Musik für Feiertage

Oktober 31, 2017

Also, eine Klangtapete für Geburtstage (in dem Fall Folas 40ter) und andere Feiertage (Reformation, eigentlich auch was Schönes):

Knower „P.Y.T.“
Banda Black Rio „Leblon Via Vaz Lôbo“
Dwele „Know Your Name“
Pat Metheny „Everyday“
Steely Dan „Don’t Take Me Alive“
Shawn Phillips „I Don’t Want To Leave You, I Just Came To Say Good-Bye“
Mad Professor And Jah Shaka „Morphing Dub“
David Sanborn „Run for Cover“
Wheather Report „Corner Pocket“
Roy Hamilton „Take Your Time (Instrumental)“
Ahmad Jamal featuring Abd Al Malik „Marseille“
George Duke „Uncle Remus“
Massive Attack & Mad Professor „Radiation Ruling The Nation (Protection)“
Bon Iver „Re: Stacks“
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(m)eine spielerische Lehrmethode

Oktober 24, 2017

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Sehr stringent: ich komme eben zurück von der Hochschule und im Briefkasten liegt mein neues Lehrbuch. Das Inhaltliche ist mir natürlich bekannt, dennoch war ich sehr gespannt, wie letztlich die drei eingelegten DIN A3 Bögen mit den perforierten Spielkarten aussehen würden – und ich bin begeistert!
Jetzt kann ich  „Das Moderne Schlagzeugquartett“ getrost in die Welt ziehen lassen 🙂

[ab 30.10.2017 via Amazon, ab jetzt beim LEU-Verlag direkt]

Selbstvermarktung, Authentizität, Jazzmusiker, Musikindustrie

Oktober 24, 2017

Die 3Sat Doku „Der Preis der Anna-Lena Schnabel“ und die dazugehörende Pressewahrnehmung („Die Zeit„, NDR Gegendarstellung via Meedia) bilden eine interessante Diskussionsgrundlage zu den Begriffen:
Selbstvermarktung, Authentizität, Jazzmusiker, Musikindustrie

Im Film mit dabei: der tolle Wolf Kerschek, sowie im Soundtrack dieses schöne Stück von Bon Iver:

Drumbasics: Trommelfell, Maultrommel, ich trommel!

Oktober 23, 2017

u.a. mit Wolfram Winkel, Carola Grey

Take your Time!

Oktober 23, 2017

Eigentlich wollte ich mich vor der Abfahrt zum Amsterdam Dance Event nur noch ein wenig bewegen, etwas frei spielen und zack hat es mich beim Versuch eines eleganten Fussballtricks (Maradonna Spin) derart verspult bzw. mir lautstark das rechte Knie verdreht, so dass ich erstmal unbewegbar und sorgenvoll auf dem Boden lag – (Amster)Damn!!! Glücklichweise konnte ich dann doch einigermaßen gut laufen, so dass ich mich nach intensiver Kühlung und dem Besuch der Notaufnahme, für die Reise und den Gig in Holland entschieden habe.
Erkenntnisse: 1. Nach der langen Autofahrt und dementsprechenden Sitzwinkel) konnte ich nur noch zaghaft hinken, aber das Trommeln ging schmerzfrei – und wie schon öfters im Musikerleben: das Musikmachen hat was heilendes…
2. schon der erste tolle DJ des Abends (Mark Grusane) hatte mir mit seiner Eröffnung den Tipp für die nächste Zeit gegeben: nämlich mein Aktivitäts und Reisepensum der nächsten Tage deutlich zu reduzieren, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Take your Time, Oli!

3. Anstelle mich über die zeitferne Terminvergabe der Orthopäden zu ärgern, habe ich vorhin direkt die Physiotherapie angesteuert und wurde mit guten Tipps zur aktiven Heilungsunterstützung versorgt.
4. Blog-relevant: Unglaublich, was für einen 1a funktionalen und fetten Sound die beiden Sennerheiser Mikros MD421 (für meine Resofell-freie Kick) und das e604! (als Mono-Overhead) im Mix mit der ganzen Elektronik hinzaubern!

Ach ja: das einstündige Duo-Set mit Lars Bartkuhn (ab ca. 1.52.00) hat wirklich großen Spaß gemacht, so wie der ganze Rush Hour / Sounds Familiar Instore Evening (mit Mark Grusane, DJ Spinna, Lee Collins, Antal):

Und zum Abschluss noch ne Bombe aus dem Rush Hour Vertrieb

Die kleine Oktoberrevolution

Oktober 20, 2017

Angespornt durch die gestrige taz, die sich jetzt schon mal prognostizierend dem Hundertsten der russischen Oktoberrevolution (am 07.11.) näherte, habe ich eben die Reform meiner Kopfhörerpolster durchgezogen und die 17 Jahre alten HD-25 Ohrpolster durch die Velour-Variante ersetzt.

Und jetzt höre ich mir dadurch die ganzen Jazz Tipps der letzten Tage an:
1.von Lars Bartkuhn: Steve Tibbetts „Northern Song“ (1982)/“Safe Journey“ (1984), Mike Mainieri „Wanderlust“ (1981), sowie diesen Glenn Astro&max Graef Mix (2016):

2. durch Tobias Rapps FB-Seite: Roberto Di Gioia „WebWeb“ (2017) mit Peter Gall on drums.

3. Vulfpeck mit Michael Bland hinterm Schlagzeug!

A Tsunami of Voices

Oktober 20, 2017

Dass in der Frankfurter Schirn „Die Erfindung einer Illusion“ als Überschrift zur Musikschule dient, fand ich schon mal klasse.
Beim Wort „Illusion“ muss ich immer als erstes an Jojo Mayer denken. Am selben Abend aber entdeckte ich noch ein weiteres passendes Beispiel für die Verbindung aus Musikmachen und eine Illusion zu erzeugen, denn da hat mir Lars Bartkuhn den Ableton Loop Vortrag „Failure=Success“ von Robert Henke gezeigt, dessen Finale in dieses grandioses Chor Sample mündet.

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Es geht um die Softrocknummer „I’m not alone“ von 10cc aus dem Jahr 1975, einer Meisterleistung des Multitrack-Recordings, bei der das Mischpult zum Keyboard und der Keyboard-Ton zur Bassdrum wurde.

Erstsemestler!

Oktober 17, 2017

Toll, im fortgeschrittenen Alter dann doch auch mal eine Musikhochschule zu besuchen.
Und da ich ja schon vor dem ersten Schultag etwas gelernt habe – nämlich, wie geschickt und simple sich ein intelligentes Postfach im Mail-Programm einrichten lässt – und zudem eine Ablage mit der perfekten Zahlenkombi 309 zugewiesen bekam, wird es vielversprechend weitergehen!

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if you can say it, you can play it!

Oktober 17, 2017

Onomatopoesie, Linda!

Sommermusik, passt!

Oktober 16, 2017

Ehrlich gesagt dachte ich, dass sich Moritz eine schön-pragmatische Klangcollage aus französischem Jazz-Rap (Hocus Pocus?) und lauten, hochfrequenten Percussion-Sounds (best-service Sampling CD?) zur Anlageneinstellung gebastelt hat…aber weit gefehlt!
Denn was mich da beim DePhazz Soundcheck aufhorchen ließ, ist aktuelle Musik des mittlerweile 87 jährigen Ahmad Jamal. Und die – sensationell modern nach vorne gemischte – Perkussionspur kommt übrigens von Manolo Badrena.