rhythmic gating

Ein schönes Beispiel für ’ne rhythmisch abgeschnittene Snarehallfahne, Efdemin’s „Back to School“:

Zur Umsetzung auf dem Naturschlagzeug: Snare hochstimmen, bis sie ordentlich „ringt“, den Nachklang des Fells dann durch Auflegen der freien Hand abstoppen.

Zum Beispiel: Kick marschiert mit Four-On-the-Floor, rechte Hand spielt Hihat-Achtel-Offs und die 2/4 auf der Snare. Die linke Hand wird nur zum Fell-Muten gebraucht.

Klingt wie ein Spezialfall der Echodrums. Vergleiche ihn mal mit: Lenny Kravitz „Again“ (Slapback Echo auf der Summe) und Led Zeppelin „When the Levee Breaks“.

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4 Antworten to “rhythmic gating”

  1. die Linke elektrifiert mich « E-BEATS Says:

    […] Im echten Leben entsteht dieser Effekt, in dem der Tontechniker auf einen anvisierten Snareschlag hin kurz den Auxweg öffnet, an dessen Ende sich ein langer Hallraum befindet. Beim Trommeln ist es aber schwierig, nebenher ein so kurzes Zeitfenster zu treffen, daher entschied ich mich, den Reverb-Shot auf anderem Weg zu bauen: der Snarekanal (oder ein Triggersignal) wird mit dem längsten Hallraum mein Geräts verbunden. Jeder Snareschlag geht also in den Hall und türmt sich allmählich zu einer langklingenden Raumwolke auf. Durch einen Taster der genau umgekehrt wie der oben beschriebenen Echo-Notschalter funktioniert, komme ich meiner Vorgabe nahe. Sprich: im Normallfall ist „draussen“ nichts von dem Hall-Kanal zu hören, erst wenn und solange ich auf den Knopf drücke erklingt der Effekt. Da der Effekt nach jedem Schalg eine Weile (be)stehen bleibt, ist keine Eile zum Drücken geboten. Und meine Verweildauer auf dem Button bestimmt, ob nun kurze Nadelstiche oder ambientartige laaaange Paralleluniversen zu hören sind. Rhythmische Drückmuster erinnern an einen scratchenden DJ. Und mache ich zum Beispiel konsequent eine Achtel nach jedem Snare-Akzent den Raum auf, fühlt man sich prompt in die 80er Jahre zurückversetzt…(- das Gegenstück zu meinem „rhythmic gating“ Ding) […]

  2. nice Bells « E-BEATS Says:

    […] zu eins: Efdemin „Acid […]

  3. halb-seidig « E-BEATS Says:

    […] das Gegenstück zum rhythmischen Gaten: Auf dem baladesken Kraan Titel „Silky Way“ (1977) wurde von Conny Plank ein […]

  4. Workshop Drums & Percussion Frequenzbewusstes Schlagzeugspiel (III) | E-BEATS Says:

    […] nach dem Anschlag im Fell oder zurückkommen lassen, die Hand als mechanisches Gate zur Beschränkung der Tonlänge verwenden); Sidechain/Gate […]

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