: einmal die Wikipedia Erklärung, einmal ein typisches Beispiel aus dem Proberaum: je nach Verfassung und Stimmung der Snaretrommel reagiert deren Teppich auf den Boxenklang des Bassisten.

Die „blauertschen Bänder“ und das Phänomen Stereo-Klang auch vorne, oben und unten zu empfinden (Richtungswahrnehmung).

Sowie ein schöner Gedankenanstoß vom legendären Produzenten Roger Nichols:
>>Think of any instrument as two separate components: the low end of the instrument and the high end of the instrument.<<

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Für tontechnischen Rat bei der Erstellung meiner Schlagzeug/Frequenz-Grafik bedanke ich mich bei Lisa Bodenseh und Johnny Park. Außerdem möchte ich in dem Zusammenhang das Buch von Bobby Owsinski erwähnen: „Mischen wie die Profis“, in dem ich den Verweis auf die „magischen Frequenzen“ (und mehr) entdeckte.

RIP, Clyde Stubblefield

Februar 22, 2017

Ich schlage die Breakbeat Bible auf und verliere mich in der Nachwirkung der Psalmen „Funky Drummer“ und „Soul Pride„.

Alles Gute, Herr Stubblefield!

Wonder Kick

Februar 15, 2017

Ich liebe den siebzigerjahre Bassdrumsound von Stevie Wonder: satt – trocken – unprätentiös. Schraube dafür mein Frontfell ab und stülpe dem Beater einen Muffkopf über.

„Living for the City“ führt den Klang perfekt vor

Und sensationeller Weise gibt es auch noch ein Rückblick in die damalige Aufnahmesession.

Und im Artikel Drums In The key Of Stevie Wonder macht sich der Autor gedanken, wie sich dieser Drumsound heute nachmachen lässt.

The „No Hands“ Roll!

Februar 12, 2017

Wirbel sind nicht gerade meine Stärke, One-Hand-Roll Fehlanzeige, aber seit heute wirble ich freihändig und konstatiere unverschwitzt: Kinderspiel!

Sollte ich jemals wieder im Zirkus auftreten, wird mich (bzw. spannende Kunststückchen) ein Hexbug Nano begleiten.