halb-seidig

Quasi das Gegenstück zum rhythmischen Gaten:
Auf dem baladesken Kraan Titel „Silky Way“ (1977) wurde von Conny Plank ein interessanter Kunstgriff vorgenommen. Er hat das Snare Signal durch ein Echogerät mit nur einer (1/16tel) Wiederholung geschickt und den Effektanteil mit einem kräftigen Hall belegt.

Umsetzungsvorschlag für’s akustik Kit
Mit einem Stock in der rechten Hand wird die Hihatfigur und der Backbeat gespielt, in deiner Linken hältst du einen Besen:  eine Sechzehntelnote nach jedem Snareakzent – also auf 2e und 4e – (tapst dezent und) wischst du eine kleine Hallfahne bis zur „und“ (sprich 2+ und 4+). Konsequent gleichlaut/lang!
Mit anderen Worten: der Besen trommelt ein Sechzehntel-Delay aud der Snare und wischt zudem einen rhythmisch abgesteckten Hallraum mit der Dauer eines Sechzehntels…

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2 Antworten to “halb-seidig”

  1. The gap between DRY and WET signal | E-BEATS Says:

    […] mit dem Predelay-Parameter des Hall-PlugIns realisiert. Ich bleibe vermutlich dennoch bei der Oldschool-Variante und schiebe einfach ein Echogerät vor den eigentlichen […]

  2. Echodrums listening Pearls | E-BEATS Says:

    […] Brigade“ 1982 Ernie & Bert „Das Echospiel“ Billy Cobham „A Funky Kind Of Thing“ 1975 Kraan „Silky Way“ 1977 Massive Attack & Mad Professor „Bumper Ball Dub (Karmacoma)“ 1995 Lenny Kravitz […]

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