der flexibel addierte Clap

Ein kleiner Nachtrag für Paul Seidel und Jan Stix Pfennig: die drei schönsten Möglichkeiten, wie sich mit der akustischen Snare – flexibel und Arrangement-tauglich – ein zusätzlicher Handclap-Sound beisteuern lässt:

clap

1. very Oldschool, mit dem Snare Mikro und einem Dynacord Digital Hit.
OK, das Gerät ist mittlerweile über 30 Jahre alt, aber anscheinend wurden 2241 Stück davon verkauft. Sprich, es sollte aufzutreiben sein. Und Micha Buchner – seines Zeichens Dr. Drumsynth, Instrumenterfinder und Hüter des Dynacord Museums, kann Dir bestimmt für ein falsches Preset/Gerät, das „richtige“ Clap Eprom beschaffen.
Die Idee des Digital Hit Bodentreters jedenfalls ist klasse: das Snare Mikrofon wird durch die Kiste geschleift, wo sich der Anteil (MIC-MIXED-EFF) des ab einer bestimmten Schwelle (SENSIVITY) ausgelösten Klanges zumischen lässt. Ob ich das zusätzliche Eprom-Sample hören möchte oder nicht, entscheide ich mit einem Fußtritt (EFFECT ON/OFF).

2. klassisch mit einem Trigger Pickup und einem Soundmodul, deren Kabel-Verbindung durch eine A/B-Box verläuft. Sie ist der „Zuschalter“, wird von mir meistens links neben dem Hihatpedal positioniert und mit der Ferse des linken Fusses bedient :
leuchtet sie gelb, dann wird im Modul der Clapsound getriggert, beim roten Licht gibt’s keinen Zusatzklang.
Vermutlich hat jedes klassisches Edrum-Modul verschiedene Klatschgeräusche an Board, aber nichts geht über ein Simmons Claptrap oder den Boss HC-2, der den originalen, analogen 808 Clap bietet.

3. Wenn ich meinen zusätzlichen Clapsound lieber durch einen Padschlag de/akiviere, dann könnte ich dieses Vorhaben derart realisieren:
– mit einem SPD-S(X), auf welchem ich mit einer Schlagfläche zwischen zwei Patches hin-und herspringe und somit mein Snare-Trigger-Signal entweder ein Clap-Sample triggert oder halt nichts.
– ich gehe mit einem Trigger-Pickup oder dem Snaremikro in die Soundkarte meines Computers. Dort helfen mir Ableton und das ApTrigga Plug-In, mit diesem Impuls mein Wunsch-Sample auszulösen. Mit einem kleinen Pad (z.B. aus der Bar-Trigger Familie) gehe ich ebenfalls direkt in die Soundkarte und verwende diesen Audioimpuls mittels des Freeware Plug-In pizmidi als MIDI CC Befehl (oder der Max4Live Anwendung Peaks & Notes) zur Öffnung/Schliessung des ApTrigger Kanals.

PS. mit Planung und Bau einer akustischen Klatsch-Konstruktion beschäftige ich mich dann morgen…

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3 Antworten to “der flexibel addierte Clap”

  1. The Onehand Handclap | E-BEATS Says:

    […] mit nur einem Stockschlag ein typisches Handclap-Sample akustisch imitieren zu können. Wer auf unterstützende Elektronik verzichtet, erzeugt seine Klatschklang-illusion gerne mit einem Vor-und Hauptschlag (Rim/Rim oder […]

  2. Casta-Claps | E-BEATS Says:

    […] Es wurde hier im Blog diesbezüglich schon einiges gecheckt, vom zweihändigen Rim-Flam à la ?uestlove, über den One-Handed Flam, abenteuerliche DIY Gebilde und hybride Strukturen. […]

  3. Workshop Drums & Percussion “Signature Sounds (V) Clap your Hands” | E-BEATS Says:

    […] https://87bpm.wordpress.com/2015/06/29/der-flexibel-addierte-clap/ […]

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