drums & percussion WWWeiterführung

August 22, 2011

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Sog

März 23, 2017

Ob das jetzt physikalisch Hand und Fuß hat ist für mich zweitranging, die Bottomline fürs Zwischenmenschliche jedoch, finde ich klasse: „Sog statt Druck“

>>Im Leben braucht man keinen Druck, sondern Sog. Wer fliegen möchte braucht Thermik. Flugzeuge fliegen weil Sog aufgebaut wird.<< Götz Werner im Standard

Studio grün

März 22, 2017

Mensch, jetzt habe ich es doch erst wieder kurz vor knapp geschafft, was aber mich nicht hindert, geschwind noch allen Frankfurt-nahen Kunst-und Studiofreunden die Ausstellung CONSTELLATIONS von Johanna Diehl zu empfehlen (noch bis zum 25.3. in der Galerie Wilma Tolksdorf, Hanauer Landstr. 136, FRA).

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Allein vor der großen Bilderwand (DAS IMAGINÄRE STUDIO, HAUS D.) könnte ich stundenlang entspannen – mich von den exotischen Klangerzeugern und abgehalfterten wie futuristischen Lautsprecherboxen im ein oder anderen Sitzmöbel berieseln und inspirieren lassen

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PS. auch das Buch JOHANNA DIEHL – UKRAINE SERIES hat es mir sehr angetan, vielleicht weil ich oft dort war, auf jeden Fall, weil mich die Bilder berühren.

PPS. und unser tolles NETZER-Pressebild… eh klar…

You’ve got it!

März 22, 2017

Passend zum diesjährigen Hundertsten, hier ein paar Ratschläge von Thelonious Monk (die sich Saxofonist Steve Lacy 1960 notiert hatte):

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Das Transkript gibt es dort.

(sich) Steuer(n)

März 21, 2017

Ich drücke mich – wieder mal – vor der Steuererklärung. Das erklärt auch das die folgende Kraut & Rübenliste meiner verdrängungsfördernder Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen…

Nostalgie und Jetzt. Madga gefällt das Simmons SDS-800.

Online Tutorials. Dirk Erchinger erklärt sein Video-Recording-Setup:

Etwas Victor Borge, um die Laune zu bessern: Zwei Show-Drummer mit 88 Toms!!

Schließlich zur Beruhigung vor dem großen Sturm noch Bohren & Der Club of Gore „Piano Nights“ (ein Tipp von Matteo Scrimali)

Und los!

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März 20, 2017

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Ich bin begeistert: das Teil (1) wiegt inklusive Netzteil gerade mal 444g, nicht wesentlich mehr als das passende Buch das ich gerade lese. Und spart mir dank kleinerer Umstrukturierungen/-bauten das Mitschleppen einer weiteren Kiste (eine meiner Playstations zum Feeden & Muten).
Ich sag mal laut DANKE an Greg Sütterlin aka DJ Rampa und sein Team! (Beziehungsweise an Max für die Erstvorstellung)

Starte jetzt einen ersten Annäherungsversuch  – ist ja nach zwei Langzeitbeziehungen (Line6 DL4 und Boss RE-20) und mehrerer dicker Freundschaften (Diamond Memory Lane, Boss DD-7, Eventide TimeFactor) gar nicht so einfach, zumal ein Resüme lauten müsste: jedes Tap-Echogerät ist so anders und eigen, dass seine Schwächen und Stärken im Kontext entdeckt werden müssen.

In einer ersten Runden verbinde ich also zwei verschiedene Kanäle aus dem Computer (Drums und Stimme) mit Teil1 und höre die beiden Ausgänge an einem Mischpult ab. So lässt sich die Umbau-Wunschliste abhaken und etwas herumspielen:
Ich bin von meiner gewohnten Arbeitsweise mit dem Boss RE20 ausgegangen, einem Stereodelay, das ich gerne als zwei getrennte Mono-Einheiten einsetze:  im linken Kanal dubbe ich mein Schlagzeug, im rechten die Leadvocals, ein anderes Instrument oder meinen Rechner. Wichtig ist also, dass das Gerät die beiden Seiten perfekt trennt, so dass ich auch zwei separate Outpus habe, um sowohl Echodrums als auch die „anderen Dubs“ getrennt zum FOH schicken zu können.
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Im Schlagzeugkontext schicke ich mein Snare bzw. das Effektmikro erst durch eine A/B-Box, die ich mit der Ferse des linken Fusses bediene. Die A/B Box fungiert quasi  als Aux-Send On/Off Schalter. Dadurch kann ich entweder kurze Schnippsel Dub-typisch ins Delay jagen und dort verbiegen, oder ich schaffe Loop ähnliche Layer, indem die A/B Box dauerhaft geöffnet ist. Das wollte ich auch weiterhin so handhaben. Andere Signale (wie Instrumente, Vocals, Zuspielungen) werden aber mittels externem „Momentary Button“ mit der linken Hand ins Echogerät geschickt. Dafür hatte ich bisher eine DIY Box, den SS1 Superswitcher oder den Eventide MixingLink.
Im Teil1 sollte nun der MOM Button ausschließlich auf den rechten Eingang Bezug nehmen. Wenn möglich in grün 🙂
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Anstelle des On/Off Schalters, hätte ich lieber einen ONF Taster, mit dem sich der Output des Geräts (momentary, dadurch auch rhythmisch) muten lässt. Als zusätzliche Eselsbrücke am liebsten in der Farbe rot.
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also:
– INPUT L: immer offen
– INPUT R: offen, wenn Kippschalter links / nur durch MOM Taster zu öffnen, wenn Kippschalter rechts
– Drücken des ONF Tasters schaltet den Ausgang vorübergehend stumm (und die alte Delayfahne kommt ggf. wieder, wenn ONF wieder freigegeben wurde)
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Toll! Alles funktioniert nach Plan und das Delay spielt sich ganz selbstverständlich angenehm – vielleicht, weil die Basis das vertraute Boss DD-7 ist?
Macht auf jeden Fall großen Spaß,
– weil der Tap-Button hervorragend funktioniert, nämlich leichtgängig und präzise.
– weil ich durch die farbliche Trennung, auch im Eifer des Gefechts die Übersicht behalten werde.
– weil sich innerhalb der vier „Zahlenbereiche“ (400, 800, 1600, 3200) durch Umschalten Musik mit verschiedenen Subdivisions machen lässt.
– weil sich im FAST-Modus bei vollem Feedback Töne mit dem TIME-Poti durch den Raum schieben lassen als wäre es ein monophoner Synth
– weil weder MUTE- noch MOM-Button knacksen! Auch der MIX-WET-Schieberegler lässt sich zu Jederzeit geräuschlos bewegen.
– weil der LOOP-Modus wortwörtlich einfach funktioniert. Und deswegen bestimmt auch in meinen Gefilden zum Einsatz kommen wird. (Was bisher noch kein externer Looper geschafft hat…)
Interessant sind auch die beiden Klangwelten ANALOG und DIGITAL, die beide heftige Selbstoszillationen vermeiden.

Jetzt schau ich noch dem Greg zu, wie er sein Teil einsetzt…

und zum Wochenstart gibt’s Morgen dann einen ersten gemeinsamen Ausflug in den Proberaum….

Bumm-Klack

März 19, 2017

4 Kilo leicht, Kick-Snare-Clap und Blech. Nur einmal laufen in schick!
Das Bummklack ist eine Idee von Marcus Möller und bald für jedermann/frau erhältlich.

Und umgekehrt – vom wohl designten Instrument zum „Groove based Design“, einem kurzweiligen Vortrag von Gerhard Kühne (nebst Benny Greb):

social Media

März 17, 2017

Ah, gecheckt! Social Media funktioniert im besten Wortsinn folgendermaßen:

Beim Schreiben des kommenden Artikels meiner drums & percussion Reihe „Oli trifft…“ geht es an einer Stelle um die Erinnerung an das schwarz-weisse Falco-Tourset von Curt Cress. Um das Bild im Kopf aufzufrischen – es ist ja um die 30 Jahre alt – suche ich im Netz nach Fotos, finde auf die Schnelle aber nur was im eigenen Blog, leider nichts zum damaligen Interview im drums & percussion Magazin. Dafür gibt es ein passendes YouTube Video von der 1986er Tour mit dem gewünschten SW-Set. Scharf ist anders…Und es gibt ein weiteres, etwas älteres Video, deutlich schärfer und  schlagzeugelektronisch interessant, das mich zu diesem Beitrag (Linn ’n Concert) animiert, der wiederum in der folgenden FB-Diskussion ein Post des drums & percussion Titels 1/87 hervorruft. Dass mir Mitch Thompson sein Heftexemplar gleich noch in die Post steckt und es sich auch noch um die Jubiläumsausgabe handelt schließt den Kreis – denn „Oli trifft…Matteo Scrimali“ erscheint ebenfalls in der Feier- (und Messe-) Ausgabe!

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PS. als ich das Heft gestern aus dem Briefkasten holte, hatte ich ein schönes Deja Vu. Und jede einzelne Seite kam mir sehr bekannt vor. Neben der C.C. Story ist auch das Interview mit Sly Dunbar ganz groß (und Blog-relevant: >>…so weist sein Drumset heute neben einer akustischen Snare und den (natürlich akustischen Becken) ausschließlich elektronische Instrumente auf. Da zählt ein Simmons SDS V (mit den alten, harten Pads – „die neuen sind mir zu weich“) ebenso zum Kit wie eine gesampelte „ddrum“ Bassdrum oder eine Drummaschine für die Claps.<<)

PPS. ein paar Informationen ordne ich heute ganz anders ein, denn was ich damals vermutlich überlas, beeindruckt mich jetzt dann doch: zum Beispiel die Info das bei der Falco-Tour eine 8-Spurmaschine mit Backingtracks mitlief (und der Orientierungsclick für Curtie aus den Monitoren hämmerte), oder der „Trick 17“ zum Boss Dr. Rhythm Digital DR-220 (was tatsächlich dann etwas später auch mein erster Drumcomputer werden sollte).

Subjektiv statt steif, prozess- statt ergebnisorientiert

März 14, 2017

Was wie ein guter Ratschlag für die künstlerische Weiterentwicklung klingt, ist Teil einer taz-Überschrift über innovative Hörformate aus den USA. Auch spannend.

Linn ’n Concert

März 11, 2017

Curt Cress mit Linndrum Zuspieler, seinerzeit mit Falco: Templeblocks anstelle Mesh Heads, dirty Samples, große Gesten.
Und wenn mich nicht alles täuscht stehen die holzfarbenen Yamaha Concert Toms jetzt bei Christian Prommer (in den Red Bull Studios Berlin). Oder?

the high falling sound

März 9, 2017

Kommt alles aus der Pollard Syndrum Quad: >>The high falling sound that you her a lot in disco-pop music<<,  >>the sound of a clanging bell<<, und die >>police car sirene<<.