Live Drummer plus Dub Mixer

Juni 2, 2019

Hier zwei schöne Videos mit Drummer Dan Mayo und Noam Levinberg an der Dubkonsole (Roland PA120 Mixer, 2 Ibanez Stompboxes AD9 und TS9DX):

Transkriptionshilfen

Mai 30, 2019

Zwei geschickte Tools, um Grooves auszuchecken:

1. Freeware Equalizer für den Mac, dank dessen 31 Bändern sich die unterschiedlichen Trommeln und Becken geschickt in den Vordergrund schieben lassen:
eqMac2

2. Tipp von Christoph Huber: die Anytune App, um Songs langsamer abzuspielen, Tonhöhe zu verändern, Loops & Marker zu setzen.
Die Standard Version ist gratis, die Pro-Version gibt es mit Musiklehrernachweis gar auch umsonst.

RemindeЯ

Mai 29, 2019

Als gestandener Echologe vergleicht man ja gerne seine Wunschträume mit den Ankündigungen der Effektgeräte-Manufakturen. Nach der diesjährigen Superbooth bin ich mächtig hellhörig geworden und schreibe mir im Kalender quer über den kompletten Herbst: Reminder zum Release von Enjoy ElectronicsRemindeЯ!

Dieses Dual-Delay, plus Freeverb Hall, zwei 12 dB/Okt. Chamberlin Hochpass-Filtern und synchronisierbarem LFO geht sogar noch über die Zutaten-Liste meines neulich gemalten Ideal-Echos hinaus:

Echo-Traum

Quasi, Traum-Echo!

Reminder

Oder: von Echodreams zu Echodrums…

echodrums-titel

motiviert eingetaucht!

Mai 29, 2019

The Recording Studio As A Compositional Tool

Mai 27, 2019

In seinem Artikel “ Revisiting Brian Eno’s ‘The Studio as a Compositional Tool’“ überdenkt Dylan Eller die Beziehung von Musik und Technologie, (jene >>ever-evolving relationship music has with technology, beginning with the invention of audio recording<<) aus heutiger Perspektive.

Mir gefällt vor allem die Differenzierung der technologiebedingten Veränderungen: da gibt es kleinere („change of degree“), wie zum Beispiel der Röhrenverstärker, der weitgehend durch Verstärkerschaltungen mit Transistoren ersetzt wurde, aber auch technische Neuerungen, die einen maßgeblichen Wandel („change of kind“) beförderten. In dieser Kategorie sah Eno damals die Mehrspuraufnahme und die Möglichkeit des nachträglichen Overdubs.

souverän

Mai 25, 2019

Weltverbundene Ruhe und der/die Kick zum richtigen Zeitpunkt:

 

FM glitch Percussion

Mai 25, 2019

Das fmperc2 ist ein M4L PlugIn (ab 4 Euro), das in Verbindung mit dem BopPad vielleicht auch Freejazz-Freunde den Ableton-Rechner mitnehmen lässt?

Milchmonster & Sopransaxofon

Mai 20, 2019

 

Vermutlich liegt es an den Bohnen und der Tagesform, dass es in der Nähe meiner Kaffeemaschine manchmal genau so riecht, wie in der Eisdiele meiner Kindheit. Stellt sich dieser Wohlgeruch zufällig ein, vermag auch grau(sam)stes Regenwetter nicht, das Frühlingsgefühl zu vertreiben. Dann entsteht halt Freizeit zu Hause: zum Milchmalen, Zeitungslesen und Musikhören. Und dass ich heute auf zwei völlig unterschiedlichen Wegen bei Brandford Marsalis gelandet rahmt den Wochenstart angemessen ein.

Angefixt durch ein rudimentäres Scofield Musikvideo aus dem Jahr 1986, hörte ich das „Still Warm“ Album durch. Im direkten Anschluß eine weitere Produktion mit derselben Rhythmusgruppe (Omar Hakim und Darryl Jones) aus demselben Produktionsjahr an, Stings „Bring on the Night„. Diesmal blieb ich nicht bei Kenny Kirkland Klaviersolos hängen, sondern bei Brandfords hochmusikalischen Antworten auf den Leadgesang, wie beispielsweise in „Cosider me gone“.
Diese Art von Call & Response ist meiner Meinung nach ein optimaler Einstieg, um dem geneigten Jazzdrummer die Idee der Trading Solos nahezubringen.

Heute las ich einen Konzertbericht über die „Gods of Rap“ (Wu-Tang Clan, Public Enemy und De La Soul) in dem der Autor Gareth Joswig schlussfolgerte: >>Dass das Konzept aufging, lag hauptsächlich an DJ Premier, auch Premo genannt, der als Gastgeber die Acts zusammengetrommelt hatte. Er band die Konzerte mit sensationellen DJ-Sets zusammen.<<
Also surfte ich seinem Schaffen ein wenig hinter, checkte dessen Transformierung von Hancocks „Jessica“, besuchte sein Wohnzimmer Konzert mit Band und landete schließlich bei Buckshot LeFonque, sprich bei Brandford Marsalis in den Neunzigern.

 

Mal schauen, was bei den anstehenden Gigs mit Nils Wülker (23. Lüneburg, 24. Bochum, 26. Altena) davon einfliesst…

Das Geländer

Mai 20, 2019

Anlässlich des 23. Mai, „Feier“ Tag der 70 Jahre Grundgesetz, hat Carolin Emcke einen schönen Text verfasst (den ich aus der Beilage der Gesellschaft für Freiheitsrechte abfotografiert habe):

IMG_1807

Und ohne dem Jubilar die Aufmerksamkeit entziehen zu wollen, reihe ich die wesentlichen Beschreibungen aneinander und stelle dabei fest, dass diese Adjektive ebenfalls die Wirkung des perfekten Popsongs ausmachen:
ornamental – glatt – dahingleitend -schön – geräuschvoll – kraftvoll – wichtig – stimmig – existenziell

DIY Slicer

Mai 18, 2019

Ich kann meine Echodrums auch unhörbar verwenden, in dem ich sie beispielsweise in den Sidechain-Eingang eines Gates schicke, um ein dort anliegendes Signal (Synth Pad, Mitmusiker, o.ä.) rhythmisch (je getapptem Delaytempo) stummzuschalten. Die Länge der Unterbrechung regle ich dann mit dem Hold-Poti.

Funktioniert gleichermaßen mit Outboard oder in der DAW:

Echodrums - Delay plus Sidechaingate gleich Slicer

Der große Vorteil gegenüber Fertiglösungen (wie z.B. Boss SL-20) liegt in der Freiheit, nicht an ein metronomisches Tempo gebunden zu sein.