Sound Of Peas

Aristoteles’ These „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ kann man als eine Umschreibung des Begriffs Synergie auffassen. Eine solche fühlt sich nicht nur beim Musikmachen gut und richtig an, sondern aktuell auch in Bezug auf meinen Spendenschneeball:
In erster Linie wollte ich meinem persönlichen Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem unmenschlichen Kriegstreiben einfach irgendetwas entgegensetzen, um nicht nur hilflos Schreckensnachrichten zu konsumieren. Letztlich reicht dafür ja die Auslösung eines Rucks zur Überwindung.
Dann: machen! Und plötzlich merkt man, wie eine Idee zunächst von anderen goutiert, dann aber auch übernommen und erweitert wird. Und zack summieren sich die so entstehenden Einzelaktionen zu einer GANZ schön großEN Zahl (die sich mittlerweile kurz vor 10000 Euro eingependelt hat)!
Diesbezüglich kann ich mich nicht oft genug für’s Sich-Drauf-Einlassen und Mitmachen bedanken.
Es ist darüberhinaus immer wieder bemerkenswert schön, festzustellen, dass wir sowohl Sachen anpacken, für unsere Positionen einstehen, als auch Dinge bewegen können!
Aber, dass wir – im besten Luisa Neubauer Sinn* – dranbleiben müssen!

* >>Die Geschichte, dass wir einmal Menschen mobilisiert haben und die Politik davon jetzt jahrelang zehren kann, funktioniert ja so nicht. In dem Augenblick, in dem wir nicht mehr auf die Straße gehen, erwächst das Narrativ: Die Leute wollen es nicht mehr. Dem stellen wir uns ununterbrochen entgegen.<<

Angelehnt einen eine Konzeptkunst Anweisung von Yoko Ono baue ich mir deshalb heute einen politisch-konstruktiven Shaker und nenne ihn „Sound of Peas“.
Und die Anleitung dazu lasse ich auf eine Postkarte drucken:
a. damit ganz viele Menschen hoffnungsvoll Musik machen,
b. um weitere Spenden für die humanitäre Hilfe zu erwirtschaften. Sprich, für 3 Euro kannst Du bei mir nicht nur ein Sample-Tässchen bestellen, sondern jetzt auch noch diese Postkarte (mit persönlichem Gruß und Smiley). Überweise 3 € via Paypal an o@olirubow.de, hinterlasse mir dort Deine Adresse und ich schreibe Dir sobald das Material aus der Druckerei gekommen ist.

Flagge zu zeigen fällt mir schwer – ich möchte nicht ein ganzes Land und seine Bürger wegen einer mächtig verdorbenen Chefetage ins Abseits stellen, dennoch drängt’s mich zur Positionierung.
Dafür hilft mir der bei Yoko entdeckte Homophon (peace/peas). Dank der „Sounds of Peas“ erklingt Musik. Die Fahnen überlagern sich in schwarzweiß, wobei dringend benötigte Graustufen entstehen. Tatsächliche Farbe bringt die Erbse ins Spiel – sie verheißt Hoffnung!



3 Antworten to “Sound Of Peas”

  1. Oli Says:

    Sound of Peace

  2. Jetzt! | E-BEATS Says:

    […] Bandcamp am heutigen 1. April auf seine Provision…– nächste Woche kommen die „Drop Beats Not Bombs“ Postkarten aus der Druckerei. Gerne schreibe ich Dir nen persönlichen Gruß oder schicke Dir mehrere zur […]

  3. Erbsen! | E-BEATS Says:

    […] Die „Sound Of Peas“ Postkarten wären jetzt da. Und Du kannst sie für 3€ kaufen – eine Art Mini-Workshop mit friedvoller Attitude. Ich schreibe sie entweder Dir mit einem netten Gruß oder auch direkt an Herrn Putin (Владимир Путин / ул. Ильинка 23 / г. МОСКВА 103132 / Russische Föderation) oder schicke dir selbstverständlich auch gerne mehrere Karten zu.Tatsächlich hätte ich auch ein passendes Arbeitsblatt für den Musikunterricht parat…Just ask. […]

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