Archive for the ‘House’ Category

+++Jubiläum+++Dresdner Drum Festival+++ Yo!

September 13, 2016

Ehrenhaft!
Trotz des Bilderbuchwetters schliessen sich die Herren Rubo(W)ölpl im fensterlosen Bunker ein und proben bis die Sonne untergeht für das Dresdner Drum & Bass Festival am kommenden Wochenende.
Dass sich der Stoff für eine derartige Foto-Love-Story zum Guten wenden MUSS, ist eh klar, dass das Jubiläumsfest ein Kracher werden wird, ebenso!

In diesem Sinne dann bis spätestens Sonntag Abend, 21.15 Uhr in der „Groove Station“ Dresden.

PS. Die Blumen im Hintergrund sind selbstverständlich für die Herzblut-Fraktion, all die Macher, Mitstreiter und Helfer:
Hut ab und 1000 Dank für diese „schönste Trommelveranstaltung“.
Und hey – es ist sehr schmeichelhaft und inspirierend für mich, dass ich nun schon zum vierten mal (nach 20102013, 2015) vorbeikommen darf 🙂

PPS. +++(W)ir werden nur neue Tracks spielen +++das nächste Album ist fast fertig+++Arbeitstitel: Punkt!

Christian, Todd & Billy

Juni 17, 2016

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Fabian Habicht erzählte mir vom Trompeter, der mit zwei Rhythmusmachern (inklusive SPD-SX Verwendung) unterwegs sei – 1,2,3,5: Screenshot und ein Bandcamp-Link zur Prüfung.

Eigentlich war ich anschließend in Sachen „French House“ unterwegs, als ich auf Todd Edwards stieß – den anderen Akufen

Ein Zufall zum Tagesabschluss bescherte mir die (völlig vergessene) Glass Menagerie LP („Observations & Reflections“), die vermutlich mein Erstkontakt mit Billy Cobham war (und mir damals bestimmt von Kay Richter auf Kassette überspielt wurde):

Drum Bug Recording present: Cabasa-Hat & 8″ Stack

März 25, 2016

Es ist die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag, sprich: Tanzverbot. Oder der passende Abend, im Bunker mal die leisen Dance-Hats aufzunehmen…

Zwei Lieblinge im Stereo-Panorama
Links, die Cabasa-Hat (wird auf dem Stiel getrommelt), rechts, das opulent aufgetürmte Becken/Percussion-Konstrukt, mit drei 8 Zoll Meinl Blechen (Candela Bell, Byzance Splash, Johnny Rabb additional), einem darauf gekletteten und mitraschelnden One-Shot Shaker und der darauf befestigten Kastagnette.

Da ich meinen Neuerwerb/Ex-Ladenhüter, den schönen Drum-Piezo „Drum Bug“ ausprobieren wollte, hatte ich ihn zunächst an die Cabasa geklebt (erst auf den Kunstoff-Rand, dann auf die Perlen – klang beides nicht gut), schliesslich am One-Shot-Shaker befestigt.
Dank EQ lässt sich das Piezo-Signal (Hi-Freq Noise) gut zumischen.

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Den Hauptanteil am aufgenommen Material haben zwei alte Neumann KM85 Kondenser geleistet. Ihr Signal wurde nicht weiter behandelt wurde. Lediglich die Summe wurde etwas komprimiert.

Public Posession

März 23, 2016

Der taz-Artikel über das Münchner Label Public Posession macht Lust auf mehr. Klar, wenn schon in der Überschrift vom >>exzellenten Ruf für unprätentiösen House-und Ambient-Sound mit Popappeal<< geschwärmt wird.

Anlässlich des Todes von Phife Dawgh wird im Anschluss eine ausgedehnte New School Gedenk-Minute/Listen Session eingelegt, u.a. mit dieser „Get up“ Version von Thomilla:

Tourgespräche

Februar 2, 2016

Markus Vieweg ist eigentlich Bassist (der Band Glasperlenspiel), aber auch ein Internet-afiner Mensch. So er hat er mit den von Apple bereitgestellten Tools ein von der Kritik gefeiertes Bass-e-Book veröffentlicht und mit seinem Blog „Tourgespräche“ eine Alternative zum klassischen Musikerinterview geschaffen. Gut vorbereitet und mit viel Zeit finden Unterhaltungen – vornehmlich mit Akteuren aus der zweiten Reihe des Showgeschäfts – jenseits der Langeweile längst bekannter Eckdaten und Fakten statt und werden zu einem anderthalbstündigen Podcast zusammengeschnitten.

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Wir trafen uns neulich zwischen Soundcheck und Festivalauftritt in meinem Mainzer Hotelzimmer und sprachen bei Kaffee und Kuchen über:

FOH, Mad ProfessorHeimstudioKompressormaske, Squarepusher, Bedroomproducer bzw. Zufall als neue Bestimmung, Jojo MayerVom Zitat zum Ich, Zuspieler, der „Sack um die Snare“, Echodrums, Solo-Performancesimulierter Aux-SendReverb Shots, Laurenz Theinerts Visual Piano zu meinen Organic Electro Beats 2003, Bandmensch, Rubo(W)ölpl aka (W), Aufwand und Slayer-Set auf der IAAB-Keeper/BeatSeeker, >>Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile<<, selbstgebaute „Playstation“, Cover-Mukke, das persönliche innere Tempo, Interaktion dank Blog, Lesen, Cafè, Tour Catering, Netzer, nur einmal laufen!Fragebogen aus den Tagebüchern von Max Frisch

… und dabei hat mich einiges „umgehauen“…

 

 

4/4

Januar 30, 2016

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Völlig klar! Es wird ein Jahr der durchlaufen Fußpauke…
kombiniert mit aller schöner Musik dieser Welt! (z.B. den Sublime Frequencies)

Hurra.

Studio Stekker

Juli 24, 2015

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Wir nehmen gerade in Utrechts Kytopia die schöne, gleichermaßen clubbige Musik von Johannes Brecht auf. Welch großer Spaß mit drei tollen Schlagwerkern (Matteo Scrimali, Christian PrommerKuniyuki Takahashi)!
Im ehemaligen Kloster/Waisenhaus/Club gibt es um die Konzerthalle herum (in der wir uns ausgebreitet haben) verschiedene Studios, Rückzugsräume, vor allem massenhaft „vintage electronics“ (von Sonar Traffic), eine paradiesische Steilvorlage, die ausgiebig und 24/7 angenommen wird: von einigen coolen Typen, deren Sound ich schon länger schätze: Matthew Johnson, The Mole, Stimming, Howie B, Brandt Brauer Frick, Francesco TristanoMatt Didemus, Ben Westbeech, Peaking Lights, Deadbeat und von vielen anderen, die ich noch kennen lernen will…

Am heutige Samstag tritt die Wochengemeinschaft dann live auf dem Festival auf. Wir – Johannes Brecht (live premier) ft. Stimming, Kuniyuki Takahashi, Christian Prommer, Oli Rubow, Matteo Scrimalli – sind um 2015h dran. Bis dahin trotze ich dem Sturm und lege die Füße zum Sound der Abyssinians hoch.

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Hier noch meine Notizliste der guten Ideen und Gear-Tipps: JBL 305 (Abhöre), FIIO D07 (Konverter zur Nutzung des digitalen Laptop-Outputs), iConnectMIDI2 (externes MIDI-Interface),  Schlagzeugaufnahme mit nur einem Mikrofon, meinem Liebling: U47fet, Cabasa als elektronische Hihat (siehe auch Rhythm Tech Scratcher, Meinl Foot Cabasa), KiKa Castanets zur Clap-Simulation, die Eprom-Snaredrum Illusion von Kuniyuki Takahashi: eine leere Keksdose wird mit Glöckchen/Münzen/ Schlüssel… gefüllt und auf der Conga plaziert, der erstaunliche Bass eines mit den Fingern angetippten Fells/der Gran Cassa, die Hihat der Roland CR-8000 und die Stereo Hats des Boom-PlugIns, Matteos Nussrassel, deren Bambusrohr sich perfekt über Hihatstange stülpen lässt

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Zum Abschluss noch zwei kinderfreundliche Fahrradlösungen nach meinem Geschmack: Hooodie Big Cushie (Zitkussen!) und der Kindersattel auf Oberrohr. Holland!

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25 Best Dub-Techno Tracks Ever

Juni 15, 2015

Meine Woche beginnt mit den 25 besten Dub-Techno Tracks (laut Fact Mag).

Und wenn schon Wettkampf-Modus, dann hänge ich gleich noch die 50 besten elektronischen Alben von 1988 bis 2013 (aus einer Groove Umfrage) hinterher

R is for Roland …is for Rubow

Juni 2, 2015

Hatte heute schön Zeit, mich durch den liebevoll gestalteten und gut recherchierten Kaffeehaus-Bildband „R is for Roland“ (an illustrated book by Tabita Hub. Written by Michal Matlak and Florian Anwander) zu bewegen und hier und dort intensiv zu verweilen.

Und muss daher gleich mal ein paar (mir neue) Erkenntnisse rausposaunen:
Egyptian Lovers Happy Accident mit der Roland TR-808 (Seite 143)
>>I was in the studio making my first record when the engineer accidentally put a plug in the wrong output. I heard this and quickly stopped the session to find out what it was. I programmed it and made a rhythm and saved it for my next record, „Egypt, Egypt“ and it became my sound<< und DER Signature Sound des Electro Genres.

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Boss HC-2
>>The circuit is the same as the one of the TR-808 handclap. Pure analog clap heaven<< Seite 196 – TR-707 Flam oder Malf? Da muss ich wohl mal beim „Analog Roland Orchestra“ nachfragen, ob das so stimmt: >>the 707 also offers a „flam“ function: when playing in certain sounds, such as toms, if you press it twice you get the „flammed“ version of the instrument. The „flam“ refers to a second, quieter hit behind the actual main hit.<< Seite 321

PS. die Roland TR-707 erinnert mich immer als erstes an meinen Schlagzeugunterricht bei Peter Kumpf und dann erst an die House Classics à la

Mr. Fingers „Can you feel it“ (1986)

Mr. Fingers „Washing Machine“ (1986)

Marshall Jefferson „Move your body“ (1986)

Housemaster Boyz „House Nation“ (1987)

mein Tisch

Mai 20, 2015

Tschaka, das e-Setup für heute Abend – ( W ) in der Frankfurter Fabrik – ist gefunden.

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…und bleibt rotz der vollen Tischlänge Straßenbahn/Car2Go kompatibel (2x Pedaltrain, 1x Beckenrucksack).

Nachklapp, die technische Seite

Mein akustischer Schlagzeug-Sound (Kick, Snare, Hihat, 2 Becken) wird mit Hilfe von Ableton-Rechner, Acidlab 303 und einem Boss Space Echo auf unterschiedliche Weise elektronisch bereichert.

Das Herzstück ist der Musikcomputer (ein 2009er MacBook Pro, mit Ableton 8 Software, einem RME-Baby-(Audiointer)face und einem Traktor F1 Controller). Dieser ist mit einem MIDI-Kabel mit Peters Rechner verbunden; die für Tempo und Synchronisation verantwortliche Midiclock kommt im Idealfall vom Erfindungsbüro Rest, ansonsten aus dem Ableton-Master.

Ableton als „Effektprozessor“
1. Ich klemme ein Mikrofon (Sennheiser e604) zwischen Snare und Hihat. Das Signal wird im RME (Input 1) vorverstärkt, in einer Ableton-Spur ggf. klanglich optimiert und von dort aus verschiedenen Aufgaben zugeführt:
a. Echodrums
Das Snaresignal wird (durch Output 3) via Boss A/B-Box (also On/Off) zum Delay-Gerät geschickt.
b. Echodrums advanced
Das Snaresignal wird mit einem im Kreis laufenden Synthchord und dem Freeware TAL-Vocoder „harmonisiert“ dann (durch Output 3) via A/B-Box zum Boss-Delay geschickt.
c. Roomshot
Das Snaresignal zum Return-Channel gesendet, in dem sich ein Reverb-PlugIn (Valhalla) befindet. Hinterm Hallraum befindet sich ein (Waves One-Knob) Filter
d. Looper
Das Snaresignal wird zum Return-Channel gesendet, in dem sich der Ableton Looper und eine nachbearbeitende Effektkette befindet.
e. Edrum Modul
Der Snarekanal wird zu einer weiteren Audiospur geroutet. Dort befindet sich das ApTrigga PlugIn, mit dem sich ein zusätzliches Snaresample addieren lässt.
2. Die Acidlab Bassline wird in den Input 2 des Babyface gesteckt, um ihr Signal im Ableton mit einem Filter Delay oder Resonator zu transformieren.

Ableton als Sample-Workstation
Ich habe für jeden Song-Part (Szene) maximal drei vorbereitete Clips: Bass, Akkorde, Texturen. Sowie die stumm mitlaufende Vocoder-Fläche (s.o.)
Dazu gesellen sich die zweitaktigen akustischen Drumloops (s.o.) und ein weiterer Ableton-Looper mit dem ich verschiedene Vocal-Acappelas verbinde.

Ableton als Mischpult
Den internen Click route ich auf den externen Output 4, das Snare-Signal fürs Echogerät auf Output 3 (Damit diese Lösung mit dem RME Babyface funktioniert, verwende ich dieses spezielle Sommercable).
Auf Output 1 fasse ich alle Bass-lastigen Signale zu einem Mono-Signal für den FOH zusammen (Acidlab Bassline, Ableton Bass, Kick-Loop).
Mit dem Output 2 schicke die Mono-Summe aller harmonischer und rhythmischer Events raus. Diese wird gesplittet und geht einmal direkt zum FOH, einmal via „Playstation“ (bzw. ihrem grünen Send Button) in den zweiten Eingangskanal des RE-20 und kann dort ebenfalls ge-dubbed werden.

Das Echosignal des RE-20 wird ebenfalls in mono versendet und durch eine DI-Box zum FOH übermittelt.

Den F1 Kontrol habe ich wie folgt belegt:

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Wenn ich mehr als 16 Scenes benötige, lege ich im F1 Controller Editor ein weiteres Template an.

PS. neulich sah das Setup noch ganz anders aus 🙂