neues Lehrbuch ab 11/2017

September 14, 2017

DMSQ-Trailer3

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politisch trommeln!

September 19, 2017

Ob es Sinn macht, in der eigenen Filterblase Eulen nach Athen zu tragen ist zweitrangig.
Ein Hoch auf den politschen Bass-Schlagzeug-Jam! Und eindeutige Worte hinterher:
Ich wähle & ich wähle keine AfD.

Und wer sich die Positionen der anderen Parteien in Bezug auf die Jazz-Musik durchlesen möchte, besucht die Zusammenstellung der Union deutscher Jazzmusiker.

Geschützt: Floortom, mit Drähten

September 18, 2017

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A Drummer From Detroit

September 18, 2017

A Drummer From Detroit“ ist nur ein besonders schönes Alias von Andrés, der im übrigen just im FB live auflegt – Yo!

 

DDD-1

September 17, 2017

Drüben, auf Amazona.de gibt es einen schwärmerischen Beitrag über die kleine Sampling-Funktion des Korg DDD-1 (1986):
>>Die Korg DDD-1 ist quasi eine E-MU SP-12 für Low Budget. 2 Samples, 12 Bit, 3,5 sek. Sampling-Zeit, enorm unkompliziert und purer Fun.<<

Ich krame das Foto aus meinem Buch heraus und grüße Ralf Göldner!

IMGP2206

kurz mal in die mid-eighties

September 17, 2017

1. DJ Shadow schwärmt (lesenswert auf all good.) von Kurt Mantronik

>>Es ist gar nicht so einfach, Samples und Breaks mit Drum Machines und Synthies harmonisch klingen zu lassen. Mitte der Achtziger war es eine noch viel größere Herausforderung, nur vier Bars zu samplen und alles richtig anzupassen, ohne dass alles komplett schrottig klang. Mantronik leistete für etliche Techniken echte Pionierarbeit […]<<

… und ich höre seine Lieblingstracks nach

An dieser Stelle kann ich nun auch mal passend die Freeware Alesis Sample and Loop Library droppen).

2. Als nächstes beschließt mein Telefon, dass ich mir eine „Tutu“ Live-Version anhören sollte:

Und dabei muss ich leider lesen, dass der tolle Ricky Wellman im Jahr 2013 verstorben ist, jener „Sugarfoot“ Wellman, der mit Chuck Brown and the Soul Searchers, den amerikanischen Hauptstadt Groove verankerte: Go-Go (Swing)

In der anschließenden Gedenk-YouTube-Session lande ich bei jenem obskuren Rom-Konzert, in dem Miles komplett von Herbie Hancock vertreten wird (mit – ähemm -Trompetensound aus’m Synthie), aber mächtiger motivierter Backingband, inklusive Marilyn Mazur im Octapad-Flow

Benny erklärt das Prinzip „Landkarte“

September 15, 2017

Um nicht vom Dilemma der Vielfalt abgelenkt zu werden, hilft eine Landkarte für das Dschungel-Paradies des Online-Angebots. Dazu ist aber wichtig zu wissen WO ich momentan stehe und WOHIN ich eigentlich will.
Der tolle Benny erklärt’s auf Instagram. Und FB:

 

Pattern Lego: wie sich getrommelte Rhythmusschichten fast verdoppeln lassen

September 14, 2017

dritte hand &amp; Echodrums

Hier ein sehr deutliches Fotodokument von Rainer Golembiewski*, welches beide Konzepte zeigt, wie ich die Rhythmus-Schichten beinahe verdoppeln kann: ich nenne die  Kunstgriffe „die dritte Hand“ (Shaker und Stock in der einen) und „Echodrums“ (Stockarbeit und Effektgerätbedienung mit der anderen Hand).
Im Vergleich zum geschätzten Jan Pfennig wirkt das eher geschummelt, aber hey, auch die Kunst der Illusion gehört zum Portfolio des modernen Live-Trommlers.

*No Lega im Offenbacher afip (12.09.17)

[file under: Pattern Lego]

die gute Irma

September 13, 2017

>>Sie liebt das Essen wie das Schlafen und alles, was man genießen kann. Irma gibt sich immer hin.<< (Panama, Seite 35)

Paradox, dass in den Geschichten von Sonja Heiss („Das Glück geht aus„) der ausgedehnte Schlaf oft eine Rolle spielt – eigentlich meine Königsdisziplin – selbiger durch den Lesedrang aber gar nicht mehr entstehen kann…

OK, wenn dann der (Schlaf-) Rhythmus ohnehin hinüber ist, kann ich ja noch ein bisschen bei Esperanza Spalding über die Echtzeit-Schulter schauen:

>>Over just three days, we’re attempting to concept, write, record, and produce an album of ten songs.
Entering the studio with nothing prepared. Testing the theory that creations are at their most powerful the moment they’re released.
This feed will run uninterrupted for 77 hours. So if there isn’t much going on while you’re here, chances are it’s nap time. Please check back again later.<<

lite electronics, lite „Krach“

September 13, 2017

Begegnet mir ein Sonorlite, muss ich direkt an meinen Schlagzeuglehrer Peter Kumpf denken (der damals seinen skandinavischen Birkenkesseln durch die roten, ölgefüllten Evans Hydraulic Fellen zusätzlichen Glanz spendierte), sowie an einige Stunden hinter dem Sonorkatalog.

So war’s dann neulich auch im Jazzkeller Frankfurt, als mich dessen schon aufgebautes Lite-Kit (auf das ja mittlerweile massenhaft Jazz-Ikonen eingedroschen haben) empfing: Ein kurz Nostalgieausflug im Kopf lief ab, aber auch der Zufall meldete sich zum Thema und spielte mir ein paar Tage später zwei weitere passende Bilder zu.

Einmal Udo Dahmen (der übrigens der nächste tolle Lehrer – beim Popkurs – werden sollte und wurde) via Werbeanzeige „Sind Electronic Drums Out?“, in der es vorrangig um das Mammut System geht, mein erster Bildeindruck aber eindeutig von den schwarz lackierten Lite-Trommeln bestimmt wird.

sind electronic drums out

Und heute dann die Titelseite der taz zum Tod von Heiner Geißler. „Der Krachmacher“ in einer Lite-Burg während der Musikmesse 1984. Diesmal mit den schicken Aussendämpfern.

IMG_0611

H. G. war selbstverständlich keiner meiner Trommellehrer, er war mir im Gegenteil lange Zeit äusserst unangenehm und suspekt – wobei ich aus heutiger Sicht seine spätere Wandlungsfähigkeit und diverse politische Aktionen durchaus wertschätzen kann.
Anyway, ein Lächeln auf dem Schlagzeughocker: immer gut! Und das Sonorlite wird meine Lieblingstrommel aus Bad Berleburg bleiben.