Archive for the ‘House’ Category

Boom for Real!

März 4, 2018
Hey, ab nach Frankfurt! Mindestens zwei gute Gründe dafür:
Es gibt in der Schirn die Basquiat Ausstellung, deren Titel meiner liebsten E-Trommel huldigt.
Und am Donnerstag, den 08.03.18 gestalten Netzer – mittlerweile 20 Jahre alt, mit dem Frankfurter Newcomer Philipp Boss einen unikaten Abend in der Milchsackfabrik (Gutleutstraße 294, 60327 F) durch spannende Überlappungen von Repertoire und Attitude. Ich schreibe dazu mal aus Philipps Pressemappe die Losung für die Veranstaltung ab:
»We’re told to expect a future classic in house music history«
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Magneto

Februar 14, 2018

Wieder mal eine Idee, die selbst schon längst mal gebastelt haben wollte…
Das „Magneto“ Kontaktmikrofon von EKG Percussion gibt es nun auch im Shop der Morfbeats.

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Dann muss ich natürlich gleich auch an Zach Danzigers getriggerte Hihats denken, und nach diesem Instagram Snippet werde ich wohl für den Rest des Tages im Microsampling Bereich verbleiben und die Meilensteine des Meisters – Akufen – mal wieder rauf und runter hören 🙂

Ich starte mit Cop Porn & Popcorn…

Soulphiction

Januar 19, 2018

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Das Rezept ist einfach: menschlich passende und musikalisch Gleichgesinnte anrufen, Treffen vereinbaren – jammen. Geschwind noch die Kabelwege klären, das Motto auf den Tisch und los!
Und dennoch war der gestrige Abend mit Michel Baumann (aka Soulphiction aka Jackmate) ein ganz besonderer. Seine Musik und seine Vibes tragen einen durch die Nacht, da bewegt sich mein Schlag-und Schüttelmaterial wie von selbst, ganz zu schweigen vom hüpfenden Herzen. Der Sound also immer deep, nie rückwärtsgewandt -um den schönen Flashback ins Pauls Musique Zeitalter kümmerte sich das Publikum -, schließlich noch der krönende Abschluß dank des grandiosen Anderson .Paak Remixes (von genau meiner Lieblingsnummer!), die mich im bouncenden, fünftaktigen Loopgewand sanft ins neue Musik-Jahr 2018 schubst: ya – ich freu‘ mich!

 

Kultur am Perlonfaden

November 19, 2017

Gestern noch Lounge-Music in St. Petersburg, heute Zips Techno-Vermächtnis in Frankfurt am Main im Kopfhörer. Irgendwie beides nice – schön ist aber vor allem: ich bin wieder zu Hause (und Hellmut auch!)

When Techno Was House

November 6, 2017

Kleine Geschichtsstunde mit Jacob Arnold (Red Bull Music Academy Daily) >>When Techno Was House: Chicago’s Impact on the Birth of Techno<<,

sowie ein paar Gedanken- (und Lern-) anstöße von Finn Johannsen über das „Crate Digging„, also das Sammeln und Spielen aussergewöhnlicher, exklusiver Kostbarkeiten und seiner Kehrseite:
>>At some point I decided to play less old rare records, regardless if I bought them for a regular price, found them by chance in a bargain bin, or paid a lot of money. I felt they lost their appeal if too many people in the club already knew how special they were, or if too many other DJs already had similar ideas. So I went the other way and started playing cheap records that everybody else seemed to not know, or had forgotten about.<<

leuchtend!

November 4, 2017

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Leicht unscharf und verschwommen wirkt die bunte Grundlage, aus der ein reinweißer, perfekter Kreis destilliert wird – ein ganz klarer musikalischer Ansatz, der Albumtitel „Punkt“, aber auch eine ziemlich deutliche Ansage für jene Band, die sich innerhalb der letzten drei Jahre gleich dreimal umbenannte.
Es geht um das „moderne Gitarrenquartett“ von Peter Wölpl, mir (und unseren beiden Computern), aka ( W ), rubo(W)ölpl, bzw. ab jetzt und für immer: Luminos W
Die Plattenpräsentation verbinden wir mit einem Konzert auf dem Aalener Jazzfest, kommenden Donnerstag, den 09.11.17 in der bAAr um 23 Uhr.

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Und wenn ich schon in Aalen bin gebe ich am Freitag, den 10.11. gleich noch einen Workshop beim TÜV (TrommelÜbungsVerein):

Plakat Oli Rubow klein

Info/Anmeldung via Email an Thomas Göringer

Take your Time!

Oktober 23, 2017

Eigentlich wollte ich mich vor der Abfahrt zum Amsterdam Dance Event nur noch ein wenig bewegen, etwas frei spielen und zack hat es mich beim Versuch eines eleganten Fussballtricks (Maradonna Spin) derart verspult bzw. mir lautstark das rechte Knie verdreht, so dass ich erstmal unbewegbar und sorgenvoll auf dem Boden lag – (Amster)Damn!!! Glücklichweise konnte ich dann doch einigermaßen gut laufen, so dass ich mich nach intensiver Kühlung und dem Besuch der Notaufnahme, für die Reise und den Gig in Holland entschieden habe.
Erkenntnisse: 1. Nach der langen Autofahrt und dementsprechenden Sitzwinkel) konnte ich nur noch zaghaft hinken, aber das Trommeln ging schmerzfrei – und wie schon öfters im Musikerleben: das Musikmachen hat was heilendes…
2. schon der erste tolle DJ des Abends (Mark Grusane) hatte mir mit seiner Eröffnung den Tipp für die nächste Zeit gegeben: nämlich mein Aktivitäts und Reisepensum der nächsten Tage deutlich zu reduzieren, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Take your Time, Oli!

3. Anstelle mich über die zeitferne Terminvergabe der Orthopäden zu ärgern, habe ich vorhin direkt die Physiotherapie angesteuert und wurde mit guten Tipps zur aktiven Heilungsunterstützung versorgt.
4. Blog-relevant: Unglaublich, was für einen 1a funktionalen und fetten Sound die beiden Sennerheiser Mikros MD421 (für meine Resofell-freie Kick) und das e604! (als Mono-Overhead) im Mix mit der ganzen Elektronik hinzaubern!

Ach ja: das einstündige Duo-Set mit Lars Bartkuhn (ab ca. 1.52.00) hat wirklich großen Spaß gemacht, so wie der ganze Rush Hour / Sounds Familiar Instore Evening (mit Mark Grusane, DJ Spinna, Lee Collins, Antal):

Und zum Abschluss noch ne Bombe aus dem Rush Hour Vertrieb

10 Warenhäuser

Oktober 7, 2017

Vor der ersten Probe, saß ich mit Lars Bartkuhn im Kaffeehaus und plötzlich drehte sich die Frage um die fünf besten House-Alben.

Da stelle ich erstmal ein schickes Foto voran, auf dem der junge Mr. Fingers (Larry Heard) vor (s)einem(?) muskulösen Rogers Double-Kick-Kit im Studio steht und dann geht’s los mit den fünf House-Alben, die dann zehn werden, weil die alle mich nachhaltig beeinflusst haben und ich sie nach wie vor gerne auflege…

Larry Heard Drums

Masters at Work „The Album“ (1993)
Underworld  „Second Toughest In The Infants“ (1996)
Daft Punk „Homework“ (1997)
Moodyman „Silentintroduction“ (1997)
Maurizo „M Series“ (1997) OK, eigentlich ne Compilation…
Swag „Collected Works 1995-98“ (1998) …noch eine Compilation
Deep Fuzz „Body Karate“ (2000)
Romanthony „R.Hide In Plain Site“ (2000)
Theo Parrish „Sound Signature Sounds“ (2000)
Herbert „Bodily Functions“ (2001)

 

 

A Drummer From Detroit

September 18, 2017

A Drummer From Detroit“ ist nur ein besonders schönes Alias von Andrés, der im übrigen just im FB live auflegt – Yo!

 

Mental Sound Odyssee

Mai 18, 2017

Seltsam, dass ich mich so oft an Todesnachrichten aus dem Musikumfeld abarbeite. Egal, ich tue’s trotzdem und stelle mir vor, dass es wo immer dort dann auch schön sein wird. So wünsche ich Heiko MSO und Chris Cornell eine gute Weiterreise und höre Frankfurt Sound und Rockkompositionen…