Archive for the ‘Live’ Category

über die Bockenheimerlandstraß mit der Akten-Dasch!

November 14, 2018

Anknüpfend an das ungehörte Fill-In, hier das komplette Gegenteil: ein kleines Solo aus Backnang, neulich mit Fola Dada:

Den Schnippsel habe ich aus diesem Video herausgeschnitten.

alt & Keyboarder?

November 6, 2018
Ich freue mich auf München, auch wenn ich für die Sueddeutsche ein Keyboarder bin.
Aber meinetwegen. So werde ich auch (im besten Cecyl Taylor Sinne) auf den 88 Trommeln alles geben. Notfalls à la Omar Sosa Blumen zaubern…
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Wird auf jeden Fall eine vielversprechende Woche!

DO 08.11.18 „Hattler“ Reutlingen, Franz K
FR 09.11.18 „Luminos W“ München, 29. Jazzfest @ Gasteig
SA 10.11.18 „DePhazz“ EST-Narva, Idee Jazz Festival
SO 11.11.18 „Fola Dada feat. Joo Kraus“ Frankenthal
DI 13.11.18 „Hattler“ Rüsselsheim, Theater

Herzstücke

Oktober 22, 2018

Die Woche wird bunt werden:
Am Mittwoch spielen wir mit Netzer in Bremen und zwar im Anschluss an die Antrittsvorlesung (Professur für Performance, Kreation und Interpretation) des umtriebigen Trommel-Künstlers Raphael Sbrzesny!

Unbekannt

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Samstag und Sonntag dann die Reise bzw. zwei Konzerte mit Uwe Ochsenknecht & Joo Kraus in Ulm und Biberach.

100 Jahre Copyright

Oktober 18, 2018

Wäre ich in Berlin, würde ich dieses Wochenende das von Detlef Diederichsen kuratierte Festival „100 Jahre Copyright“ besuchen.

Falls Du am Sonntag im Rhein-Main-Gebiet bist, komm doch ins Rüsselheimer „Rind“. Dort werden wir mit Luminos W auch den ein oder anderen Beitrag zum Thema leisten, beispielsweise unsere Collage über das Soul II Soul Acappella von „Back to life“:

die nächste Schaustellerreise

Oktober 14, 2018
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Welch wohltuender Wiedereinstieg mit Hattler! Und bemerkenswert, dass die überwundene Kunstpause nicht nur unsere Spielfreude, sondern auch das Inhaltliche derart beflügelt.
Dass die Oktobersonne einvernehmlich mitstrahlt müsste gar nicht erwähnt werden.
Beim Konzert im KS Audio Showroom beeindruckte mich zunächst der äusserst angenehm klingende Raum, dann die darin verbauten Akustikmaßnahmen – von klassisch-bewährt (viel Holz, Lochplatten, große, stimmbare Halbzylinder-Bassfallen, keine parallelen Flächen) hinzu digital-innovativ, nämlich der Kombination aus 16? Mikrofonen, noch mehr in Halbhöhenlage verbauten und von der Decke hängenden Aktivboxen, sowie einer speziellen Software, dank der sich per Mausclick verschiedene Räumlichkeiten zum Lautsprecherklang addieren lassen.

Quasi wie im autonomen Feedbackloop von Originalsignal und Effekt, den ich es beim Echotrommeln mit naher Monitorbox so liebe…

Ein aufwendiges und besonderes System jedenfalls – ob es dafür wohl irgendein analoges Vorbild gibt? Vielleicht realisiert aus mechanisch verschieb- oder drehbare Wänden (wie wir sie aus Tonstudios kennen) und großen, sich öffnenden Tonnen für den Nachhall?
PS. Mit dem Besuch bei KS kannte ich nun auch den Herkunftsort der Klein und Steck-Anlage, die ich während meiner Zivi-Zeit in der Villa Roller jedes Wochenende schleppen, aufbauen und betreuen musste, ne durfte, und dabei eine Menge gelernt hatte: dass außerhalb meines Jazz-Mikrokosmos noch ganz andere intensive Musikgenres und Szenen existieren (in dem Fall: Hardcore, Punk), dass der FOH Platz eigentlich das gleiche Gewicht hat wie die auftretende Combo…

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Die Hattler Tour geht im November weiter (09.11. Reutlingen, 13.11. Rüsselsheim) und die schicke Grafik kommt – wie immer – aus dem Hause Karlssonwilker Inc. NYC

das andere Snaredrum Solo

August 27, 2018

Wenn man nur den FB-Ausschnitt von Ryosuke Kiyasu sieht, hakt man die Performance vermutlich irgendwo zwischen schräg, freakig oder besoffen? ab.
Lässt man sich jedoch auf die ganzen 13 Minuten (oder mehr) ein, erkennt man einen klaren Spannungsbogen und ausgecheckten Trommel-Minimalimus.

 

Derart im Fluss, lese ich direkt Philip Rhensius‘ Bericht über das Berliner Atonal Festival., lerne dabei das Wort/Phänomen Pareidolie kennen und freue mich über Zusammenhänge wie diesen:
>>Wenn eine derart radikale Musik, auch wenn sie wegen des schlauen Marketings ein bisschen von ihrer einstmaligen subkulturellen Wucht eingebüßt hat, Tausende Menschen begeistert, muss gefragt werden, warum: Vielleicht, weil sie unserer Entfremdung von der Umwelt ein ästhetisches Äquivalent bietet. Sie bietet Katharsis und das Angebot, sich mit den Maschinen für einen Moment zu versöhnen und nachzuspüren, wie das ist, ein Wesen zu sein, durch das Strom fließt.<<

double bassdrum!

August 26, 2018

Bisher hatte ich bei den clubbigeren Gigs des „Temporären elektronischen Salons“ rechts neben dem Camco-Pedal ein Roland KT-10 aufgestellt. So (und mit dem angebundenen Vermona Kick Lancet Modul) liessen sich nicht nur typische Four-On-The-Floor Klischees stilecht bedienen, sondern – wenn man den linken Fuss zudem auf dem Bassdrumpedal abstellte – auch ungewöhnliche Patterns mit zwei Basstrommeltönen erzeugen. Klang spannend, mutete aber rein optisch etwas seltsam an…
Jetzt habe ich das KT-10 links von der Hihatmaschine positioniert und freue mich, dass ich mit dem linken Fuss ganz locker (parallel zu jeglichem Beat aus dem Fundus) ein elektronisches Viertelfundament legen kann – mal laut/fett/dominant, mal dezent/dünn.
Aber auch andere getretene Hihat-Klischees, wie beispielsweise jazzige 2 und 4, funktionieren prächtig.
Jetzt muss ich mir wohl noch ein Drop-Clutch besorgen: hello e&a double bassdrum!

Oder ich verwende eine geschlossene Zweit-Hihat; beispielsweise die Kallas X-Hat oder halt die interessante Bastelleihgabe von Olaf Cremer, die er mir zufällig just zu eben dieser Links-Fuss-Kick Premiere beim Museumsuferfest mitgebracht hat:
eine geschlossene 6″ Zoll Miniatur-Hihat, die sich an einer Stimmschraube an Snare oder Tom festmachen lässt…

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No Stressbrett

August 18, 2018

Habe mir heute mal ein reisefreundliches Elektronik-Brett für die DePhazzBlack White Mono Tour“ zusammengeklebt:
Ein kleines Mackie Pult für den InEar-Mix (aus Monitor-, Playback- und Click-Signalen), das altbewärte Boss-Pärchen aus A/B-2 und RE-20 für Hall- und Echo-Effekte, sowie ein brandneues Roland SPD::One Electro für elektronische Signature Sounds (Claps, Booms, Hats, Piuus und 1 Lieblingssample).
(Für die Sommercable bedanke ich mich Thierry, für die Voodoo Lab Verstromung bei Jürgen Kirschner.)

Kannste Dir auch gerne mal anhören 🙂

05.09.18 Berlin · Lido
06.09.18 Hannover · MuZ
07.09.18 Hamburg · Mojo
08.09.18 Osnabrück · Lagerhalle
09.09.18 Düsseldorf · Capitol
11.09.18 Köln · Stadtgarten
12.09.18 Kaiserslautern · Kammgarn
13.09.18 Karlsruhe · Tollhaus
14.09.18 Heidelberg · Karlstorbahnhof
15.09.18 Ludwigsburg · Scala
16.09.18 Freiburg · Jazzhaus
19.09.18 A-Lustenau · Freudenhaus
20.09.18 A-Innsbruck · Treibhaus
21.09.18 München · Ampere
22.09.18 Friedrichshafen · Bahnhof Fischbach
24.09.18 A-Wien · Porgy & Bess
25.09.18 CZ-Prag · Lucerna Music Bar
26.09.18 Leipzig · UT Connewitz

…und vielleicht lese ich Dir dann sogar auch noch meine momentane Lieblingspassage aus der Karl Bartos Biografie („Der Klang der Maschine„) vor?

Live Beat Analysis

August 16, 2018

Neulich, während der interaktiven Combo/DJ Nacht im Yachtclub, wünschte ich mir wieder mal ein Ableton PlugIn, welches ein aufgelegtes oder gejamtes Tempo ermitteln bzw. diesem folgen könnte: einen erweiterten Beat Counter mit Beat Sync Button, wie er heute bei Pioneer, Traktor & co zur Standardausstattung gehört.
Es gibt ja schon M4L Ansätze wie den Beat Seeker oder James Holdens Group Humanizer, Logic hat ein BPM Counter PlugIn und die Smart Tempo Abteilung.
Aber plattformübergreifend und richtig spannend fand ich das (leider sich noch in der Testphase befindenden) Beattracker PlugIn, auf das mich Lars Bartkuhn dann ein paar Tage nach dem Gig aufmerksam gemacht hat:

beattracker2

Die niederländischen Showsync Schmiede hat aber noch andere, höchst interessante Helferlein auf ihrer Seite. Dabei hat es mir vor allem Livesync angetan, >>a series of free Max For Live plugins that accurately synchronize tempos, song positions, clips and track parameters of Ableton Live sets via a network connection.<<
Vielleicht die nächste Alternative zur Midi-Sync und Ableton Link?

Frankfurt am Meer, ich wäre wieder da

August 7, 2018

Der Sommer ist doch so toll – habe wieder ne Menge gelernt:

 

  • es gibt asphaltschwarzes Vanilleeis – ob dieser Dreh dem Erfinder einen ähnlichen Erfolg bescheren wird, wie es einst (1969) dem Spaghettieis gelang?
  • Ein Wurstautomat im Welzheimer Wald…oh man…anyway, dortiges Glamping = 1a
  • Die schlafende Seele: endlich mal wieder eine Botero Skulptur, noch dazu direkt hinterm Backstagebreich des Vaduz Soundz Festivals – very nice!
  • 1959, the year that chanced Jazz…
    #

  • Heisse Erkenntnis 1: mein Macbook verkraftete die kräftige Sonnenbestrahlung der Salem-Bühne überhaupt nicht. Audio wurde gummig und ungenießbar. Selbst ein Neustart verbesserte erstmal nichts – erst nach konsequenter Abkühlung.
  • Heisse Erkenntnis 2, dass ein finnischer Trucker seine vermisste Sauna derart kompensierte, in dem er die Scheiben seines Führerhäuschen mit schwarzer Folie präparierte, Motor und Heizung anmachte, um einfach noch besser schwitzen zu können. Hey!
  • Nicht zu vergessen: ca. 38 Freundeskreis Nummern in der Birne.
  • Mein Lernstündchen soll weiter gehen mit der Vertiefung von PeteBeatMixtapes, MXXWLL , L. Young Acappelas und Alessandro Alessandronis „Work Cycle“ (1982)
    Danke an Don Phillipe, Afrob und Matteo für neues Material!
  • Ausserdem möchte ich unbedingt Lillos Tipp unter die Lupe nehmen: das iConnectivity PlayAUDIO12, ein 500$ Audiointerface mit integrierter Redundanz-Lösung.
  • Konnakol ist auch ’ne feine Sache, nach Hakims Infusionspritze haut Claudio Spieler (beim wunderbaren Creativ Drum Camp) in dieselbe Kerbe!
  • Und dann auch wieder los – in den Yachtclub, ans Meer. Der temporäre elektronische Salon ruft (gleich dreimal im August!