Archive for the ‘House’ Category

Mental Sound Odyssee

Mai 18, 2017

Seltsam, dass ich mich so oft an Todesnachrichten aus dem Musikumfeld abarbeite. Egal, ich tue’s trotzdem und stelle mir vor, dass es wo immer dort dann auch schön sein wird. So wünsche ich Heiko MSO und Chris Cornell eine gute Weiterreise und höre Frankfurt Sound und Rockkompositionen…

Musik ist eine körperlose Art zu reisen

Mai 11, 2017

Also dann bitte einmal zum taz-Artikel von Julian Weber und direkt weiter ins Kino, „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ steht auf dem Zettel…

I

April 29, 2017

IMG_7584

[gesehen an der Aussenwand des Campus-Hopplo]

… und dazu lese ich den Süddeutsche Zeitung Artikel „Die Schallmauer“ über die Anlage im Münchner „Blitz“, der nächste >>beste Sound der Welt<<.

+++Jubiläum+++Dresdner Drum Festival+++ Yo!

September 13, 2016

Ehrenhaft!
Trotz des Bilderbuchwetters schliessen sich die Herren Rubo(W)ölpl im fensterlosen Bunker ein und proben bis die Sonne untergeht für das Dresdner Drum & Bass Festival am kommenden Wochenende.
Dass sich der Stoff für eine derartige Foto-Love-Story zum Guten wenden MUSS, ist eh klar, dass das Jubiläumsfest ein Kracher werden wird, ebenso!

In diesem Sinne dann bis spätestens Sonntag Abend, 21.15 Uhr in der „Groove Station“ Dresden.

PS. Die Blumen im Hintergrund sind selbstverständlich für die Herzblut-Fraktion, all die Macher, Mitstreiter und Helfer:
Hut ab und 1000 Dank für diese „schönste Trommelveranstaltung“.
Und hey – es ist sehr schmeichelhaft und inspirierend für mich, dass ich nun schon zum vierten mal (nach 20102013, 2015) vorbeikommen darf 🙂

PPS. +++(W)ir werden nur neue Tracks spielen +++das nächste Album ist fast fertig+++Arbeitstitel: Punkt!

Christian, Todd & Billy

Juni 17, 2016

IMG_5924

Fabian Habicht erzählte mir vom Trompeter, der mit zwei Rhythmusmachern (inklusive SPD-SX Verwendung) unterwegs sei – 1,2,3,5: Screenshot und ein Bandcamp-Link zur Prüfung.

Eigentlich war ich anschließend in Sachen „French House“ unterwegs, als ich auf Todd Edwards stieß – den anderen Akufen

Ein Zufall zum Tagesabschluss bescherte mir die (völlig vergessene) Glass Menagerie LP („Observations & Reflections“), die vermutlich mein Erstkontakt mit Billy Cobham war (und mir damals bestimmt von Kay Richter auf Kassette überspielt wurde):

Drum Bug Recording present: Cabasa-Hat & 8″ Stack

März 25, 2016

Es ist die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag, sprich: Tanzverbot. Oder der passende Abend, im Bunker mal die leisen Dance-Hats aufzunehmen…

Zwei Lieblinge im Stereo-Panorama
Links, die Cabasa-Hat (wird auf dem Stiel getrommelt), rechts, das opulent aufgetürmte Becken/Percussion-Konstrukt, mit drei 8 Zoll Meinl Blechen (Candela Bell, Byzance Splash, Johnny Rabb additional), einem darauf gekletteten und mitraschelnden One-Shot Shaker und der darauf befestigten Kastagnette.

Da ich meinen Neuerwerb/Ex-Ladenhüter, den schönen Drum-Piezo „Drum Bug“ ausprobieren wollte, hatte ich ihn zunächst an die Cabasa geklebt (erst auf den Kunstoff-Rand, dann auf die Perlen – klang beides nicht gut), schliesslich am One-Shot-Shaker befestigt.
Dank EQ lässt sich das Piezo-Signal (Hi-Freq Noise) gut zumischen.

drumbug eq oneshotshaker.png

Den Hauptanteil am aufgenommen Material haben zwei alte Neumann KM85 Kondenser geleistet. Ihr Signal wurde nicht weiter behandelt wurde. Lediglich die Summe wurde etwas komprimiert.

Public Posession

März 23, 2016

Der taz-Artikel über das Münchner Label Public Posession macht Lust auf mehr. Klar, wenn schon in der Überschrift vom >>exzellenten Ruf für unprätentiösen House-und Ambient-Sound mit Popappeal<< geschwärmt wird.

Anlässlich des Todes von Phife Dawgh wird im Anschluss eine ausgedehnte New School Gedenk-Minute/Listen Session eingelegt, u.a. mit dieser „Get up“ Version von Thomilla:

Tourgespräche

Februar 2, 2016

Markus Vieweg ist eigentlich Bassist (der Band Glasperlenspiel), aber auch ein Internet-afiner Mensch. So er hat er mit den von Apple bereitgestellten Tools ein von der Kritik gefeiertes Bass-e-Book veröffentlicht und mit seinem Blog „Tourgespräche“ eine Alternative zum klassischen Musikerinterview geschaffen. Gut vorbereitet und mit viel Zeit finden Unterhaltungen – vornehmlich mit Akteuren aus der zweiten Reihe des Showgeschäfts – jenseits der Langeweile längst bekannter Eckdaten und Fakten statt und werden zu einem anderthalbstündigen Podcast zusammengeschnitten.

IMG_5338.jpg

Wir trafen uns neulich zwischen Soundcheck und Festivalauftritt in meinem Mainzer Hotelzimmer und sprachen bei Kaffee und Kuchen über:

FOH, Mad ProfessorHeimstudioKompressormaske, Squarepusher, Bedroomproducer bzw. Zufall als neue Bestimmung, Jojo MayerVom Zitat zum Ich, Zuspieler, der „Sack um die Snare“, Echodrums, Solo-Performancesimulierter Aux-SendReverb Shots, Laurenz Theinerts Visual Piano zu meinen Organic Electro Beats 2003, Bandmensch, Rubo(W)ölpl aka (W), Aufwand und Slayer-Set auf der IAAB-Keeper/BeatSeeker, >>Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile<<, selbstgebaute „Playstation“, Cover-Mukke, das persönliche innere Tempo, Interaktion dank Blog, Lesen, Cafè, Tour Catering, Netzer, nur einmal laufen!Fragebogen aus den Tagebüchern von Max Frisch

… und dabei hat mich einiges „umgehauen“…

 

 

4/4

Januar 30, 2016

44 Kopie

Völlig klar! Es wird ein Jahr der durchlaufen Fußpauke…
kombiniert mit aller schöner Musik dieser Welt! (z.B. den Sublime Frequencies)

Hurra.

Studio Stekker

Juli 24, 2015

IMG_4266
Wir nehmen gerade in Utrechts Kytopia die schöne, gleichermaßen clubbige Musik von Johannes Brecht auf. Welch großer Spaß mit drei tollen Schlagwerkern (Matteo Scrimali, Christian PrommerKuniyuki Takahashi)!
Im ehemaligen Kloster/Waisenhaus/Club gibt es um die Konzerthalle herum (in der wir uns ausgebreitet haben) verschiedene Studios, Rückzugsräume, vor allem massenhaft „vintage electronics“ (von Sonar Traffic), eine paradiesische Steilvorlage, die ausgiebig und 24/7 angenommen wird: von einigen coolen Typen, deren Sound ich schon länger schätze: Matthew Johnson, The Mole, Stimming, Howie B, Brandt Brauer Frick, Francesco TristanoMatt Didemus, Ben Westbeech, Peaking Lights, Deadbeat und von vielen anderen, die ich noch kennen lernen will…

Am heutige Samstag tritt die Wochengemeinschaft dann live auf dem Festival auf. Wir – Johannes Brecht (live premier) ft. Stimming, Kuniyuki Takahashi, Christian Prommer, Oli Rubow, Matteo Scrimalli – sind um 2015h dran. Bis dahin trotze ich dem Sturm und lege die Füße zum Sound der Abyssinians hoch.

11755821_10155807968200542_2643860513249520710_n

Hier noch meine Notizliste der guten Ideen und Gear-Tipps: JBL 305 (Abhöre), FIIO D07 (Konverter zur Nutzung des digitalen Laptop-Outputs), iConnectMIDI2 (externes MIDI-Interface),  Schlagzeugaufnahme mit nur einem Mikrofon, meinem Liebling: U47fet, Cabasa als elektronische Hihat (siehe auch Rhythm Tech Scratcher, Meinl Foot Cabasa), KiKa Castanets zur Clap-Simulation, die Eprom-Snaredrum Illusion von Kuniyuki Takahashi: eine leere Keksdose wird mit Glöckchen/Münzen/ Schlüssel… gefüllt und auf der Conga plaziert, der erstaunliche Bass eines mit den Fingern angetippten Fells/der Gran Cassa, die Hihat der Roland CR-8000 und die Stereo Hats des Boom-PlugIns, Matteos Nussrassel, deren Bambusrohr sich perfekt über Hihatstange stülpen lässt

11412267_10155604466670542_7582327244391961100_n

Zum Abschluss noch zwei kinderfreundliche Fahrradlösungen nach meinem Geschmack: Hooodie Big Cushie (Zitkussen!) und der Kindersattel auf Oberrohr. Holland!

IMG_4285 IMG_4286